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 Betreff des Beitrags: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Dienstag 5. November 2019, 22:55 
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So, habe heute das neue Dream 2019 bekommen. Das Dream 2019 ist symetrisch aufgebaut, in der Mitte ein 3mm Balsa Stirnholz und davor und dahinter dann 2mm "normales" Balsa. Achim verwendet ja seit kurzen gerne Stirnholz Balsa, seitdem ich ihm von den positiven Eigenschaften berichtet hatte und auch hier zeigt es wieder seine Stärken.

Bei jedem Holz - ich hatte immer mal Versionen mit und ohne Stirnholz - konnte ich regelmäßig feststellen, dass die Stirnholz Versionen sich direkter und spinniger gespielt hatten. Und auch beim Dream 2019 spürt man sofort wieder diesen Effekt - und das ist nicht ohne.

Das Problem seit wir mit dem Plastikball spielen ist und war, dass meine Angaben nicht genug Spin erzeugt haben (bzw. ich diese mit meiner Technik nicht so umsetzen konnte), um damit direkte Punkte zu machen. Bis jetzt hatte ich nur beim M3 Select diesen Spin wieder gehabt, wo ich mit Angaben direkte Punkte (öfters) machen konnte. Seit dem M3 Select habe ich danach mit dem Preference gespielt (wo mir die Offensiv Möglichkeiten gefielen, aber der Spin fehlte), danach kam das Tachi 2019 (was ingesamt mir etwas zu langsam war bzw. der Druck fehlte) bis hin zum jetzigen Barath 2019, was mehr Spin erzeugte, aber leider etwas weniger Tempo hatte als das Preference. Man mußte halt immer wieder einen Kompromiss eingehen und zur Zeit wechsel ich zwischen dem Preference und dem Barath, wobei das Barath 2019 mein aktuelles Spielholz ist...bzw. war - weil ich denke, ich werde zukünftig das Dream 2019 einsetzen.

Die Gründe: Es hat das Tempo vom Preference kombiniert mit dem Spin vom M3 Select und macht es damit zu einem Barath 2019++. Bälle auf Vorhand und Rückhand sind sehr offensiv ausgelegt und haben ein direktes Spielgefühl (ähnlich dem Barath 2019 oder dem M3 Select). Was das Holz so gefährlich macht, ist die Kombination von Spin und Tempo. Das Problem beim Plastikball ist, versuche ich viel Spin zu erzeugen, fehlt das Tempo und trotz Spin können Bälle leicht retouniert werden. Habe ich Tempo, habe ich kaum Spin, Bälle können mit guter Technik leicht gegengekontert werden und hilft nicht wirklich zum Spielaufbau. Kann ich aber Spin und Tempo kombinieren, also lange Bälle mit viel Spin bei Angaben produzieren, so sind diese extremst gefährlich. Unterschnitt ist nicht mehr so wichtig, viel "gemeiner" für den Gegner sind Sidespin-Angaben. Wenn diese noch schnell gespielt werden, so sind das - je nach Klasse des Gegners - sichere Punkte bzw. gute Vorbereitung für das eigene Spiel, weil der Ball höchstens "irgendwie" retouniert wird, aber keine Platzierung erlaubt.

Das Dream 2019 macht das perfekt - zudem bei reinen Unterschnittangaben fällt der Ball direkt nach unten weg, d.h. er springt kaum wieder hoch - je mehr Tempo ich in die Unterschnittangaben mache, umso mehr verliert der Ball an Absprunghöhe. Es ist unheimlich schwierig dann für den Gegner, diesen Ball offensiv anzugreifen - die einzige Möglichkeit, er muß den Ball nach oben ziehen und kann sofort angegriffen bzw. gekontert werden. Ein aggressiver Topspin auf Angaben sind nur schwer möglich, das bringt viele Vorteile.

Auch beim Topspin tauchen die Bälle sehr schnell runter, je mehr Tempo ich reingebe, umso flacher wird die Flugkurve und umso gefährlicher für den Gegner. Block, Schupf etc. ist alles sehr sicher - auch hier ist der flache Ballabsprung bei starker Krafteinwirkung vorteilhaft. Trotzdem muß man aber auch bedenken, wenn man gegenzieht oder angreift, dass die Flugkurve sehr flach ist, viel flacher als beim Preference und flacher als beim Barath. Das hat Vor- und Nachteile - eine saubere Technik hilft auf jeden Fall. Aber wenn man richtig zum Ball steht und sauber den Topspin spielt, macht es einfach nur Spaß. Ich konnte die Bälle von meinem Trainingspartner (guter Curl P1R Abwehrer) im richtigen Moment alle mit der Vorhand komplett durchziehen und so sauber konnte ich mit den anderen Hölzer nicht auf Abwehrbälle anziehen bzw. harte Topspins spielen.

Hier ergibt sich auch erneut der Effekt vom Stirnholz Balsa - bei kraftvollem Spiel erzeugt es so viel Tempo und ein direktes Spielgefühl, dass man fast fehlerfrei harte Topspins und Schüsse spielen kann, spielt man aber passiv verliert es etwas seine Steifigkeit und das Mittelfurnier kommt nicht so stark zu Geltung, sondern eher die anderen beiden Balsa Schichten, d.h. kurzes ablegen oder ekliger Druckschupf, alles kein Problem. Auch bei der Aufschlagannahme - nimmt man sie eher passiv an, kann man sehr gut kurz legen oder den Spin rausnehmen, geht man aggressiv in die Bälle, erzeugt man selbst wieder den nötigen Spin und Tempo. Es hat auf keinen Fall ein lineares Spielverhalten - aber genau das macht das herrlich variable Spielverhalten aus, in keiner Situation ist es leblos oder man hat das Gefühl, der Ball verhungert, wenn man zu wenig tut - aber gerade beim Plastikball muß das Spiel nach vorne aktiv gesucht werden und hier unterstützt das Dream 2019 zur Zeit am besten das Spiel beim Plastikball.

Dennoch - bei Topspin auf Unterschnitt sollte schon eine einigermaßen saubere Technik gespielt werden, ansonsten könnte der flache Ballabpsrung kontraproduktiv sein. Das Abtauchen der Bälle (bei Aufschlag und bei Unterschnitt oder Topspin) ist aber sehr "genial" und ermöglichet gerade beim Blockspiel auch extreme Varianten zu spielen.

Ich könnte mir vorstellen, dass auch gerade kurze Noppen mit dem Holz sehr eklig gespielt werden kann und wer lange Noppen auf Allround+ und Offensiv Hölzer spielt, dürfte damit auch seine helle Freude haben.

Ich muß noch dazu sagen, dass meine Vergleichshölzer alle Mittelblatt sind und das Dream 2019 Testholz auch eigentlich Mittelblatt ist, aber eine leicht verkleinerte Breite hat und deswegen sich auch etwas schneller spielen kann als Hölzer, die etwas breiter sind - aber das sollte jetzt nicht so ausschlaggebend sein, dem Holz wirklich gute offensiv Qualitäten zuzuordnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. November 2019, 10:08 
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Hallo Olaf,

Wo siehst Du denn genau die Unterschiede zwischen dem neuen Dream und dem M3 Select mit 8mm Balsakern welches ich spiele.

Was für ein Oberfurnier hat das neue Dream auf der RH (Stichwort Zusammenspiel mit OX Noppe)?

Viele Grüße
Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. November 2019, 11:17 
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Das Dream ist stärker nach vorne gerichtet und hat einen anderen Anschlag, durch die Kombination 2+3+2 Balsa mit dem Stirnholz Balsa in der Mitte ist zwar insgesamt die Balsastärke etwas geringer, aber ganz anders verteilt. Das Furnier auf der Vorhand und Rückhand ist identisch mit dem M3 Select, also es hat somit nicht das harte Außenfurnier auf der RH Seite und dadurch ergibt sich auch für die Vorhand ein leicht anderes Spielgefühl. Insgesamt ist es etwas flotter als das M3 Select unterwegs und mit dem Stirnholz in der Mitte ergibt es eine direkte und stabile Spielweise bei kraftvolleren Schlägen.

Beim M3 Select ist die charakteristische Spielweise (wie beim Tachi 2019 auch) durch das harte Außenfurnier der RH Seite definiert - beim Dream spielt es sich halt wie auf der Vorhand, also wenn Du Noppen auf der Vorhandseite beim M3 Select kleben würdest - aber so einfach kann man das auch nicht sagen, weil das Spielverhalten beim Dream anders ist, besonders das flache Abtauchen und der Spin ist mir stark aufgefallen.

Ich werde es heute noch beim Training gegen Landesliga und NRW Liga Spieler testen, die offensiver spielen und kann dazu dann sicherlich noch mehr sagen (auch im passiven Spiel), wo genau die Stärken sind ... ich konnte gestern nur mit Noppen Spielern (Curl P1R und D-Tecs) es testen und Angriff und Hinhalten (leere Bälle, Druckblock und Schuß) auf Noppenunterschnitt ging super.

Es spielt sich etwas leichtgängiger als das M3 Select und schneller - aber wie beim M3 Select sollte man eine saubere Technik haben, um mit dem flachen Ballabsprung gut umgehen zu können. Wer nicht ganz so sauber unterwegs ist und offensiv spielen möchte, für den ist das Preference besser geeignet oder mehr Allround Charakter dann das Barath 2019.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. November 2019, 16:24 
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Hallo Achim, falls Du zum Dream 2019 analog dem Barath auch eine Testserie anbietest, würde ich gern ein Mittelblatt oder Grossblatt testen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. November 2019, 21:15 
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also - habe heute noch mal mit Verbandsliga und Landesliga Spieler getestet...muß etwas zurückschrauben - so schnell, wie anfangs vermutet, ist das Dream 2019 dann doch nicht (zum Glück für viele Spieler ;) ) ... das lag gestern wohl daran, dass ich frisch geklebt hatte und da doch noch was Frischklebe Effekt dabei war...

Ansosnten bleibt aber alles, also bzgl. Spin und Kontrolle... nur das Tempo würde ich jetzt auf Allround+ bis Off- (je nach Belag) einordnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. November 2019, 13:19 
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4olaf@ ich sehe Du spielst mit allen Hölzern - mindestens 2,0 meistens 2,1 - mindert das nicht den Einfluß des jeweiligen Holzes. Bei mir hat sich der Frischklebeeffekt beim umkleben wohl auch bei dem Armstrong Conquerer 1,5 bemerkbar gemacht. Auf der VH verlor ich etwas an Spin und Tempo jetzt im Training, wobei das geringere Tempo nicht das Problem darstellt aber Spin, dadurch muß ich nun öfters ziehen und vorher konnte ich es durch den höheren Block mit einem Endschlag abschließen. Festgestellt habe ich auch, dass das M3Select den meisten Spin generiert (VH) Auch bei den Aufschlägen mache ich mehr direkte Punkte. Ich habe das 6 mm Balsa im Test. Das spielt sich aber für mich mit der NoppenRH mit Abstand schlechter. Da ich aber sehr RHlastig spiele (oft unfreiwillig festgenagelt) ist das BARATH das Beste was ich jemals gespielt habe und das mit dem halbgriffigen durchaus schnellen HELLFIRE. Er bewegt sich wohl auf dem Niveau des einstigen TT-Master INSIDER. Die HELLFIRE scheinen wohl auch etwas unterschiedlich zu sein. Ich habe jetzt auch einen roten gefunden, der sich ähnlich anfühlt. Dadurch geht auch der Noppenangriff nicht nur gegen US sondern auch gegen leere und leicht überrollte Bälle. Für mich nur halt noch eine ungewohnte Bewegung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. November 2019, 22:04 
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naja...die China Beläge gibt es nun einmal nur in den einen Schwammstärken - und auch mit einem Acuda S1 Turbo wäre mir der in 1.8mm zu langsam - das war aber noch zu Zelluloid Zeiten und z.B. mit dem normalen Barath etc...es kann gut sein, dass jetzt dünnere Beläg zumindest die Kontrolle erhöhen würde - aber die ist beim Barath und Dream eh schon so gut gegeben, dass ich deswegen nicht mit dem Schwamm runter gehen würde (wenn ich es könnte). Da ich viel mit NRW Liga, Verbandsliga und Landesliga Spielern trainiere ist aber gerade das Tempo so wichtig beim Plastikball geworden. Ich merke, je stärker der Gegner ist, umso tödlicher sind für mich "langsame" Plastikbälle - da werde ich teilweise zusammengeschossen oder ausgekontert...sobald ich aber mit Tempo spiele, haben meine Gegner Probleme - gestern erst gegen Verbandsliga Spieler gewonnen, der über 200 TTR Punkte mehr hatte als ich, allein nur durch das schnelle Blockspiel kombiniert mit einem festen Topspin, wenn der Ball liegt. Auch bei den Angaben - klar kann man versuchen, kurz ohne Schnitt, kurz mit leichten Schnitt auf die Vorhand zu eröffnen - nur macht man in der Liga dann keinen Punkt damit - der Gegner legt den Ball kurz zurück und ich habe nicht die Qualität in meinem Spiel dann zu eröffnen oder die flippen den Ball dann doch irgendwie usw... - mache ich aber lange, Seitenschnittangaben (halt extrem) - dann geht keiner von den Spielern defensiv an den Ball, versucht sofort einen Topspin zu ziehen. Mit dem neuen Dream Holz kommen die so flach, dass sie nur weicher nach oben ziehen können und dann kann ich sofort kontern, blocken, verteilen - weil ich ja weiß, dass der Ball nur so kommen kann und ich das Spiel erst gar nicht zu deren Spiel mache. So habe ich auch Möglichkeiten, in höheren Klassen den Gegner unter Druck zu setzen, indem ich mich eben nicht auf dieses offene Spiel einlasse - da würde ich sang und klanglos untergehen. Und dann entscheidet letztendlich nur noch, wie gut ich die Angaben vom Gegner bekommen kann, um auch dort wieder in mein Spiel zu finden.

Mit dünneren Berlägen würde ich maximal etwas mehr Spin erzeugen können - das hat aber bei Spielern um 1900 bis 2000 TTR Punkten keine Auswirkung. Früher vielleicht beim Zelluloid, beim Plastik können sie dir mitlerweile jeden Ball gegenziehen oder um die Ohren hauen - d.h. hier geht es eher um das Tempo, damit sie sich richtig bewegen müssen. Aber selbst bei unteren Klassen (Kreisliga bis Bezirksklasse, 1500 bis 1650 TTR) habe ich einfach mehr Erfolg, wenn ich ein variables Tempospiel realiseren kann - also kurz ablegen, lang in die Ecke, schneller Block etc...hier ist das Stellungsspiel wesentlich schlechter und man kann einfacher durch variantenreiches Verteilen punkten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Sonntag 10. November 2019, 23:09 
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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Montag 11. November 2019, 13:08 
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Hallo Achim,

ich würde gerne das Dream in Normalgröße testen mit grass dtec auf der RH und Stiga Dna Pro h auf der VH


Gruß Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Montag 11. November 2019, 14:54 
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4olaf@ Da hast Du recht, das mit dem Tempo ist je höher die Klasse ist findet ein regelrechter Bruch statt, wenn es mir nicht gelingt, mit den Noppen das Tempo nicht nur rauszunehmen sonder kurz und flach zu bleiben, komme ich mit dem Tempo von viel besseren Spielern ab ca 1800 TTR nicht mehr mit. Ich stehe dann einfach immer zu schlecht um einen vernünftigen Ball zu spielen. Spin hilft da wirklich nur wenn der Ball präzise platziert gespielt wird!

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Freitag 22. November 2019, 10:11 
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Mein Dream 2019 ist gestern angekommen. Das Holz ist wie immer perfekt verarbeitet und ich liebe es wenn ich eines von Achims Schätzchen auspacke und das erste Mal in die Hand nehme :ok:

Auffällig ist sofort der symetrische Aufbau mit dem 3fach geteilten Balsakern, den 2 Korkschichten und das auffällig gemaserte Oberfurnier. Leider kann ich hier keine Fotos einstellen, das Holz ist echt ein Augenschmaus.

Das Holz wiegt in meiner Ausführung mit geradem Griff, Standardblatt und Naturversiegelung genau 70 Gramm. Jetzt fehlen nur noch die Beläge , ich hoffe die kommen heute an. Ich werde das Dream mit der "4olaf" Konfiguration testen, sprich mit dem DHS Hurricane 3-50 auf der VH und dem DHS Skyline 3-60 auf der Rückhand.

Dies hat 2 Gründe: 1. möchte ich mein Spiel umstellen und 2. hierzu eine Kombination wählen, die schon erprobt ist und funktioniert. Außerdem kann ich mit einem nicht zu harten Chinesen eine relativ sichere RH mit NI spielen, obwohl ich die letzten 10 Jahre mit Noppen und Anti auf der RH gespielt habe.

Sollte dieser Versuch in die Hose gehen, habe ich immer noch diverse Noppen in der Hinterhand die für die RH in Frage kommen. Da ich mir aber wegen dem Ranking überhaupt keinen Kopf mehr mache, hoffe ich dass die Noppen ein für alle mal Geschichte sind.

Übergangsweise habe ich auf mein M3 Select schon mal einen Waran 1.5mm auf der RH ausprobiert und das hat im Training letzten Montag schon mal ganz gut geklappt. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr im M3 Thread.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Freitag 22. November 2019, 20:01 
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Hallo Achim,

ich würde gerne das Großblatt testen.

Besten Dank
Fred

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Freitag 22. November 2019, 22:12 
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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. November 2019, 15:22 
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Testbericht DREAM 2019. Ich bin seit Anfang 2017 wieder beim TT unterwegs und habe - auch dank des Forums - die Welt des Materialspiels entdeckt (und nach der sommerlichen Umstellung auf LN in meiner Klasse ~150 TTR-Punkte gewonnen, yay). Dabei sind mir natürlich die Rendler-Hölzer nicht verborgen geblieben.

Ich war und bin hier immer skeptisch: MCP- und KSLS-System, Rechts- oder Linksauslage, tempounterschiedliche Spielebenen, spezielle Lackierungen die an bestimmten Punkten angestochen werden sollten, Abkleben von Griffschlitzen mit Klebeband um besser mit dem Plasteball zu spielen - das war mir immer eine Nummer zu esoterisch.

Aber das Ganze von außen zu beurteilen ist nicht fair und als im Forum eine Variante des DREAM 2019 keinen Tester hatte, habe ich Achim um den Test gebeten und habe die letzten Tage damit "rumgespielt". Beklebt war das Holz mit Secret Flow 1.8 und Hellfire Ox, auf den Wechsel zu Origin Soft / CK531a hab ich dann doch verzichtet.

Ich selber habe mir ein Störspiel mit Zwischenangriffen angeeignet, nah am Tisch, aber auch mal 1,5 Schritte dahinter mit US-Abwehr. Nie soweit weg wie Filus oder Kleinert. Mit der LN versuche ich sicher und aktiv zugleich zu spielen, was ganz gut gelingt und (s.o.) für meine Klasse bisher ausreicht. Ein Rendler-Holz hatte ich bisher nur von weiten und bei anderen gesehen.

Das DREAM2019 nun. Dicker als andere bisher dafür auch das leichteste Holz bisher. Die versprochene Kontrolle: Ja, die ist definitiv da. Ich könnte insb. VH-Schüsse und Schlagspins sehr sicher platzieren, mit der RH gelangen Treibschläge, Druckschupfs und einfache "Zurück"-Bälle sicher und kontrolliert.

Dabei fiel positiv auf, dass insb. die RH-Schläge sich immer noch irgendwie auf die Platte senkten und selbst die VH-Dinge oft passgenau das Weiße trafen. Schwierig war für mich das Anziehen auf US mit der VH, der eine saubere Technik erfordernde flache Ballabsprung wurde ja schon erwähnt. Da bin ich dann eher auf Schläge mit offenem Blatt statt Topspins ausgewichen.

Sehr gut gelangen Blocks auf der Rückhand, auch auf schnelle Schläge und harte Schüsse, auch reines gerade so noch in den Ball halten reichte für ne Landung auf der Platte, selbst auf meinem Firestarter/Easy P geht sowas sonst drüber. Im Gegenzug war die Beschleunigung/Geschwindigkeit dann wieder flott genug, dass da zusammen mit der einfachen Platzierung selten beim Gegenüber noch Gras wuchs.

Da das mein erstes Rendler- und auch das erste Balsaholz war, fehlt mir natürlich der Vergleich innerhalb dieser Holzfamilie(n) und ich kann nur mit meinen traditionellen bisher gespielten Hölzern vergleichen (u.a. Sword 309, TSPD, Stiga AR). Das Spielgefühl des DREAM 2019 ist jedenfalls sehr interessant

Für mich ist es eine Mischung aus "Oh, ich merke wirklich mehr und kann besser steuern" mit einem Schuß "Das macht ja manche Dinge fast von alleine, wie is der Ball denn jetzt noch auf die Platte gekommen". Ich verstehe nun, warum man ein solches Holz spielen möchte. Offen ist, ob ich dazu gehören möchte, wobei das im Wortsinn offen ist: Ich kann einen späteren Kauf aktuell definitiv nicht ausschließen.

Knapp 300 € (inkl. empfohlener Beläge) ist schon ne Hausnummer bei der ich wirklich sicher sein wollen möchte, dass das Holz die nächsten drei bis fünf Jahre mein Spielholz bleiben wird. Um mir das zu gönnen, müsste ich wohl mindestens innerhalb der Rendler-Familie und auch mit Belägen etwas mehr rumtesten sowie meine erste LN-Saison auswerten.

Ich kann mir immer nur noch schwer vorstellen, ob die verschiedenen (o.g.) Rendler-Spezialitäten für meine Spielklasse wirklich einen relevanten Unterschied machen und ob ich bspw. Vorhandensein oder Fehlen des MCP-Systems überhaupt merken würde. Das DREAM2019 istz jedenfalls aus meiner bescheidenen Sicht definitiv ein gutes und interessantes Holz, das bei mir Neugier auf mehr/Varianten geweckt hat.


Zuletzt geändert von tarzun am Donnerstag 28. November 2019, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact DREAM 2019
BeitragVerfasst: Donnerstag 28. November 2019, 16:13 
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@tarzun...ob es für die Spielklasse relevant ist oder nicht, ist aber eigentlich unerheblich. Die Frage ist einfach die, macht es mehr Spaß damit zu spielen, mehr Kontrolle oder das "andere" Gefühl zu haben oder geht es nur um den Punkt und fertig. Ich habe ja auch schon viele andere Hölzer gespielt, von billigen bis teure China Produkte (die wirklich auch gut waren), bis hin zu den Klassikern wie Butterfly Viscaria / Boll. Und mit allen Hölzern kann man gut spielen, am meisten Spaß habe ich aber immer noch mit bestimmten Hölzern von Achim (nicht alle, da gibt es auch Hölzer, die sind für mein Spiel einfach weniger geeignet). Am liebsten habe ich einen weichen Anschlag ohne Vibration im Griff - aber mit Gefühl im Griff...und das ist leider bei konventionellen Hölzern nicht so einfach zu finden. Viele schwören auch auf Stiga Hölzer, aber das Spielgefühl mag ich z.B. gar nicht - und dann ist es auch egal, ob ein Stiga Holz 39 Euro oder 199 Euro kostet- das Design passt einfach nicht zu meinem Spiel und Spielspaß.

Und klar, mit dem "richtigen" Holz und darauf funktionierende Beläge, sollte man auf Dauer auch etwas sicherer und besser werden - das stellt sich automatisch mit der Zeit ein. Ich würde aber niemals den Preis eines Holzes mit seinem Click TT Wert in Verbindung setzen. Sonst dürften die meisten Porsche Fahrer auch keinen Porsche fahren, weil die i.d.R. nicht automatisch erstklassige Autofahrer sind ... aber das Auto macht denen einfach Spaß beim Fahren (und so ein bisschen noch andere Themen spielen dabei auch mit ;) - aber keiner benutzt sein dickes Holz, um etwas anderes zu kompensieren, deswegen belasse ich das jetzt mal auf das reine Spaßgefühl) und so sollte es auch beim Tischtennis sein, Spaß am Spiel haben - und das ist auch eine Kombination halt von Holz und Belag.

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