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BeitragVerfasst: Samstag 16. Juni 2018, 21:41 
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Basispreis des Preference ist 149,90 €, die Prototypenselection kostet zusätzlich 70 €. Ich würde aber nur das mcpsystem (Kosten +35 €) mit härteren Balsaparkettholz nach außen nehmen, wo die einfache Selektion mit eingebunden ist, denn die reicht völlig aus. Ansonsten wird alles weitere zusätzlich zu Servicepreisen von jeweils 15 €, +gewünschter Sondergriffe etc. mit direkter Kundenweitergabe angeboten. Beim Prototypen wurde diesmal nur die VH-Seite mit Celluloid, aufgelöst in einer unbedenklichen Essigacetatlösung getunt; die RH ist nur gebeizt und direkt versiegelt worden.

Meine Empfehlung nach einer persönlichen Beratung ist für den Kunden immer eine Kauf nach Probe Option. Was die beinhaltet, erfahrt ihr während eurer persönlichen Beratung und noch vieles mehr.

Re-Impacthölzer werden in einer sehr aufwendigen Fertigung produziert. Sie haben ja schon bei dem Testthreaden Turbo oder Memo2 erfahren, das Balsahölzer jegliche Art von Schwingungen assorbieren (@al_bundy) und es eigentlich ein recht weiches Holz ist, was nur unter bestimmten Bauvoraussetzungen guten Katapult aufbauen bzw. auslösen kann. So ist es also logisch, das die verwendeten Bauhölzer vor der eigentlichen Verwendung und Verklebung dieser in sehr aufwendiger Weise Schicht für Schicht so auf- und vorbereitet werden, dass das Balsaholz Schwingungen des Balles aufnehmen kann und innerhalb des entstehenden Systemes von Schichten zu Lagen ganz selbstverständlich -wie bei einem Musikinstrument - diese Schwingungen optimal an unsere Hände (fühlen), an den Unterarm und unser Gehör (Trommeleffekt= hören) weiterleiten.
Alles zusammen gibt erst ein sinnliches Bild, was wir als besonderes Feedback beschreiben und erst die technischen Spieleffekte produzieren, die wir durch das Ballgefühl in einem Holz an Spieleigenschaften für uns entdecken können.

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Juni 2018, 18:54 
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Für das Rapier Aktiv gibt es bis heute noch keine Beschreibung auf der Website...

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Holz: Re-Impact Rapier Active
VH: Butterfly Tenergy 25, 1,7mm
RH: Spinlord Feuerstich, ox


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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Juni 2018, 21:14 
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@hektor
ja, das ist wahr. Das Wettkampfholz ist sehr gut, aber nur als Kleinblatt zu gebrauchen, weil größere Schlägerformen viel zu schwer werden. Ich suche hier immer noch nach einer besseren Lösung.
Aber wer das Holz gerne haben möchte, der kann es ja auf besondere Anfrage jederzeit erhalten, denn es kostet auch 149,90 im Basispreis.
Es gibt so viele Hölzer aus der Dreamreihe, die auch noch nicht auf unserer Seite stehen. Das ist das Swift 24, das Swift 33, das Swift 44 , das Swift 66 und das Dark Knight. Diese Hölzer gibt es bei uns auch nur auf besondere Anfrage und sie kosten alle im Basispreis 149,90, aber hier könnt ihr - bis auf das Rapier Active
fasst alle Hölzer schon online bestellen,https://tabletennisshop.com.au/index.php?main_page=index&manufacturers_id=46.

Ich hatte in den letzten zwei Jahren nur ganz wenig Zeit zur Verfügung gehabt. Da habe ich natürlich erst die Entwicklungen veröffentlicht, wo das Marketing fertig war. Vier Swiftmodelle werde ich auf gar keinen Fall veröffentlichen; allerhöchsten ein Produkt unter diesen Namen und das wird sehr wahrscheinlich das Swift 44 sein, weil das in Australien nicht auf der Onlineseite steht. Ein weiteres schönes Holz ist natürlich das Rapier Active. Aber man kann es nur mit Prototypenselektion bringen, weil alles andere für Re-Impactverhältnisse zu schwer wird und das macht das gute Holz wieder viel zu teuer.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2018, 13:19 
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so, habe heute das "richtige" Preference bekommen, also mit 4mm Balsa Kern - und Vor- und Rückhand zelluloidversiegelt. Ich bin gespannt, OB und WIE es sich anders spielt im Gegensatz zur "dickeren" Version.

Habe vorgestern auf der Rückhand mal einen Tackiness C2 in 1.9mm geklebt und erstaunlich feststellen müssen, dass dieser sich sehr langsam spielt. Also auf meinem Barath konnte ich damit sehr gut auch schnelle Angriffsbälle spielen und das kurz Ablegen ist da nicht ganz so einfach. Auf dem Preference (mit dem dicken Kern) war er sehr defensiv, Bälle sind angenehm flach zu spielen (also weder zu flach noch zu hoch) - aber das Grundtempo war doch relativ gering. Da gefiel mir das Skyline - obwohl der Tackiness mehr Sicherheit bietet - besser. Wie schon geschrieben - das bezieht sich alles auf die NEUEN PLASTIKBÄLLE, also die ABS Bälle. Mit alten Plastik (1. Generation) oder sogar Zelluloid ist das teilweise komplett anders. Deswegen überhaupt auch so viel "neue Holztests", weil ich mit dem Barath und dem ABS Plastik nicht mehr so zufrieden bin und ich mehr "Führungsqualitäten" suche. Beim Barath z.B. ist der Abspung auch mit Plastik zu "wabbelig", mal so, mal so...was mit der Kombination Plastik und weichen Balsaholz auch zu tun hat.

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Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Dr. Barath VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: Xiom Musa 2.0m schwarz
Re-Impact Preference VH: Donic Acuda S1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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BeitragVerfasst: Sonntag 24. Juni 2018, 10:39 
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@4olaf
nein, nur die VH ist zelluloidversiegelt; die RH hat bei dem Original diesmal nur die normale Mahagoniversiegelung.

Das Problem ist, das der neue ABS Ball meiner Ansicht nach sehr seitspinanfällig ist. Hinzu kommt, das er langsamer, härter ist und höher abspringt als ein Kunststoff 1. Generation. Die Bälle fliegen auch alle ganz anders; eigentlich immer ganz anders, so dass man sich auf ein normales Spielverhalten gar nicht einstellen kann. . Die Bälle müssen nun viel direkter, aktiver und schneller gespielt werden, weil eine absackende lange Spielaufnahme mit viel Tempoverlust verbunden sein kann und die Spielbälle dann ungewollt ansteigen können und der Gegner die direkt angreifen kann.
Das heißt, das die Hölzer für Allroundspieler, Topspinspieler und Offensivspieler katapultfreudiger und schneller werden müssen, um so einem Ballverhalten effektiver entgegenwirken zu können, während Abwehrhölzer also genau gegensätzlich gebaut werden müssen, weil geblockte Bälle ansonsten vielfach über den Tisch tangieren. Re-Impacthölzer sind zu 70 % im Angebot = aktiv ausgelegte Spielhölzer. Also werden sich diese Modelle effektiv gesehen dem neuen ABS-Ball problemlos anpassen können, der wohl 2019 endgültig für alle Tischtennisspieler eingeführt werden wird.

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BeitragVerfasst: Montag 25. Juni 2018, 06:07 
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Achim@ stimmt so nicht ganz. Angeblich soll der joola Flash ball weiterhin produziert und zugelassen sein, auch über das Jahr 2019 hinaus.

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BeitragVerfasst: Montag 25. Juni 2018, 19:53 
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Also auf der Senioren WM in LasVegas haben die mit dem Joola Flash gespielt (liegt wohl aber auch daran, dass Joola da ein großer Sponsor war?, mit Infoständen etc.)

Das große Problem ist nicht, was noch zugelassen ist/bleibt, sondern wo die Richtung hingeht. Und das ist momentan ganz klar der ABS Plastikball, auf Grund der einfacheren Produktionsmöglichkeiten und Kostenersparnis. Ich hätte zwar einen Heimvorteil, wenn ich einen guten, anderen Plastikball einsetze, aber wenn fast die ganze Liga nur noch mit ABS Bällen spielt, müßte ich mich auch immer wieder an den anderen Ball gewöhnen/anpassen - und das finde ich genausoschlimm.

Ich hatte das Achim auch schon geschrieben, das große Problem beim Plastik ist, dass der Ball kurz nach dem Aufprall noch berechnbar ist, sobald man aber zu lange wartet, können dort tolle Überraschungseier raus werden. Teilweise hatten wir bei dem einen oder anderen Ball plötzlich einen Flatterball und man dachte, der Gegner spielt mit einer glatten langen Noppe oder der Ball ist dann noch seitlich so schnell weggedriftet, dass man ein Luftloch geschlagen hat. Das ist auch sehr guten Spielern >1900 TTR Punkten passiert. Am einfachsten ist es mit dem Plastikball zu spielen, ihn in der aufsteigenden Phase zu nehmen, relativ früh. D.h. für aggressive Aktivspieler ist das Problem kleiner als für diejenigen, die z.B. lieber den Spin herausnehmen wollen und ihn später nehmen.

Ein weiteres Problem ist - wenn man zu lange wartet, verliert der Plastik relativ schnell an Spin - mit weniger Spin ändert sich die Flugbahn (das kann man auch schön manchmal an die sehr stark einbremsenden Bälle erkennen) und es kann passieren, dass der Ball leer ist bzw. leerer, als man denkt. Daraufhin ist der ausführende Schlag nicht mehr passend zum Spin des Balls und alles gleicht eher einem Lotteriespiel. Klar sind das jetzt Extremfälle, aber diese treten leider auf.

Wie kann man nun dem entgegenwirken - man müßte mindestens ein moderates Katapultverhalten in seinem Schläger haben (sei es durch das Holz selbst oder durch entsprechende Beläge) plus glechzeitig weniger Spinanfälligkeit. Also genau das, was man eigentlich mit sehr spinnigen Belägen versucht - mehr Spin in den Plastik wieder hineinzugeben - kann auf der anderen Seite kontraproduktiv sein. Gerade die Spieler aber, die spinunanfällige Beläge spielen mit Tempo, werden am wenigsten Probleme bekommen mit dem Plastikball.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal dieses Video als Beispiel nehmen.

https://www.youtube.com/watch?v=h2zSol5xdYY

Wer Evgueni Chtchetinine kennt weiß, dass man seine Bälle nicht zweimal nachziehen kann. Und der Gegner war jetzt kein schlechter, trotzdem spielt er in einer ganz anderen (Leistungs-)Liga wie Evgueni. Evgueni hatte extrem viele Probleme mit dem Ball, hat sehr viele, "vermeintlich einfache" Fehler gemacht. Obwohl das ein Heimspiel war, kam er mit dem Plastikball (ich meine, das war ein Tibhar) gar nicht klar...er hat auch eine längere Zeit gebraucht, bis er wieder richtig gut auch mit Plastik spielt. Aber dennoch wird sich das Spiel mehr und mehr zu einem direkten, mit weniger Spin und mehr direktem Spiel hin ändern - leider... aber man kann es nicht ändern - aber man kann auch versuchen, das Beste daraus zu machen und sein Material entsprechend anzupassen, um vielleicht auch irgendwann wieder Spaß mit dem Plastik zu bekommen.

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Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda Blue P1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 11:04 
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Greenhorn

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Beiträge: 19
Magic M:
Ich habe das originale auch.
Und zum Spaß mit Spinlord Sandwind 1,5 und Giant 1,2 beklebt.
Das macht mächtig Spaß!
Die Anforderungen an den Gegenspieler sind groß.
Durch die Restgriffigkeit des Sandwind kann ein Top-Spin gespielt werden, der je nach Schlägerhaltung auch einemAnti gleicht. Leicht oder mehr geöffnet und der Gegener wird blöd schauen. Der Katapult des Preference ist dann noch verwirrender.
Wird dann noch gedreht und der Giant ist auf der VH ist die Vwrwirrung komplett.
Es gibt ein Klackgeräusch, das ich so noch Nie gehört habe. Der Ball tropft ab, oder wird geöffnet als Schlag zurückgespielt, oder eben extrem kurz.
Der gleiche Effekt dann auf der RH.
Ich habe Spaß.
Ob ich ihn einsetzte im Spielbetrieb weiß ich noch nicht.
Dafür übe ich noch zu sehr mit dem Anti.


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