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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 08:55 
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Spielklasse: Kreisklasse
Guten Morgen!
Nach meiner langen Testreise durch die Beläge der Tischtennis-Welt habe ich für mich heraus gefunden, dass ich mit Belägen ohne FKE oder mit sehr wenig FKE am Besten spielen kann. Die modernen FKE-Beläge stören mich mehr als sie mir nützen. Speziell das nicht lineare Spielverhalten, das indirektere Spielgefühl und die geringere Kontrolle führen bei mir zu Problemen. Selbst die sogenannten Leichtspieltensoren wie Xiom Vega Intro, etc. machten mir noch Probleme.
Mit Chinabelägen oder auch mit klassischen Belägen wie Sriver, Mark V, etc. kann ich besser spielen und mache weniger Fehler.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich nur in der KK spiele und auch nur 1-2 Mal pro Woche trainieren kann.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 09:14 
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Beiträge: 181
Verein: SV BR Forstwald
Spielklasse: Kreisliga - 1. Kreisklasse TTR ~ 1.500
Hallo Sportsfreunde,
hallo rookie,

mir geht's genau wie Dir. :idea: :!:

womöglich habe ich aber auch zu wenig mit FKE-Belägen gespielt, aber als Defensivspieler habe ich genau die selben Probleme wie Du mit FKE Belägen. Du ist also nicht alleine mit dieser Erfahrung. Man muss aber auch festhalten, dass alles individuell zu sehen ist bzw. auch vom Spielertyp abhängig ist.
Und übrigens: Ich glaube weniger, dass die Klasse, in der man spielt, entscheidendend für die Belagwahl eines Spielers ist.

Gruß
Eisenfuß

... bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860),


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 09:47 
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Eisenfuß hat geschrieben:
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860),

Kein schlechter TTR ! :mrgreen:

_________________
Holz : Ovtcharov No1 Senso
VH : Bluefire M3 max.
RH : Bluefire M1 1,8mm


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 10:18 
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Verein: TV Wasserloch
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Das kommt auch auf das Holz an,zb.geht der Mark V 2,0 bei mir auf TSP Balsa 5.5 gar nicht,da ist die LN mit 0,5 schneller.Hab den Mark V jetzt mal auf ein Viscaria verschnitt geklebt,beim Dotztest was ganz anderes,werde das morgen mal kurz testen,könnte ein Off Holz sein oder sogar ein Off+ ,17,49€ Vers.incl. ist zu verschmerzen.
rookie wäre nicht schlecht Angabe zu deinem Holz

_________________
Wer Fehler findet darfse behalten
Holz TSP 5,5/Combi Holz von Stefan,Donic Dotec All+
VH ???????
RH LN D'Tecs ox 0,5 mm
Wir spielen Joola Flash


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 11:01 
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Spielklasse: Kreisklasse
Ich habe während meiner Testphasen mehrere Hölzer gespielt.
Hier hat sich auch heraus gestellt, dass ich Hölzer mit gar keinem oder sehr dezentem Katapulteffekt besser spielen kann.
Ich spiele aktuell das Stiga Allround Classic. Parallel teste ich mit Donic Appelgren Allplay Senso V1 und mit Donic Persson Powerplay Senso V2. Also alles gemässigte Vollhölzer ohne Kunstfaser. Der PPP ist das schnellste, das ist so gerade noch OFF-.
Das fehlende Tempo der Holzer habe ich durch mehr Körpereinsatz und Technikanpassung bei den Schlägen ausgeglichen. Gerade bei den Chinabelägen war das wichtig.


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 12:37 
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Kann das sein, dass du eher weiche Beläge spielst? Da trifft das zu. Ich spiele nur härtere Beläge, die sich dann auch als Tensor linear spielen lassen und recht kontrolliert sind

_________________
Holz: Arbalest Bogen
VH: Xiom Omega VII Pro, 2,0mm schwarz
RH: Spinlord Agenda, OX rot


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 12:42 
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Registriert: Dienstag 9. März 2010, 00:48
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Da muß ich Phoenix recht geben - spiele härtere Tensoren, die spielen sich nicht so flummigartig und sind - wenn Du mit weichen Tensoren ein Problem hast - eine Alternative. Besonders der Acuda S1 Turbo ist für mich ein solcher "Wohlfühl"-Tensor mit einer super Kontrolle (nicht abschrecken lassen vom Turbo - der ist nicht so schnell bzw. mit dünneren Schwamm noch mehr Kontrolle). Ich spiele zur Zeit den Vega X auf der Vorhand und auch hier dachte ich zuerst, viel zu weich und das wird nix...jetzt auch die ersten Meisterschaftsspiele damit gemacht und bin immer noch angetaan von der Kontrolle, selbst mit Unterschnitt-Abwehr - sehr direkt und trotzdem genug Power für alle Schläge auch aus der Halbdistanz.

_________________
Re-Impact Preference Sonderbau VH: Andro Rasanter R48 Pro 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz (China 37 Grad Version)
Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda S1 Turbo rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact TaiDelta VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 13:06 
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Spielklasse: Kreisklasse
Ja, jetzt wo ihr es ansprecht, ist es mir aufgefallen. Alle FKE-Beläge, die ich länger gespielt habe waren recht weich.
Den Rasanter R50 habe ich nur kurz probiert und der war dann der härteste von allen. Den hatte ich in max drauf und da gefiel mit dieses schwammlastige Stielgefühl nicht. Das war nicht weich aber ich fand es komisch. Habe mich nicht daran gewöhnen können.
Den Stiga Mantra-H finde ich interessant. Vielleicht probiere ich den nochmal. Den Acuda S1 Turbo habe ich wegen "Turbo" nie probiert. Vielleicht kommt der auch in der Sommerpause dran.


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 21:37 
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Beiträge: 139
Ich habe nach der Einführung des P-Balls, auch lange nach einer modernen Alternative für Sriver L 1,7 auf einem Grubba für die VH gesucht und bin nach einigen Test beim Victas 402 DE 1,8 gelandet, hart, flache kurze Ballflugkurve, gute Kontrolle, sehr griffig, durchaus auch lebendig und ideal für altmodische Vollhölzer.

Als diese Hölzer gebaut wurden, gab es weder Plastikbälle noch Tensoren. Diese Hölzer wurden entwickelt, um mit Klassikern in allen Schwammstärken und Zelluloidbällen zu funktionieren, und das haben sie auch getan. Auf diesen Hölzern solltest du keine Weichen Tensoren spielen. Du kannst natürlich bei den Klassikern bleiben. Aber ich würde dir raten, nicht auf das Mehr an Spin und Dynamik (und Spaß) zu verzichten, was die modernen Beläge bieten können. Das sind nicht nur Katapultmonster. Es gibt vor allem neuere, bei denen der Katapult erst bei harten Schlägen recht linear einsetzt. Du musst halt ein bisschen rumprobieren.


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BeitragVerfasst: Montag 3. Februar 2020, 23:11 
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Beiträge: 274
TTR-Wert: 1370
Spiele momentan auch das stiga AC, als Ersatz.
Habe die selben Probleme wie du, jetzt mal den yasaka rakza 9 vom meinem spielholz drauf gemacht.
Der Belag hat einen späten Katapult und ist medium+.
Das geht sehr gut, daher denke ich die Tipps der Kollegen sind genau richtig.

_________________
Spiel-Kombination

Holz: Stiga Allrounder Classic
VH: Yasaka Rakza 9 max
RH: Spinlord Dornenglanz ox/Nittaku Best Anti 1,3

Vereinsmeister Doppel 2016!!!


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Februar 2020, 00:12 
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@rookie...der "Zusatz: Turbo" ist echt etwas irreführend...der normale Acuda S1 ist mir schon etwas zu schwammig und gerade der Turbo ist da einfach viel direkter und sicherer zu spielen, ohne dabei "zu hart" zu wirken. Mein Tipp: nimm ihn in 1.8mm - da ist der auf keinen Fall zu schnell und spielt sich sehr fehlerverzeihend.

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Re-Impact TaiDelta VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Februar 2020, 08:47 
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Registriert: Mittwoch 27. Januar 2016, 09:57
Beiträge: 736
Spielklasse: Kreisklasse
Moin Leute!

Vielen Dank für Eure Hilfe. Ihr seid wirklich sehr hilfreich.
Ich werde jetzt die Saison zu Ende spielen und es dann nochmal wagen. Mal sehen was dabei heraus kommen wird.
Ein harter Tensor mit wenig FKE ist zumindest eine gute Option. Das könnte etwas werden.


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Februar 2020, 08:51 
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Verein: TSV Willsbach
Spielklasse: - Moderner Allrounder - Seit 5/2020 retired: Hobby- und Ergänzungsspieler
Wichtig ist m.E. daß das Material zum Stil / Technik / Taktik des Akteurs passt. FKE hat Vorteile in der HD und wenn man das Tempo ausreizen will. Vor allem auf der VH. Allerdings muß die Technik und das Können des Spielers passen.
FKE macht das Service schwieriger und bzgl. der Kontrolle (RH) sehe ich lineare Klassiker immer noch vorne. Nicht jeder verträgt das hohe Tempo.
Moderne Beläge mögen bei guter Technik ! mehr Drall erzeugen als Klassiker, aber was nutzt das wenn beim Kontakt P-Ball Tisch viel davon verloren geht !? Beim P-Ball TT hat die Bedeutung von Rotation abgenommen, es zählen vorwiegend Tempo, Variabilität und Platzierung. Nur bzgl. Punkt 1 hat FKE klare Vorteile.

_________________
Greets N.

Holz: Donic Appelgren AR V2 (3x)
Standart: Yasaka Mark-V - "die Legende" - Tibhar Rapid (rot)
Ergänzung: Summer 3c - Tiger / FS 802-40 - Vari Spin


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Februar 2020, 10:39 
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Registriert: Montag 24. Oktober 2011, 07:11
Beiträge: 1023
Meine Erfahrung ist die, daß der Klassikerbelag eine längere Bewegung benötigt, um einen Spinbogen zu entwickeln und FKE Beläge eher kurze, dafür schnellere Bewegungen, um einen Spinbogen hinzubekommen.

Ich selbst spiele zZt eine DHS Neo Hurri 3, da muss ich schon eine schnelle Unterarmbewegung machen, damit ich schönen Spin bekomme, wenn das klappt, dann kommt ein guter TS.

_________________
Lion Blast OFF+
KTL Pro XP 2,0
Lion Mantlet


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Februar 2020, 20:26 
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Registriert: Donnerstag 2. Februar 2012, 12:28
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TTR-Wert: 1660
Bitte nicht verallgemeinern, da gibt es riesige Unterschiede.

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