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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Montag 9. Dezember 2019, 22:35 
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Das über den Link abgebildete Turbo 82 habe ich hier im Forum erstanden. Es ist eigentlich die Variante für Linkshänder, allerdings mit Schiffschraubengriff für Rechtshänder.

Preisfrage: Welche Seite nutze ich als Rechtshänder für die VH?

https://photos.app.goo.gl/Upc21LQexjvgeVkE8


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Montag 9. Dezember 2019, 23:32 
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Ich spiele die Seite mit den zwei dunklen dünnen Furnieren auf der Vorhand. Müsste richtig sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Dienstag 10. Dezember 2019, 00:19 
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ikarus13 hat geschrieben:
Das über den Link abgebildete Turbo 82 habe ich hier im Forum erstanden. Es ist eigentlich die Variante für Linkshänder, allerdings mit Schiffschraubengriff für Rechtshänder.

Preisfrage: Welche Seite nutze ich als Rechtshänder für die VH?

https://photos.app.goo.gl/Upc21LQexjvgeVkE8


Du kannst das Holz nur in der 2. SE mit den Einschnitten nach unten spielen. Ein weiteres Problem ist, dass das Holz in der zweiten Ebene auf beiden Seiten nicht mehr das Tempo abregelt, weil die Asymetrie des Holzes genau anders herum läuft. Außerdem kommt die Ballflugkurve jetzt länger als in der ersten Ebene. Da die langsame Seite nun in der VH bei dir ist, müßtest du schon dein Material in der Vorhand spielen. Dafür hatte der Rechtshänder ja auch die Linksauslage für sich gewählt gehabt.

@TheMachine40
das wäre korrekt, wenn du das Material in der VH spielst. Die beiden dunklen Furniere stoppen das Tempo des Balles ein. Wenn du Dein Material auf der Rückhand spielst, mußst du das Holz umdrehen. Einschnitte oben im Griff ist richtig und immer in der ersten SE spielen, weil das Turbo82 ansonsten das Tempo nicht abregeln kann, wenn man passiver spielen möchte..

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Dienstag 10. Dezember 2019, 01:26 
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@achim

Vielen, vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Das ich nämlich wirklich interessant; ich bin fest davon ausgegangen, dass es genau anders herum ist. Denn ich spiele die langen Noppen (OX) auf der Seite des breiten Furniers, die schnellen kurzen Noppen (1,8) auf der mit den zwei dünnen Furnieren - und es funktioniert hervorragend. VH Topspin ist schnell und spinnig mit schönem Katapult, RH ist vom Tempo mit den LN mittel und super kontrolliert ohne Katapult.
Die Einkerbungen zeigen dabei nach unten - sie liegen in meiner Handfläche.
Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch...
Muss aber dazu sagen, dass ich das Holz erst seit zwei Trainings spiele und absolut keine Ahnung habe. Mein erster Eindruck war absolut positiv, deshalb verwirrt mich die Tatsache, dass ich das Holz genau falsch herum spiele. Übrigens hat mein Vorgänger mir das Holz auch mit LN auf der 'dicken' Seite und sogar NI auf der anderen geschickt, deshalb hab ich es einfach 'nachgemacht'...


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Dienstag 10. Dezember 2019, 02:51 
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Selbst wenn man vielleicht die oft sehr wissenschaftlichen Erklärungen von Achim für übertrieben hält (sicher würden die Erklärungen von den "großen Marken" ähnlich klingen wenn die es für notwendig finden würden uns Spieler das zu erklären. Es ist wohl wie beim Auto, die wenigsten Fahrer wissen überhaupt die Zylinderzahl ihrer Autos und es interessiert sie auch nicht. Funktionieren muß es - Punkt.
Die Neuentwicklungen von Re-Impact wohl aufgrund der Plastikbälle dauerte wohl auch deshalb etwas länger weil gerade die Plastikbälle mit ihren eklatanten sehr unterschiedlichen Eigenschaften eine Holz und wohl auch eine Belagentwicklung für die Hersteller extrem erschwerten.
Meine Betrachtung der neuen Hölzergeneration von Re-Impact stellt sich mir wie folgt dar. Das oft kritisierte Katapultverhalten ist auf ein notwendiges Maß reduziert, das heißt da wo es gebraucht wird ist es da und wo es störend war wurde es erfolgreich eliminiert. Die Hölzer wurden für die große Masse an Hobbyspielern entwickelt, das heißt heute wohl B i S Verbandsliganiveau für 2-3mal Training die Woche. Die Hölzer sind wirklich fehlerverzeihend entwickelt worden. Wohlgemerkt kein Holz spielt allein! Das Semi-und Profispielerniveau braucht solche Eigenschaften nicht, weil das tägliche Training diese Eigenschaften ersetzt. Zudem sind diese Spieler auch auf das Sponsering der großen Marken angewiesen - das kann ein kleiner Hersteller wie Re-Impact nicht leisten.
Ich will die von mir bisher getesteten neuen Hölzer für uns "Otto Normalos" kurz in ihren unterschiedlichen Eigenschaften beleuchten - natürlich ein subjektives Urteil - ersetzt natürlich nicht den eigenen Test!
M3 Select - für mich das deutlich spinnigste Holz, deutlich am besten geeignet für trickreichste Aufschläge, wohl auch für2x Noppen innen sehr gut spielbar. Topspin hat für mich den besten Bogen.
Das Barath, für mich das sicherste Holz aber bei weitem kein Defensivholz. Es ist für mich das fehlerverzeihendste Holz, Blocks auf der VH gelangen mir noch nie so gut auf Anhieb. sicheres verteilen mit der Noppe inclusive. Die Aufschläge waren allerdings harmloser - man kann nicht alles haben. Die beiden TURBOS, das 62 (dünner) spielt sich wohl direkter aber es hatte für mich keine herausragenden Eigenschaften - ein gutes Allroundholz eben. Ganz anders das Turbo 82, sehr gute sichere VH auch mit dünnen Belägen sowohl mit FKE Belägen 1,5 sowie Klassikern Yasaka Mark V sowohl Endschlag wie Schlagspin am besten in der aufsteigenden Phase zu spielen, sehr sicher auch im VH Schupf was ich normalerweise sehr selten spiele. Die Aufschlag- Gefährlichkeit ist zwischen M3 Select und dem Barath angesiedelt. Momentan mein Spielholz aber auch das Barath das ich auch fast ohne Training beherrsche. Meine Gesundheit läßt mir diesbezüglich keinen Spielraum.
Abschließend muß ich noch erwähnen Balsaholz ist nicht gleich Balsaholz aber man sollte es zumindest testen und Achim von Re-Impact hat was daS TESTEN AUF pROBE EIN ALLEINSTELLUNGSMERKMAL.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Dienstag 10. Dezember 2019, 17:36 
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Volle Zustimmung! Gerade die Wissenschaft hinter dieser speziellen Holzherstellung interessiert auch mich als 'Neu-Re-Impactler' brennend - deshalb ist es für mich äußerst interessant und relevant, dass ein (zunächst unwissentlich) genau verkehrt herum gespieltes Kombi-Holz wie das Turbo82 bei mir wunderbar - ohne auch nur einen Abstrich - harmoniert (und ich bin kein Schlägerdreher; TTR um 1500, Tendenz klar aufsteigend). Ich frage mich wirklich, wie es sich anfühlt, wenn ich die Beläge am Mittwoch beim Training richtig herum spiele, heißt: Vorhand dicke Furnierseite, Rückhand dünne Furnierseite - auf jeden Fall werde ich berichten, ob es gar noch viel besser klappt. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Dezember 2019, 03:12 
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@TheMachine40
Man kann das Holz in beiden Richtungen gut spielen, wenn man z.B. eher klassisch mit der Vorhand spielen will. Dann ist die Rückhand für knackiges Block-Konterspiel-TS- und Schußspiel bestens geeignet. Wenn man so will, ist diese Entwicklung passend an die Anatomie unserer Arme angepasst, wenn man in der Vorhand eine klassische Bewegung spielt und in der RH ja nur die Aktivbewegung setzen kann, dann ist die 2. SE goldrichtig dafür ausgelegt.

Aber das Wettkampfholz kann in dieser sehr direkt gehaltenen 2. Spielebene das Tempoverhalten bei passiveren Spiel nicht mehr abregeln, weil die Asymetrie des Blattes jetzt mehr nach oben verläuft. Das ist z. B. der wichtigste Unterschied zur 1. Spielebene. Eine diagonale Verlaufslinie regelt den Verkehr des Holzes in der 1. und umgekehrterweise in der 2. SE. Es ist schade, dass Du nicht drehst, denn nur so kannst Du die 2. SE aktivieren, die auf VH und RH das gesamte Spielverhalten der 1 SE abändert. In der 2. Spielebene ist die Ballflugkurve länger als in der 1. SE, während diese in der 1. SE viel kürzer und flacher fällt mit extrem abtauchenden spielbällen, wenn viel Spin im Spiel ist.
Aber die Hauptidee ist, dass Re-Impacthölzer Arm und Schultergelenke entlasten sollen. Die Asymetrie der Hölzer ist sehr entscheidend und immer vom Effekt auf die allroundbezogene erste Spielebene ausgerichtet, die auch ein größeres Spielfeld hat und etwas langsamer ist als die 2. SE.
Entscheidend ist aber hierbei, dass man den Schläger in der Zugbewegung automatisch nach unten zieht, weil die Asymetrie in der oberen Schlägerhälfte um 0,8 cm länger verläuft als in der unteren Spielhälfte. Auf diese Weise wird der Luftwiderstand von vorne in der Zugbewegung gegen den TT-Ball so verringert oder sogar vollständig eliminiert, dass die Arm und Schultergelenke merkbar entlastet werden. Ein weiteres gutes Merkmal entsteht bei dickeren Hölzern, weil hier das Sweetspotverhalten mit der Stärke des Holzes ansteigt und hier selbst Notschläge bis in den Kantenbereich sicher gespielt werden können, während normale Schläger nur eine optimale Trefferzone etwa der Größe einer Apfelsine haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. Dezember 2019, 11:00 
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Vielen Dank, Achim, für deine aufschlussreiche Antwort! Gleich werde ich die Beläge umkleben fürs Training heute Abend. Denn von meiner Spielweise her muss ich das Holz definitiv in der 1. Spielebene spielen. Klar ist es bei einem solchen Holz schade, dass ich (noch) nicht drehe, aber das müsste ich vorher gezielt trainieren; v.a. die gelegentliche Abwehr mit den LN auf der VH könnte hier viel Dynamik ins Spiel bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Samstag 14. Dezember 2019, 21:31 
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Kann man das Turbo 82 mit Rechsauslage auch als Linkshänder spielen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Samstag 14. Dezember 2019, 22:08 
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hijo de rudicio hat geschrieben:
Kann man das Turbo 82 mit Rechtsauslage auch als Linkshänder spielen?


ja, wenn man als Linkshänder die konventionelle, langsamer ausgerichtete Spielseite in der VH spielen möchte
z.B. wenn ich die LN in der VH spielen möchte oder ein normales vorsichtiges spiel in der 1. Spielebene und in der VH spielen möchte
ja, wenn man das Holz in der 2. schnelleren Spielebene spielen möchte und auch als Normalspieler offensiver mit der VH spielen möchte, während ich in der RH ein schneller verlaufendes Block-Konterspiel spielen möchte.

Für Noppenspieler LN in der RH eignet sich die 2. Spielebene der Rechtsauslage weniger, wenn die RH so langsam wie nur möglich sein soll, denn in der 2. spielebene regelt das selbe Holz das Tempo nicht mehr ab, was es aber bei einem Rechtshänder so macht.

In diesem Fall müssen Sie als Linkshänder dann auch eine Linksauslage spielen, um die gleichen Voraussetzungen im Spiel in der 1. Spielebene zu erhalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Samstag 14. Dezember 2019, 23:23 
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Ah ok, danke.
Ich werde das mit den verschiedenen Spielebenen glaub niemals kapieren, egal wie oft ich mir das durchlese.
Aber zumindest grundsätzlich vernünftig spielbar, das wollte ich wissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Sonntag 15. Dezember 2019, 00:01 
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hijo de rudicio hat geschrieben:
Ah ok, danke.
Ich werde das mit den verschiedenen Spielebenen glaub niemals kapieren, egal wie oft ich mir das durchlese.
Aber zumindest grundsätzlich vernünftig spielbar, das wollte ich wissen.


Was ist denn so schwer daran zu verstehen?

Die 1. bzw. 2. Spielebene wird durch Schlägerdrehen um 180 ° jeweils voneinander aktiviert. Das ist bei einem Kombiholz so, was zusätzlich zwei unterschiedliche Schlagflachen hat, die sich tempomäßig unterscheiden,
und es ist bei einem symetrischen Holz so, dass hier zwei Spielebenen in Rendlerhölzern vorhanden sind, die ebenfalls durch Schlägerdrehen voneinander aktiviert werden können.

Die Asymetrie des Holzes spielt hierbei eine ganz große Rolle, weil die seitenverkehrt anders herum läuft und sich im jeweiligen Winkelspiel eines nicht gleichschenkeligen Schlägerholzes dann auf jeweils Vorhand und Rückhand in den Spieleigenschaften in jeder der unterschiedlichen 2 Spielebenen verändern kann.

Zusätzlich zu den unterschiedlich wirkenden Asymetrien ist eine diagonale Ausrichtung der Holzmaserung pro Asymetrie vorhanden, weil der Ball immer diagonal zur Schlägerachse auftrifft.
Das liegt daran, weil unsere Finger symetrisch liegen und der entgegengesetzte Daumen asymetrisch ist, denn nur so sind wir in der Lage, Gegenstände in unserer Hand festzuhalten oder überhaupt greifen zu können.

Eine Diagonale verläuft seitenverkehrt aber "immer" genau anders herum!

Wenn man also z.B. auf einem Blatt Papier eine Diagonale im Winkel von 45 ° aufzeichnet, die z.B. von rechts oben nach links unten verläuft und das Blatt dann seitenverkehrt gegen das Licht hält, dann wirst Du feststellen, das selbige Diagonale seitenverkehrt dann plötzlich genau anders herum läuft.

Sie verläuft dann seitenverkehrt von links oben nach rechts unten!

Also muß eine verwendete diagonale Ausrichtung Auswirkungen auf den Ball haben, weil der Ball ja immer diagonal zur Spielfläche auftrifft, denn in der 1. SE trifft der Ball grundsätzlich gegen die Holzmaserung auf, während dieser bei einer Schlägerdrehung dann mit der Holzmaserung auf beiden Schlagflächen verläuft.

Wenn ein Ball gegen die Holzmaserung auftrifft, entstehen jede Menge Schallwellen, die das Tempo eines Holzes zurücksetzen können und wenn der Ball mit der Holzmaserung verläuft, dann entsteht weniger Ballwiderstand, da weniger Schallwellen entstehen können, die der auftreffende TT-Ball dann durch das Aufschlagen auf der Schlagfläche dann auslöst und verdrängen kann.

Die zwei Spielebenen werden optisch auch noch durch das KSLS-System im Griff sichtbar gekennzeichnet, weil diese 2-4 Kerben nur auf einer Seite des Griffes seitlich angesetzt sind.

Hälst Du diese Einschnitte sichtbar in der Innenhand, dann spielst du immer in der 1, SE und wenn die Einschnitte durch Schlägerdrehen zu den Fingern weisen, dann bist Du immer in der 2. SE, die schneller und direkter als die 1 SE ausfällt.

Wenn man passiver spielen will, dann geht das nur in der 1. SE, weil der Schläger hier bei Passivspiel das Tempo "tatsächlich" von alleine abregeln kann, wenn man eine passivere Ausrichtung in der Spieltechnik annimmt. In dem Moment, wenn man wieder aggressiver spielt, hebt das Wettkampfholz automatisch das Abregeln auf und das Holz steuert dann einen mittelmäßigen Katapultanschlag dazu, der das Tempoverhalten spürbar wie aus dem Nichts heraus unterstützt.

In der 2 .SE kann der selbe Schläger aber nicht mehr das Tempo abregeln, weil der TT-Ball dann in einem ganz anderem Winkel auf das Holz aufschlägt und dann eher ein ein größeres Tempoverhalten auf beiden Schlagflächen auslöst.
.
Damit man die 1. und 2. SE noch besser voneinander unterscheiden kann, ändert sich unter den verschiedenen Spielebenen auch noch die Griffhaltung durch die vorhandene Schläger- und Griffasymetrie, denn Re-Impact-Wettkampfschläger sollen als Hauptziel Arm und Schultergelenke entlasten. Die Arm und Schultergelenke werden aber erfindungsgemäß in beiden Spielebenen spürbar entlastet.
Re-Impactschläger bestechen auch durch ein ganz besonderes Ballgefühl, weil ihr Sweetspotbereich mit der Dicke der Hölzer sichtbar hörbar und fühlbar ansteigen kann.

Egal welche Technik man aufnimmt, "das Ballgefühl wird immer excellent sein, wenn die Spielbeläge auf Rendlerhölzer um mindestens 0,2 mm Schwammstärke bei weichen Spielbelägen und bei härteren um mindestens 0,4 mm zurückgenommen wird, die man zuvor auf anderen Hölzern gespielt hat, denn die jeweilige Dicke des Holzes kann auch einen Teil der Schwammunterlagen des Spielbelages durch die besondere Anschlagsweichheit des Wettkampfholzes selber ersetzen.

Wird ein Re-Impactholz übersteuert, dann wirkt das jeweilige komplett belegte Holz schwammig, unkontrolliert mit den verwendeten katapultigen Spielbelägen.

Es kann dabei schnell und unkontrolliert oder langsam und unkontrolliert sein. In diesem Fall haben die verwendeten Spielbeläge genau das gleiche Spielverhalten wie das Holz selbst und beides scheint sich dann gegenseitig in den Spieleigenschaften zu neutralisieren.

Wird ein Re-Impactholz untersteuert, dann ist der verwendete katapultärmere Spielbelag ebenfalls zu dick. Dann kommt es zu einem pappigen unkontrollierten und langsamen Spielverhalten des Holzes.

Auf der Onlineseite bei Re-Impact können Sie unter der Biegeelastizität das Ballanschlagsverhalten jedes offiziellen Spielholzes erfahren.

Wenn ein Re-Impactholz mittelhart ist, dann kann man auf diesem Holz besser Spielbeläge spielen, dessen Schwammunterlagen härter als 42° sind.
Und wenn ein Re-Impactholz härter ausgelegt ist, kann man auf dem Schläger immer weichere Spielbeläge gut spielen. usw. usw.

Es sind insgesamt 18 Erfindungsanteile, die in einem optimal ausgelegten Wettkampfschläger der Marke Re-Impact oder anderer exclusiv hergestellter Rendlerhölzer, die für andere Vertriebe bestimmt sind, selbstverständlich auch laut Stand der heutigen Re-Impacttechnologie verarbeitet sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Sonntag 15. Dezember 2019, 13:08 
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achim hat geschrieben:
Hälst Du diese Einschnitte sichtbar in der Innenhand, dann spielst du immer in der 1, SE und wenn die Einschnitte durch Schlägerdrehen zu den Fingern weisen, dann bist Du immer in der 2. SE, die schneller und direkter als die 1 SE ausfällt.


Wenn ich als Rechtshänder die langsame Seite (dünne Furniere) auf die Vorhand drehe, liegen die Einschnitte bei mir in der Innenhand. Heißt das, dass ich ein linksausgelegtes Holz habe?
Ich würde als Rechtshänder ja dann in der 1. SE spielen, obwohl die langsame Seite in der Vorhand liegt?
Ist ne dumme Frage, möchte aber alles verstehen und auf Nummer sicher gehen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Sonntag 15. Dezember 2019, 20:43 
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Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
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@TheMachine40
Ja, korrekt, Du hast eine Linksauslage. Und es ist korrekt, dass Du die langsame konventionelle Seite in der Vorhand spielen mußt, wenn Du in der 1. SE spielen willst und das Holz beidseitig dann bei Passivspiel das Tempo abregeln kann, was es in der 2. SE nicht mehr beidseitig macht..

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 Betreff des Beitrags: Re: Turbo 82
BeitragVerfasst: Montag 16. Dezember 2019, 11:11 
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Vielen Dank, ich bin beruhigt!!!


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