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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. September 2020, 08:51 
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ab Baujahr 2019
Hallo ,
wenn die Einschnitte im Griff auf ca. 1- 2 mm vorsichtig verbreitert werden, ohne dabei die anliegenden verklebten Griffschalen zu beschädigen, steigt das Klangkörperverhalten des gesamten Wettkampfholzes immens an. Was aber noch entscheidener ist! Das Ballgefühl und damit die Ballsicherheit steigt ebenfalls immens an.

Es ist deswegen sehr empfehlenswert, diese Einschnitte um das angegebene Maß zu verbreitern. Dafür kann man einen dünnen Schraubenzieher in der Breite der Kanäle oder ein spitzes Brötchenmesser nehmen. Der oberste Kanal, der dem Schlägerhals am nächsten ist, solltet ihr allerdings so lassen wie er ist.

Bei den neuen Bestellungen wird diese neue Erkenntnis seit August 2020 so ausgeführt. Wer sich das nicht selbst zutraut, der kann das Wettkampfholz auch zu mir einschicken. Die Verbreiterung der Kerben geht sehr schnell, so dass die Hölzer am gleichen bzw. nächsten Tag wieder zurückgesandt werden. Ich werde für die Verbesserung des Systemes nur die Versandkosten berechnen.

Beste Grüße, Achim

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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. September 2020, 18:51 
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Beiträge: 137
Gibt es vielleicht ein vorher-nachher Foto, damit man ein schönes Sichtbeispiel hat?

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Wettkampf1:
VH Victas VS>401 1,5 Holz Dr. Neubauer Special RH Der-Materialspezialist Kamikaze OX

Wettkampf2:
VH Tibhar Evolution FX-P 1,8 Holz Dr. Neubauer Special RH Sauer&Tröger Hellfire OX

Training:
VH Victas VS>401 1,5 Holz re-impact Turbo 82 RH Der-Materialspezialist Kamikaze OX

Testschläger:
VH Victas VS>401 1,5 Holz Dr. Neubauer Special RH Tibhar D.Tecs OX


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BeitragVerfasst: Samstag 5. September 2020, 08:11 
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Gewerblicher Hersteller
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Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Beiträge: 515
Hallo,
ihr könnt dabei eigentlich gar nichts verkehrt machen, weil die Einkerbungen oder besser Einschnitte im Holz ja vorhanden sind. Balsaholz ist so weich, dass man diese wirklich mühelos verbreitern kann, ohne dass das Holz in der Umgebung dabei zerstört wird. Mit einem Schraubenzieher gleicher Breite geht es wirklich mühelos, weil dieser vorne meistens spitz ist und nach hinten keilförmig dicker wird. Ich kann da auch nicht tiefer stechen als die vorgeschnittenen Kerben es vorsehen, weil Balsaholz die Eigenschaft hat, die Bewegungen gegen die Holzmaserung zu sperren. Es reichen 4 mm Vertiefung nach unten. Natürlich sollte man etwas vorsichtiger sein, damit das Holz an der Stelle auch noch schön aussieht. Eventuelle Erhebungen kann man danach mit feinen Schleifpapier wieder bei glätten.
Ihr könnt ein Stück Balsaholz unter einer Presse zum Beispiel ganz dünn pressen. Es bildet sich nur dann in die Ausgangsform zurück, wenn man das gepresste Holz komplett ins Wasser legt. Dann zieht sich das Material wegen seines Schwammcharakters voll Wasser und die alte Form erscheint wieder.
Bei Einschnitt 1 sollte man immer etwas vorsichtiger sein, weil der Einschnitt dem Schlägerkopf am nächsten ist. Hier ist das Blatt sowieso jünger als an einer anderen Stelle und hier ruht die meiste Spannung beim Schlagen des Balles, damit hier durch die Verbreiterung in der Tiefe des Materials keine Bruchstelle durch die Hebelwirkung entstehen kann. Deswegen sollt ihr den oberen Kanal am besten unberührt lassen, wenn kein handwerkliches Geschick bei euch vorhanden ist. Solange das Material aber elastisch ist, kann in der Regel gar nicht passieren und weiches Balsaholz ist sehr elastisch in seiner Bewegung. Genau diese Eigenschaft ist ja auch der Grund dafür, das Arbeitsgeräte plötzlich sehr stumpf wirken, weil die Balsastruktur den Gegenstand im Holz von einem Moment zum anderen schwer bewegbar einklemmen kann.
beste Grüße, Achim

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Zuletzt geändert von achim am Samstag 5. September 2020, 09:16, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Samstag 5. September 2020, 09:02 
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Der ursprüngliche Tipp die oberste Kerbe Richtung Schlägerblatt bei den alten Re-Impact Modellen mit Tesa Film zuzukleben, ist durch diese neueren Erkenntnisse zur Verbreiterung der unteren Kerben hinfällig geworden?

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Im Test:
BTY Adolescen / Stiga Alser: DHS Skyline 3-60 max sw / Vortex 2,0 mm grüner Schwamm
Neubauer Special: Xiom Vega Pro 2,0 sw / Giant Dragon 612 1,5 mm rot
DHS 08: DHS G666 max rot / TSP Spectol 1,5 mm sw
Re-Impact Barath 2019: Xiom Vega X 2,0 mm sw / Spinlord Leviathan OX rot oder Andro Rasant Chaos OX rot


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BeitragVerfasst: Samstag 5. September 2020, 13:23 
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@Sichel&Säge
dieser Thread hat nicht mit den alten Systemen zu tun, denn die waren ja viel breiter geschnitten.
Es betrifft die neuen Fertigungen ab Baujahr 2019, die auf den 40 + Ball nachträglich geändert und angepasst werden mußten. Man kann aber die Breite der Einschnitte aus den alten Modellen durchaus auf die neuen Modelle in der gleichen Breite übertragen, denn die Einkerbungen wurden hier ja nur tiefer im Griff als unter den Celluloidsystemen angesetzt.

Da man hier aber derzeit keine Datei hochladen kann, habe ich die Datei von Marcus im französischen Forum veröffentlicht. Er hat das schlauerweise nicht mit einem Schraubenzieher, sondern mit einer Nagelfeile bewerkstelligt. Das ist selbstverständlich eine saubere und sehr gute Lösung.

hier seine email an mich:
Hallo Achim,

ich habe Fotos von meiner Anpassung gemacht. Leider bekomme ich sie weder als PDF noch im JPG-Format in Noppentest hochgeladen. PDFs mag er nicht und beim JPG hat er ein anderes Problem. Ich habe gestern mein Spielholz folgendermaßen angepasst. Von den drei Kerben habe ich die unteren zwei in Richtung Griffende etwas geweitet. Dazu habe ich eine ca. 1mm starke Nagelfeile verwendet. Die dritte Kerbe vor dem Schlägerblatt habe ich ausgelassen.
Beim Einspielen (Butterfly-Bälle :-( ) dachte ich noch, dass ich diesen Ball nie kontrollieren könnte. Es wirkte alles zufällig. Bei den beiden Einzeln war davon nichts mehr zu spüren. Kaum Fehler und beide 3:0 gewonnen. Das Holz war vorher schon ein Wohlfühlholz für mich. Die Optimierung hat aber meiner Meinung nach doch noch ein Quäntchen gebracht. Ich habe heute alle anderen Hölzer entsprechend angepasst. Mir ist aufgefallen, dass die „älteren“ Hölzer schon relativ breite Kerben hatten und „nur“ die neueren aus den letzten zwei Jahren schmalere Kerben (ca. 0,5mm, wie Du gestern sagtest) hatten.

Viele Grüße und bis bald mal!
Marcus

und hier der veröffentlichte Link auf dem französischen Forum, Artikel 736/737

https://forum.tennis-de-table.com/t/re-impact-de/9313/739

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