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BeitragVerfasst: Dienstag 25. September 2018, 11:45 
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Ich habe vom Achim - da ich ein Barath zum Test brauchte und er das Swift44 noch als Testholz auf Lager hatte - geschickt bekommen. Das Swift44 stammt aus der Entwicklung zum Barath und das als "Vorstufe" zu bezeichnen, würde dem Holz nicht gerecht werden. Es spielt sich schon ein bisschen ähnlich wie das Barath, bremst aber auf der Rückhand stärker ein (nach meinem ersten Testempfinden) und auch so sind hier und da ein bisschen andere Eigenschaften festzustellen. Die Vorhand hat einen sehr flachen Ballabsprung, ideal für Block und Schuß, jedoch für reine Topspin Spieler dann etwas schwerer auf Unterschnitt zu eröffnen.

Ich möchte jetzt auch nicht zu viel über das Holz verlieren - da ich auf beiden Seiten "normal" Noppen-Innen Beläge spiele, empfinde ich das Holz gerade für Materialspieler als eher geeignet. Immerhin wurde mit dem Holz im Langzeitspiel der Seniorenvizeweltmeister im Doppel und der 3. Platz bei den Seniorenweltmeisterschaften errungen. Ich denke, gerade für Anti oder Noppen Beläge auf der Rückhand könnte das ein sehr sehr gutes Holz sein. Nur ist die Entwicklung zu Zeiten vom Zelluloid Ball entstanden und Achim möchte gerne dieses Swift44 für ABS-Plastikbälle optimieren und sucht in diesem Zusammenhang jetzt nach einem Tester, der mit Achim die Weiterentwicklung des Holzes mit "Material" voranbringt.

Falls jemand Interesse hat (und auch eine gewisse Spielstärke aufweist), der möchte doch bitte mit Achim direkt in Kontakt treten. Ich würde ihm dann das Holz schicken zum Testen und für die Weiterentwicklung.

Das Holz hat Normalblattgröße (15cm x 15.5cm) und wiegt nur ca. 64g.

Hier zwei Bilder vom Holz:

http://www.retail-service.de/bilder/swift44.jpg

http://www.retail-service.de/bilder/swift44_2.jpg

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. September 2018, 15:26 
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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2018, 00:04 
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Tester wurde gefunden und das Holz wird verschickt...und auf ABS getrimmt! :D

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 Betreff des Beitrags: Re-Impact SWIFT 44
BeitragVerfasst: Sonntag 30. September 2018, 16:40 
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Gestern kam das Swift44 von Olaf bei mir an und ich setzte es direkt im Meisterschaftsspiel am Abend ein.

Folgende Konfiguration spielte ich gestern Abend:
Swift44 / Andro Hexer Powergrip 1.7 / BOMB Talent ox
Zuvor spielte ich das Sebastian Sauer Spezial.

Nun aber meine Eindrücke (gespielt mit einem HANNO-Plastikball – kein ABS)

Rückhand:
In der Rückhand fiel direkt auf, dass das Holz sehr kontrolliert zu spielen ist und man auch für kurze Ablagen schon ein wenig aktiv dagegen gehen musste.
Der große Vorteil war, dass ich auf Topspins meiner Gegner meist eine gute Antwort hatte und diese flach und kurz zurückspielen konnte.
Auch beim kurz-kurz Spiel erwies sich die Rückhand als sehr sicher und kontrolliert und man konnte den Ball recht genau platzieren.
Was mir jedoch fehlte war der nötige Druck den ich vom SSS kenne. Selbst bei sehr aktiven Bewegungen konnte ich keine richtig druckvollen Bälle spielen.
Wenn Gegner gut auf LN spielen können wird das natürlich zu einem Problem, da die wenig druckvollen Bälle natürlich dann sehr aggressiv zurückgespielt werden können.
Dennoch als erstes Fazit: Auch mit Plastik sehr kontrolliert und sicher, man kann durch die kurzen Ablagen seinen Gegner sehr gut beschäftigen, es fehlt in manchen Situationen eben die Möglichkeit Druck zu erzeugen.

Vorhand:
Auf hier gilt vieles, was für die Rückhand gilt. Sehr spinnig, sehr kontrolliert. Vor allem die Topspins ließen sich kurz hinter das Netz setzen und wurden vom Gegner – für ihn überraschend – ins Netz geblockt.
Es scheint also mit dem Swift44 auch mit Plastikbällen ausreichend Spin erzeugbar zu sein. Ähnlich mit Überschnittangaben, die von den Gegnern sehr häufig direkt weggespielt wurden.
Hier fehlte mir etwas die Durchschlagskraft beim Schuss. Der Endschlag konnte nur bedingt fest gespielt werden und war, wenn der Schläger da war, leicht zu blocken…Beim SSS war dies nie der Fall, dafür ist es ja zu brachial.

In den kommenden Tagen werde ich das Swift44 auch noch mit ABS Bällen testen können. Weitere Berichte folgen.

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 Betreff des Beitrags: Re-Impact SWIFT 44
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 15:02 
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An den letzten beiden Abenden konnte ich das Swift 44 weiter testen:
Schlägerkonfiguration: Swift44 / Hexer Powergrip 1.7 / Dawei 388D
Bälle: HANNO und JOOLA Prime

Ich habe mich dieses Mal auf der RH bewusst für die etwas langsamere Noppe entschieden um schnelle Topspings meiner Gegner (TTR 1650-1750) blocken zu können.
Die beiden letzten Trainingseinheiten bestätigen, was ich schon im Spiel erlebt habe.
Rückhand:
Sehr sicheres passives Spiel, Block, Hackblock, Schupf kamen sehr sicher und man konnte Angaben sehr gut kurz ablegen, sodass der Gegner nicht zu aktiv weiterspielen konnte. Allerdings fehlte auch hier mir in den aktiven Schlägen die nötige Durchschlagskraft, so konnten aggressive Druckbälle mit den Noppen gegengezogen bzw. zurückgebracht werden.
Dennoch ist mein positiver Eindruck bestätigt, da es im passiven Spiel für den Gegner schwer ist, mich unter Druck zu setzen und ich oftmals mit der Vorhand abschließen kann.

Vorhand:
Mit dem Schuss komme ich ein wenig besser klar, wenn auch immer noch nicht so wie beim SSS. Da muss ich wahrscheinlich noch was an meiner Technik pfeilen und die Bälle versuchen "ins Netz zu schlagen", denn tatsächlich gingen viele Schüsse drüber. Ansonsten auch mit dem ABS Ball eine relativ gute SPinerzeugung möglich, die Bälle tauchen sehr gut ab und auch im passiven Spiel mit der Vorhand bietet das Holz Sicherheit.

Fazit: Im passiven, auf Sicherheit ausgelegten Spiel ist das Swift44 auch mit Plastikball nur zu empfehlen, es kann in den meisten Situation sehr sicher gespielt werden. Im aktiven Spiel fehlt mir jedoch beidseitig etwas die Durchschlagskraft.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 23:46 
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Das war auch mein erster (kleiner) Eindruck, dass der Druck auf beiden Seiten fehlt...kommend vom Barath, das schon mehr Katapult entwickelt, ist es mit dem Smart44 schwerer schnelle Bälle zu spielen. Die Spinentwicklung war insgesamt sehr gut, aber ohne genug Druck bei dem ABS Ball hat der Gegner zu viel Zeit und zu viele Möglichkeiten, auf den Ball zu reagieren - und das kann bei dem Plastik schon ausschlaggebend sein.

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Januar 2019, 13:53 
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Verein: SG Mühlbachtal
Spielklasse: 2. Rheinlandliga
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Hallo zusammen,
hier ein mein Testbericht zum Swift 44 (mit Plastikball) das mir Achim vor Weihnachten zum testen geschickt hat.
Ich komme vom Balance VH Tibhar Evolution MX-P 1,7mm; RH Grass D`Tecs ox. Spielweise VH zu 95% Konter/Schuß und nur gelegentlich TS. RH tischnah Druckschupf und wann immer möglich aktiv.
Mit meiner jetzigen Kombi bin ich auf der VH sehr zufrieden. Probleme bereitet mir die RH auf der ich mit leeren und teilweise hohen Bällen, welche ich durch umstellen nicht mit der VH spielen kann, des Öfteren festgenagelt werde. Ich kann mit meiner Kombi diese Bälle nur "zurücklullen" was der Gegner dann irgendwann gnadenlos ausnutzt. Angriff mit der Noppe geht nur auf US des Gegners, je mehr US des Gegners desto schneller meine Antwort.
Nun aber zum Swift 44 mit den gleichen o.g Belägen. Konnte erst zweimal mit der Kombi trainieren (Halle leider geschlossen). Beide male mit Plastikball.
VH bereitet mir auch hier keine Probleme. Die Bälle springen aber flacher ab wie beim Balance und der Schlägerwinkel musste etwas nachjustiert werden. Kontrolle mit dem Swift etwas besser aber auch im passiven Spiel evtl. etwas langsamer. Endschlag hält sich in etwa die Waage. Schupfen geht mit der VH auch, wird aber von mir fast nie angewendet.
Der einzige wirklich signifikante Unterschied zum Balance ist der Spin. Mit dem Swift ist es zumindest mir nicht möglich einen deutlichen Spin zu erzeugen. Trotzdem reicht es für mich mal hin und wieder einen Topspin mit der VH zu spielen.
Fazit: Mit der Vh komme ich sicherlich klar!

Die Rh ist wie beim Balance sehr kontrolliert, aber gepaart mit deutlich besseren "Aktivoptionen". Es ist immer noch möglich schnelle Topspin des Gegners zu retournieren auch wenn diese derzeit noch länger geraten. Ich bin mir aber sicher das dies mit mehr Training besser zu handeln ist. Man kann aber die Bälle auch länger und vor allem schneller retournieren, welches mit dem Balance so nicht möglich ist. Aufschlagannahme/Druckschupf sehr sicher. Sehr unempfindlich bei US/Seitspin des Gegners. Druckschupf auf US geht sehr schnell und sehr präzise. Überragende Kontrolle! Nun aber das Highlight: Ich konnte noch nie hohe oder leere Bälle auf der RH schießen oder schnell zurückspielen und damit den Gegner unter Druck setzen. Dies ist mit dem Swift möglich. Gleichzeitig ist der Störeffekt genauso hoch wie mit dem Balance.
Für mich ist dies ein Holz das den Spagat zwischen Störeffekt/kurzen Ablagen/Sicherheit und tollen Angriffoptionen schafft. Da hat Achim ein wirklich gutes Holz entwickelt!
Hoffe ihr könnt was mit dem Testbericht anfangen.
LG Thomas

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Holz: New Balance
VH: Tibhar Aurus 1,7mm
RH:D`Tecs ox, rot


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BeitragVerfasst: Samstag 16. März 2019, 10:38 
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Nach langer, teils verletzungsbedingter Testpause nochmal ein Testbericht zum Swift 44.
Nach Rücksprache mit Achim hat er die Vorhand etwas härter ausgelegt sowie das Swift 44 mit dem HBS System versehen.
Getestet wurde mit einem Tibhar Evolution MX-S Max auf der VH und dem Troublemaker vom Doc in ox. Testgegner mit TTR 1600-1800, Ball: Hanno

Zunächst zur Rückhand:
Die Bälle lassen sich in der Kombination sehr sicher, aber dennoch mit Druck über den Tisch verteilen, was beim Gegner zu einer viel kürzeren Reaktionszeit führt. Blocks auf Topspin und Schüsse lassen sich auch sehr sicher spielen, gehen nur selten über den Tisch. Auf weiche, langsame Topspins kann man sehr gut aktiv agieren, was meine Trainingspartner doch überraschte.
Im Vergleich zu dem bisher gespielten SSS ein deutliches Plus an Sicherheit ohne zu viel an Gefährlichkeit zu verlieren, was ein klarer Vorteil des Swift 44s ist.

Vorhand:
Aufschläge sehr spinnig spielbar, ebenso wie weiche Topspins. Eröffnung auf US funktioniert gut, auch schnellere Topspins möglich. Weiterhin kleine Abstriche beim Schuss im Vergleich zum SSS, was jedoch mit ein wenig Training wett zu machen ist.

Insgesamt wird diese Kombi wohl mein Holz für die restlichen Spiele und möglicherweise auch über die Saison hinaus. Könnte mir jedoch vorstellen, auch den MX-P zu testen bzw. die Schwammstärke zu variieren.

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