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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 11:40 
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Beiträge: 143
Verein: TV Dellbrück
Spielklasse: 1. Kreisklasse/Kreisliga
Achso: Ich finde Daniel und Maik haben beide recht.

Die AR-Hölzer sind meiner Meinung nach vom Tempo her nicht so gut geeignet für die Vorhand, was den ABS Ball angeht. Wenn man den Ball zu dünn oder zu tangential trifft kommt kein Tempo und Spin raus. trifft man zu voll, wird der Ball nicht richtig gezogen und geht ins Netz. (Test mit Invictus). Die Bewegung muss genau stimmen ! Beim Amadeus wird bei dem Tenergx 05 FX bei recht voll getroffenen Bällen ein Wahnsinsstempo mit dem Andro ABS-Ball generiert. Problem ist nur, und da bin ich bei Maik, dass die kurzen Ablagemöglichkeiten mit dem Anti auf dem AR-Holz essentiell sind.

_________________
Im Test zur Zeit: Holz ? -ABS 2,1 ,Tenergy 05 FX 1,9


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 12:09 
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Beiträge: 932
TTR-Wert: 1977
Also ein T05 (nicht die FX Version) in max. hat auf dem Invictus mit dem richtig Balltreffpunkt und einem guten Armzug ordentlich Power. Wer behauptet mit dem Invictus könnte man nicht offensiv genug agieren macht definitiv etwas falsch und sollte sich nochmal etwas Intensiver mit der eigenen Technik auseinandersetzten.

_________________
ALEA IACTA EST


MSP INVICTUS
VH: Tenergy 05 2,1mm
RH: ABS 2,1mm


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 13:00 
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Spielklasse: Oberliga
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Das ist ja eine interessante Frage: Warum zieht es mittlerweile auch einen nicht unbedeutenden Teil der Kreis und Bezirks Spieler zu off oder gar off+ hin. Als ich angefangen habe mit Ping Pong, haben die meisten Spieler in dem Tempo Bereich noch klassiche All+ oder off- Hölzer gespielt.
Und noch viel interessanter: Wäre ein All+ oder off- Holz nicht auch für einen "otto-normal-2xNI-Spieler" nicht besser als ein Timo Boll ALC in 93g?
Klar hat man mit einem All+ Holz nicht den gleichen Tempo Ball wie mit einem TB ALC. Aber vielleicht geht dann auch der verunglückte Schupf noch mal auf den Tisch anstatt 10 cm zu lang zu werden. Und vielleicht schafft man es, in jedem zehnten Ballwechsel noch mal einen Topspin mehr auf den Tisch zu bringen als ins aus.
Das muss man abwägen.

Die meisten schnellen Carbon Hölzer waren für Störmaterial gut geeignet, weil sie sehr hart und steiff waren, und dazu einen flachen Ballabsprung haben.
Für bestimmte Spielsysteme wie von Sushmit ist das auch immer noch sehr gut und bieten ein hohes "Spiel Maximum", aber halt auch ein tiefes "Spielminimum": unfassbar effektive und eklige Bälle (die dann auch gegen fast jede Gegnerspielstärke einen Punkt bedeutet), aber auch sehr viele Fehler, die eben auch gegen deutlich schlechtere Gegner ein Fehler bleiben.

Wenn man jetzt schnelles Material gewohnt ist, muss man sich wirklich etwas Zeit nehmen, vielleicht 10 Trainingseinheiten, um sich an das langsamere Tempo zu gewöhnen und dann zu rekapitulieren.
Ein Vorteil kann auch sein, dass man bisher zB nur 2,0 Beläge gespielt hat und dann mit max Belägen noch mal Rotation raus holen kann.

_________________
- BTY IZLF
- T05
- Buffalo


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 13:41 
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Also ich sehe das so: Viele spielen ein zu schnelles Holz. Ich spiele machmal aus Spaß mit Schlägern von Kollegen aus meinem Verein. Da haben teilweise 2KK Spieler so schnelle Prügel, wo ich mir denke, ach du heilige Maria. Treffen dann 4 gute Topspins in 3 Sätzen aber wundern sich warum sie dennoch die Spiele verlieren. Eben wegen den vielen kleinen Fehlern im Schupfspiel etc. Ich hab z.B nie über Off- gespielt und fahre damit ganz gut

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Holz: Dr. Neubauer Matador
Vorhand: Donic Desto F3 BigSlam Max
Rückhand: Dr. Neubauer A-B-S 2.1


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 16:10 
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MaikS hat geschrieben:
....
Die meisten schnellen Carbon Hölzer waren für Störmaterial gut geeignet, weil sie sehr hart und steiff waren, und dazu einen flachen Ballabsprung haben.
Für bestimmte Spielsysteme wie von Sushmit ist das auch immer noch sehr gut und bieten ein hohes "Spiel Maximum", aber halt auch ein tiefes "Spielminimum": unfassbar effektive und eklige Bälle (die dann auch gegen fast jede Gegnerspielstärke einen Punkt bedeutet), aber auch sehr viele Fehler, die eben auch gegen deutlich schlechtere Gegner ein Fehler bleiben....


Meine Erfahrungen dazu:
im Schweinezyklus bin ich jahrelang zwischen def und off- gewandert, nicht abrupt sondern über mehrere Schritte. In der Off- Phase fielen mir die Fehler auf, und dann wollte ich über Temporeduktion sicherer werden, was auch gelang. In der sicheren Def Phase hat mich dann jeder Hans Franz aufgrund meiner Harmlosigkeit vernascht.

Mein jetziger Stand:
nach gründlichem Nachdenken habe ich mich auf die Off Option (nicht off- sondern off !) festgelegt. Und zwar aus folgenden Gründen:

- ich habe einen sehr langsamen Armzug. Beim Handballspiel in der Schule habe ich den Ball nie direkt aufs Tor werfen können. Das wurde stets ein Aufsetzer. Der Torhüter grinste immer nur müde. Damit die VH überhaupt mal durchschlagen kann, brauche ich also schnelles Material - trotz schlechter Technik (die ist auch mit langsamem Kram nicht besser)

- viel wichtiger ist aber das Tempo bei LN-Gekrökel mit der RH. Ich muss die Möglichkeit haben, die Reaktionszeit des Gegners bei Attacken (z.B. Druckschupf in die andere Ecke) zu verkürzen. Ist die Kombination zu langsam, dann fischen die alles. Die Bälle an sich sind ja harmlos.

- hier erweist sich der ABS-Ball als garnicht mal so schlecht: ich bringe auf Brachialattacken deutlich mehr zurück, da der Ball langsamer ist sowohl beim An- als auch beim Abflug. Zudem erleichtert die Plastemurmel diese ekligen kurzen Ablagen, die so schön wegsacken. Ich glaube/hoffe, dass in der Summe diese Vorteile den Nachteil der schwächeren SU Rotation kompensieren werden. Daher bleibe ich auch bei LN (mit GlAnti bräuchte ich zudem noch eine deutlich bessere Vollstrecker VH).

- zu guter Letzt: ich kann mir meine Hölzer aufs I-Tüpfelchen genau auf meine Bedürfnisse hin fertigen. Mit der FK habe ich (und nicht nur ich !) jetzt ein Maximum an Spin bei sehr flachem Ballabsprung mit LN/OX - auch wenn das gewisse Experten anders sehen.

p.s. hat zwar nicht so direkt was mit dem Fred Topic zu tun, aber wenn die Thematik schon mal auf dem Tisch war ... :peace:


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 16:47 
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Beiträge: 862
Verein: Wyker TB
Spielklasse: Saison 2018/19: KL-NF (P-Ball Reservist) Ziel: trotz P-Ball den Spass am TT nicht verlieren
TTR-Wert: 1439
die VH wird total überbewertet :shock:
Hauptsache, dass der Ball damit irgendwie auf Gegners Plattenhälfte zurück kommt :ugly:
ferring

_________________
-- Komm auf die dunkle Seite der Macht - wir haben Kekse! --

Holz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: MSP BEAST, 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm

Ersatzbrettchen (1): TTM Hammer und Sichel
RH: Dr. Neub. ABS, 1,2 mm
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


Ersatzbrettchen (2): TT-Manufaktur Hawk
RH: Sword Scylla, OX
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 17:44 
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Beiträge: 5184
Verein: VFL Eintracht Hagen
Konnte heute den Belag testen und möchte es mal so sagen für jemanden der bereits dieses Belagart spielt sicherlich ein Fortschritt oder zumindest eine alternative aber für einen LN Spieler naja. Bälle kommen dahin wo sie sollen, bei relativ guter Ballführung. Man kann aktiv nach vorne spielen aber doch sehr in Maßen, wenn man voll reinfährt kommen teils giftige Bälle raus allerdings mit einem sehr großen Risiko das einem die Bälle abrutschen.
Positiv ist man kann recht kurz spielen. Zum Thema SU kann ich heute noch nichts sagen weil ich mit einem KN Spieler trainiert habe.

_________________
Waldner World Champion 1989: RH: Wobbler ox VH: 401 1,8


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 19:18 
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Registriert: Mittwoch 1. Februar 2006, 15:55
Beiträge: 372
Manuel :) hat geschrieben:
Also ich sehe das so: Viele spielen ein zu schnelles Holz. Ich spiele machmal aus Spaß mit Schlägern von Kollegen aus meinem Verein. Da haben teilweise 2KK Spieler so schnelle Prügel, wo ich mir denke, ach du heilige Maria. Treffen dann 4 gute Topspins in 3 Sätzen aber wundern sich warum sie dennoch die Spiele verlieren.
Davon kenne ich auch viel zu viele. Aber viele Läden verkaufen eben lieber ein teures OFF-Holz als ein (meist preisgünstigeres) AR-Holz.


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 20:01 
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Registriert: Montag 1. September 2008, 10:19
Beiträge: 1942
@Daniel Meister:

Ich habe mir jetzt in Ruhe mal alle Deine Videos angeschaut.

Die Fehlerquote, sowohl mit dem einen, als auch mit dem anderen Belag ist selbst bei regelmäßigen Systemübungen, wie ihr sie da spielt unfassbar hoch.

Ich würde mir nochmal gut überlegen, ob ein glA überhaupt Sinn macht.

1/3 brauchbare Bälle, 1/3 Türme und 1/3 Fehler.

Kommt mal ein Ball optimal, dann sieht das schon ganz ordentlich aus aber wie soll das so in einem richtigen Spiel funktionieren?

Ich habe schon einige Spieler gesehen, respektive gecoacht, die ähnlich unsicher waren.

Ich würde erstmal beim Holz einige Stufen runterschrauben. Der Schläger spielt mit dir und nicht, so wie es sein soll, du mit dem Schläger.

Im Spiel sieht das dann in der Regel so aus, dass du versuchen wirst massiv zu drehen, da du ja sehr gut mit dem NI agierst.

Da Frage ich mich dann ernsthaft nach dem Sinn der Aktion.

Du sagst, Du bist verletzt. Das würde ich erstmal auskurieren. Wir sind ja Hobbyspieler. Mit dem Anti musst du dich, und da unterliegst du glaube ich einer Falschannahme, entweder sehr gut bewegen und 80% NI spielen bei diesen Unsicherheiten oder hält extrem dicht auf der Antiseite sein.

Von 10 Blocks gehen 4-5 direkt weg oder ins Netz und dazu kommen 2 Türme.

Wenn es unbedingt Material sein soll, warum dann nicht offensives Blockspiel mit bem Feint mit Schwamm oder Curl P2 oder ähnlichem?

Oder du trainierst wie ein Gaskranker und verbesserst die Fehlerquote massiv.

So aber sehe ich wenig Sinn in der Aktion.


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 Betreff des Beitrags: Re: ABS mit 2.1 Schwamm
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 21:40 
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Registriert: Donnerstag 29. März 2018, 16:18
Beiträge: 41
Verein: TSV 1875 Höchst/Odw
Spielklasse: Bezirksoberliga (Hessen)
TTR-Wert: 1800
Danke Ed für deine Analyse. In machen Punkten geb ich dir recht, in anderen sehe ich es nicht so.

Ich habe mich entschieden, ich werde so in die kommende Runde gehen und habe derzeit auch nicht vor etwas anderes zu spielen. Mir machts damit Spaß und das ist für mich das wichtigste!
Auch wenn dies bedeutet, dass ich bei 1800-1850 TTR Punkten bleibe. Zumindest habe ich mich nach einem halben Jahr - in Mitte der letzten Vorrunde darauf gewechselt - dort eingependelt und die Verbandsspiele liefen weitestgehend erfolgreich mit Potential nach oben.

Andere Spielsystem machen mir keinen Spaß (SS / Gigant) oder gar LN oder sowas. Es muss also nicht unbedingt Material sein sondern ich habe eine innere Motivation dieses Spielsystem zu spielen / weiter zu lernen.

_________________
BTY Mizutani SZLC / Dr. Neubauer A-B-S 2,1mm / Tibhar MX-P 2,0mm
Dr. Neubauer Matador Texa / Dr. Neubauer A-B-S 2,1mm / Tibhar MX-P 2,0mm
BTY Mizutani SZLC / MSP Reflection 1,5mm / Tibhar MX-P 2,0mm


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