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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 12:40 
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Mal abgesehen vom genauen Belagtyp:

Ich habe am WE zum vierten Mal in meinem Leben mit Plastik gespielt und eine Erkenntnis kann ich sicher weitergeben.

Plastik braucht Tempo im Belag. Ich habe mich bei den Videos von Simon z. T. gewundert, warum der Ball manchmal gut kommt und manchmal unlogisch steigt oder einfach runterfällt.

Mir ist das ebenfalls passiert und mangels Übung war ich mit dem Buffalo (alt) nur mit Winkelanpassung beschäftigt.

Ich hatte parallel dazu im Training mit dem Gorilla Abs gespielt und konnte deutlich sicherer agieren.

Eigentlich ein Paradoxon.

Ich denke es liegt am verminderten Tempo und dem "stehenbleibem" des Balles.

Es hört sich komisch an, aber eine gewisse Eigendynamik des Belages, die ja bei Zelluloid eher kontraproduktiv ist sorgte bei mir dafür, dass die Bälle mit alter Technik nicht runtergefallen und eebensowenig über die Platte segelten.

Wenn der Buffalo Plus nun etwas flotter ist,,dann ist das nicht unbedingt von Nachteil.

Ein praktisches Beispiel:

Leere Rollaufschläge des Gegners:

Mit Zelluloid lasse ich abtropfen und der Ball kommt flach und lang. Mit Plastik fielen mit diese Bälle erstmal ins Netz beim Buffalo. Dann bin ich fester dagegen gegangen und die Bälle gingen erstmal rüber. Hier muss man Technik und Winkel anpassen, was mit Training sicher geht, mir gelang es innerhalb von 4 Sätzen nicht.

Mit dem Gorilla konnte ich im Training aber die "Zelluloid" Technik beibehalten.

Wo der Gorilla mit Z den Tacken zu flott ist, kamen die Plastik schön lang und flach.

Ein weiteres Phänomen konnte ich bei den Noppen Innem Spielern beobachten:

Der Gegner hatte Joola Tische und die Akteure mit ESN Belägen hatten enorme Probleme mit dem ganz flachen Absprung des Balles Er fiel ihnen beim Block oft einfach runter. Der Tenergy schien mir optisch hier besser zu "greifen" und mehr "Bogen" zu entwickeln.

Unser 1er (ttr 2.100) VH T64, RH (seit neuestem) Rasanter hatte auf der RH massive Probleme. VH ging, da konnte er auch die "tiefen" noch mit Bogen ziehen, die RH war aber regelrecht "tot". Der Pressblock, einer seiner Paradeschläge fiel ihm auf die eigene Hälfte.

Mmn. muss man bei Pladtik, egal ob Anti oder NI eine Stufe schnelleres Material nehmen um den Tempoverlust auszugleichen.

Ich habe ja noch nicht soviel Erfahrungen mit Pladtik, aber ich saß am Zählgerät und die Bälle flogen erheblich langsamer an mir vorbei. Den Schnittverlust finde ich gar nicht so extrem schlimm, schlimmer und viel gewöhnungsbedürftiger ist das Tempo und der Absprung vom Tisch.

Man muss tiefer in die Hocke, den Schlägerwinkel anpassen, sprich man muss sich erheblich umstellen.

Ein Akteur, der noch nie getunt hatte und immer prima klarkam, sagte wortwörtlich: "bei den Kugeln nur noch fett getunt".

Ich muss zwar betonen, dass bei uns eigentlich nur Zelluloid gespielt wird in Training und Meisterschaft und bis auf 2 Mannschaften auch alle noch Zelluloid spielen,, aber dieses durcheinander. ..

Ein Gegner kam zwischendurch zu uns und sagte, dass wir doch nicht so sehr motiviert wirken.

Wie auch,,wenn man mehr mit dem Ball als mit dem Gegner beschäftigt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 12:50 
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@Ed: Ich denke du hat recht in dieser Hinsicht! Ich spiele im Moment mit dem MSP Megablock in 1,5mm( auf nem AR+ Holz) und mir fallen viele Bälle ins Netz, obwohl ich immer versuche mit dem Glanti aggressiv zu drücken.Ich hatte mal den Schläger eines Teamkollegen ausprobiert und damit kam ich besser zurecht ( das Holz war schwerer aber ich weiss jetzt nicht wie schnell sein Holz war).Ich denke ich probier mal nen schnelleren Glanti mit nem dünneren Schwamm aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 13:37 
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Ich weiß nicht genau warum, aber: Ich spiele mit dem Gorilla mit Originalschwamm zumindest im Training nicht bedeutend unsicherer als mit anderen Antis. Ich mache halt andere Fehler: Hier mal ein Block zu lang, dafür selten zu hoch oder Netz, leere Aufschläge kann man sehr gut gegenkontern, dafür mache ich bei der kurzen Ablage immer mal wieder einen Fehler.
Ich habe das ganze sowohl auf meinem Apolonia als auch auf einem Cornilleau off- probiert, was einen ähnlichen Aufbau hat wie der Amadeaus, nur halt 5-schichtig.
Auf dem deutlich schnelleren Apolonia war das viel besser zu kontrollieren, obwohl das Cornilleau sich ähnlich hart angefühlt hat und eben bedeutend langsamer ist.
Der Hauptunterschied ist: Die Bälle kommen ekliger, fast wie von einer Noppe. Dadurch legen die Gegner öfter ab, wo sie bei anderem Material einfach weiter nachgezogen hätten.
Aber ob ich das in der Stresssituation eines Punktspiels beherrscht bekomme...das weiß ich nicht nicht.

Der Buffalo+ ist trotzdem für mich auf jeden Fall der sicherste Glanti mit einer SU, die am oberen Ende der Skala liegt.
Der Name ist schon sehr passend. Alles wie beim Buffalo, nur eben ein bisschen mehr: etwas (bzw in diesem Punkt sogar viel) haltbarer, etwas härter, etwas kontrollierter.

_________________
- BTY IZLF
- T05
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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 14:00 
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MaikS hat geschrieben:
Ich weiß nicht genau warum, aber: Ich spiele mit dem Gorilla mit Originalschwamm zumindest im Training nicht bedeutend unsicherer als mit anderen Antis. Ich mache halt andere Fehler: Hier mal ein Block zu lang, dafür selten zu hoch oder Netz, leere Aufschläge kann man sehr gut gegenkontern, dafür mache ich bei der kurzen Ablage immer mal wieder einen Fehler.
Ich habe das ganze sowohl auf meinem Apolonia als auch auf einem Cornilleau off- probiert, was einen ähnlichen Aufbau hat wie der Amadeaus, nur halt 5-schichtig.
Auf dem deutlich schnelleren Apolonia war das viel besser zu kontrollieren, obwohl das Cornilleau sich ähnlich hart angefühlt hat und eben bedeutend langsamer ist.
Der Hauptunterschied ist: Die Bälle kommen ekliger, fast wie von einer Noppe. Dadurch legen die Gegner öfter ab, wo sie bei anderem Material einfach weiter nachgezogen hätten.
Aber ob ich das in der Stresssituation eines Punktspiels beherrscht bekomme...das weiß ich nicht nicht.

Der Buffalo+ ist trotzdem für mich auf jeden Fall der sicherste Glanti mit einer SU, die am oberen Ende der Skala liegt.
Der Name ist schon sehr passend. Alles wie beim Buffalo, nur eben ein bisschen mehr: etwas (bzw in diesem Punkt sogar viel) haltbarer, etwas härter, etwas kontrollierter.


Du Spielst den Buffalo+ auch in 1,8mm?
Wie dick ist dein Gorilla mit normal Schwamm?

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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 14:48 
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Den B+ in 1,8mm, den Gorilla in 0,6mm

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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 15:33 
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Danke!
Eventuell teste ich den B+ in der Winterpause mal an. Allerdings befürchte ich 1,8mm ist mir zu langsam. Schon mal jemand die 1,5mm Version getestet?

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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 14:49 
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Also heute kam der Buffalo 1,8 und er ist sehr fleckig !!!

Das kommt davon, dass auf dem Belag etwas drauf geschmiert wurde, ansonsten wäre er einfach nur matt rot.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen...sieht halt etwas unprofessionell aus.....und von der glätte her, kommt er nicht an den Grizzly dran der aber deutlich schneller ist in 1,8mm

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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 15:13 
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so schlimm?
Kannst Du ein Bild hochladen? würde mich interessieren :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 20:39 
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 Betreff des Beitrags: Re: Rhino+, Bison+, Buffalo+ ????
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 21:01 
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das fleckige Zeugs ist aber schnell weg ....

ich spiele jetzt seit ca 4 Wochen den Buffalo + ( hatte ihn recht früh :-) )
( rot 1,8)

Ich finde in der Tat die SU besser wie bei dem alten. Er ist allerdings irgendwie auch etwas schneller .

Alle generellen Probleme beim Anti spielen mal außen vor gelassen ...., die löst auch kein neuer Belag ...
ich finde es einen deutlichen Schritt nach vorne.

Vor allem scheint die Haltbarkeit besser zu sein, ich kann jetzt noch keine Verschlechterung feststellen.
(das war beim alten Buffalo oft schon nach 4 Wochen der Fall)

Ich habe alternativ auch noch den Rhino + gespielt ( beide auf einem Innerforce ZLF, mir ist der härtere Anschlag beim Buffalo lieber, daher bleibt der gesetzt.

Probleme ( kein Scherz ) habe ich beim spielen mit Z Bällen .....
Die Kontrolle ist wesentlich höher beim spielen mit Plastik ...das versteh ich irgendwie nicht ( wie so vieles :( ) .

Leider ist mein Knie lädiert und daher muss ich Anti lastiger spielen, gerade mit den P Bällen komme ich damit besser klar wie mit dem Diabolo ....die Fehlerquote der Gegner auf Schupf / Konterbälle ist mit dem + höher.

Ganz wichtig finde ich das das endlich ein Anti ist , der seine Eigenschaften wegen Feuchtigkeit nicht so drastisch ändert, trotz Schweiß beist der auch im fünften Satz noch ....

Ich konnte auch mit dem g40 ganz gut spielen, da ist der + besser ....

Und auch ich habe mir einen Schläger mit dem Affen in 0,6 gebastelt, auf einem AVX P 500, und mit normalem Plastik geht das ziemlich gut. Es gibt aber immer wieder nicht nachvollziehbare Fehler und genauso wenig nachvollziehbare und reproduzierbare Traumbälle ....

Der Buffalo + ist da viel linearer, der ist auch im Spiel zu kontrollieren.

Bleibt bei uns das Problem mit den Z Bällen.....das kann ich nicht lösen da ich es nicht verstehe.


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