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BeitragVerfasst: Mittwoch 13. April 2011, 17:11 
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Spielklasse: Bezirksklasse
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So, die Saison ist vorbei. Leider hat sich meine Bilanz aus der Herbstserie 14:4 auf jetzt 11:7 doch etwas verschlechtert. Ich spiele in der 2. Bezirksklasse. In der Hinserie auf der Rückhand mit langen Noppen von Yinhe den Neptune ohne Schwamm und in der Rückserie den Anti Hallmark Mirage. Seit Jahren probiere ich alles was neu ist auf dem Markt und alles bleibt mehr oder weniger ohne Erfolg. Jetzt habe ich einen Neubauer Grizzly mit ABS-Schwamm günstig ersteigert. Am Montag dann das erste Training mit dem Teil. Was wirklich auf Anhieb ging, war die lange Abwehr – kaum zu glauben wie flach und sicher ich die Bälle spielen konnte. Die Aufschlagannahme war ebenfalls kein Problem. Das war’s dann aber auch schon. Beim „schupfen“ geht das drei- oder viermal und auf einmal stelle ich da einen Turm auf die Platte und weiß nicht warum. Mein Gegenüber freut sich natürlich und schießt den Ball gleich weg. Das gleiche beim Blocken mit diesem Belag. Kommt der geblockte Ball rüber, dann ist er nicht nachzuziehen. Von 10 Blocks gelingen aber nur zwei – und das ist zu wenig. Einmal geht der Block weit drüber, dann beim nächsten Versuch fällt er ins Netzt. Ich weiß nicht so recht, wie ich diesen Belag spielen soll. Für die lange Abwehr habe ich ihn eigentlich nicht geholt. Ich möchte blocken und dann meine Vorhand offensiv einsetzen. Ist das wirklich so schwierig?

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Yinhe T-6
Joola Samba Plus
Sauer & Tröger – Schmerz


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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. April 2011, 09:14 
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sicher das du den ABS Schwamm drunter hast? Der mit ABS Schwamm ist zwar noch fix, aber bei doch relativ gut spielbar vor allem auf langsameren Hölzern.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 14. April 2011, 11:49 
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Beiträge: 289
Hallo,

wenn Du am Tisch kontrollierter mit Unterschnitt blocken willst, wäre der ABS oder auch Special Anti vom Doc besser geeignet. Bei einem schnelleren Holz sollte man über die Schwammstärke von 1,5mm oder 1,8mm (meine Empfehlung) nachdenken.
Beim Kampfschupfspiel, besonders wenn wenig Schnitt im Ball ist, ist die Gefahr trotzdem immer noch vorhanden, dass man einen Turm stellt. Die lange Abwehr ist mit dem Gizzly-ABS etwas besser.

Gruß

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Seit 27.04.13 "entmaterialisiert und entnoppt"
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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Mai 2013, 06:48 
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Teste jetzt in der Sommerpause den Grizzly mit ABS Schwamm in 1,2. Habe jetzt 2 Trainingseinheiten hinter mir (Trainingspartner so zwischen 1650 und 2000 TTR).
War ich nach dem 1ten Training noch begeistert, kühlt sich die Begeisterung mittlerweile doch wieder etwas ab. :shock:

Positiv: Der für mich am leichtesten zu spielende Glattanti. Die ersten 5 Minuten ging gar nichts, dann kamen die Blocks auf spinnige Topspins aber relativ sicher. Fast wie zu GLN Zeiten. Das Schlägerblatt muss entsprechend geöffnet werden, Schlägerkopf sollte zur Seite schauen. Der Block hat ordentlich Unterschnitt und wurde in der Regel abgelegt, so das ich in den Vorhandangriff kam. Die Aufschlagannahme gegen schnittige Aufschläge war richtig gut. Vor allem wenn Kombinationen mit Seitenschnitt auftraten oder wenn der Aufschlag kurz war und man mit einer kurzen Bewegung die Bälle in die Ecken drücken konnte.
Fast keine Unforced Errors schon nach kurzer Zeit. Ich hatte mir vorher das Ami - Barthel Video angesehen und versucht die Gegner häufig in der Vorhand anzuspielen und viele Seitenwischer zu spielen. Seitenwischer gehen gut, flach und schnell.
Insgesamt musste ich viel mehr Vorhand spielen, aber das war ja auch das was ich wollte.

Negativ: Lange leere Aufschläge auf den Anti. Bei passivem Hinhalten fällt der Ball nicht wie bei OX Noppen und hat keinen leichten Unterschnitt und der Return wird mir von vielen gnadenlos um die Ohren gezogen. Wenn ich den Aufschlag halbwegs richtig antizipieren kann, kann ich mit einem schnellen Drücken in die Rückhand antworten bzw. den Schläger drehen. Aber das ist glaube ich, ein Glattanti spezifischer Nachteil.
Auch schwierig empfand das Spiel gegen relativ passive Spieler, die mich lang mit sehr viel Unterschnitt anspielen. Da muss ich mir noch was überlegen.

(Vorläufiges) Fazit: Je höher der TTR Wert des Gegners war umso besser sah ich aus. Der 1te Satz ging gegen fast alle Spieler immer an mich. Ich konnte mal wieder Gegner schlagen, gegen die ich mit progressiver Abwehr chancenlos war, verlor aber auch gegen Spieler, die ich mit dem Dornenglanz sicher schlage . Die Gegner machen viele leichte Fehler, aber deutlich weniger als zu GLN Zeiten und stellen sich doch relativ schnell auf das Spiel ein. Ich werde den Belag mal 2 Monate testen und dann mal schauen.

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Butterfly: Zhang Jike-Super ZLC
Vorhand: Butterfly Tenergy 80 1,9 mm (schwarz)
Rückhand: Dr. Neubauer Buffalo 1,8 (rot)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Mai 2013, 11:37 
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Beiträge: 1055
Spielklasse: KL
tstollen hat geschrieben:
....
(Vorläufiges) Fazit: Je höher der TTR Wert des Gegners war umso besser sah ich aus. Der 1te Satz ging gegen fast alle Spieler immer an mich. Ich konnte mal wieder Gegner schlagen, gegen die ich mit progressiver Abwehr chancenlos war, verlor aber auch gegen Spieler, die ich mit dem Dornenglanz sicher schlage .....

Das geht mir aber in meiner klasse genauso mit der GrLN. Das ist wohl der Nachteil bei uns Materialspielern...
Drehen ist da sehr wichtig. Optimal sogar auf beiden Seiten. Das verwirrt oder verunsichert zumindest doch mehr oder weniger den Gegner auch in höheren Klassen, wie man sieht. Wenn mein Gegner aber ein ausgebuffter alter Haase ist, habe ich's sehr schwer. Durch das viele drehen mache ich auch schon mal selbst leichte Fehler, aber fast nur mit der LN beim Schupfen am Tisch, da die dafür nicht geeignet ist. Mit sicherem Material hingegen ist es wieder zu harmlos gegen die guten Gegner...
Naja, Berichte auf jeden fall mal weiter, wie es dir mit dem Grizzly so ergeht. Evtl. Kaufe ich mir auch noch einen oder den ABS, bin mir da noch unsicher...

_________________
VG, Ralf
Tenergy 25 1,9mm--- D.TecS--- Grubba Carbon ALL+ 154gr

Noppen... find ich gut!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 10:04 
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Spielklasse: Bezirksoberliga
Da ich in letzter Zeit nur mit LN ox am Tisch abhacke und kaum angreife habe ich mir aus Neugier einfach mal den ABS Grizzly 1.2 schwarz bestellt und draufgeklebt.
Erster Eindruck an der Ballmaschine: Das geht ja gar nicht. Das Spielgefühl ist ja exakt so, als würde ich nur mit dem Holz spielen, ohne Belag. Schon minimale Neigungsveränderungen führen zu Ball auf meine Tischhälfte bzw 1,5 m hinter den Tisch. Lediglich durch den Schwamm etwas langsamer.
Dieser Glanti ist im Vergleich mit dem ox Hellfire ja genauso weit weg wie der Hellfire vom NI Belag.
Es ist total, völlig unmöglich einen Topspin leer zurückzuspielen oder auch mit maximaler Beschleunigung auch nur ein ganz kleines bischen Topspin auf Topspin zu generieren, der ankommende Schnitt bleibt immer erhalten. Das es so heftig ist hatte ich nicht gedacht.
Nach 1 Stunde habe ich es geschafft 4 von 5 Blocks gegen die Ballmaschine auf den Tisch zu bekommen, eine grauselige Quote.
Heute Abend kommt der Test gegen Menschen. Ich habe kein gutes Gefühl aber werde berichten ....

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Hz: Spinlord Ultra Carbon DEF (davor Stiga Cl. All Carb, Andro Kin. Sup. Carb OFF, Spinlord Defender, Andro Kin. CF OFF + Carbon, BTY Boll ALC, Joola Chen Def)
VH: Spinlord Irbis 2,1 rot (davor Donic Acuda S1, S2, S3 und S1 turbo in 2,0, Tibhar Aurus 2,1, Donic Desto F2 2,0)
RH: Spinlord Blitzschlag ox (Testritis: Hellfire ox, Mo Wang II 0,6, Neptune 1,0, Dawei Saviga V 1,0, Bomb Talent ox, Giant Dragon Giant Long Soft 1,2, Tibhar Grass D´Tecs (1,2), davor lange Tibhar Grass OFF (1,0 + 1,5))
TTR: ~1800


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 17:42 
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Beiträge: 223
TTR-Wert: 1615
Mal die Frage: Was erwartest du von einem vollkommen glatten Belag im Gegensatz zu einer griffigen Langnoppe??

Des wäre, wie wenn du dich wunderst, warum deine Inline-Skates nicht so schnell fahren wie dein Ferrari und dich beschwerst, dass du des Gaspedal nicht findest :P

Ein Glanti ist keine leichte Sache, du kannst nur leer spielen, wenn du etwas leeres bekommst, ansonsten hast du immer Schnittumkehr. Genau das ist ja auch der Sinn des Glanti :)

Und mit einem glatten Belag einen Topspin spielen zu wollen ist ja wohl klar, dass das zum scheitern verurteilt ist ^^

Für das, was du vor hast, könnte ein normaler Anti à la Yasaka Anti Power oder Butterfly Super Anti helfen. Aber auch nur begrenzt. Ein Glattanti ist sicher nicht für solche Schläge ausgelegt :)

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Holz1: BTY Viscaria Light
Vh: Tenergy 05, 1,9mm
Rh: Neubauer A-B-S 1,2

Holz2: BTY Viscaria Light
Vh: Tenergy 05, 1,9mm
Rh: Neubauer Rhino 1,2


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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Mai 2014, 19:53 
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Registriert: Samstag 26. April 2014, 19:57
Beiträge: 472
Wenn man weiß wie, kann man teilweise die SU verringern bzw es gelingt sie kommtplett rauszunehmen :)

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Xiom Vega Pro 1,8mm
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S&T Hellfire ox


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BeitragVerfasst: Freitag 9. Mai 2014, 08:11 
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Beiträge: 821
Verein: Wyker TB
Spielklasse: Saison 2016/17: KL-NF Ziel: positives Spielverhältnis TTR verbessern
TTR-Wert: 1454
@mathduck ich hatte beim Lesen deines Beitrags ähnliche Gedanken wie @atX87 :)

dazu kommt, dass der Grizz/ABS nicht so langsam ist :oops:

aber, wenn Du dabei bleibst ... :flame:
wirst Du für laaange Zeit einer der beliebtesten Trainingspartner im Verein sein :wink:
und im Spielbetrieb werden die sich noch mehr über Dein Spiel freuen :wut: :wink:
ferring

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-- Komm auf die dunkle Seite der Macht - wir haben Kekse! --

Holz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: MSP BEAST, 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm

Ersatzbrettchen (1): TTM Hammer und Sichel
RH: Dr. Neub. Buffalo, 1,2 mm
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


Ersatzbrettchen (2): TT-Manufaktur Hawk
RH: Sword Scylla, OX
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


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BeitragVerfasst: Freitag 9. Mai 2014, 10:59 
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Spielklasse: Bezirksoberliga
Erhofft habe ich mir, daß die Anfälligkeit gegen Topspins mit viel Spin, besonders wenn man schlecht steht, sinken würde und vielleicht kürzere Blocks als mit der LN bei der das Holz immer durchschlägt möglich werden. Für die Vorhand spiele ich ja gerne ein OFF Holz, das harmoniert mit ox LN aber sehr schlecht.
Weiterhin hatte ich auf eine Erhöhung des Störfaktors gegnüber der griffigen LN erhofft.

In Summe habe ich diesen Belag jetzt 2 Stunden an der Ballmaschnie gespielt sowie 2,5 Stunden im gestrigen Training und bin mir völlig sicher: Das war der sinnloseste Test in meiner ganzen Karriere :lol: Aber zu den einzelnen Punkten:
Anfälligkeit gegen Spin:
Der Belag ist extrem unanfällig gegen Spin (jaja, Überraschung :roll: ) aber die Erkenntnis ist für mich neu das dies für mich total schlecht ist. Einerseits würde es sehr lange dauern sich das instinktive Schließen des Schlägers beim Block abzutrainieren, bei Reflexschlägen wären auf Monate/Jahre leichte Fehler die Folge. Andererseits kann man mit dem ankommenden Spin/Schnitt nicht arbeiten, ihn kaum beeinflussen etc. Auch die Flugkurve ist komplett fremdbestimmt und auch wenn ich meist nur abhacke kann ich mit der ox LN deutlich aktiver spielen.
Für mich hat sich die Fehleranfälligkeit, besonders wenn man schlecht steht, drastisch erhöht weil das Schlägerblatt in diesen Situationen nicht genau senkrecht ist.
Kürzere Blocks
Ich konnte keinerlei Tendenz erkennen, daß dies wenn man sich erstmal auf den Belag eingestellt hat, möglich würde. Vielleicht fehlt mir da das Feeling, ich denke aber es liegt an der Glattheit. Man ist ja quasi gezwungen den Ball nahezu frontal zu nehmen, da er ansonsten über den Schläger rutscht. Unter diesen Bedingungen einen Schlagspin oder Schuß irgendwie kurz und flach zurückzuspielen überfordert mich. Mit den griffigen LN kann man den Ball mit sehr tangenzialem Treffpunkt abhacken. Das Trefferfenster ist klein, aber wenigstens ist dies grundsätzlich möglich.
Erhöhung des Störfaktors:
Außer der signifikanten Erhöhung des Störfaktors für mich selber konnte ich keinen Effekt feststellen. Dieser Anti spielt sich komplett harmlos. Kein flacher Absprung, kein Wegtauchen, kein Flattern, keine besonders krummen Flugbahnen. Wer auch nur halbwegs geblickt hat wie ein Anti funktioniert hatte keinerlei Probleme gegen ihn. Selbst wenn ich meine Fehlerquote in den Griff bekäme, mache ich mit den LN deutlich mehr Punkte durch unforced errors des Gegners.
Natürlich bleibt der ankommende Schnitt erhalten und der Ball fliegt entsprechend. Aber eben nicht unerwartet.
Auf meinen Block konnten die Gegner beliebig oft nachziehen sofern ich ihn auf den Tisch bekam, mit den LN kann ich beim Abhacken deutlich mehr Schnitt erzeugen und wenigstens wenn ich gut plaziere ein Ablegen erzwingen, der Glantiblock ist hierfür zu harmlos.
Schnitt in der langen Abwehr
In der Abwehr fand ich diesen Glanti einigermaßen kontrolliert. Mit beherztem Reinsensen habe ich mit der ox LN jedoch deutlich mehr Schnitt erzeugen können. Auch hier konnten nahezu alle abgewehrten Bälle nachgezogen werden.
Angriffsoptionen
Wenn man feste drücken und Schuß auf hohe Bälle die direkt hinterm Netz stehen mal wegläßt: Keine. Weder auf Topspin noch auf Konter noch auf schnittlose Treibschläge (von z.B kurzen Noppen) kann angegriffen werden. Ein Schuß oder fester Konter behält immer den minimalen, angekommenen Topspin, so, daß immer Unterschnitt im Schlag bleibt was zu einer sehr waagerechten Flugbahn führt . Klar kann man auch mal einen Ball treffen wenn man mit Schnittabwehtechnik schießt, aber das bleibt immer ein Glücksschlag.
Mit LN kann man wenigstens noch ein bischen Topsin generieren und so, durch die gebogene Topspinflugkurve, zumindest etwas mehr Druck machen und vor allem Variation ins Spielbringen.

Fazit:
Selbst wenn man davon ausgeht, daß mit Training die unglaublich hohe Zahl der direkten Fehler auf nahezu Null reduziert werden könnte, konnte ich nicht ein einziges Mal in all dieser Zeit auch nur einen einzigen Ball spielen bei dem ich das Gefühl hatte, daß er sicherer oder gefährlicher oder aggressiver oder sonstwie irgendwie einem Spielgewinn zuträglicher sein könnte als mit LN. Nicht einen einizigen!
Neben der schwindenden Geduld der ballholenden Trainingspartner haben diese einstimmig die Harmlosigkeit und Wehrlosigkeit des Spiels mit diesem Glanti bestätigt.

Trotz allem war es ein witziger Test. Spaß hatte die ganze Halle, als ich den Schläger rumgereicht habe und jedem ein Bier pro Treffer mit Topspin, Schlagspin oder festem Konter mit diesem Belag (limitiert auf 10 Versuche pro Person) versprochen habe. Tatsächlich hat es ein Stratege der selbst mit griffigem Anti in der BOL spielt im zigsten Versuch einmal geschafft..

Ich werde den Belag nicht verkaufen. In einigen Jahren werde ich wahrscheinlich wieder auf die Idee kommen sowas zu testen, die 40 Euronem kann ich mir dann sparen :mrgreen:

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RH: Spinlord Blitzschlag ox (Testritis: Hellfire ox, Mo Wang II 0,6, Neptune 1,0, Dawei Saviga V 1,0, Bomb Talent ox, Giant Dragon Giant Long Soft 1,2, Tibhar Grass D´Tecs (1,2), davor lange Tibhar Grass OFF (1,0 + 1,5))
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