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 Betreff des Beitrags: Re-Impact TaiDelta
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juni 2020, 09:50 
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So...seit Pfingsten läut bei uns das Training - gruppenbeschränkt aber leider nur 2x die Woche und auch wenn ich mehr testen möchte - die Gegnerauswahl ist ebenfalls beschränkt. Achim hat mir auch die Woche dann ein neues Holz zukommen lassen und es wurde direkt getestet. Momentan konnte ich das Holz aber nur gegen zwei Gegner testen (kein Materialspieler) und ich werde das Holz aber auf jeden Fall noch weiter spielen (aus mehreren Gründen, dazu später)

Das neue TaiDelta kommt mit einem etwas selten gewordenes Deckfurnier im Sortiment von Achim auf der Vorhand, nämlich Buche. Dass härtere Außenfurnier hat aber eine entscheidende Auswirkung auf das Spinverhalten und das kommt dem Holz sehr zu Gute.

Was mich zunächst gewundert hat, der weiche Ballanschlag trotz des Buchefurniers, aber trotzdem oder deshalb angenehm (für mich). Signifikant ist - der extrem flache Ballabsprung und der doch relativ hohe Katapulteffekt. Es ist aber nicht zu schnell und das kurz kurz Spiel funktioniert damit super. Seit langer Zeit auch mal wieder ein super Holz für meine Angaben, weil der flache Ballabsprung sich durch alle Schlagarten durchzieht und gerade bei den Angaben positiv bemerkbar macht. Durch den sehr flachen Absprung ist der Block (besonders der Rückhandblock) fast ähnlich wie mit kurzen Noppen zu spielen und der Ball geht flach runter und ist damit sehr gefährlich - den Ball einfach wieder zurückzuspielen geht nicht, der Gegner muß ihn hochheben - etwas zu weit oben, kann man sofort gegenangreifen und nachziehen oder schießen. Was besonders viel Spaß gemacht hat ist die Unterschnittabwehr mit der Rückhand aus der Halbdistanz, die Bälle haben sehr hohes Spinpotenzial und selbst fest gezogene Bälle können schön auf die Platte zurückgebracht werden. Hackt man mehr in den Ball rein, wird richtig gut Spin erzeugt (mein Gegner hat ganz oft Luftlöcher geschlagen oder den Ball ins Netz gezogen - wenn, dann mußte er richtig nach oben durchziehen, konnte aber niemals feste den Ball spielen). Der Katapulteffekt vom Holz kann die Bälle auch lang und flach fliegen lassen (hatte ich beim ABS Ball so noch mit keinem anderen Holz gehabt, weil der Ball sonst meistens immer eher abbremst - hier fliegt er ohne stark senkende Flugkurve weiter)...teilweise mit viel oder wenig Spin - die Flugbahn ist schnurgerade dann und sehr sehr schwer vom Gegner anzuziehen.

Beim eigenen Topspin muß man darauf achten, dass eine sehr flache Flugbahn erzeugt wird, also stark nach oben ziehen, aber man macht kaum Fehler durch die flache Flugbahn, dass der Ball nicht auf die Platte geht - wenn, dann eher ins Netz - das ist aber eine Anpassungssache und kann sehr schnell adaptiert werden. Der eine mag das, der andere widerum nicht. Ich persönlich mag auch lieber höhere Flugkurven, aber bin jetzt von dieser flachen Flugkurve auch angetan, weil sie wieder andere Möglichkeiten bietet (vor allem schneller den Gegner unter Druck setzen). Insgesamt erinnert mich das Spiel teilweise echt, als wenn ich mit kurzen Noppen spielen würde, wie schnell der Ball abtaucht, obwohl ich ganz normale Beläge wie sonst auch damit spiele.

Also Hauptmerkmale sind:

- dynamisches Spielverhalten, ideal für ABS Plastik, von sehr kurz bis kontrolliertes Langspiel alles möglich
- sehr flacher Ballabsprung bei Angaben, Block, Topspins
- durch den Katapulteffekt und flache Flugkurve kein übliches Abbremsen des ABS-Balls bei kräftigeren Schlägen, bei passiven aber genau das Gegenteil davon (Achtung - mit Katapulteffekt meine ich nicht, dass es schnell ist, sondern dass das Holz SEHR dynamisch gespielt und damit leichter das Tempo variiert werden kann)
- sehr gutes, und flaches Blockverhalten
- extremes Spinverhalten - auf Vorhand (mehr) mehr wie auf Rückhand
- weicher Anschlag

negativ aufgefallen:
- sehr kopflastig
- Griff ist mir persönlich zu dünn
- spinanfällig, passiv den Schläger einfach hinhalten ist nicht, man muß den Ball richtig treffen/Schläger richtig halten

Insgesamt würde ich sagen, dass das Holz trotzdem eher für etwas erfahrenere Spieler ist, weil die Möglichkeiten (Spin/Tempo) gut kontrolliert werden muß und durch den sehr flachen Ballabsprung und auch die höhere Spinanfälligkeit eine mittlere bis gute Technik vorliegen sollte. Das Preference Holz oder das neue Dream/Barath sind einfacher zu spielen (dafür auch etwas ungefährlicher für den Gegner).

Mir persönlich hat das Holz für den ersten Tag viel Spaß gemacht und werde erst noch die weiteren Trainingstage damit spielen, weil die Spielart (auch für den Gegner) was ganz Neues bietet und das Verteilen der Bälle und das gute Spinverhalten bei Angaben machen Laune auf mehr. Ich werde das als nächstes gegen Materialspieler noch testen, weil ich wissen möchte, wie gut dann Noppen- und Antispieler gegen leere und lange Bälle damit klar kommen.

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Re-Impact Preference Sonderbau VH: Andro Rasanter R48 Pro 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz (China 37 Grad Version)
Re-Impact M3 Select VH: DONIC Acuda S1 Turbo rot , RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz
Re-Impact TaiDelta VH: DONIC Acuda P1 Turbo 2.0mm rot, RH: DHS Skyline 3-60 2.1mm schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact TaiDelta
BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2020, 20:53 
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So, habe heute das 2. Training mit dem TaiDelta absolviert und der erste Eindruck bestätigt sich - ein tolles Offensiv Holz (Allround+ bis Off-) - aber auf beiden Seiten ähnlich schnell und katapultig. Der große Spaß bei dem Holz ist das leichtgängige Spiel durch das dynamische Spielverhalten. Auch bei meinen Gegener heute, u.a. Noppen Spieler TTR ~1700, hat sich das gleiche Bild gezeigt wie beim ersten Trainingsabend. Er konnte mit den Bällen, die ich lang und leer auf seine Rückhand mit seiner Noppe gespielt habe, nix anfangen - lange Bälle, flache gerade Flugbahn - aber ohne viel Schnitt, weil ich den Ball nur mit dem Katapult vom Schläger nach "vorne bewege" - waren für ihn richtig ekelhaft zu retounieren. Kam er etwas zu hoch zurück, konnte ich mit meiner Rückhand komplett durchziehen und Punktgewinn. Auch wie letzte Woche hatte er ebenfalls Probleme mit langen Bällen in seine Vorhand - er ist eigentlich ein sehr guter Vorhand Topspin Spieler, aber selbst er war von der Flugbahn öfters überrascht und hat Luftlöcher geschlagen. Mehrmals hat er sogar gedacht, der Ball würde ins Aus gehen, aber durch die flache Flugbahn kam er doch noch auf den Tisch und er hat sich immer wieder mal verschätzt.

Ein Topspin Spiel ist mit dem Holz sehr einfach aufzusetzen, wenn man die flache Flugbahn berücksichtigt und sein Spiel entsprechen leicht anpasst. Selbst "Notschläge" kamen immer noch gut auf die Platte und ich empfinde das Holz als relativ leicht zu spielen für offensive Bälle. Besonders gut gingen auf Grund des flachen Absprungs Kick-Aufschläge mit und ohne Schnitt. Durch die schnellen Angaben konnte der Gegner nicht lesen, ob da nun Spin drin ist oder nicht und ob Unter- oder Überschnitt - die Flugbahn war immer ähnlich, nur der Schnitt halt nicht.

Wo viel Licht, da auch viel Schatten? Nicht ganz...aber wie ich beim ersten Trainingsabend schon festgestellt habe, ist es sehr winkelanfällig - das habe ich gerade bei einem schwächeren Spieler bemerkt, wo ich normalerweise nie Probleme mit hatte. Er spielt zwar mit viel Spin, aber keine tödlichen Bälle - und sehr oft hatte ich dann den Schläger in einem leicht falschen Winkel und der Ball sprang mir stärker zur Seite weg, wie ich es wollte. Kann man auch alles "einstellen", hat mich aber auch irritiert, wie viele Fehler ich auf passive Blocks und Verteilen gemacht habe, weil die immer stark seitwärts weggegangen sind. Auch wenn man sehr aktiv in die Bälle mit Unterschnitt reingeht, macht der Ball alles, aber nur nicht steigen - er geht sehr flach übers Netz, manchmal zu flach und blieb im Netz hängen. Also je aktiver und somit mit mehr Katapult gespielt habe, umso gefährlicher war es für mich auch, den Ball so zu spielen, dass er nicht zu stark ins Netz abfiel. Aber das komplette Verhalten ist nicht zufällig, sondern hängt stark mit dem eigenen aktiven Spiel und dem erzeugten Katapult zusammen - und alles beherrschbar. Nur wenn man es verstanden hat, dann macht das Holz immens Laune auf ein aktives Spiel und den das unter Druck setzen des Gegners.

Manchmal hat mich das TaiDelta auch an das gute alte Backspin Pressure erinnert (vor allem auf der Vorhand) - nur viel aktiver und lebendiger für den Plastikball zu spielen.

Auch nach zwei Trainingseinheiten bleibt mein Eindruck, dass das Holz für viele Spieler wirklich eine schöne Option für ein offensives Spiel bietet. Wer Balsa und das dynamische Spiel von Balsahölzern liebt - und nicht nur offensiv, sondern auch schon einzigartiges Verhalten sucht, der sollte einmal das TaiDelta testen - ein ähnliches Holz ist mir bisher so vom Achim nicht bekannt. Eine etwas gute Technik bzgl. der Winkelanfälligkeit (bei passivem Verhalten) sollte aber vorhanden sein, es ist kein Anfänger Holz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact TaiDelta
BeitragVerfasst: Samstag 4. Juli 2020, 19:00 
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so, heute meine dritten Trainingstag gehabt mit dem TaiDelta und das Holz spielt sich immer besser und sicherer (bzw. ich spiele damit immer sicherer)...die anfangs empfundene Winkelanfälligkeit ist jetzt nicht mehr störend, man kann das Spiel darauf so gut anpassen, dass jetzt kein Ball mehr zu stark zur Seite wegspringt - ebenso der flache Ballabsprung (wovon ich nicht so ein Freund bin), empfinde ich nur noch vorteilhaft beim Blocken. Mit spinnigen Topspins eigentlich gar keine Probleme mehr - das ganze Potenzial entfaltet sich aber erst, wenn man aktiv die Bälle blockt und die komplette Länge des Tisches ausnutzen kann. Durch den niedrigen Absprung sind diese Bälle absolut ekelhaft für den Gegner nachzuziehen. Ich habe heute u.a. auch mit einer Damen NRW Liga Spielerin ein Match gemacht und sie hatte - wie ich mir schon vorher gedacht hatte - nur Probleme auf diese geblockten Bälle. Beim Frauentischtennis ist halt das "grade" Block und Topspin Spiel eher vertreten und dann kommen diese flachen, lange Blocks - womit sie gar nichts anfangen konnte. Aber auch mit meinen anderen Gegnern hatte ich auch beim passiven Spiel immer die Oberhand, weil kaum Fehler beim Verteilen und wenn der Ball dann doch zu hoch kommt, direkt Schuß mit der Rückhand oder einen platzierten Vorhand Topspin - Punkt.

Gegen einen weiteren Gegner (kurze Noppen auf RH) konnte ich so schnell einkontern, als wenn ich selbst kurze Noppen hätte auf meiner RH. Durch den schönen Katapult brauchte ich nur den Ball nach vorne drücken, egal was für einen Schnitt (oder halt keinen) von den kurzen Noppen kam - also die Schnittanfälligkeit verschwindet, wenn man das Holz aktiv mit seinem Katapult spielt. Man hat auf jeden Fall das Gefühl, der Ball verhungert zu keinem Zeitpunkt und dennoch ist das Tempo nicht sehr hoch. Ich hatte zum Testen das auch mal mit 1.8mm (anstatt mit 2.0mm Donic S1 Turbo) gespielt und da war es mir schon zu langsam. Also auf keinem Fall ist das Holz zu schnell mit 2.0mm (auf der RH ist eh der Skyline mit 2.1mm gesetzt).

Nach dem dritten Trainingsabend ist das erst mal mein neues Spielholz und werde es auf jeden Fall - sofern sich nicht etwas komplett Unerwartetes ergibt - für die Meisterschaft einsetzen.

Zusammenfassung und Vergleich zu anderen Re-Impact Hölzern:

Katapult/Tempo:
Preference > Barath > TaiDelta > Tachi2019 > M3 Select

Spin:
M3 Select > TaiDelta > Tachi2019 > Barath > Preference

Kontrolle:
Tachi2019 > M3 Select > TaiDelta > Barath > Preference

Ballabsprung:
Preference > Barath > M3 Select > Tachi2019 > TaiDelta

aktives Blockspiel:
TaiDelta > Preference = Barath > M3 Select > Tachi2019

passives Blockspiel:
TaiDelta > Tachi2019 > Preference=Barath > M3 Select

Topspin
M3 Select > TaiDelta > Barath > Preference > Tachi2019

Das sind wirklich jetzt subjektive Eindrücke...das am einfachsten zu spielende Holz für ein aktives Block/Topspin Spiel mit Schuß ist immer noch das Preference und das Barath, wer auf Spin setzt, eher das M3 Select, wer auf aktives und passives Blocken, Unterschnitt sowie kontrolliertes Allround Spiel setzt mit flachen Bällen, das TaiDelta und wer auch in passiven Momenten Kontrolle und Platzierung benötigt, dann das Tachi2019.

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Zuletzt geändert von 4olaf am Sonntag 5. Juli 2020, 22:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact TaiDelta
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Juli 2020, 15:23 
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Olaf meint sicherlich das Tachi Plus 2020, denn ein Tachi 2020 gibt es noch nicht; muß es auch nicht, weil das Tachi 2019 ein sehr gutes Holz ist und ja erst letztes Jahr eingeführt wurde. Die Baureihe 2019 wird also nicht mehr verändert werden..

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact TaiDelta
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Juli 2020, 16:00 
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ja, sorry...ich meinte mit Tachi 2019 (mit Stirnholz-Balsa)...ändere ich

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact TaiDelta
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Juli 2020, 21:33 
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4olaf hat geschrieben:
ja, sorry...ich meinte mit Tachi 2019 (mit Stirnholz-Balsa)...ändere ich


ist ja nicht schlimm; ich korrigiere dich schon, wenn es daneben geht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact TaiDelta,
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2020, 10:14 
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Beiträge: 517
Zitat:
Testmeinung eines Kunden, der sich das TaiDelta im noppentest ausleihen wollte, aber der bis heute keine Anmeldung bestätigt bekommen hat. So hatte ich Ihm das zur Verfügung stehende noppentestholz der einfachhalber zugeschickt. Da er sich immer noch nicht anmelden konnte, hat er mich gebeten, seinen Testbericht unter TaiDelta zu veröffentlichen.


Ich habe kürzlich das TaiDelta 2020 an einem Trainingsabend angetestet. Die Vorhand des Holzes hatte ich hierzu mit einem Xiom Vega Intro in 1,5 mm und die Rückhand mit einem schon etwas älteren (ca. 3 Jahre) Tibhar Grass D.TecS in ox beklebt. Aktuell spiele ich das Turbo 82 mit einem Kamikaze auf der Rückhand und hatte mich auch mal am „The Wall“ versucht, das für mein Spiel aber zu langsam und auch tendenziell irgendwie drucklos war. Von daher spiegelt der Bericht ein wenig einen Vergleich mit diesen Hölzern.
Obwohl viele Spieler den D.TecS für anspruchsvoll und mitunter auch für etwas zickig halten, weil sich dieser bei manchen Schlägen etwas unberechenbar anfühlt, hatte ich mit diesem Belag keinerlei Probleme auf dem TaiDelta. Die Rückhand war gut kontrollierbar. Ich konnte sehr gut blocken, abhacken und verteilen. Die Bälle hatten einen sehr flachen Ballabsprung, der einen gegnerischen Angriff wirksam erschwerte. Der Störeffekt war auf einem guten Niveau, gepaart mit einer hohen Sicherheit, was für mich dann doch sehr überraschend war. Ich hatte mir weitaus größere Anpassungsprobleme mit dem D.TecS erwartet.
Was mir ergänzend aufgefallen ist: Ich hatte auf der Rückhandseite mit den Noppen eine überdurchschnittliche Ballrückmeldung. Das Holz spielt sich sehr direkt. Man kann den Ball mit dem Holz sehr deutlich spüren und ihn dadurch besser führen. Selbst Noppenschüsse gelingen gut. Insgesamt kann man dem TaiDelta eine sehr gute Beherrschbarkeit attestieren.
Die Kombination mit dem Vega Intro (1,5 mm) auf der Vorhand passte dagegen für meine Spielweise, die von eher langsamen Topspins lebt, nicht so gut wie bei meinem bisherigen Turbo 82.
Insofern kann ich auch die Aussage zur flachen Flugkurve von 4olaf (Siehe Noppentest!) bestätigen. Mit einer entsprechenden Anpassung der Technik wird sich das Ganze wohl etwas relativieren. Den geschilderten sehr weichen Anschlag kann ich allerdings so nicht bestätigen. Wie wichtig eine saubere Technik ist, über die ich leider nicht verfüge, konnte ich dann aber feststellen, als ich das Holz einem Vereinskollegen zum Antesten gab. Seiner Meinung nach, und das ist sicherlich auch seiner Spielweise geschuldet, sei das TaiDelta gut für Topspins und sehr gut für schnelle Endschläge geeignet. Tatsächlich war es im Spiel dann auch so, dass er trotz des dünnen Vorhandbelages ein druckvolles Offensivspiel aufziehen und regelmäßig mit Schüssen punkten konnte. Die erfolgreichen Schüsse gelangen ihm sogar bei langen und flachen Bällen. Die Vorhand nahm nicht sonderlich viel vom gegnerischen Spin an und mein Kollege wollte das Holz aufgrund der kontrollierten und moderaten Offensiveigenschaften in der Folge nicht mehr aus der Hand nehmen.
Zurück zu meinen Eindrücken.
Die tischferne Abwehr mit der Vorhand ging sehr gut und zwingt den Gegner durch einen ausgeprägten Unterschnitt oft zu Fehlern.
Ich werde das Holz noch einmal mit einem etwas weicheren Vorhandbelag testen, da ich davon ausgehe, dass dies meiner Spielweise eher entgegenkommt, wenngleich mein Vereinskollege die Kombination mit Intro auf dem TaiDelta ohne jede Einschränkung adelte.
Jemand, der sein Körpergewicht mit einem Tischtennisholz etwas kompensieren möchte, interessiert sich vielleicht für das Gewicht des TaiDeltas. Mit den o.g. Belägen zeigte die Waage 125 Gramm an.
Wer in der Vergangenheit hin und wieder mit dem D.TecS liebäugelte und Bedenken hatte, er könne ihn wegen seiner besonderen Spieleigenschaften nicht bändigen, sollte ihn mal auf dem TaiDelta ausprobieren.


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