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 Betreff des Beitrags: Turbo 82
BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2018, 11:53 
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achim
Betreff des Beitrags: Re: re impact turboBeitragVerfasst: 15.09.2018 04:50
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Es gibt nun einen neuen Ableger vom Turbo, den ich nun speziell für Langnoppen entwickelt habe und dessen Langzeittest beste Erfolge unter dem neuen ABSBall schon aufweisen.
Das unter dem Thread M 3 Select erwähnte Turbo 82 wird ein eigenes Emblem erhalten.. Das Wettkampfholz ist 2 mm dicker als das normale Turbo. Andere Tester haben aber beide Spielebenen jeweils unter dem Celluloidball und ABSBall ausgewertet und kamen zu einem verblüffenden Spielergebnis.


Das Originalturbo hat aber auch schon seine Fans gefunden. Es ist besonders beliebt unter den Antispielern oder den normalen Defensivspielern geworden, die mit Super Anti oder ABS experimentieren oder einfach nur starken US im Wechsel mit leeren Bällen spielen möchten.. Das ist der Stand der Entwicklung zur Zeit. .

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Ganz Opak
Betreff des Beitrags: Re: re impact turboBeitragVerfasst: 16.09.2018 12:16
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Inzwischen habe ich meine zweite intensive Trainingseinheit mit dem Turbo 82 hinter mir.

Nachdem ich im ersten ausgiebigen Training noch eine Menge Probleme hatten, hat sich heute ein völlig anderes Bild ergeben.

Ich muss voraus schicken, dass ich - wie schon anderswo geschrieben - ein ziemliches Noppengreenhorn bin und erst seit etwa einem halben Jahr damit experimentiere. Ich habe mit dem Neubauer Special und dem Tibhar Evolution FX-P 1,8 sowie dem Kamikaze OX begonnen. Auf wundersame Art und Weise war ich mit dieser Kombi in Turnieren sehr erfolgreich, ohne auch nur ansatzweise das Material auszureizen. Im Sommer habe ich recht viel damit trainiert, sehr viel gegen aktiv spielende Leute, die mit ihren Topspins reihenweise in der Langnoppe verendet sind. Ich glaube, dass die Rückhand ein echter Topspinkiller ist. Mit der Vorhand klappen Schupf und Unterschnitt schön, leichte platzierte Topspins und Abschläge auf höhere Bälle: die sind wirklich ein Paradeschlag, da das Holz ordentliche Temporeserven in dieser Disziplin bereitstellt.

Das wär ja alles wirklich toll, wenn da nicht mein RH Problem nerven würde. Das Problem sind Gegner, die konsequent schnittlos die Rückhand bearbeiten und sich mit Kontern den Tisch auf der Vorhand irgendwann soweit geöffnet haben, dass sie einen schönen Topspin oder Schuss dorthin anbringen. Als Rückschläger kommt man sich vor, wie ein Depp. Mir fehlen hier einfach die technischen Mittel, um eine Lösung parat zu haben. (Achim gab mir bereits Tipps, ich fürchte, da muss ich ordentlich trainieren, um das gut umzusetzen.)

Um eine Kombination zu finden, die mir einfach für meine aktuellen Möglichkeiten ein breiteres Spektrum an Varianten zu eröffnen, habe ich mir im Sommer das Turbo bei Achim bestellt. Er hat mir umgehend zur Spezialversion mit der dickeren Balsafurnier geraten und verpasste mir auf der VH einen roten Victas 401 in 1.5. RH blieb Kamikaze OX.
Beim ersten ernsthaften Training bemerkte ich markante Unterschiede zum Neubauer: in der RH verhungerten mir viele Bälle im Netz (in Österreich spielen wir schon seit 2 Jahren ausschließlich den Plastikball, ich hab noch nie einen alten Zelluloid mit dem Neubauer oder dem Turbo probiert.)

In einer Mail hat mir Achim recht anschaulich mitgeteilt, dass das Turbo ganz anders zu spielen ist, als das Neubauer. Das Turbo hat eine stark entkoppelte RH, kein Katapult. D.h. man MUSS einfach viel aktiver spielen. Beim Neubauer habe ich mich oft hinter der Noppe versteckt - das geht mit dem Turbo definitiv schief.

Wenn man jedoch aktiv mit dem Turbo spielt, dann merkt man, was man für eine Bestie in der Hand hält. Die Platzierung klappt wunderbar, Serviceannahme ebenso, beinahe egal, welcher Spin gegeben wird. Es lässt sich schön kurz-lang spielen, durch Andrücken Tempo geben und sogar Schießen und Abschlagen. Bei Blocks gibt es aber interessante Effekte, die eine gewisse Unberechenbarkeit zeigen. Gelegentlich streuen Blocks rechts - links. Das kann ein Vorteil sein, wenn dann der Ball doch noch auf den Tisch geht, oder an die Kante abbiegt, andererseits fliegen Blocks auch zur Verblüffung aller links oder rechts am Tisch vorbei. Auch vor diesem Effekt hat Achim gewarnt. Grund dürfte der Plastikball sein, der sich auf den LN mitunter ganz eigenartig aufführt.

Nun noch zur Vorhand: was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Mit dem 1,5 Victas 401 habe ich einen VH Belag, der ziemlich schnittunempfindlich ist. D.h. ich kann nach Lust und Laune ziehen, Blocken, scharf mit der VH in kurze Bälle reinfahren, Unterschnitt andeuten und leer spielen, Unterschnitt andeuten und sehr viel US geben. Ein Träumchen! Ziehen auf US klappt problemlos, die Trefferquote ist unglaublich hoch. Auch wiederholtes Ziehenauf wiederholte US Verteidigung klappt schön. Die Topspins sind dabei auch sehr schön und einfach zu variieren. Kurz oder lang, cross oder longline, sehr flach übers Netz oder provokativ hoch mit Seitenschnitt. Das Repertoire ist sehr breit gefächert. So richtig harte Topspins mit wahnsinniger Beschleunigung bekomme ich aber nicht hin. Ich schiebe das mal auf meine fehlende Technik, andererseits auf den 1.5 mm dünnen Belag. Direktes Punkten schaffe ich mit dem Topspin nur durch Überraschen des Gegners bzw. Ausmanövrieren, nicht durch Härte.

Ich verwende den VH Topspin aber auch nicht für den direkten Punkt, sondern um mir einen etwas höheren und leicht zu kurz geratenen Ball herauszuarbeiten, den ich mit der VH abschlagen kann. Und das klappt! Auch wenn von der Gegenseite ein stark unterschnittener Ball kommt, der vielen beim Abschlag im Netz verendet.

Mein Zufriedenheitsstatus war jedenfalls am all-time-high nach diesem Training. Jetzt gilt es auch in der Meisterschaft erfolgreich damit zu spielen. Ich habe jedenfalls gesehe, was möglich ist - und das war eine echte Offenbarung! Man schwitzt zwar, aber es lohnt sich!

Mein Dank geht an Achim für dieses Monster!


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Pady
Betreff des Beitrags: Re: re impact turboBeitragVerfasst: 17.09.2018 10:50
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Beiträge: 1
Da ich zwischenzeitlich bereits einige Wochen mit dem Re-Impact Turbo 82 trainiert habe, hier meine Eindrücke.
Wenn man seine Erfahrungen mitteilt, ist es vorweg natürlich wichtig, klarzustellen, womit man eigentlich vergleicht, damit ein eh schon subjektiver Bericht, nicht noch mehr unter der eigenen, vielleicht mitunter verzerrten Wahrnehmung leidet.
Ich bin vor ein paar Jahren bei den Rendlerhölzern gelandet und spielte zuletzt das Tachi mit einem D.Tecs ox auf der Rückhand und einen Tibhar Super Defense in 1,5 mm auf der Vorhand. Trotz dieser Re-Impact-Vorliebe probiere ich regelmäßig Hölzer anderer Hersteller aus und bin grundsätzlich noch immer sehr interessiert an die Rückmeldungen und Meinungen meiner Vereinskollegen und auch Gegner. Auch wenn vielleicht sogar die Mehrheit der Spieler die Meinung vertritt, dass es am Spieler liegt, das Beste aus seinem Material herauszuholen, bin ich trotzdem der Meinung, dass es Hölzer und Beläge gibt, die die eigene Spielweise unterstützen und optimieren.
Der Umstieg auf den neuen Plastikball brachte mir, wie auch wohl den Großteil aller Materialspieler, einige Nachteile. Mein Spiel wurde berechenbarer, harmloser, ungefährlicher. Die Möglichkeiten meiner Gegner, meine Bälle abzuschießen , nahmen eindeutig zu und ihre Fehler auf meine Rückhand-Noppenaußenbälle ab. Nach dem Ausprobieren anderer Beläge, und auch wieder einmal dem Experimentieren mit meinen alten zum Teil verstaubten Hölzern, landete ich dann doch wieder bei einem Rendlerholz. Voraus gingen Recherchen, ein regelmäßiger Austausch mit anderen Materialspielern und dann doch wieder abschließend ein Gespräch mit und eine Empfehlung aus dem Hause Re-Impact.
Das Turbo 82, das ich zunächst mit meinen bewährten Belägen probierte, war für mich nur eine kurze Zeit gewöhnungsbedürftig. Wir wurden sehr schnell gute Freunde. Es spielt sich für mich deutlich schneller und damit auch aggressiver als mein altes Tachi. Der Ballabsprung ist merklich flacher und für meine Gegner dadurch schwerer zu retournieren. So zumindest die Aussage meiner Vereinskollegen. Das Ballgefühl auf Rückhand und Vorhand ist ausgesprochen gut. Das Holz gibt auf beiden Seiten eine sehr gute Rückmeldung. Auch wenn die offizielle Holzbeschreibung nicht sonderlich für das Spinverhalten der Vorhandseite wirbt, komme ich nicht um hin, dies als eine Stärke des Holzes zu bezeichnen.
Was meiner persönlichen Spielweise sehr zugute kommt, ich kann mit meiner Rückhandseite wunderbar die Bälle verteilen. Der Druckschupf ist eine weitere Stärke. Obwohl das Holz nach meiner Einschätzung auch auf der Rückhandseite ein gutes, d.h. nicht zu langsames Grundtempo hat, gelingt es mir relativ leicht, kurze Stoppbälle einzustreuen.
Natürlich ist es so, dass ich auf meiner Suche nicht auf eine Wunderwaffe gestoßen bin, die mich zu einem übermächtigen Gegner macht. Dennoch ist es für mich so, dass das Turbo 82 die beschriebenen Nachteile des Plastikballes sehr gut ausgleicht, eine aktive Spielweise vorausgesetzt.
Fast hätte ich es vergessen! Ich bin zwischenzeitlich vom D. Tecs ox auf den Kamikaze ox umgestiegen. Er spielt sich für mich etwas sicherer bei immer noch ausreichender Gefährlichkeit.
Und nein, obwohl mein Beitrag etwas länger ausgefallen ist, er ist keine Werbeprosa für das Turbo 82. Das Holz ist für mich nur das Ende einer Suche mit einer klaren Empfehlung. Zudem ist der Bericht gleichzeitig ein kleiner Aufruf an die Materialspieler, sich den immer wieder wahrzunehmenden Versuchen Noppenaußen- und Antibeläge zu verbieten, entgegenzustemmen. Wehrt euch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Donnerstag 27. September 2018, 17:51 
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Was ich noch gern hinzufügen möchte:

ich habe das Turbo 82 in der Standardblatt-Version (das ist die kleinste der drei Schlägerblattgrößen). Im Vergleich dazu ist das Neubauer Special nur (ohne Individualauftrag) in der Großblattversion zu haben.

Mir ist aufgefallen, dass ich mit der Standardblattversion des Turbo 82 wesentlich leichter in die Offensive wechseln kann und überhaupt der Angriffsdrang damit ausgeprägter ist.

Dagegen kann ich mich beim Neubauer hinter der Noppe verstecken und ohne zu schwitzen passiv spielen. Allerdings eben gegen Spieler, die gut schnittlos spielen, fällt mir der Wechsel ins Aktivspiel und zum Angriff schwerer.

Ich denke, das Turbo 82 ist für Störspieler, die ihre Gegner gerne erst leiden lassen wollen, um sie dann abzuschießen, sehr gut geeignet. Und für andere Spielertypen sicher auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2018, 09:52 
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Betreff des Beitrags: Re: neues Turbo 82 Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2018 11:50
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Erster Test für mich ungewohntes Kleinblatt: Normal spiele ich ein Mittelblatt.
Ich spiele seit etwas über 10 Jahren Balsahölzer zuletzt die längste Zeit ein abgewandeltes Sebastian Sauer Spezial mit reduzierter RH und etwas mehr Spin auf der VH - eigentlich ist nur noch die Dicke des Holzes mit dem Ursrungholz identisch.
Die Weiterentwicklung beim Turbo 82 gegenüber meinem Holz ist auf der VH Seite sofort spürbar. Ich konnte auf Anhieb deutlich mehr Topspin sicher hintereinander ziehen, das war bei allen Hölzern die ich probiert habe nie der Fall. Die Sicherheit bei m Top sowohl gegen Block wie auch gegen US (was bisher weder mit dem Neubauer Spezial noch mit dem ursprünglichen SSS gut ging) Das fand ich ging mit konventionellen Hölzern immer besser.
Der Schuss mit der VH ging sogar noch besser und härter mit demselben Kraftaufwand unbedingt der Sahneschlag des Holzes. Der Schupfball ließ sich flach setzen aber das ist nicht unbedingt eine Stärke meines Spiels, es gerieten mir einige zu lang. Das mag sicher auch an dem weichen Palio AK 47 liegen, der mit der Dicke von 2,1 sicher nicht die Stärke des Holzes unterstützt. Lange Jahre spielte ich maximal 1,8 NIMBUS.
Also VH deutlich sicherer und wirkungsvoller - für mich ideal. Es ist natürlich fraglich ob Spieler die von Carbonhölzern kommen, das genauso empfinden. Ich kann mit Carbon überhaupt nicht spielen - kein Gefühl außer Endschlag.
Besonders gespannt war ich auf die RH Seite.
Beim Block anfangs etwas zu schnell, da dürfte es etwas mehr Training erfordern. Ball war ein Donic ob CA oder ABS konnte ich nicht erfahren. Der Block hatte auf jeden Fall nicht sehr viel US. Der Druckschupf gelang gut und sicher aber etwas ungefährlicher als mit meinem SSS.
Die Paradedisziplin der RH scheint die Sicherheit im schnellen und s i c h e r e n verteilen zu sein auch das überraschende drücken in die Ecken gelang mir deutlich sicherer als mit meinem Spielholz und das auf Anhieb.

Das war der erste Eindruck gespielt wurde mit dem Palio AK 47 blauer Schwamm VH und mit einem gebrauchten SAVIGA V
Den nächsten Test werde ich wohl mit dem NIMBUS 1,8 Orginalversion und einem neuen SAVIGA V probieren . Ball steht noch nicht fest.
Auf jeden Fall könnte ich bereits nach einem Training ein Wettkampfspiel bestreiten, das konnte ich bisher noch bei keinem Holz sagen.
Aber manchmal überwiegt auch die Euphorie von etwas neuem. Was ich allerdings bei meinen Glantitests nie sagen konnte, das war immer eine Katastrophe und nach längerem Training mit dem Transformer immer noch nicht wettspielbereit.
Beim SMART 2018 bin ich da optimistischer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2018, 09:52 
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Betreff des Beitrags: Re: neues Turbo 82 Ungelesener BeitragVerfasst: 27.09.2018 11:50
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Erster Test für mich ungewohntes Kleinblatt: Normal spiele ich ein Mittelblatt.
Ich spiele seit etwas über 10 Jahren Balsahölzer zuletzt die längste Zeit ein abgewandeltes Sebastian Sauer Spezial mit reduzierter RH und etwas mehr Spin auf der VH - eigentlich ist nur noch die Dicke des Holzes mit dem Ursrungholz identisch.
Die Weiterentwicklung beim Turbo 82 gegenüber meinem Holz ist auf der VH Seite sofort spürbar. Ich konnte auf Anhieb deutlich mehr Topspin sicher hintereinander ziehen, das war bei allen Hölzern die ich probiert habe nie der Fall. Die Sicherheit bei m Top sowohl gegen Block wie auch gegen US (was bisher weder mit dem Neubauer Spezial noch mit dem ursprünglichen SSS gut ging) Das fand ich ging mit konventionellen Hölzern immer besser.
Der Schuss mit der VH ging sogar noch besser und härter mit demselben Kraftaufwand unbedingt der Sahneschlag des Holzes. Der Schupfball ließ sich flach setzen aber das ist nicht unbedingt eine Stärke meines Spiels, es gerieten mir einige zu lang. Das mag sicher auch an dem weichen Palio AK 47 liegen, der mit der Dicke von 2,1 sicher nicht die Stärke des Holzes unterstützt. Lange Jahre spielte ich maximal 1,8 NIMBUS.
Also VH deutlich sicherer und wirkungsvoller - für mich ideal. Es ist natürlich fraglich ob Spieler die von Carbonhölzern kommen, das genauso empfinden. Ich kann mit Carbon überhaupt nicht spielen - kein Gefühl außer Endschlag.
Besonders gespannt war ich auf die RH Seite.
Beim Block anfangs etwas zu schnell, da dürfte es etwas mehr Training erfordern. Ball war ein Donic ob CA oder ABS konnte ich nicht erfahren. Der Block hatte auf jeden Fall nicht sehr viel US. Der Druckschupf gelang gut und sicher aber etwas ungefährlicher als mit meinem SSS.
Die Paradedisziplin der RH scheint die Sicherheit im schnellen und s i c h e r e n verteilen zu sein auch das überraschende drücken in die Ecken gelang mir deutlich sicherer als mit meinem Spielholz und das auf Anhieb.

Das war der erste Eindruck gespielt wurde mit dem Palio AK 47 blauer Schwamm VH und mit einem gebrauchten SAVIGA V
Den nächsten Test werde ich wohl mit dem NIMBUS 1,8 Orginalversion und einem neuen SAVIGA V probieren . Ball steht noch nicht fest.
Auf jeden Fall könnte ich bereits nach einem Training ein Wettkampfspiel bestreiten, das konnte ich bisher noch bei keinem Holz sagen.
Aber manchmal überwiegt auch die Euphorie von etwas neuem. Was ich allerdings bei meinen Glantitests nie sagen konnte, das war immer eine Katastrophe und nach längerem Training mit dem Transformer immer noch nicht wettspielbereit.
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@oldtimer-harry
Ich glaube, das das Originalturbo 62 für Deine Versuche mit geglättenen Langnoppen oder glatten Antis besser geeignet ist, da das Turbo 82 speziell auf griffige Noppenaußen ausgelegt wurde und hier die Störeffekte sehr hoch ausfallen sollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Oktober 2018, 00:33 
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Das Turbo 82 wird erst zu Weihnachten offiziell auf unserer Onlineseite erscheinen. Wer es früher haben möchte, der kann es selbstverständlich schon auf besondere Anfrage über unsere servicemail bestellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Oktober 2018, 03:57 
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Leider spielt sich das Mittelblatt deutlich anders wie das Kleinblatt, es ist in der VH nicht annähernd so sicher zu spielen wie das Kleinblatt, es liegt auf dem Niveau meines SSS. Die große Enttäuschung ist aber die RH - das sichere verteilen des Kleinblattes war weg und alle Bälle gerieten zu hoch was sofortiger Abschuß bedeutete. Der Block laut meiner Gegenspieler harmlos. Mit der VH könnte leben aber es ist absolut keine Verbesserung zu meinem Spielholz - was mit dem Kleinblatt eine deutliche Steigerung war. Für mich völlig unverständlich.
Der nächste Versuch wird mit dem AK 47 in der härtesten Version stattfinden, der harmonierte auch besser mit meinem Spielholz das ja auch einen weichen Anschlag hat. Die RH werde ich mit dem Transformer versuchen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Oktober 2018, 19:19 
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oldtimer-harry hat geschrieben:
Leider spielt sich das Mittelblatt deutlich anders wie das Kleinblatt, es ist in der VH nicht annähernd so sicher zu spielen wie das Kleinblatt, es liegt auf dem Niveau meines SSS. Die große Enttäuschung ist aber die RH - das sichere verteilen des Kleinblattes war weg und alle Bälle gerieten zu hoch was sofortiger Abschuß bedeutete. Der Block laut meiner Gegenspieler harmlos. Mit der VH könnte leben aber es ist absolut keine Verbesserung zu meinem Spielholz - was mit dem Kleinblatt eine deutliche Steigerung war. Für mich völlig unverständlich.
Der nächste Versuch wird mit dem AK 47 in der härtesten Version stattfinden, der harmonierte auch besser mit meinem Spielholz das ja auch einen weichen Anschlag hat. Die RH werde ich mit dem Transformer versuchen.

@ Oldi-Harry: hatte ich schonmal erwähnt, wie traumhaft sicher und effektiv sich das Standard-Turbo mit dem Diabolic auf der Rückhand spielen läßt? Ich bin noch immer begeistert.
:D :D :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Freitag 12. Oktober 2018, 21:54 
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@oldtimer-harry
es kann gut sein, das die Griffschalen beim Mittelblatt zu knochig waren. Das ist dann ungünstig, weil das Turbo sich am besten mit weichen Griffen spielt. Bei dem knochigen leichten Holz kann das auch mal daneben gehen und dann wirkt das Holz alles andere als lebendig,weil die Griffe das Holz dann zu stark einsteifen.
Am schönsten und auch am gewaltigsten sind die Störeigenschaften, wenn die Griffe extrem weich und sehr leicht beim Turbo bleiben. Es ist jedoch logisch, dass so ein Griff sehr schnell beschädigt werden kann. Man sollte daher die Substanz -wenn man sehr stark schwitzt - mit einem atmungsaktiven offenporigen Acryllack schützen oder die Griffe selber wechseln, wenn diese zu weich und matschig werden. Das Turbo ist also nichts für Spieler, die sich einen festen Griff mit mcpsystem wünschen. Dann sind die Störeigenschaften bzw. Spieleigenschaften nicht so gut, weil das Anschlagsverhalten des Holzes dafür zu weich ist!

Das kann man aber wiederum so beim Rapier 44 bestellen., denn mit mcpsystem und dem neuen HBSSystem GZ 2 ist das noch viel besser geworden. Wer einen Anti spielt, sollte besser auf das M 3 Select oder Dr. Neubauer Titansystem gehen und sich in der Spielfläche, wo der Anti sitzt, eine weichere Balsaschicht auf dem Deckblatt aufkleben lassen. Dann kann man mit dem Anti sehr passiv spielen oder anders herum richtig viel Druck machen, wenn man fester spielt. Und die Störeigenschaften sind dann auch sehr gewaltig. Bei dem neuen Kunststoffball oder ABSBall lassen sich lange Ox-Noppen sehr gefährlich spielen; jedoch mit Unterschwamm werden diese Spielbeläge viel zu harmlos, da die Spielbälle bei zu kurzem Spiel schnell an Spin verlieren und dann im Ballaufsprung unangenehm steigen können. Stoppbälle sind nur dann für den Gegner überraschend, wenn der Gegner Schwierigkeiten bekommt, diese Bälle zu erlaufen.

Fazit:
Das Problem liegt vornehmlich nun bei den Kunststoffbällen und auch am Tischverhalten und an unserer jeweiligen Spieltechnik. Spiele ich zu kurze Bälle, habe ich fast immer das Problem, dass der Gegner damit überhaupt keine Schwierigkeiten bekommt, weil die Spielbälle auf dem Spieltisch schnell an Spin verlieren können. Je länger meine Technikbewegung zum Ball ist, umso eher laufe ich jetzt Gefahr, bei Returns des Gegners ein Luftloch über den Ball zu schlagen, weil der Ball einfach schneller und spinloser fallen kann und zusätzlich durch seine tangial zur Seite wegradierende Wirkung ein ziemliches Unwuchtverhalten je nach Ballfertigung mit sich bringt.
Es wird daher zu einer schnellen aktiven Ballannahme geraten. Dabei sollten die Bälle schnell und so lang verteilt werden, dass diese den Gegner in der Grundlinie beschäftigen und sie müssen deswegen gestochen scharf kommen, damit der Gegner keine Zeit hat, seine Spielstellung zum Ball anpassen zu können.

Und das heißt wiederum, das Spielholz sollte nach meiner Ansicht in seiner Spielanlage so konzipiert sein, dass es einerseits passive Spielbewegungen umsetzt und andererseits in einer geradlinigeren direkten Bewegung soviel aktiv wirkendes katapultverhalten hat, dass Tempo und Ballkontrolle im harmonischen Zusammenwirken fast gleichwertig sind ,
z.B. Normalspieler M 3 Select oder ab Kreisklasse - Bezirksklasse z.B. das Preference;
oder z.B. Materialspieler mit oxnoppen das Turbo 82 oder Materialspieler mit Schwammnoppen, die meistens nur bringen möchten z.B. das Rapier 44, z.B. Feint long. Wenn ich den Ball also eher in einer langen Spielbewegung spiele, muß ich bei meiner eigenen Technik und Bewegung zum Ball so schnell werden, das ich den Ball noch in der ansteigenden Ballflugphase nehme, weil eine fallende Spielebene beim neuen Kunststoffball wegen Spin- und Schnittverlust auf dem Tisch eh nicht sinnvoll ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:40 
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Seit gestern habe ich ein Turbo 82 Standardblatt im Einsatz. VH GEWO Nexxus Pro EL (43°) 1,9 rot – RH: Dtec´s ox

Zum Holz:
Das Holz ist sicher sehr kräftig, liegt dennoch gut in der Hand und ist wunderbar ausbalanciert. Achim hat mir meine Sonderwünsche wie immer gerne erfüllt. Mir besonders wichtig: Die Griffschalen sind mit einer offenporigen Holzlasur in hellgrau versehen u.a. damit man den Dreckschleier später nicht sehen kann, richtig gut aussieht und sich klasse anfühlt. Das macht für mich den Unterschied zwischen Re-Impact-Hölzern und vielen anderen Herstellern. Individuelle Wünsche werden ernstgenommen und erfüllt. Neben den Top-Spieleigenschaften wird mir die handwerkliche Spitzenarbeit zu schnell vergessen. Finde sie könnte noch etwas mehr Würdigung vertragen. Habe in den letzten Jahren viele Hölzer in der Hand gehabt und getestet. In der Summe der Details vermittelt KEIN Holz solch einen hochwertigen Eindruck. Selbst Nichttischtennis-Spieler sind begeistert. Mein Vater und die Jungs aus seinem Modellflugsportverein bauen noch Modellflugzeuge aus Balsa. Immer wenn sie ein Re-Impact-Holz in die Finger bekommen sind sie aufs neue begeistert... (ist meine persönliche Meinung und ich bin auch nur ein ganz gewöhnlicher Kunde bei Re-Impact :-))

Ganz kurze Zusammenfassung des ersten Trainings mit dem Turbo 82 :

Allgemein: Sehr leichte Kombi. Tolle Balance (ich mag keine Kopflastigen Hölzer) . Spielt sich sehr "leichtfüssig". Drehen geht trotz den dicken Griffes einfach.

VH: Der Nexxus kommt hier klasse zur Geltung. Richtig gute Schnittentwicklung im Aufschlag aber auch sonst in allen Schlägen. Sicherer Schuss mit richtig Druck und schöner Topspin möglich. Das ist für mein Spiel das Wichtigste. Das Kurz-Kurz geht schon recht gut. Im Vergleich zum Metall TT benötigt es jedoch noch ein wenig Eingewöhnungszeit. Da fiel mir das kurze Ablegen deutlich leichter.
RH: Dtec´s lässt wunderbare Offensiv-Varianten zu und ich kann zum ersten Mal mit ox-Noppen richtig sicher Schießen. Vor allem die Sicherheit ist beeindruckend.
Im Passivspiel geht es mir wie Vielen hier im Forum. Ball zu kurz: Abschuss. Da hilft nur aktives Noppenspiel und eben Länge in den Ball. Dennoch bleibt festzuhalten: Meine Kombi provoziert irgendwie erstaunlich leichte Fehler auf der anderen Seite. Mal sehen, ob das in den nächsten Einheiten so bleibt.

Ersten Eindruck: Balsa hat mich zurück. Das Holz macht echt Laune und fördert förmlich das aktive (Noppen-)Spiel. Das Turbo ist definitiv mein neues Wettkampf-Holz.


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