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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Dezember 2019, 22:39 
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Greenhorn

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Beiträge: 14
Spielklasse: WTTV Bezirksklass - Landesliga
TTR-Wert: 1650
Hallo,

muss man sich diese innovativen Schlitze so vorstellen?

Bild

https://media.giphy.com/media/eGNIVd9fFHIGc/source.gif

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Tenergy 64 1.9 - Rosskopf&Weissbach Off - Victas 401 2.0


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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Dezember 2019, 13:39 
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Beiträge: 2247
Ich möchte jetzt mal etwas für Achim sagen, da er mir zu sehr persönlich angegriffen wird.

Ja, seine Werbeprosa kennen wir alle, aber auch anderes Material wird oft mehr gehyped, als es tatsächlichen Mehrwert bietet.

Zu seinen Hölzern:

Sie sind tatsächlich anders als alles, was von Sunflex als Produzent für diverse Marken auf den Markt gebracht wird.

Achims Hölzer sind anders:

Von den Spieleigenschaften halt leicht, recht Spinarm (Balsa halt) und harmonieren recht gut mit KN und LN.

Soweit, so gut...

Warum können viele Akteure damit nicht spielen?

Was ich als Kritik oft höre sind folgende Punkte:

1) Zu dick. Viele Spieler können so dicke Hölzer kaum vernünftig greifen.

2) "Komische Form". Diese Art Eierform oder wahlweise ein übergroße Blatt ist einfach nicht jedermanns Sache.

3) zu kopflastig, vor allem mit den neueren, sehr schweren Belägen.

4) zu geringe Spinentwicklung auf der VH

Das sind für mich die Hauptgründe, warum sich die Hölzer nicht in der Masse durchsetzen. Zudem werden die großen Händler das Konzept auch nicht gerade gerne sehen. Für Achim würde es sich wohl auch kaum lohnen Großserien für Donic oder Andro zu produzieren, die dann für 100 Euro in den Katalog kommen.

Die einzigen Fremdmarken, die bei Achim produzieren ließen/lassen, sind ja Neubauer (CE und andere Hölzer) und ich meine Schütt hatte auch mal welche.

Und Achims Ansatz habe ich schon verstanden und im Pronzip ist da auch was Wahres dran.

Achim geht davon aus, dass man mit einem dicken Balsaholz auch mit einem 10 Euro Chinabelag oder Tackiness 1.0 richtig fest mit spielen kann und das Tempo vom Holz kommt. Prinzipiell stimmt das auch, nur hat das Konzept eben auch die oben genannten Nachteile, die viele Spieler nicht in kauf nehmen wollen.

Dazu kommt natürlich auch das kommerzielle Interesse der großen Marken, dass sie ihre Hauptumsätze mit teuren Belägen machen. Daher würde man ja auch gerne Noppen und Antis verbieten, da man mit vorgetunten NI einfach viel höhere Margen erwirtschaftet.

Insofern ist Achims Ansatz durchaus logisch, aber wäre ich Trainer eines Jugendlichen, dann würde ich die Hölzer trotzdem nicht anraten.

Und zwar aus einem einfachen Grund:

Was macht ein darauf trainierter Akteur, wenn es die Firma nicht mehr geben sollte? Alles hängt an einer Person...

Ein Marketingtipp vielleicht noch an Achim:

Vielleicht mal einen oder mehrere recht gute, normal spielende (kein Material) Jugendliche sponsern und dazu vielleicht auch eine kleine Serie an seiner Meinung nach für seine Hölzer optimierten Belägen (NI) bei ESN produzieren zu lassen.

Das ist halt der Unterschied zu NB und MSP. Eigentlich "Ein-Produkt-Firmen" (Antis), bieten sie doch ein komplettes Sortiment an und machen dadurch mit absolut austauschbarem Material noch ein schönes Nebengeschäft.

Jeder Unternehmer muss sich da natürlich vorher fragen, ob der Mehraufwand am Ende auch rentabel ist, wobei es im TT ja kaum Abschreibungen beim Einkauf gibt, da selbst Beläge, die man einkauft und die lange im Lager liegen ja kein Ablaufdatum haben. Zu Not haut man diverse Ladenhüter dann mal etwas über EK raus.


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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Dezember 2019, 21:10 
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Beiträge: 1290
@ED...im Prinzip hast Du recht, aber Du hast lange schon keine aktuellen Rendler Hölzer gespielt, weil Du hier etwas zu stark verallgemeinerst.

Zu Punkt 1: ja, Achim Hölzer sind i.d.R. sehr dicke Hölzer, selten sind die unter 11mm dick (also fast doppelt so dick wie herkömmliche Hölzer), und damit gibt es auch Nachteile (wenn man kurz unter dem Ball an der Blatte gehen möchte, kann man sie nicht so spät nehmen wie mit einem dünnen Holz z.B.) - dass man die nicht richtig greifen kann, ist eher Gewöhnungssache (nicht jeder mag dünne Griffe, nicht umsonst bietet Stiga die extra breite Version an). Und selbst einige Griffe von Achim waren mir bei den Testhölzern für meine Hand viel zu dünn (besonders, wenn er die konkav macht), da mußte ich schon mit Griffband ordentlich nachbessern, damit ich die richtig halten konnte (und ich habe nun keine Affenpranken)

Zu Punkt 2: naja, es ist halt kein Butterfly Standardmaß - wenn Du große Abwehrhölzer siehst, dann haben die auch ne Bratpfannenoptik und sind symetrisch halt. Die leicht andere Form liegt nun mal auch an Achims Patent bzw. halt seine Idee dahinter, die das Holz u.a. ausmacht. Das merkst Du aber auch nur, wenn Du die Beläge z.B. umkleben möchtest und siehst, dass sie eine andere Rundung dann haben, normal fällt das nicht auf.

Zu Punkt 3: ja, das hast Du aber fast bei jedem leichten Holz, wenn der Griff auch sehr leicht ist, dass diese kopflastig werden können. Hierzu bietet aber Achim auch unterschiedliche Griffschalen an, wenn Du z.B. weiches Balsa nimmst, ist der Griff nun einmal sehr viel leichter als bei anderen Griffschalenkombinationen (z.B. hartes Balsa etc.) - außerdem ist Achim von seinem Mittelblatt Größe z.B. weggegangen (vorher 16x16cm) und hat die inzwischen auf 15.8cm reduziert, weil einige Belaghersteller auch hier sparen und die Belagstücke immer kleiner werden.

Zu Punkt 4: nein, das ist definitiv NICHT mehr so...hier wie gesagt, mußt Du einfach mal die neuen Generationen testen, die haben mit den "alten" Balsahölzern nicht mehr viel gemein. Gerade die Entwicklung mit StirnholzBalsa haben beim Plastikball einen erheblichen Spinanteil dazugewonnen. Ich kann das am besten beurteilen, weil ich in den letzten Monaten ca. 20 Hölzer von Achim in der Entwicklung mit testen konnte...einige haben sich da relativ "normal" Verhalten mit der Spinentwicklung (z.B. das Preference), andere haben eine extreme Spinentwicklung erfahren. Ich habe z.B. in meinen Punktspielen (mache Angaben zu 80% mit der Vorhand) Gegner 1700TTR+ gehabt, der hat mir frühzeitig die Hand gegeben, weil er meine Angaben nicht bekommen hat und er keinen Bock mehr hatte (das waren "einfache" Unterschnitt Angaben, noch nicht mal mit Sidespin)...in der NRW Liga konnte ein Spieler (2100 TTR) mit meinen Angaben im Doppel nichts anfangen und hat sich permanent bei seinem Partner entschuldigt - so hilflos hatte ich selten jemanden gesehen. Hier hatte ich z.B. einen Prototypen vom M3 Select gespielt mit Stirnholzbalsa. Und ich kann das auch bei anderen Spielen bestätigen, die Spinentwicklung ist enorm. Nehmen wir dagegen aber ein Holz wie ein Barath 2019 oder ein Dream 2019, da ist die Spinentwicklung deutlich weniger zu spüren, dafür aber auch die allgemeine Sicherheit höher - gerade bei der Anschlagannahme und Blockspiel. Die Frage ist immer, für wen Du welches Holz konzipierst - viele Entwicklungen von Achim sind halt für die unteren Klassen (<1600 bis <1700 TTR) entwickelt, wo es mehr auf Sicherheit und Spielgefühl ankommt. Ich kenne aber auch Landeliga Spieler, die nutzen ein Holz gerade wegen der guten Spin und Tempoentwicklung (auch mit Noppen) - bloß sind diese Hölzer auch anspruchsvoller zu spielen und man muß da schon eine saubere Technik haben. Genauso kann ein 2. KK Spieler aus einem Tenergy 05 nicht das Potenzial herausholen wie ein Oberliga Spieler und macht mit diesem Belag auch viel mehr Fehler. Hier wäre auch ein komplett anderes Setup empfohlen - bloß er spielt halt ALC Holz + Tenergy, weil die Großen das auch spielen und das Marketing Wirkung gezeigt hat. Warum soll Achim Hölzer bauen für höhere Klassen, wenn die große Nachfrage aber eher aus den unteren Klassen kommt - da würde er auch schlicht falsche Empfehlungen geben. Dennoch hat er aber auch Hölzer für Spieler mit einer sauberen Technik und mehr Anspruch.

Ich weiß jetzt nicht, welche Hölzer Du von Achim kennst bzw. die letzten, die Du SELBER auch mal gespielt hast...ich kann Dir sagen, ein M3 Select, ein Tachi 2019 (beide als Stirnholz Versionen, am besten noch 2x4 Balsa diagonal verklebt) wird ein komplett anderes Spiel ermöglichen (auch mit der Vorhand) wie z.B. ein altes Dr. Neubauer oder ein Neubauer Titan. Aber selbst mit einem etwas "harmloseren" Barath 2019 habe ich Spieler TTR 19xx letztens erst schlagen können, weil die zwar 10 mal Mitziehen konnten, aber ein Blockball mit Winkel dann doch zu viel waren. Letzte Woche auch gegen >1900 gespielt und mit einem Tachi 2019 gewonnen - warum? Er hat keinen harten Topspin gehabt, keinen Endschlag...das kurz/lang Spiel kennt er in seiner Liga so nicht und ist daran nicht gewohnt, dass jemand so lange ein Ball so "krüppelhaft" wie ich im Spiel halten kann - und wenn er dann nicht mit seinen weichen Topspins durchkommt, selber viel Spin erzeugt, die ganze "Scheiße" aber wieder zurückbekommt, dann steht auch er da und weiß nicht weiter...letztendlich habe ich durch meine Sicherheit gewonnen, nicht durch mein Spiel mit viel Spin oder Tempo - und die Spieler in den Regionen um 2000 TTR können eigentlich alle relativ sicher und gut spielen - aber mit einem dynamischen Balsaholz haben auch sie Probleme, weil dann der eine Ball kürzer oder der andere länger kommt als gewohnt...letztendlich mußten wir beide aber Lachen, er über mein Spiel und ich, dass er sich aufgeregt hat die ganze Zeit (man muß aber bedenken, das waren Trainingsspiele mit bisschen Jux und Dollerei, in Wirklichkeit sieht das auch wieder anders aus).

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Re-Impact Preference Prototyp 2020 VH: XIOM Vega X 2.0mm rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact Tachi 2020 VH: DONIC Acuda S1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 09:16 
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Beiträge: 540
achim hat geschrieben:
Rendlers Balsawelt #, das gefällt mir, wirklich ..Glückwunsch, das gefällt mir ... weiter so
Frohe Weihnachten,


Danke für die netten Weihnachtsgrüße, ich hoffe auch du hast ein frohes Weihnachtfest genossen.

Nur was soll der Glückwunsch und das weiter so, ich habe hier nur meine Meinung geäußert, das deine Hype für deine Produkte von dir und deinem Assistenten, nach meiner
Meinung etwas überzogen ist, so etwas würde es in keinem anderen Forum geben.

@Ed

Deine Beiträge kann ich sehr oft gut nachvollziehen.

Zitat:
Ja, seine Werbeprosa kennen wir alle, aber auch anderes Material wird oft mehr gehyped, als es tatsächlichen Mehrwert bietet.


Nur weil wir seine Art und Weise kennen, wie von ihm und seinen Assistent seine Produkte gehyped werden, ist das also in Ordnung ? :wink:
Wie mir aber auch schon aufgefallen ist, bei anderen Herstellern von TT Produkten, reicht schon ein Beitrag aus, damit du auf der Bildfläche und allen erklärst, das alles nichts besonderes ist und man mit dem Produkt nur Kohle machen will.
Will das nicht jeder, nur bei deinen letzten Beitrag hier fehlt mir ein bisschen die Ausgewogenheit, die ich sonst in deinen Beiträgen schätze.

Nur meine Meinung über die Werbeprosa von achim & co mit der das Forum " Noppentest " hier überschüttet wird ist schon einmalig, aber es scheint wohl wirklich so
zu sein, das da wohl die Meinung vorherrscht, nur wer richtig lauthals trommelt der verkauft auch etwas.

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Holz : TSP Balsa 6,5
Vorhand : Spinlord Tiger 1,8 mm - Rückhand : Vortex in 1,2 schwarz, roter Schwamm !

Testschläger : Spinlord Ultra Aramid - Xiom Vega Europe 1,8 mm - Rückhand : Vortex in 1,2 rot, roter Schwamm !


Zuletzt geändert von magiccarbon am Freitag 27. Dezember 2019, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 11:11 
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"Nur meine Meinung über die Werbeprosa von achim & co mit der das Forum " Noppentest " hier überschüttet wird ist schon einmalig,"


weiß nicht wie es Euch geht, ich fühl mich nicht überschüttet von Achim! Zumal Achim hauptsächlich unter "Balsahölzern" aktiv ist und das Forum auch andere Themen anspricht :-) .


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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 11:11 
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Beiträge: 5
"Nur meine Meinung über die Werbeprosa von achim & co mit der das Forum " Noppentest " hier überschüttet wird ist schon einmalig,"


weiß nicht wie es Euch geht, ich fühl mich nicht überschüttet von Achim! Zumal Achim hauptsächlich unter "Balsahölzern" aktiv ist und das Forum auch andere Themen anspricht :-) .


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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 13:38 
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Mr. President11 hat geschrieben:
Zumal Achim hauptsächlich unter "Balsahölzern" aktiv ist und das Forum auch andere Themen anspricht :-) .
Aber genau diese Rubrik "Balsahölzer" überflutet er mit seinem Werbemüll. Mehr als 80% aller Threads dieser Rubrik betrifft ausschließlich seinen Krempel inkl. seiner pseudo-wissenschaftlichen Ergüsse dazu, obwohl es ja auch noch viele Balsahölzer anderer Hersteller gibt. - Wie schon geschrieben:
Das ist hier nicht seine Werbeplattform, er macht sie nur dazu! :(


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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 13:55 
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@Mastermind:

Ich sehe das bei Achim relativ locker. Fast jeder hier im Forum kennt seine Hölzer und kann ganz gut einschätzen wie diese sich spielen.

Ich hatte mich übrigens mit Achim vor etwa 8 Jahren auch schon mal angelegt bezüglich der Behauptung "Plus XX%" bei der Spinangabe der Hölzer.

Den größten "shitstorm" bekam ich mal, als ich damals aber andeutete, dass der alte Dtecs nicht regelkonform war, nachdem Pascal Tröger das Ding gepusht hatte. Mir war es zufällig aufgefallen, weil meine Schläger damals dauernd von OSR geprüft wurden und ich routinemäßig jeden Schläger, auch Tests, nachgemessen hatte.

Genauso hatte ich die ersten ESN Tensoren wie Nimbus kritisiert und auch die allerersten Antis von NB oder diverse Rohrkrepierer vom MSP.

Eines muss man Achim aber, die ganze Show drumherum mal ausgeblendet, aber lassen:

Die Hölzer spielen sich tatsächlich anders, als alles andere auf dem Markt. Auch anders als Balsahölzer anderer Hersteller.

Und da diese Hölzer früher im Grunde die Hausnarke dieses Forums waren (Wallenwein) habe ich die unterschwellige Werbung nie allzuernst genommen.

In einem anderen großen Forum wurde jahrelang (heute nicht mehr) die Marke Tibhar exponiert herausgestellt. Es war/ist(?) die Hausmarke des Shops des Betreibers.

Grundsätzlich muss man festhalten, dass allgemein die Regeln für Material keine großen Wunder mehr zulassen. Optimiert man in die eine Richtung, hat man Nachteile in einer anderen. Und umgekehrt.

Und mit dem Plastikball haben wir Materialspieler sowieso die A-Karte, sofern sich die ABS Bälle in Zukunft nicht noch entscheidend verändern.


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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 14:35 
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Beiträge: 1290
Ed von schleck hat geschrieben:
Grundsätzlich muss man festhalten, dass allgemein die Regeln für Material keine großen Wunder mehr zulassen. Optimiert man in die eine Richtung, hat man Nachteile in einer anderen. Und umgekehrt.

Und mit dem Plastikball haben wir Materialspieler sowieso die A-Karte, sofern sich die ABS Bälle in Zukunft nicht noch entscheidend verändern.

Da muß ich Dir etwas widersprechen...Der Vorteil (bzw. für andere der Nachteil) von Balsahölzern ist das nicht lineare Spielverhalten. Deswegen muß man (mehr Spin/weniger Tempo -> mehr Tempo/weniger Spin) auch anders bewerten wie bei einem sich linear spielendem Holz. Eine Rakete kann z.B. sein Flugverhalten nicht stark ändern, ein Flugzeug schon. Bei geringen Geschwindigkeiten würde eine Rakete abstürzen, das Flugzeug kann mit Hilfe seiner Landeklappen da schon flugfähig sein. Wenn es schneller fliegt, werden diese dann eingefahren und der Auftrieb verstärkt. Solch ein "variables" Verhalten hast Du auch bei Balsa - der Witz daran ist, wie Du welches Verhalten unterstützt bzw. abriegelst.

Ich hatte z.B. drei Versionen vom gleichen Holz, einmal 8mm Balsa, einmal 1x4 Balsa + 1x4 Stirnholzbalsa und 2x Stirnholzbalsa. Am interessantesten war die Mix-Form von Balsa und dem festeren Stirnholzbalsa. Beim Passiv Spiel hattest Du hier die Eigenschaften vom dämpfenden "normalen" Balsa, beim aktiv Spiel kam hier das Stirnholzbalsa wesentlich stärker zur Geltung mit dem Effekt, mehr Spin und Tempo zu generieren. D.h. beim Passiv-Spiel warst Du schnittunanfälliger, konntest auf der anderen Seite auch nicht so viel erzeugen, beim Aktiv Spiel hingegen hat sich das Holz wesentlich spinniger und giftiger gespielt. Noch mehr Power hatte dann das 2x Stirnholzbalsa, wobei man hier schon wirklich eine gute Technik und Ballgefühl haben mußte, weil man auch im Passiv Spiel anfälliger war. Aber gerade diese "Zwitter"-Form bringt beide Möglichkeiten in einem Holz unter...Achim hat mir locker 10 Hölzer und mehr geschickt zu diesem Thema, bis er den "Dreh" raus hatte...so einfach ist das nämlich gar nicht, einfach mal die Furniere zusammenkleben und das Ergebnis ist da. Ich war selbst erstaunt darüber, wie sich zwei an sich fast identischen Hölzer komplett anders gespielt hatten, ohne dass da etwas großartig an den Furnieren geändert wurde.

Und noch ein Thema zu seinen Griffschalen und Griffen...Es mag sein, dass nicht jeder das spürt oder versteht, was da mit den Einkerbungen passiert etc...ehrlich gesagt, ist es mir auch egal und ich verstehe da Achim auch nicht bzw. kann ihm nicht folgen - für mich ist es aber dennoch wichtig, was für ein Feedback ich in der Hand habe beim Balltreffpunkt und ich finde nix schlimmer, als vibrierende Hölzer (andere finden das total toll, und ist ja auch gut so...für mich ist das einfach nix)...jetzt hat Achim mir auch mal andere Griffschalen/Testversionen gemacht, mit harten Balsa, lasiert, unlasiert und was weiß ich...das Spielerlebnis war wie Tag und Nacht, ICH konnte damit nichts anfangen, auf einmal spielte sich das Holz viel zu gefühlsarm, zu schnell, zu hart, zu viel Vibration...es war einfach unangehemer und es gab nicht die Rückmeldung, die ich kannte. Für mich waren diese Griffe einfach nichts - und das hat nichts mit der Form, sondern mit dem Griffsystem zu tun. Für viele ist ein Griff halt "nur" ein Griff, bloß wenn derjenige mal sein Lieblingsholz mit einem anderen Griffsystem spielen würde, dann würde er auch vielleicht Vor- bzw. Nachteile erkennen. Stiga versucht ja auch mit ihrem WRB System gleiche Hölzer unterschiedliche Spieleigenschaften zu verleihen, viele mögen das auch nicht - für mich ist das ja noch schlimmer, weil es mehr vibriert. Aber Vibration wird zu oft mit Feedback verwechselt und meinen ohne Vibration gäbe es kein Feedback, was blödsinnig ist. Andro hat da auch lange Zeit mit unterschiedlichen Griffen herumexperimentiert, ich weiß gar nicht, ob es zur Zeit da überhaupt noch solche Feinheiten gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: MCP-System bei Re-Impact
BeitragVerfasst: Freitag 27. Dezember 2019, 19:35 
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Verein: TV Lemberg
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TTR-Wert: 1572
J-a ich gehöre zur großen Masse der "unteren Klassen", das war zwar in jungen Jahren schon mal deutlich besser aber das TT hat sich einfach weiterentwickelt wie jede andere Sportart auch. Das Alter spielt auch bei sehr guten Spielern eine Rolle - Ausnahmen gibt es z. B. Persson. Aber mit solchen Spitzenkönnern sind wir alle nicht vergleichbar.
Ich bin sicher, dass ich nur durch die Schlägerwahl mindestens eine Klasse besser spiele. Auch Hattori Honso baut gute Hölzer aber es geht nicht in meine Richtung.
Re-impact der neuen Generation ist einfach deutlich sicherer und Fehler verzeihender auch wie die Vorgängermodelle. Man mag das in Zweifel ziehen, weil man Achims Werbeprosa nicht gut findet.
Man vergißt allzu leicht, dass nach dem Hype mit den GLN angeheizt durch solche Könner wie Sebastian Sauer, der selbst in der 2.ten Buli mit Re-impact und GLN sehr gute Leute geschlagen hat. Aber das ist einfach Schnee von Gestern. Achim hat lange gebraucht um die Hölzer auf die neuen Begebenheiten (griffige Noppen und jetzt Plastikbälle) umzustellen. Gerade für uns "Unterklässler" gelang es Hölzer mit maximaler Sicherheit und trotzdem guter Schnelligkeit herzustellen. Das alles im 1 Mannverfahren, nicht mit einer gutbezahlten Entwicklungsabteilung wie Butterfly mit fast unbegrenzten finanziellen Mitteln versehen! Man muss ihm einfach Respekt zollen - und es ist menschlich - zumindest grenzwertig - ihn persönlich anzugreifen.
Es ist ja kein Zwang seine Hölzer zu spielen oder fürs eigene Spiel gut zu finden aber es kann ja auch nicht jeder mit einem knüppelharten Carbonprügel spielen.
Es ist natürlich auch so, dass Re-impact keine Spitzenspieler finanziell unterstützen kann, wie die großen Marken, deren großen Taten meistenteils aus dem Austauschen der jeweiligen Griffschalen besteht. Mit diesen Aushängeschildern ist kein Geld zu verdienen - die Kosten nur - oder sponsert ein Kleinhersteller irgendwelche namhaften Spitzenspieler?

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Der frühe Vogel fängt den Wurm


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