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 Betreff des Beitrags: Spinanfälligkeit bei Vorhand-Abwehr
BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 11:27 
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Hallo zusammen,

kennt ihr das Problem, dass die Vorhand Abwehr mit dickem Noppeninnenbelag auf einen Topspin mit sehr viel Spin anfällig ist, da der Abwehrball in dem Fall immer ziemlich hoch steigt & reingeschossen werden kann?

Wie löst ihr das Problem? Kann der Effekt reduziert werden?
Gegentopspin oder Heber wie Filus/Gionis?
härterer Schwamm/dünnerer Schwamm/klebriges China-Obergummi?
bei klassischen Abwehrern scheint das Problem nicht so ausgeprägt zu sein?
Technikfrage?

Danke für eure Antworten! :-)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 11:54 
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Dicke Schwämme heißen meistens auch viel mehr Bumms im Ball (Keiner spielt einen Donic Slice in 2,0), dünne Schwämme meist sehr viel mehr Kontrolle / weniger Katapult (Tenergy 0,5 wäre mal interessant :ugly: ) Ich denke mal das liegt daran dass Filus / Gionis auch auf den Bumms in der Vorhand angewiesen sind, da beide auch sehr gut mit dieser angreifen müssen (sollten sie nicht gerade abwehren..). Chtetenine, der sich voll und ganz auf die Abwehr verlässt, wird sich wahrscheinlich niemals einen 1,7er Tenergy auf die Vorhand montieren. Mit den dünnen / langsameren Schwämmen (zum Teil auch eine Frage des Holzes), ist es viel einfacherer abzuwehren. Was ich immer mehr versuche, ist den Ball etwas früher zu treffen als z.B. mit der Rückhand und dann den Ball noch mit der Bewegung "nach unten zu ziehen", sodass der Ball kaum noch nach oben geht. Hört sich recht abenteuerlich an, erfordert aber auch gute Beinarbeit und ein Auge, wann man wo den Ball wie trifft.

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Gewo Balsa Carbon 575 Anatomisch Donic Spike P1 0,5mm Donic Bluefire Bigslam MAX.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 13:13 
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Man kann mit der Kombi joo-se-hyuk + T64 max problemlos us-abwehren auf der VH. Mit Off, Off+ Hölzern wird es nicht gehen.

Du muss den Ball wahrscheinlich tiefer nehmen und entschlossener führen - mit Gewichtsverlagerung und hinter dem Ball stehen!. Sollte der Ball dann noch hochsteigen ist wahrscheinlich dennoch ordentlich US drinnen. Wenn ich nicht ordentlich stand half es mir immer den Ball "übertangential" zu treffen - d.h. den Schläger nach unten wegziehen statt voll zu treffen. Dann bleibts wenigstens flach(er).

Die beste Säge mit dicken VH Belag hat unmissverständlich Joo Se Hyuk, bei allen anderen in der Weltspitze sehe ich eher den Treibschlag und Gegentop. Die beste VH Säge überhaupt hat allerdings Chtetenine, die wird gelegentlich auch von Spitzenspielern lieber mal abgelegt :)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 20:30 
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Mad_Matthew hat geschrieben:
...das Problem, dass die Vorhand Abwehr mit dickem Noppeninnenbelag auf einen Topspin mit sehr viel Spin anfällig ist, da der Abwehrball in dem Fall immer ziemlich hoch steigt & reingeschossen werden kann?

Was hast du denn erwartet !? Nicht umsonst sind die meisten DEF NI Beläge dünn beschwammt und langsam. Hohe Dynamik und Sicherheit
beißen sich. Vielleicht wäre ein zahmer ca. 1,5er Klassiker ne Lösung.

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Greets N.

Holz: Donic Appelgren AR (3x)
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BeitragVerfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 22:25 
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Schwammdicke wechseln kommt nicht in Frage, da mein Holz schon ziemlich langsam ist & die Anfälligkeit auf Spin auch kein Problem für mich darstellt, da ich dann meist auf Noppe drehe oder nen Treibschlag mache. Mich hat einfach nur interessiert, ob es noch Tricks gibt, was dagegen zu tun. Ich habe heute im Training den T64 in max gespielt, der ist schon echt super für die Abwehr, auch fast gar nicht anfällig, höchstens wenn wirklich mal ne richtige Bogenlampe kommt, aber dann ist ja sowieso genug Zeit zum Drehen. Es scheint, als ob der Ball im weichen Obergummi die Rotation verliert. Der T05 ist da deutlich anfälliger. Ein weiterer Vorteil vom T64 ist, dass Gegentopspin super flach auf der Gegenseite aufklatschen, vorher musste ich meist ins Topspin-Duell gehen, um den Punkt zu machen. Ist der Xiom Asia eine gute Alternative & hat auch die langen elastischen Noppenhälse?


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BeitragVerfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 07:20 
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@ Mad_Matthew

Darf ich mal erfahren in welchem TTR-Bereich und in welcher Klasse du dich so bewegst?

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BeitragVerfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 07:29 
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Je weicher der Belag desto unanfälliger für Schnitt
Problem gibt es dann nur wenn das holz zu weich ist dann wird es zu schwammig...

Ich persönlich mag lieber harte Beläge und mittelharten Hölzer... Steuerung bzw Platzierung besser sowie Variation dann vielfälltiger...

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BeitragVerfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 07:45 
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Kogser hat geschrieben:
Je weicher der Belag desto unanfälliger für Schnitt

Interessante These ! Gibt´s da irgendwelche Nachweise ? Beziehst du das auf Schwamm oder Oberlage ? Bestimmt aber auf NI.
Könnte mir vorstellen, daß dicke Soft-Tensor Schwämme mit ordentlich Katapult alles andere als unempfindlich sind. Von der längeren
Ballkontaktzeit der weichen ganz zu schweigen. Waum spielen NI-Blockspieler dann eher hartes Material ? Bestimmt nicht um beim Block besonders
"Schnittempfindlich" zu sein.

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Greets N.

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BeitragVerfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 10:37 
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Otter1978 hat geschrieben:
@ Mad_Matthew

Darf ich mal erfahren in welchem TTR-Bereich und in welcher Klasse du dich so bewegst?


Gleiche Klasse wie du & 5 TTR Punkte mehr :D


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BeitragVerfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 12:05 
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Verein: TTC Eppertshausen
Mit dicken katapultigen Belägen ist man natürlich anfälliger auf den gegnerischen Spin. Wenn man auf die schnellen VH-Beläge für den eigenen Angriff nicht verzichten will, dann gibt es m.E. 2 Optionen:

1. sicheres Gegenheben, bzw. Gegenziehen möglichst mit viel Rotation, wie z.B. Gionis
2. Drehen und VH-Abwehr mit der Noppe. Das macht z.B. Kemmler von der DJK Münster (Oberliga).

Wenn die Beläge nicht superschnell sind, kann man auch noch versuchen, mit NI sehr herzhaft reinzuhacken. Das kostet am Anfang Überwindung, aber wenn man mal verstanden hat, dass man gegen einen rotationsreichen Topspin mit einer ähnlich rotationsstarken Bwewegung antworten muss, dann klappt das auch. Wichtig ist, dass man nicht nur nach unten hackt, sondern das Handgelenk beim Schlag umklappt, so dass der Schläger unter den Ball kommt. Die Bälle kommen dann zwar oft immer noch recht hoch, haben aber auch so einen brutalen Schnitt, dass sie schwer zu schiessen sind.
Ich nehme das gerne auch als taktisches Mittel und spiele bewusst stark unterschnittene Bälle etwas höher in die Rückhand des Gegners. Der muss dann entweder umlaufen oder einen Rückhand-Schuss versuchen. RH-Topspin auf Schulterhöhe anzusetzen ist sehr schwierig und beim Schuss ist die Fehlerquote, gerade mit den modernen Tensoren, hoch.

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Spielkombi: Victas VS>401 1,8|Victas Koji Matsushita|Butterfly Feint Long II 1,1 (RIP 15.05.17)
wieder am testen ...


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BeitragVerfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 12:19 
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Wenn ein Ball mit US hoch steigt, kann man das lösen, indem der Schlägerwinkel angepasst wird.
Also eher senkrecht den Ball treffen, und schon wird die Flugkurve niedriger.

Je schneller die eigene Armbewegung (am Ball VORBEI!!!!), desto mehr Kontrolle kann man (theoretisch) über den Ball erlangen.

Was auf starke Topspins interessant kommt ist ein Konterball unter Tischniveau. Der Ball steigt durch den Spin nach oben und behält viel davon, ohne, dass man sich anstrengen muss. Das muss aber geübt werden :mrgreen:

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Holz: Arbalest Bogen
VH: Tibhar MX-S, 1,9/2,0mm schwarz
RH: Spinlord Blitzschlag, OX rot


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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 15:59 
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Spielklasse: 1. Bezirksliga Jugend || 3. KL Herren
TTR-Wert: 1352
Später nehmen und stark sensen

JSH zum beispiel kratzt den Ball ja förmlich vom hallenboden ab :D

Chetchinin (oder so) ist auch schön anzusehen da habe ich meine vh aber gelernt

Filus z.b dreht momentan auch ab und an die noppe auf die VH was im mehr Möglichkeit gibt

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☆Greetz, Tim☆

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BeitragVerfasst: Montag 31. Oktober 2016, 22:25 
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Beiträge: 47
Man kann einen Topspinball auch durch eine Kombi von Hackbewegung und Einstellung des Schlägerwinkels (mehr frontal treffen) abwehren und dabei flach halten. Wenn die Abwehr wenig über die Hackbewegung und viel über den Schlägerwinkel erfolgt, ist der Abwehrball fast leer und verwirrt den Angreifer oft sehr. Wenn man diese Technik draufhat, kann man auch mit einem dicken und schnelleren Belag lang abwehren.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. November 2016, 10:32 
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Beiträge: 1567
Ja klar jeder sieht den Josef Huck und denkt dann er könne dann auch so spielen wie er. Was man aber öfters vergisst, ist die Tatsache, dass nur er so spielen kann also ein absoluter Ausnahmespieler ist und dass er Profi ist also jeden Tag etliche Stunden trainiert. Die meisten moderne Abwehrspieler greifen entweder alles mit der VH an ( Filus, Wang Xi) oder verteidigen beidseitig und greifen nur selten an ( Krmaschek R, Chtetenine) alles andere kannst du vergessen...


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