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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. März 2019, 20:00 
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Greenhorn

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Mein erster Testbericht zum neuen Tachi:
Vorbemerkung:
Die letzte Saison spielte ich das Turbo 82. In unserer Liga kommt fast ausschließlich der Sanwei ABS Pro zum Einsatz. Mein aktueller TTR-Wert liegt bei bescheidenen 1370 Punkten. Meine Spielweise ist tischnah. Ich bin also kein Chopper, sondern eher ein Blocker und Verteiler mit einer rückhandlastigen Spielweise. Die Vorhand benutze ich für nicht allzu häufige Topspinangriffe.
Hin und wieder probiere ich mich an Hölzern und Belägen von Vereinskollegen. D.h., ich teste auch ab und an Hölzer anderer Hersteller. Ich denke, das ist wichtig zu wissen, weil hier schon die ein oder andere Person als unkritischer Re-Impact-Anhänger bezeichnet wurde. Natürlich weiß ich, dass persönliche Eindrücke immer subjektiv sind. Trotzdem danke an dieser Stelle an Re-Impact für die Zurverfügungstellung des Tachi.

Ich habe das Tachi bisher mit dem Bomb Talent, ox und dem Kamikaze, ox auf der Rückhand getestet.
Mein erster Eindruck mit dem Bomb Talent auf dem Tachi war vielversprechend, da ich wunderbar und sehr kontrolliert kurz ablegen konnte. Im Vergleich zum Kamikaze hatte er aber am Ende doch das Nachsehen, was vielleicht auch an meiner Spielweise liegt. Ich empfand den Bomb Talent schnittanfälliger und etwas langsamer.
Auffallend am Tachi mit beiden Belägen war ein sehr flacher Ballabsprung. Die Kontrolle im Vergleich zu den bisherigen Hölzern, die ich spielte, war überdurchschnittlich. Mit dem Kamikaze konnte ich auch sehr gut schießen. Ich spielte beim Test überwiegend mit Gegnern, die versuchen, mit aggressiven Spinangriffen zu punkten. Meine Blocks bereiteten meinen Gegner immer wieder Probleme. Viele ihrer Bälle landeten im Netz. Ob es nun Bälle mit sehr viel Spin oder welche, die nur leicht angezogen waren, ich konnte sie super retournieren. Meine Gegner machten sehr viele Fehler. Gegen Materialspieler, d.h. bei eher leeren Bällen, war es schwieriger aktiv zu punkten. Aufgrund der hohen Kontrolle und der damit verbundenen Vorteile einer genauen Platzierung der Bälle ging dies aber auch recht gut. Insgesamt gesehen, hatte ich eine sehr geringe Fehlerquote auf der Rückhand. Auf die leeren Bälle konnte ich oft mit einem platzierten Schuss punkten.
Mein Fazit zur Rückhand in Verbindung mit den erwähnten Belägen: Das Tachi passt so richtig gut zu meiner tischnahen Spielweise.

Auf der Vorhand spielte ich in der Vergangenheit eher härtere Beläge. Insofern habe ich auf meine noch vorhandenen Beläge zurückgegriffen. Ich testete das Tachi mit dem Friendship Super FX in 1,5 mm und mit dem Xiom Vega Intro in 1,5 mm.
Um es vorwegzunehmen, beide Beläge passen auf dem Tachi nicht zu meinem Spiel. Der Friendship spielte sich ausgesprochen leblos. Der Intro eine Spur besser, aber wie gesagt, ebenfalls eher unpassend für Topspins. Das Ganze relativiert sich ein wenig, wenn man mit einem ordentlichen Armzug agiert, aber dieser hohe Kraftaufwand ist einfach nicht mein Spiel. Hervorheben möchte ich trotzdem, dass Vorhandblocks sehr gut funktionieren. Wer es kann (der Vorhandschuss ist eine meiner größten Schwächen) , der kann mit diesen Belägen auf dem Tachi mit trockenen Schüssen sehr gut punkten. Beide Beläge sind auf der Vorhand aber nicht gerade wahnsinnig schnell. Ich denke aber, dass das eher den Belägen geschuldet ist als dem Holz.
Ich werde in den nächsten Wochen deshalb schnellere Beläge, vielleicht auch mit einem dickeren Schwamm ausprobieren.
Mit der Rückhand bin ich allerdings ausgesprochen zufrieden.
Okay, der Bericht ist wieder mal etwas länger ausgefallen, was die Anzahl der Leser vermutlich reduziert, aber vielleicht interessiert es doch den ein oder anderen.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 29. März 2019, 08:47 
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Spielklasse: Saison 2019/20: P-Ball Reservist Ziel: trotz P-Ball den Spass am TT nicht verlieren -2018/2019 leider deutlich verfehlt
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off-topic
@pady ich habe das neue Tachi noch nicht getestet, jedoch schon diverse andere Re-Impacts.
Versuch einfach einen Belag mit einem weicheren Schwamm - mit den chinesischen "Beton"-Schwämmen hatte ich auch Probleme.
Und bleib bei "dünnen" Schwämmen (bis max 1,8 mm). Unser Spielstiel scheint ähnlich zu sein (unser TTR ja auch), RH Hui, VH pfui ... :oops:
Meine Re-Impacts "beschleunigen" selbst mit den "dünnen" Schwämmen vollkommen ausreichend :-) .
Ich empfand es als größen Vorteil auf der VH relativ schnelle Bälle mit weicheren, "dünnen", eher gefühlvollen Schwämmen spielen zu können.
Ich bin von der Re-Impacts weg, weil sie bisher mit meinen GlAntis nicht funzten (teste jetzt aber ein Modell, dass damit harmoniert)
ferring

_________________
-- Komm auf die dunkle Seite der Macht - wir haben Kekse! --

Testholz: Re-Impact Tachi "new generation"
RH: Dr. Neub. ABS 2, 1,8 mm
VH: Dr. Neubauer Explosion, 1,5 mm

Holz: Re-Impact Symphonie
RH: ABS 2,1 mm
VH: SecretFlow 1,5 mm

Ersatzbrettchen (1): TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: MSP BEAST, 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 29. März 2019, 17:09 
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VH müßte Hexer Duro 1,9mm gut gehen,RH habe ich Cluster ox+0,5mm,Feint long II 0,5mm wenn der auch mehr Schnittanfällig ist ,was meint ihr!! Will auch mit der LN gut Kontern und Angriff spielen,Spiel am Tisch und halbdistanz,Gegner sind nicht so offensive ,mehr abwartend

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VH Xiom Vega Pro 1,8 mm
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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Samstag 30. März 2019, 11:13 
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Greenhorn

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Danke ferring für den Hinweis!


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Montag 1. April 2019, 09:46 
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Holz ist da,erster test aber erst 09.04.
Danke Achim

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 10:43 
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Kurz getestet mit VH SpinLord Marder 1,8mm,RH D'Tecs 0,5m war beim Block+Angriff sehr unkontroliert zu spielen zuviel katapulk.VH hat nicht gut gepasst,zu flacher Ballabsprung für mich beim TS,werde noch andere Beläge testen ab mitte Mai

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Samstag 13. April 2019, 09:52 
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achim hat geschrieben:
Magic_M hat geschrieben:
Nein, nein, so schnell gebe ich noch nicht auf. :wink:
Zwei dünne Tensor-Schwämme und zwei CJ 8000 Obergummis warten darauf, montiert zu werden.
Diese Kombi werde ich nächste Woche dann testen, anschließend auch noch einen H3 Neo.


@Magic_M
das würde ich an Deiner Stelle auch nicht tun, denn es ist ein gutes Holz; gerade für die unteren Spielklassen bestens geeignet, weil die Rückhand schön passiv und sicher gespielt werden kann und die Vorhand trotzdem schönes Tempo aufbaut.

Achim hatte Recht: das war nichts. Und das deckt sich offensichtlich auch mit den Eindrücken anderer Tester.
Pady hat geschrieben:
Auf der Vorhand spielte ich in der Vergangenheit eher härtere Beläge. Insofern habe ich auf meine noch vorhandenen Beläge zurückgegriffen. Ich testete das Tachi mit dem Friendship Super FX in 1,5 mm und mit dem Xiom Vega Intro in 1,5 mm. Um es vorwegzunehmen, beide Beläge passen auf dem Tachi nicht zu meinem Spiel. Der Friendship spielte sich ausgesprochen leblos. Der Intro eine Spur besser, aber wie gesagt, ebenfalls eher unpassend für Topspins

Das Tach 2019 verträgt und braucht offensichtlich durchaus modernere Beläge, die nicht ZU dünn ausfallen. Wahrscheinlich kann man mit Belägen um 1,8 mm Stärke und moderatem FKE nicht all zu viel falsch machen. Deshalb werde ich dem Baracuda in 1,8 mm eine Chance geben. Leider ist jetzt aber erst mal für 2 Wochen die Halle zu (Osterferien).


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Samstag 13. April 2019, 10:16 
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Was erzählt der Dima denn für einen Käse in dem Interview: Wasser zieht ins Holz ? Ein gescheites Holz hat eine offenporig versiegelte Oberfläche. Und zwar wasserundurchlässig.
Wenn das Holz also in der Durchschlagskraft nachlässt, sollte das andere Gründe haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Samstag 13. April 2019, 12:33 
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Beiträge: 734
Also ich habe das Tachi 2019 mit dickeren Schwämmen getestet (weil ich mit dünneren gar nicht erst spiele), 2.0 und 2.2mm - und beide Dicken (Acuda S1 Turbo/Skyline TG-60 oder Tackiness C2 1.9) funktionieren prima. Ich würde auch nicht zu dünne und auch nicht klassische Beläge nehmen, da das Katapultverhalten (finde ich) nicht so stark ausgeprägt ist und bei einem schon langsamen/toten China Belag dann gar keine Spielfreude mehr aufkommt. Aber gerade bei dem ABS Plastik braucht man schon ein bisschen Druck nach vorne und da würde ich wirklich einen moderaten Tensor Belag in 1.9/2.0mm für die Vorhand empfehlen.

_________________
Re-Impact Preference VH: Donic Acuda S1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Dr. Barath VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: Xiom Musa 2.0m schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 10:11 
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Beiträge: 342
@4olaf
Beide Deckblattfurniere sind relativ harte Deckblätter, wobei die Esche (0,6mm) noch recht dünn zu der verwendeten Lärche (1,2mm) in der Rückhand ist. Somit wird der Passivdruck vom Rückhandfurnier auf beide Schlagflächen dämpfend übertragen, weil die verwendeten inneren Schichten wenig gegensätzliche Holzspannungen verursachen. Es ist daher logisch, dass das Holz im Ballanschlagsverhalten steifer sein muß und weniger Eigenkatapult erzeugt. Daher sollten die verwendeten Spielbeläge ein bißchen mehr an Katapultverhalten realisieren, um insgesamt mehr Lebendigkeit beim Spielen zu erzeugen. Das schöne Passivverhalten der Rückhand läßt sich damit aber nicht zerstören, so daß das Blockverhalten des Holzes exellent und sicher bleibt. Da beide Schlagflächen eher einen härteren Anschlag haben, kann in der Vorhand auch ein weicher katapultiger Schwamm verwendet werden.

PS: Es gibt aber nach wie vor 2 Tachiversionen, die man käuflich erwerben kann. Die erste hat einen ungeteilten 8 mm Balsakern und wird mehr in den unteren Klassen gespielt, während die zweite Version einen geteilten 8 mm(2x4mm) Kern hat. Ab Bezirksliga aufwärts war das Blockverhalten der ersten Version zu unsicher, weil viele Blockbälle den Tisch verfehlten oder einfach im Netz landeten, wenn die Gegner agressiver spielten.
Bei der ersten Entwicklung mit dem ungeteilten Kern hat sich jedoch herausgestellt, dass sich diese Fertigung angeblich wunderbar mit weichen Glattantis spielen soll.
Die zweite Version mit dem geteilten Kern ist jetzt aber die offizielle Tachiversion 4/4 geworden, während der Tachi mit 8 mm nur auf besondere Anfrage erhältlich ist. Die Tachiversion 4/4 erfüllt einfach die Sicherheit in jeder gewählten Spieltaktik; unabhängig davon, in welcher Spielklasse man wettkampfmäßig Tischtennis spielt.

_________________
Re-Impact GmbH. Tel. 05443-9209999 mailto://info@re-impact.de/


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