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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2019, 06:31 
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das ist genau das, was ich ja bei meinen Entwicklungen immer wieder versuche, "die individuelle Flugbahnlänge des Balles durch die verschiedenen geometrischen und asymetrischen Veränderungen im Aufbau des Holzes selbst" so kurz wie möglich zu halten, so dass der Ballwinkel dann für die Gegenspieler einfach zu flach werden muß, um den Ball gefährlich zurück zu spielen. Sie müssen den Schläger dann mehr öffnen, um die Bälle höher zurückzubringen oder den Angriff ganz abbrechen.
Wenn das allerdings schon beim auslösenden Spieler in der Vorbereitung der Spielbälle passiert, dass die Länge des Balles durch die Geschwindigkeit des plaziert gespielten Balles herunterfällt, dann ist der geometrisch gesetzte Spielwinkel einfach zu flach gesetzt, um gefährlich werdende Spielbälle vorzubereiten und in der gegnerischen Tischhälfte dann optimal platzieren zu können.

Es ist euch doch sicher schon aufgefallen, dass ich mir von euch immer wieder bestimmte individuelle Maße eures Körpers habe geben lassen. Ihr habt den Sinn des ganzen "nie" hinterfragt.
Diese individuellen Körpereigenschaften ergeben für meine Berechnungen verschiedene Gradzahlen und Winkelstellungen, die ich in durchschnittlichen körperlichen Werten von Gruppen einteile, um bautechnisch gesehen 4 - max. 5 verschiedene Gradeinstellungen im Fertigungsbereich des PC einstellen zu können, denn wir können mit unserer Hand, dem Unterarm oder dem ganzen Arm gerechnet nicht alle Winkel spielen wollen, sondern nur bestimmte, in dessen Spielfenster die Auswirkung der eigenen durchführbaren Bewegung fällt. Das kann z.B. ein optimaler Spielwinkel oder Verhaltswinkel von 32 ° bis 40 ° in der jeweiligen Handstellung zum Körper sein; oder ein Spiel- bzw. Verhaltswinkel von 67,5 °- 77° aus dem Unterarm heraus oder aus dem langen Arm gespielt ein Spiel bzw. Verhaltswinkel von max 132 ° bis 145 ° sein; oder noch größer, wenn der Unterarm eine bestimmte Überlänge erreicht.

Aber alle anderen Winkel sind für uns - je nachdem wie groß oder wie klein unser eigener körperlicher Radius ist, einfach nicht mehr spielbar, wenn der jeweilige individuelle Körper nicht in die Grenzwerte der vier oder fünf verschiedenen Richtlinien fällt und somit grenzüberschreitend ist.

Dann bedarf mein entwickeltes Spielsystem einer individuellen Anpassung "nur für den einen Spieler!" Deswegen versuche ich ja, die durchschnittlichen Winkeleinstellungen so einzuordnen, dass nach Möglichkeit viele Spieler unter diese durchschnittlichen Einstellpositionen fallen, um arbeitsintensive bzw. teure Anfertigungen nach Möglichkeit zu verhindern.

Bei dem 44 mm Brettchenball, Zelluloidball oder Kunststoffball 1. Generation war das für mich kein Problem, aber dieser ABSBall bricht alle Rekorde in der Ballkontaktfläche auf dem Schläger, die bis zu 1/5 Umfang eines 38 mm Zelluloidballes in cm gerechnet locker betragen kann.

Deswegen bekommt Manfred nun ein spezielles Schlägerholz Tachi 2019, das individuell exakt zu seinen Körpermaßen passt und wo die Grenzwerte der Einstellungen in den jeweiligen Gradzahlen übergreifender gebaut werden. Mal sehen, was er dann berichtet.

Das ist immer total aufregend für mich, wenn jemand sich so wunderbar ausdrücken kann, um das wiederzugeben, was er dabei tatsächlich fühlt, weil ich dann endlich Infos bekomme, um mein eigenes System weiter aufzuarbeiten oder besser gesagt vervollständigen zu können. :idea:

Fazit:
Beim Tachi 2019 werden nur spannungsarme Furniere verwendet, die gleichzeitig auch durch ihre individuelle Härte jede Art von Katapult reduzieren sollen.

Selbst der Balsainnenkern wird so stark bei den noppentestfertigungen ausgebremst,

das keine Kräfte durch Komprimieren freigesetzt werden können, weil die Deckblätter zu träge oder zu dick ausgelegt sind und der abspringende Ball sich kräftemäßig über eine größere Schlagfläche aufteilen muß.
Somit ist der Wettkampfschläger nun auch spielbar für Maximalspielbeläge geworden, die viele Tischtennisspieler vorrangig bevorzugen. Um das hohe Gesamtgewicht des Wettkampfholzes niedriger zu halten, muß der Balsakern noch leichter bzw. schneller werden, damit das Holz bei mehr Krafteinwirkung auf den Ball auch wieder mittleres Katapultverhalten freisetzen kann. Die Lösung des Problemes kenne ich bereits seit etwa 2 Monaten, aber ohne eure Berichterstattung über eure Tests wäre ich darauf wohl nicht so schnell gekommen. Vielen Dank für eure Hilfe.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2019, 11:27 
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@magic_m ... nein, in dieser Ausprägung konnte ich das nicht feststellen. Gerade bei aktiven Topspins gehe ich in den Ball und beschleunige den auch mit Körperdrehung und da fliegt der Ball genauso, wie ich es haben möchte. Insgesamt ist der Ballabsprung zwar flach (ich hatte Tachi 2019 Testversionen gehabt, da war der zu flach, das ist richtig), aber das ein Ball im Netz landet, hatte ich bei den aktuellen Versionen nicht. Wie sieht es denn beim Block aus und beim aktiven Block, also wenn Du gegen den Ball gehst...ändert sich da das Absprungverhalten auch, d.h. Block okay, aktiver Block geht stäker "runter" ins Netz oder entsteht die zu flache Flugkurve eher, wenn Du versuchst, den Ball nach vorne zu ziehen, dass dadurch der "Zug" nach unten gerichtet ist? Was für eine Ballmarke spielt ihr?

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2019, 12:58 
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Nein, keinerlei Probleme beim Block, weder aktiv noch passiv. Getestet habe ich die ganze Zeit über mit einem Plastikball von Donic (die genaue Bezeichnung weiß ich nicht) und von Sanwei. Wir haben uns jetzt aber gegen diese Bälle und für den etwas teureren Nittaku Premium entschieden. Die Bälle sind aber noch nicht da (gerade erst bestellt).


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2019, 14:16 
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wir spielen auch mit den Donic P40+ (blauer Plastikball) und zeitweise zwischendurch (bedingt durch andere Gastspieler und wenn mal ein Turnier ansteht, wollen einige mit einem bestimmten Ball vorher spielen) auch Andro 3S, Nittaku und Tibhar Bällen. Bei den unterschiedlichen Bällen stelle ich auch unterschiedliches Abspringverhalten fest (leider) und bei bestimmten Testhölzern war der Ballabsprung (aber generell) zu flach, sodaß ein Topspin auf Unterschnitt z.B. erschwert ist/war. Konnte jetzt aber nicht feststellen, dass bei festen/aktiven Topspins die Flugkurve dann sich so signifikant unterschieden hat wie bei weicheren/langsamen Schlägen. Entweder war es generell zu flach oder eben nicht. Dass der Ball erst bei hohen Topspin Tempo nach unten wegbricht, muß wirklich dann an der Technik eher liegen (meine Vermutung) - kann ja auch an meiner Technik dann liegen ... wenn Achim aber weiß, woran es liegen kann/könnte und er das beheben kann, dann ist Deine Aussage ja völlig ausreichend und gut!

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2019, 21:42 
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also ich kann mir nur vorstellen, das Manfred anfällig im Winkelspiel ist. Er bekommt also nun ein Modell Tachi zur Verfügung gestellt, welches ich als tachi Plus 2019 bringen möchte.
Das Tachi 2019 wird auf den normalen 8 mm Kern wieder umgestellt, weil dieses auch für Antispieler gut ist und deswegen auch ein Universalholz ist. Gerade in den unteren Klassen ist das Wettkampfholz sehr gut und sehr kontrolliert, bei all+ Spielverhalten eben halt gar nicht so langsam.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Dienstag 11. Juni 2019, 10:31 
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Spielklasse: Saison 2019/20: P-Ball Reservist Ziel: trotz P-Ball den Spass am TT nicht verlieren -2018/2019 leider deutlich verfehlt
TTR-Wert: 1425
Ich gehöre ebenfalls zu den glücklichen Testern.
Achim hat ein "GlAnti-Tachi" gebaut, dass ich in den nächsten Wochen/Monaten testen werde.
Testberichte werde ich hier einstellen.
Das Holz wiegt 79 gr. und hat eine extrem langsame RH und eine OFF VH. Den genauen Aufbau kann Achim ja veröffentlichen, wenn er willl.
Es werden getestet:
RH: Dr. Neubauer ABS 2 in 1,8 mm :shock:
RH: MSP Transformer in 1,5 mm
VH: Dr. Neubauer Explosion in 1,5 mm
VH: im Anschluß ein langsames Schnittmonster (bin für Tips offen und dankbar).
Spielerniveau TTR 1400 - Trainingsmöglichkeiten bis TTR 1700

Spielsystem: EXTREM RH-lastig, Zerstörer --> Gegner sein gewohntes Spiel nicht ermöglichen und mit Plazierungen und Tempowechseln (Dreher) zu Fehlern zwingen.
Ziel: Da mein gewohntes Spielsystem mit CA und/oder P-Bällen und dem alten Setup (TTM Hammer&Sichel, BEAST und DEGU II) nicht mehr funktioniert,
durch neues Holz und geänderte Beläge soweit wie möglich das gewohnte Sytem beibehalten zu können und über mehr Sicherheit
und eigene Off-Bälle :hammer: zum Ziel kommen.

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Holz: Re-Impact Tachi "new generation"
RH: SpinLab Vortex -2,3 mm
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Ersatzholz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
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Spassbrettchen: Re-Impact Symphonie
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Zuletzt geändert von ferring am Mittwoch 12. Juni 2019, 08:51, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Dienstag 11. Juni 2019, 12:55 
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ferring hat geschrieben:
Ich gehöre ebenfalls zu den glücklichen Testern.
Achim hat ein "GlAnti-Tacchi" gebaut, dass ich in den nächsten Wochen/Monaten testen werde.
Testberichte werde ich hier einstellen.
Das Holz wiegt 79 gr. und hat eine extrem langsame RH und eine OFF VH. Den genauen Aufbau kann Achim ja veröffentlichen, wenn er willl.
Es werden getestet:
RH: Dr. Neubauer ABS 2 in 1,8 mm :shock:
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VH: Dr. Neubauer Exlosion in 1,5 mm
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es ist das normale Tachi19 Holz mit dem T 8 mm Kern, was höhere Testspieler bemängelt hatten, weil angeblich die Ballflugkurve zu niedrig fällt und das Blockverhalten beim Anschießen zu anfällig ist und die Spielbälle hinten raussegeln sollen. Letzteres kann natürlich in höheren Spielklassen passieren, wenn die Techniken sicher und fehlerfrei sind. Da das Wettkampfholz aber vornehmlich für die unteren Spielklassen mit eher fehlerhaften Techniken entwickelt ist, wird hier eine größere Sicherheit unter diesen Spielern vermittelt werden und der Spielspass stetig ansteigen. Das Wettkampfholz ist aber auch etwas für höherspielende Antispieler, die ein höheres Spielgewicht lieben, wenn die Rückhand speziell z.B. mit einem Antibelag belegt ist. Alle, die einen Anti in der VH spielen, sollten dann immer eine Linksauslage nehmen.

VH: im Anschluß ein langsames Schnittmonster (bin für Tips offen und dankbar)

Vorhand z.B. der
Victas 401 in 1,5 mm oder
Armstrong Hikari 7 in 40 ° in 1,2 mm oder
Armstrong Seifuku Conqueror SS 42 in 1,5 mm
der letztgenannte Spielbelag ist ein Geheimtipp von einem Spieler aus Greifswald, weil dieser wunderbare Allroundfähigkeiten mit Höchstnote hat und besonders leicht vom Schwammgummi her ist. Er spielt hier speziell das Rapier 44 Kleinblatt mit beidseitig max in 2,1 mm und das Holz wiegt trotzdem nicht mehr als 155 gr. Die Spielbeläge wiegen pro Stück etwa 42-45 g. zugeschnitten. Das ist natürlich sehr sehr gut vom Komplettgewicht her.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 08:51 
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Heute erstes Training - wenn der Explosion hält - ich klebe noch oldfashion und das Ding wellt sich und will/wollte nicht kleben/halten :fight:
Bis heute Mittag versuche ich es mit meiner Belagpresse (20 l Eimer Alpina Weiß) :engel1:
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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 18:23 
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Ich spiele das Turbo 82 mit dem Victas 401 1.5 auf der VH und eine LN (Kamikaze OX) auf der Rückhand. Der Kamikaze ist sicher nicht so langsam, wie der ABS, aber der Tempounterschied beim Drehen ist enorm. Wenn Du das Drehen ordentlich hinbekommst, wird der Schnitt- und Tempowechsel auf jedenfall extreme Probleme beim Gegner verursachen. Wenn nicht, dann hast Du die Probleme...

Das Victas 401 ist wegen des dichten Schwamms eher schwer, was sich bei der größten Blattgröße natürlich massiver auswirkt, als bei der kleinsten Blattgröße.
Mit dem Victas 401 hat man jede Menge Schnitt bei US Verteidigung und aggressivem Schupfen zur Verfügung, aber auch einiges an Power beim Abschlag. Ein TS Monster ist der Belag nicht. Katapulteffekt ist ebenfalls gering. TS aus Schupfspiel oder US des Gegners ist aber spielbar, ist aber kein direkter Punktschlag.

Diese Erfahrungen bezüglich Victas 401 habe ich mit dem Turbo 82 gesammelt, vermute allerdings, dass es nicht völlig anders am Tachi funktioniert. Eventuell hilft Dir das ein wenig beim Auswählen des VH Belags.

Erfahrungsberichte Deinerseits würde ich - und sicher viele andere Forumsuser auch - extrem interessant finden. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass das Gefühl und das Verhalten der Kombination beim Ersttest anders ausfallen kann, als bei den weiteren Tests. Entsprechend der Kombi Zeit geben, sich zu entwickeln, bevor Du was anderes probierst.
Gutes Gelingen und vor allem viel Spaß damit!

_________________
Wettkampf1:
VH Victas VS>401 1,5 Holz Dr. Neubauer Special RH Der-Materialspezialist Kamikaze OX

Wettkampf2:
VH Tibhar Evolution FX-P 1,8 Holz Dr. Neubauer Special RH Sauer&Tröger Hellfire OX

Training:
VH Victas VS>401 1,5 Holz re-impact Turbo 82 RH Der-Materialspezialist Kamikaze OX

Testschläger:
VH Victas VS>401 1,5 Holz Dr. Neubauer Special RH Tibhar D.Tecs OX


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 13. Juni 2019, 17:01 
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Gestern erstes Training (GEWO Ultra SLP , unser Spielball für die Saison)
Die Tempounterschiede von RH und VH sind deutlich spürbar.
Die RH bremst m.M.n. spürbar ein, einen "Balsa-Katapult" kann ich für die RH nicht feststellen.
Der dünne :ugly: ABS 2 kam glatt und leicht fleckig aus der Verpackung und spielt sich angenehm "kontrolliert" auf dem Tachi.
Da geht sicherlich in Richtig Off, Platzierung und Wohlfühlgefühl noch was - aber für das erste Mal war es OK.
Die VH ist deutlich schneller und gefühlt katapultiger, ist schwer zu beschreiben für jemanden, der bisher kaum Balsa gespielt hat.
Dazu der 1,5 er Explosion, ungewohnt schnell, extrem flacher Ballabsprung und bedarf sicherlich einiger Eingewöhnungszeit.
ferring

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 06:27 
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Für mich etwas überraschend kam gestern schon die überarbeitete Version des Tach (von Achim Tachi Plus 2019 genannt) an. Da ich in der nächsten Woche keine Gelegenheit habe, zu trainieren, habe ich schnell ein paar Fotos gemacht, Beläge drauf geklebt und direkt zum Training mitgenommen. Da ich das Trocknen des Klebers mit dem Fön beschleunigt habe (normalerweise gebe ich dem Kleber ausreichend Zeit, in Ruhe zu trocknen) und zwischen dem Aufkleben der Beläge und dem Einsatz im Training weniger als 20 Minuten lagen, sind die ersten Eindrücke noch mit Vorsicht zu genießen, da ich mir nicht sicher bin, ob die Eindrücke nicht doch zum Teil auf eine Art "Frischklebe-Effekt" zurückzuführen sind.

Rein optisch bin ich mir nicht ganz sicher, ob bei meinen drei Versionen wirklich immer die gleichen Deckfurniere verbaut wurden. Der Vergleich ist nicht so ganz einfach, da z.B. das erste Holz eine Mahagoni-Versiegelung bekommen hat. Zumindest fällt auf, dass die Furniere beim Tachi Plus (ganz rechts) dunkler ausfallen als bei dem 2. Holz (Tachi 2019 mit geteiltem Kern).

Bild Bild Bild
Bild Bild Bild

Deutlicher sind die Unterschiede, wenn mn sich den Griff von der Seite anschaut: Das erste Holz hatte noch den ungeteilten 8 mm Kern, die Griffschalen bestehen aus zwei unterschiedlich harten Balsa-Sorten (cp-System). Beim zweiten Holz wurden "normale" Balsa-Schalen verklebt, der Kern geteilt (2x 4 mm). Ergebnis war ein leicht höherer Ballabsprung auf der VH-Seite. Bei beiden Versionen hatte ich aber das Problem, dass MIR die Ballflugkurve zu flach wurde, wenn ich den Topspin schnell nach oben gezogen habe. Beim dritten Holz sieht man, dass wieder der geteilte Kern verbaut wurde (wie bei Holz 2) und Der Griff das mcp-System bekommen hat. Man sieht aber auch, dass bei diesem Holz nur zwei Schlitze zu sehen sind, die interessanterweise auch nicht "zentriert" wurden, sondern sich beide im hinteren Bereich des Griffs befinden.

Bild Bild Bild

So viel zu den optischen Eindrücken. Viel wichtiger sind aber natürlich die spielerischen Veränderungen und da kann ich sagen:
völlig egal, was Achim da genau verändert hat. Er hat auf jeden Fall an den richtigen Stellschrauben gedreht. :ok:

Das Problem mit der flacher werdenden Flugkurve war (zumindest gestern) vollkommen verschwunden, das Tempo passte prima und ich habe tatsächlich mal wieder einen ganzen Trainingsabend nur mit einem einzigen Schläger trainiert. Vielen Dank an Achim. Das ist FÜR MICH ganz eindeutig die beste dieser drei Versionen. Die werde ich sehr gerne weiter testen, leider aber erst übernächste Woche wieder.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 09:06 
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@Magic_M
es ist völlig egal, welche Holzfarbe das Deckblatt Esche außen hat, denn das kann sich immer wieder in der lfd. Produktion farblich ändern. Es ist nur entscheidend, welche Grundspannungen diese Eschedeckblätter nach innen freigeben und so auf den ganzen Kern übertragen. Je unruhiger und blumiger diese Esche ist, desto höher werden die Störeigenschaften sein; aber desto schwieriger wird es zeitlich gesehen, die richtige Zusammensetzung zu finden und hier vorzustellen. Am besten sind natürlich Balsaschichten, die nach Möglichkeit gleich bzw. gegenspannend zum Deckblatt arbeiten. Auch hier habe ich 20 jahre Entwicklungen an Baumustern liegen, die bis 2007 für glatte lange Noppen Verwendung fanden. Da der neue ABS-Ball ähnliche Spieleffekte aufweist, verwende ich genau diese Innenfurniere und siehe da, es scheint großartig zu werden. Schauen wir mal, wie es weitergeht. Nur, wenn ich keine spielerischen Rückmeldungen von euch bekomme, kann ich auch nicht positiv mit der noppentestgruppe weiter entwickeln wollen, sondern muß dann erst auf Testergebnisse meiner ehrenamtlichen Profispieler zurückgreifen. Also seid nicht so faul und testet und berichtet, was da stattfindet. Dann kann ich euch auch ein reifes Produkt anbieten, bei derer Entwicklung ihr alle mitgeholfen habt. Es geht hier jetzt um eine Baureihe für die erfahrenen Spieler, die über eine gute Technik verfügen. Das neue Holz wird dann für die Baureihe Tachi Plus stehen, weil die Bauversion für die unteren Klassen, die eine schlechtere Technik haben, bereits von mir festgelegt wurde. Aber auch hier wird es gute Werte geben, weil das KSLS-System jetzt in der Einstellung stimmt; mit den Griffen und Typen sich aber ändern kann, um eine optimale Einstellung zu erhalten. Wundert euch also nicht, wenn systembedingt bei Schwalbengriffen auch 4 Kerben räumlich versetzt da sind.

PS:
Ich habe übrigens eine Erfolgsmeldung von Frau Christel Locher erhalten, die bei den deutschen Seniorenmeisterschaften im Einzel- und im Doppel auf einen Swift 44 in Ihrer Altersklasse die Deutsche Meisterschaft gewonnen hat.
Das ist auch so ein Modell von Re-Impact, was sehr schwierig in der Entwicklung war, denn die Entwicklung wurde erst im März dieses Jahres nach sieben Jahren beendet. Das neue Modell ist auf besondere Anfrage bei Re-Impact auf Kauf nach Probeoption zu erhalten. Ähnliches gilt auch für die Produkte M 3 Select und auch Rapier Active, die ebenfalls noch nicht offiziell erhältlich sind. Mein marketing braucht leider länger als meine Entwicklungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 09:24 
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Das heißt also, dass das VH-Deckfurnier aus Esche ist?
Die RH sollte Lärche sein. Zumindest steht auf dem Lieferschein etwas von „Lä“.


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 Betreff des Beitrags: Re: neues Tachi 2019
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 09:32 
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Esche ist normalerweise besch bis dunkel, gestreift und auch blumig beschfarben oder hat auch Einschlüsse von roten Pigmenten. alles ist möglich und abhängig von Lieferungen, die ich stückbedingt erhalte. Ich kann mir meine Farben also nicht aussuchen, sondern bekomme die so geliefert. Natürlich gehe ich dann bei und mache Härtetests, um herauszufinden, welche dieser Deckfurniere die geplanten Fertigungsbedingungen erfüllen.
Die Lärche ist dagegen ein Highlight, weil diese bei mir schon über 14 Jahre optimal nachgelagert wurde, ehe ich für diese Furniere eine Verwendung gefunden habe. Neues nicht so gut abgelagertes Holz wird natürlich wegen der Feuchtigkeitsanteile vermutlich viel mehr arbeiten und auch anders spielen als jetzt. Das sollte ja logisch sein. Dann müßt ihr halt wieder 14 Jahre auf die nächste gute Lärche warten. Aber ich denke, das Holz wird noch locker für die nächsten Jahre reichen. lol

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BeitragVerfasst: Freitag 14. Juni 2019, 11:45 
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da werden die Kritiker wieder schreiben, "was labert der Achim da wieder", während sie ihr George Washington Edeka Gesöff trinken...und andere halt an ihrem 14 Jahre Highland Park ihre Freude haben (nur mal so als Analogie zu einem guten Whiskey) ;)

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