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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Februar 2021, 01:52 
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Auf diesem Sonderbau "Chevanti-Typ 2 kann man mit der sehr gut aussteuernden Rückhand den schnellen Gorilla 0,6 mm sehr gut und fehlerfrei ausdämpfen, so dass dieser Glantibelag in allen Spielsituationen ausgezeichnet geführt werden kann, was bisher unter keinem Wettkampfholz möglich war. So kann man mit diesem Glanti Belag alle seine gefährlichen Spiel Eigenschaften sich zunutze machen, ohne jemals die außergewöhnliche Führung dieses sehr fehleranfälligen Glanti Belages verlieren zu können. die Vorhand steuert gegenüber dem ChevantiS geradlinig und linearer aus, weil das Wettkampfholz die exakte Vorhand des Chevalier hat.

Meine Idee ist, dass ich den Glatt Anti Tischtennis Belag in der Rückhand nach innen unter den sehr harten Deckblattfurnieren mit kombinierter, sehr weicher Dämpfung vor dem Balsaholz optimal verlangsamen kann. So wird der Ball länger und stärker durch die Belagsfläche mitgeführt werden können und es kann so eine höhere passivere Sicherheit des Winkelschlages garantiert werden, weil das Holz den Ball logischerweise noch länger führen wird als es normalerweise der Fall sein könnte.

Da der Kunststoff Ball die schlechte Eigenschaft besitzt, sich statisch aufladen zu können, wenn viel Wärme im Spiel ist, zieht dieser sich durch seine unangenehme statische Aufladung an besonders reibungsstarke Spiel Beläge heran und macht dann eine gute winkelabhängige Führung des Balles damit völlig zunichte; besonders dann, wenn die Oberfläche des Belags bei Glatt Anti Belägen völlig bis wenig reibungsfrei aufgebaut ist. So soll der Ball als erstes mit sehr weichen Balsaholz zwischen zwei Vollholzschichten sofort eine kombinierte Schreckbremsung des Balles beim Auftreffen auf die Schlagfläche auslösen und so muss der unruhige winkelanfällig verlaufende Ball die beste Ballkontrolle erhalten. Dabei kann auch die Theorie einer anfangs unruhigen Ballführung des Balles durch die hohe Winkelanfälligkeit auch eine größere Störwirkung des Balles unterstützen und aufbauen.

Bei sehr schnellen Glatt Anti Belägen ist die Winkel Anfälligkeit noch höher als bei langsameren Glantis, wobei die Bälle bei bestimmten Glantis wie z.B. dem Gorilla 0,6 mm äußerst schwer oder gar nicht mehr führbar bzw. kontrollierbar waren. Das war jedoch gestern, denn heute gibt es eine neue Wettkampfschlägervariante "Chevanti 2" bei Re-Impact, mit dem der Gorilla 0,6 mm total gefährlich, aber hochkontrolliert in seinem Spielverhalten bleibt.

Das ganze Konzept der Herstellung Vorhand Chevalier und Rückhand Glatt Anti ist aber nur sehr aufwendig durchführbar, so dass dieses Wettkampfholz preislich gesehen genauso teuer wie das neunschichtige Chevalier sein muss. Es lässt sich aber zeitlich gesehen einiges schneller fertigen als das Chevalier selbst. Somit steht das gesamte Entwicklungspotential einer perfekten Linie bei Re-Impact Chevalier, Hyperion, "Chevanti 1" und "Chevanti 2" für alle Tischtennisspieler im Breitensport wie auch im professionellen Lager der Profispieler zur Verfügung.
Die asymmetrische Schlägerhaltung garantiert äußerst flache und präzise Ballflugkurven in allen erdenklichen Spielsituationen, die reproduzierbar sind und auch das Entwicklungsziel haben, Arm und Schultergelenke zu schonen, weil nur ein minimaler Luftwiderstand in der Vorwärtsführung des Balles entstehen wird. Bei der Zusatzbestellung des Mcp-Systemes kann ich so gar die individuelle Ballfluglänge jedes Spielers optimieren, so dass die gespielten Bälle alle etwa 25-35 cm und beim Glanti sogar bis zu 40 cm vor der Grundlinie auftreffen können, wenn eine gute Balance Hand vom Spieler selbst unterstützt und gespielt wird. Die gesetzte Balance Hand kann eine Steigung der Ballflugkurve aus einer Stellung der körperlichen Rückenlage heraus verhindern, wenn die Balancehand oberhalb der Hüfte geführt und gehalten wird. So ist jeder Spieler auch aus der Halbdistanz spielend in der Lage, aus einer Rückenlage heraus einen spannungsarmen Unterarm spielen zu können, der die optimale Effet Lage von Topspin Bällen weiter fördern wird.
Alle 4 neuen Re-Impact Produkte können griff lastiger ausgelegt, damit eine zu hohe Kopflastigkeit des Schlägers selbst im Eigengewicht optimal entgegen gewirkt werden kann. Hierfür wird die neue Schlägerform "Gido" bei diesem Chevanti Gorilla angewendet, in dem man die Asymmetrie der Schlägerform in Bereich der Daumen und Zeigefingerhaltung etwas höher als normal ansetzen kann. Auf diese Weise kann ich dann höher ins Schlägerblatt hineingreifen und übernehme selbst eine Ausbalancierung mit meiner Hand, um die Kopflastigkeit im Passivspiel besser ausgleichen zu können.

Gewicht
Kleinblatt ~ 81 g ohne mcpsystem, mit mcpsystem + 4 g ~
Dicke *
~ 11,0 mm
Kontrolle *
Vorhand 200 %, Rückhand 210 %
Effet
Vorhand 160 Rückhand 140, bei Einsatz von schnellen Glattanti Belägen ~ 38-50, sehr guter Gegenkonter für Glantibeläge effektiv beim Spielbelag Gorilla 0,6 mm spielbar
Biegeelastizität *
Vorhand mittelhart, Rückhand hart, aber sehr weich abfedernd
Spiegelasymetrie1 *
Vorhand 90-100 Rückhand 35-70
Spiegelasymetrie2 *
Vorhand 60-70 Rückhand 90-110
Einsatzbereich *
Vorhand off+ Rückhand def-all
Gewicht *
81.0000
Country of Manufacture
Deutschland
Lieferzeit
18-20 Tage
Kombiholz *
ja

Technik *
Klassisch und Aktiv

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Februar 2021, 01:59 
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Beiträge: 632
Dieser Testbericht gehört in diese neue Schiene. Da es unter dem ersten Thread Chevanti zwei Testberichte mit unterschiedlichen Schlägerprofil gab, ist es logisch, dass beide Modelle einen eigenen Thread haben müssen, denn beide Modelle erfüllen Ihren besonderen Schwerpunkt. Alle bisherigen Besteller habe ich schriftlich kontaktiert und diese über die besondere Situation berichtet, so dass eine Umbestellung rechtzeitig eingeleitet werden konnte. Es gibt leider noch keine erfolgsversprechende Testreihe, die beide Chevantis im Schwerpunkt näher zusammenführen könnte. Die neue Variante für den Gorilla 0,6 mm ist auch erheblich schwerer als die erste vorgestellte Variante.

Der neue Typ ist in Kürze auf der Onlineseite Re-Impact dann direkt bestellbar. Wer jetzt auf der Onlineseite bestellt, sollte unter Kommentar den Typ 1 oder 2 angeben.

claus
Betreff des Beitrags: Re: Re-Impact "Chevanti" = Chef Anti für Glatt Anti Beläge Beitrag Verfasst: 07.12.2020 14:26
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Ich durfte das Holz vorab Testen und mein Fazit, eigentlich ein muss für alle Glantispieler.
Jeder von Euch kennt ja sicherlich den Gorilla und seine Eigenheiten, mit diesem Holz ist der Belag gezähmt. Man hat wirklich eine sehr gute Kontrolle und der Ball ist sogar "führbar". Ohne dass seine Gefährlichkeit eingebüßt wird, natürlich im Rahmen des Plastikballs. Die Blocks blieben alle schön flach, und nach dem aufspringen auf der Gegnerhälfte tauchen die Bälle schön ab. Und selbst Notbälle kamen noch ganz gut zurück, was mir bisher mit noch keinem Holz gelungen ist, seit dem Plastikball. Überrascht war ich dann noch über die sehr guten Angriffsoptionen das sogar ein gegenkontern ermöglicht. Und das alles mit dem Gorilla, ich kann mir durchaus vorstellen, dass die heutigen produzierten Glantis welche von Haus aus schon sehr gut zu kontrollieren sind da noch viel besser funktionieren. Jedenfalls ist es jetzt möglich hohe Lullerbälle auf der Rückhand einfach abzuschießen. Macht echt Spass.

Zur Vorhand will ich da gar nicht viel schreiben, hat jedenfalls ausreichend Tempo und sehr variabel spielbar.

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Februar 2021, 09:40 
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@ claus:

Wie ist das Anschlaggefühl auf der RH des Chevanti mit dem dünnen Gorilla, eher in Richtung OX (direkt) oder soft?

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carpe diem Baby

Re-Impact M3 Select 8/2 VH: Acuda S1 Turbo RH: Octopus OX
Re-Impact Abachi VH: Hurricane 3-50 RH: Octopus OX
Re-Impact Chevanti VH: Dignics 09C RH: Gorilla 0.6mm


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Februar 2021, 10:31 
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überhaupt nicht soft, sehr direkt kontrolliert


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Februar 2021, 07:21 
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Hallo zusammen,

ich konnte das Spezialholz ebenfalls in der Garage am Tibhar Robo Pro Master mit der Kombi

Secret Flow Chop 1,0 (VH)
Gorilla 0,6 (RH)

testen.

Die Verarbeitung des Holzes ist wieder 1A.

Vorab: Den Gorilla habe ich einmal vor zig Jahren kurz auf einem ALL-Holz getestet und konnte diesen absolut nicht bändigen, die Blocks waren fast alle zu lang und die Druckschupfs gingen gar nicht. Ich benötige für meinen Spielstil und meine Technik langsame Glantis, will aber aufgrund des höheren Störfaktors auf dünne Dämpfungsschwämme umstellen. Daher war ich auf der Suche nach einem passenden Holz, welches tischnah mit dünnsten Schwämmen spielbar ist.

Mit dem Holz, deren Vorhand ich auf Off- und Rückhand auf Def+ einschätze, merkt man sehr gut die entkoppelte Rückhand, die super eindämpft.

Ich konnte den Gorilla schön sicher passiv und mit hoher Sicherheit blocken und aktiv mit Druckschupf steuern. Das Feeling kommt dem OX-Noppenspiel schon sehr nahe.

Die Vorhand spielt sich sehr sehr direkt, blocken und schießen ist die "Paradedisziplin" von der VH-Seite.

Wer sicher schnelle, harte Glantis mit dünnem Schwamm spielen möchte und dem ein paar Gramm mehr Holzgewicht nichts ausmachen, der ist bei dem Holz genau richtig.

Sollten es die Temperaturen zulassen, werde ich nochmal ein kleines Video zu dem Holz erstellen und hochladen.

_________________
Holz: Re-Impact Chevanti (72 gr.)
VH: S & T Secret Flow Chop 1,0
RH: Barna Original SUPER GLANTI 0,8
Gesamtgewicht: 129 gr.

Holz: Arbalest Thor 7.0 (selektiert 57 gr.)
VH: Dr. Neubauer Killer Soft 1,3
RH: Barna Original SUPER GLANTI 1,6
Gesamtgewicht: 125 gr.

Holz: Dr. Neubauer Bloodhound
VH: Dr. Neubauer Killer 1,5
RH: Barna Original SUPER GLANTI 1,2
Gesamtgewicht: 131 gr.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Februar 2021, 10:46 
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Wie sieht es mit der höhe der Blocks aus? Sind die Flach geblieben?
Wie war die SU?
Mit welchen Bällen hast Du getestet?
An der Maschine getestet?

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Februar 2021, 11:19 
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Spielklasse: 20/21 Bezirksklasse
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Getestet wurde ausgiebig an einem Roboter mit Tibhar 40+ ABS-Bällen, nicht im "Mann gegen Mann". Daher kann ich keine wirklichen Angaben zu SU machen, ausser dass bei dem harten Rückhandfurnier und dem dünnen Schwamm beim Gorilla physikalisch gesehen SU vorhanden sein muss. Die Bälle tauchen aber schön nach Aufsprung ab und beschleunigen beim Gegendrücken bzw. bleiben beim passiven Blocken in der Luft und fallen steil runter. Die Blocks blieben flach und konnten gut kurz hinters Netz und lang an die Grundlinie gesteuert werden.

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Holz: Re-Impact Chevanti (72 gr.)
VH: S & T Secret Flow Chop 1,0
RH: Barna Original SUPER GLANTI 0,8
Gesamtgewicht: 129 gr.

Holz: Arbalest Thor 7.0 (selektiert 57 gr.)
VH: Dr. Neubauer Killer Soft 1,3
RH: Barna Original SUPER GLANTI 1,6
Gesamtgewicht: 125 gr.

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BeitragVerfasst: Freitag 12. Februar 2021, 08:20 
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Registriert: Sonntag 8. Oktober 2017, 13:04
Beiträge: 323
Danke


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