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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 10:08 
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@Achim
Richtig, ich spiele kein Re-Impact. Ich habe in meiner "Laufbahn" aber genügend gespielt, bei Händlern oder gebraucht gekauft. Ebenfalls haben einige meiner Kollegen und Trainingspartner es jahrelang versucht und für eine Vielzahl an Hölzern eine Unmenge an Kohle verblasen, jeden Hype mitgemacht und sich an die Empfehlungen gehalten - das Holz benötigt auf der VH 1,8, die RH sollte man am besten mit XY mm. Am Ende hatten sie neben einigen Hölzern einen Packen an Belägen, der sie aber nicht weiterbrachte. Teilweise haben sie 2-3 Jahre sportliche Entwicklung verschenkt und kamen erst wieder in die sportliche Bahn, nachdem sie sich von Re-Impact verabschiedet hatten. Es mag andere Beispiele geben, doch viele der alten Re-Impact-Jünger spielen heute andere Fabrikate.

Insofern empfinde ich den Hinweis "Ich möchte, das die Tischtennisspieler Spaß mit meinen Produkten haben und deswegen nicht laufend neues Material kaufen müssen" etwas befremdlich. Die Häufung der Neuentwicklung sprach zumindest früher eine andere Sprache. Aber vielleicht hat sich ja die Marketingstrategie geändert.

Letztendlich liegt hier eine Gewinnerzielungsabsicht vor. "Der kann sein altes Holz auf die neuen Tischtennisbälle z.B. in Verbindung eines Griffschalenauftragswechsel einstellen lassen oder dieses auch selbst machen."

Dein Hinweis mag ja in guter Absicht sein. Doch welcher Aktive legt selbst Hand an? Wer kann es handwerklich und wer riskiert, etwas falsch zu machen und die Kerben falsch zu verschließen. Am Ende macht er sein Holz unbrauchbar oder verändert die Spieleigenschaften in unerwünschter Weise. Das ist recht praxisfern und betrifft nur wenige mutige und handwerklich begabte Könner. Ein Hinweis, was ein Griffschalenwechsel kostet, fehlt auch. Kostengünstig ist relativ.

@PHF
1. Ich lasse mir von niemandem - auch nicht von Dir - vorschreiben, was ich zu kommentieren habe und was nicht. In einem Forum sind auch kritische Beiträge und Hinweise erlaubt.
2. Bedingt durch die mehrjährigen Erfahrungen, die ich selbst und Sportkollegen aus meinem Umkreis mit Re-Impact-Produkten hatten, weiß ich schon, wovon ich poste.
3. Ich finde es ja toll, dass Du Achim mit zur Seite stehst. Dein "Genau!" zeigt mir aber auch eine unkritische Zustimmung und dass Du manche Sachverhalte nicht ganz durchdacht hast. Was daran uneigennützig ist, wenn man dies in Verbindung eines Griffschalenauftragswechsels einstellen lassen kann, erschließt sich mir nicht. Extra für Dich - Achim macht das nicht umsonst und uneigennützig, der möchte dafür tatsächlich Geld haben. Mag sein, dass es wenig und kostengünstig ist, aber vom Grundsatz her ist das so. Da hilft es auch wenig, wenn er eine Anleitung zum Verschließen gibt. Die wenigsten Nutzer werden dies tun und dann lieber einen Auftrag erteilen. Mit solch einem Nutzerverhalten kann man als Händler kalkulieren. Denk mal drüber nach.
4. Und wenn Du meine Beiträge nicht lesen möchtest, dann lässt Du es eben.

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Gnade hilft uns nicht weiter! Zynismus ist die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Ich teste, also bin ich!

Hattori Hanzo Lyberfutt Rasivica, Vega Asia DF, 1,8mm, Strahlkraft 1,0mm
Rossi Fire, Keiler 1,2mm, Gewo GEWO Hype XT Pro 50 1,9mm
Dawei Crystal Carbon, Andro Hexer+ 1,9mm, Strahlkraft 1,0mm
Dawei Power Carbon, Sternenfall 1,0mm, Gewo GEWO Hype XT Pro 50 1,9mm


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 10:43 
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@bamboole
"Am Ende hatten sie neben einigen Hölzern einen Packen an Belägen, der sie aber nicht weiterbrachte. "
Nun ja, da kenne ich eine Vielzahl von TT-Spielern, denen es ohne Re-Impact genauso gegangen ist.

"Letztendlich liegt hier eine Gewinnerzielungsabsicht vor."
So etwas nennt man schlichtweg eine Unterstellung.

" Wer kann es handwerklich .... ... betrifft nur wenige mutige und handwerklich begabte Könner."
Das fällt angesichts der Beschreibung der Änderung eher in die Kategorie Witz

p.s. meine persönliche Meinung zu den vorgeschlagenen Änderungen: ich kann mir nicht vorstellen, dass das was bringt. Aber das ist derart einfach auszutesten, dass ….


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 11:37 
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@Cogito
Ja, das mit den Belägen stimmt. Aber es wurde von keinem der anderen Herstellern solch explizite Empfehlungen zur Dicke gegeben.

Im Begriff "Griffschalenauftragswechsel" ist nun mal der Begriff Auftrag enthalten, der bei einem gewerblichen Händler nun mal eine Gewinnerzielungsabsicht impliziert.

Es gibt nicht nur "Begabte" :-) , sondern genügend untalentierte und ängstliche Kollegen, die sich so etwas nicht trauen würden. Manche verkleinern ihr Holz selbst, andere Spieler trauen sich das nicht und lassen es bei Kollegen oder in Werkstätten lieber professionell durchführen. Mit einem gewissen Prozentsatz von Leuten, die es nicht selbst können oder wollen muss man immer rechnen. 100% Holzbearbeitungstalente schließe ich aus. Insofern ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es für den Händler Bestellungen für einen Griffschalenauftragswechsel gibt, sofern Spieler von der Sinnhaftigkeit überzeugt sind.

Ob es am Ende etwas bringt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Alles ist gut, was Spielern legal hilft, erfolgreich zu sein. Und wenn es wirkt ,why not? Hätte man es so dargestellt, dass die Option der Änderung und Anleitung zum Eigenumbau vorgestellt worden wäre und dann der sinngemäße Hinweis - "Für Re-Impact-Spieler, die sich nicht trauen oder es nicht selbst schaffen, bietet Re-Impact als Service einen Umbau / Griffschalenwechsel an. Bitte sprecht mich bezüglich Abwicklung und Kosten an... " würde das verbraucherfreundlicher klingen. So fällt der Begriff des Griffschalenauftragswechsels vor dem selber machen. Und das klingt nun mal "gewerblich".

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 12:47 
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Zitat Cogito: "p.s. meine persönliche Meinung zu den vorgeschlagenen Änderungen: ich kann mir nicht vorstellen, dass das was bringt. Aber das ist derart einfach auszutesten, dass …."

Genau das hatten wir vor etlichen Jahren ja schon mal in einem Blindtest getestet mit Spielern von KL bis VL: Keiner konnte einen Unterschied feststellen, ob die Griffe mit oder ohne Einschnitte waren. Vielleicht können das Spieler aus der 1. Liga, aber sicher kaum einer aus der Kreisliga (ich will hier jetzt niemandem zu nahe treten, aber z.B. könnte ein "Normalbürger" auch nicht mit einem Formel 1-Boliden vernünftig umgehen). Demzufolge sind die Einschnitte aus meiner Sicht leider ziemlich sinnlos und nichts anderes als ein erfolgreiches Marketinginstrument. Und nur weil man ein Patent darauf besitzt bedeutet es nicht, dass es auch tatsächlich funktioniert und die versprochenen Auswirkungen hat.

Achims Hölzer sind ohne Zweifel hochwertig, aber dieser angebliche Hype um die Einschnitte und das KSLS halte ich persönlich für "sektenmäßig" fragwürdig. Manchmal versetzt allein der Glaube ja auch mittels Placeboeffekt große Berge..


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 13:12 
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Greenhorn

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@bamboole
Du bist aber ein Sensibelchen. Mein Beitrag hat sich übrigens nicht auf dein Posting bezogen. Macht aber nichts, wenn du trotzdem das Bedürfnis hattest, ihn zu kommentieren.


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 15:36 
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also wenn ich Achim wäre und würde Geld verdienen wollen, dann würde ich NUR meine neuen Hölzer anpreisen und nicht eine kostengünstige Umstellung anbieten - DAS ist Gewinnabzielung...alles andere ist unnötiger Kleinkram und hält eher auf, als damit einen großen Umsatz und folglich auch einen großen Gewinn machen zu können. Ich würde eher versuchen, 10 Hölzer zu verkaufen, anstatt 100 x die Griffschalen auszutauschen. Allein der logistische Aufwand dürfte das alles zu einem Nullsummenspiel werden lassen. Ich habe auch lieber Großaufträge als viele Kleine, die nur aufhalten und kaum etwas bringen außer Verwaltungsaufwand, den keiner bezahlt.

Dann widerspricht man sich hier selbst - auf der einen Seite wird das Griffsystem als Blösinn abgetan, auf der anderen Seite unterstellt man den Usern, dass sie bei einer selbstständigen Veränderung nachher ihr Holz und ihre Spieleigenschaften ruinieren? Was den nun?

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, weil ich viele Hölzer von Achim testen konnte (auch viele nicht Serienmodelle), dass die Griffschalen einen erheblichen Einfluß auf die Spieleigenschaften und das Feedback haben. Beim KSLS System lassen sich aber zugegeben nur mininmale Unterschiede feststellen - aber das Gesamtkonzept muß stimmen (harte/weiche Balsaschalen etc.) und das hat einen sehr wohl einen großen Einfluß auf das Spiel. Ich habe hier mehrere Holzvarianten mit unterschiedlichen Griffsystemen (sonst identischer Aufbau) und bei dem einen spielt sich das Holz auf einmal leblos, das andere wesentlich gefühlvoller, der Anschlag ist bei diesem dumpfer und härter, beim anderen heller und weicher.

Wie gesagt, den Unterschied merkt man nicht, wenn man nur mal eben die Kerben zumacht - aber wenn man zwei identische Hölzer mit unterschiedlichen Griffsystemen testen kann, ist der Unterschied auf jeden Fall bemerkbar und auch spielbeeinflussend. Hierzu sollte man aber auch die Hölzer spielen und nicht mal eben zum Testen eins in die Hand nehmen und sagen, ne, damit kann ich eh nicht spielen...ergo werden ich wohl auch kaum einen Unterschied feststellen können/wollen.

_________________
Re-Impact Dream 2019 VH: DHS Hurricane 3-50 rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Barath 2019 VH: DHS Hurricane 3-50 rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Preference VH: DONIC Acuda S1 Turbo 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Februar 2019, 22:24 
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@mastermind
ich habe erst jetzt erkannt, was Du mit 6-fachposting gemeint hattest und die Beiträge alle gelöscht. Meine Maus hat einen Schaden und ich bekomme erst voraussichtlich morgen eine neue.
@bamboole
es hat sich bei mir noch niemand beschwert; also woher soll ich dann wissen, das solche Probleme, wie du sie gerade ansprichst, überhaupt existiert haben..
Ich habe auch keine Gewinnabsichten an meinen Hinweisen gehabt. Und wenn ich alle Produktionen in Jahren zusammenfasse, komme ich auf etwa 30.000 gefertigte Hölzer. Der Servicepreis von 15 € für einen Griffschalenwechsel ist eine direkte Kundenweitergabe. Da kann auch kein Zwischenhändler etwas dran verdienen wollen.. Zeitlich gesehen wäre das eine unlösbare Aufgabe für mich.. Da bräuchte ich doch glatt 10.000 Std. zum wechseln und hätte dann 5 jahre keine Zeit, irgendwelche Neuaufträge an Hölzern zu fertigen, wenn die alle zum Wechseln und einstellen zurückkämen.
Das liegt auch gar nicht in meiner Absicht, sowas anbieten zu wollen. Die Abänderung kann also nur in Eigenarbeit erfolgen.
@4olaf
Du hast völlig recht. Ich verkaufe auch lieber 10 neue Hölzer, als 100 Griffschalen auswechseln zu müssen. Aber die Instandsetzung gehört immer dazu und kann nur eine Servicearbeit und nichts anderes sein und Service muß immer preiswert sein.

_________________
Re-Impact GmbH. 49448 Lemförde "20 Jahre Rendlerhölzer"
seit November 1999 von der A. RendlerGbR bis zur Re-Impact GmbH
Tel. +495443-9209999 mailto://info@re-impact.de/


Zuletzt geändert von achim am Montag 4. Februar 2019, 10:51, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 4. Februar 2019, 10:47 
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Beiträge: 387
Mastermind hat geschrieben:
Zitat Cogito: "p.s. meine persönliche Meinung zu den vorgeschlagenen Änderungen: ich kann mir nicht vorstellen, dass das was bringt. Aber das ist derart einfach auszutesten, dass …."

Genau das hatten wir vor etlichen Jahren ja schon mal in einem Blindtest getestet mit Spielern von KL bis VL: Keiner konnte einen Unterschied feststellen, ob die Griffe mit oder ohne Einschnitte waren. Vielleicht können das Spieler aus der 1. Liga, aber sicher kaum einer aus der Kreisliga (ich will hier jetzt niemandem zu nahe treten, aber z.B. könnte ein "Normalbürger" auch nicht mit einem Formel 1-Boliden vernünftig umgehen). Demzufolge sind die Einschnitte aus meiner Sicht leider ziemlich sinnlos und nichts anderes als ein erfolgreiches Marketinginstrument. Und nur weil man ein Patent darauf besitzt bedeutet es nicht, dass es auch tatsächlich funktioniert und die versprochenen Auswirkungen hat.

Achims Hölzer sind ohne Zweifel hochwertig, aber dieser angebliche Hype um die Einschnitte und das KSLS halte ich persönlich für "sektenmäßig" fragwürdig. Manchmal versetzt allein der Glaube ja auch mittels Placeboeffekt große Berge..


@mastermind
Kennst Du den Unterschied zwischen eines eingetragenen Gebrauchsmuster und einer anschließenden Patentverfahrensanmeldung mit späterer Schutzerteilung, die sich auf das Gebrauchsmuster stützt?
Eine solche Verfahrensanmeldung setzt immer einen industriellen Nutzen der angemeldeten Idee voraus, die letztlich auch die Endverbraucher vor Scharlatanen bewahrt. Mein erstes Gebrauchsmuster wurde damals vom Erfinderzentrum Norddeutschland gefördert!
Das Urheberrecht ist zum Beispiel immer geschützt! Wenn für eine Idee ein Gebrauchsmuster oder ein Patentschutz erteilt oder auch nur angemeldet wurde, so daß es das Patentamt später veröffentlicht hat, dann kann niemand mehr ähnliche Ideen beim Patentamt geltend machen und anmelden wollen. Sie bleiben also immer mein Urheberrecht.

Sobald man beigeht und Rendlerhölzer nachträglich verändert, in dem man diese z.B. kleiner macht, entsprechen diese nicht mehr der Originalidee und der asymetrische Verlauf der Schlägerform ist eine andere geworden. Also muß sich auch das Spannungsverhalten und damit auch die Spieleigenschaften deutlich verändern, die durch die asymetrische Ausrichtung der Spielhölzer in der angefertigten Form aber nur gewährleistet werden können. Die 4
Einkerbungen sitzen an bestimmten Stellen im Griff, damit hier entwicklungsbedingt mehr natürliche Luft zirkulieren soll. Es ist eine sehr gut durchdachte Sache, die hypothetisch ähnlich wie bei einer Venenpumpe im Fuß funktioniert, denn ein Luftaustausch kann nur durch Bewegungen funktionieren.

Bei dem Griffsystem bewegen wir die Luft durch die Wärmeentwicklung und das Pressing unserer Hand, die den Griff festhält. Es ist also nachzuvollziehen, das die Erschütterungswellen bei einem Ballaufsprung durch komprimierende Luft in den vorhandenen natürlichen Balsakappillaren viel besser auf die Sensopunkte der Hand übertragen werden, wenn natürliche Luft fließen kann und den statischen Effekt durch Luftpressing zunehmen lassen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Februar 2019, 10:25 
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@Achim:
Vielen Dank für die (wie immer ausschweifenden) Hinweise zum Thema Gebrauchsmuster, Schutz- und Patentrechte und dergleichen. Das besagt aber leider immer noch überhaupt nichts darüber, OB die Idee dahinter TATSÄCHLICH funktioniert.
- Gibt es über den angeblichen Nutzen des KSLS neutrale Studien? Nein.
- Hat das Patentamt oder irgendjemand anders getestet, ob das KSLS die behaupteten Effekte besitzt? Nein.
- Hat dein zitiertes "Erfinderzentrum Norddeutschland" die Wirksamkeit festgestellt? Nein.
Fazit: 3 Mal nein.

Auf der anderen Seite haben wir in ausführlichen Blindtests KEINERLEI Hinweise dafür erhalten, dass die angeblichen Vorteile wirklich existieren - und wenn es sie geben sollte, dann allenfalls nur so minimal, dass sie kaum einer wahrnimmt. Alles andere ist Placebo! Zu diesem Ergebnis sind meines Wissens zufolge übrigens auch alle (!) anderen Holzbauer in diesem und anderen Foren gekommen.

Unabhängig von deinen Patentrechten könnten z.B. alle Eigenbauer für ausschließlich eigene Zwecke das KSLS auch in ihren Hölzern verwenden. D.h., wenn sie ein eigenes Holz nur selbst spielen (also nicht verkaufen, verleihen usw.), dann könnten sie rechtlich einwandfrei das KSLS dort einbauen. Das macht aber niemand! Und warum nicht?
Weil es nicht die versprochenen Vorteile bringt!

Interessant ist ebenfalls: Früher hattest du die angeblichen Vorteile des KSLS immer nur mit Schwingungen im Holz begründet, nun ist es der Luftaustausch, Luftpressing etc. Ja, was denn nun?

Wie gesagt, die hohe Qualität deiner Hölzer ist aus meiner Sicht unstrittig! Aber auch deine Behauptung, für "die neuen Tischtennisbälle" sollte der Einschnitt der unteren Kerbe nun genau "3 mm" betragen, ist doch derselbe Unsinn: Es gibt bekanntlich nicht DEN einen "neuen" Ball (Plastikball). Jeder weiß, mittlerweile existieren 3 vollkommen unterschiedliche Varianten:
- P-Ball 1. Generation: von den Spieleigenschaften meist noch relativ nah am Z-Ball.
- P-Ball 3. Generation (ABS): weit entfernt von den Eigenschaften der 1. Generation (insbes. bezgl. Spinannahme und Absprunghöhe; positive Ausnahme z.B. der Sanwei-Ball).
- P-Ball 2. Generation (CA-Ball): irgendwo dazwischen.

Und nun soll also das modifizierte KSLS die absolute Wunderwaffe für ALLE Plastikbälle sein - ja ne, is klar...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Februar 2019, 11:15 
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Beiträge: 987
dann erklär doch mal Eure Blindtests? Wie wurde der durchgeführt? Waren es erfahrene "Balsa Holz" Spieler oder hat man Ihnen einfach nur den Schläger mal so und so in die Hand gegeben usw? Wurden die Kerben nur zugeklebt oder mit Holz gefüllt? Wurde mit oder ohne Griffband gespielt (wenn ja, welches?) - was wurde überhaupt dokumentiert?

Wenn ein Holz auf einen Plastikball "optimiert" wird, dann sollte es nur noch die 3. Generation sein, nämlich der ABS Ball - alle anderen Bälle sind bzw. werden vom Markt verschwinden. Bälle aus der 1. Generation sind kaum noch vorhanden bzw. gar nicht mehr bestellbar. Die Hersteller (bzw. Marken) werden sich langfristig auf den ABS Ball konzentrieren.

Zum Thema neue Hölzer und Plastikball: ja, der Unterschied ist merklich spürbar - ich habe früher die alten Versionen von Achim gespielt (u.a. das alte Barath etc.) und die waren wirklich super für Zelluloid, habe aber mit (gerade ABS Plastik) teilweise einen Abschuß bekommen, weil der Spin nicht mehr da war. Ich hatte ja viele neue Schläger in letzter Zeit auch testen können und die neuen Entwicklungen sind eben auch auf den ABS Ball sehr gut optimiert, d.h. ich erfahre vergleichsweise wieder mehr Spin und Kontrolle beim Ball - in der Geschwindigkeit nicht unbedingt. ABER - ich habe mit den neuen Hölzern in meinem alten Verein (die unteren Klassen spielen da noch mit Zellu diese Saison) trainiert - mit Zellu haben die neuen Hölzer einen Nachteil und das, was ich vorher hatte (mehr Spin und Gefährlichkeit) ist beim Zellu nicht gegeben, da hatte ich wieder mit meinem alten Barath das bessere Spiel.

Fakt ist - die Hölzer reagieren teilweise extrem auf Zellu und Plastik - wo ich mit dem einen Holz viel Spin und Punkte mit Angaben mache (Zellu Ball), habe ich bei ABS Plastik so gut wie kaum noch Wirkung - und umgekehrt. Und dafür brauche ich auch keinen Blindtest, das sehe ich an meinen Gegnern, wie und welche Fehler die machen und wenn sie mir nach dem Spiel attestieren, mit dem Holz kam ich gar nicht klar...

Diese Veränderung werden NATÜRLICH nicht allein durch das KSLS System hervorgeruffen, weil der Aufbau der Hölzer teilweise anders ist (z.B. das neue Tachi 2019 im Vergleich zum alten Tachi - da ist der Furnieraufbau modifiziert auch). Ich selber kann keine Aussage zum KSLS System machen, ob und wie stark der Einfluss ist - ich habe aber von Achim Testhölzer gehabt, die ein anderes Griffschalensystem hatten (sonst gleicher Aufbau) und die haben sich komplett anders gespielt, leblos und dadurch auch unkontrollierter. Das waren zum Glück auch nur Testhölzer, aber der Unterschied war sofort spürbar.

Fakt ist, dass das Griffsystem - gerade auch für das Feedback beim Spiel - sehr wichtig ist. Spielst Du z.B. mit Griffband, ändert sich das Feedback auch wieder.

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