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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Donnerstag 12. Dezember 2013, 11:33 
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Jaaaa ... gestern Abend war es dann soweit.
Ich habe eine gute Stunde mit dem Holz gespielt und kann hier meine Eindrücke schildern.

2 Dinge haben mich anfangs wirklich etwas irritiert: Die Steifheit des Holzes (hatte in den letzten 2 Jahren unterschiedliche Bretter aus der Manufaktur gespielt, die allesamt weicher im Anschlag waren) und der glatte/rutschige Griff. Ersteres war eine reine Gewöhnungssache, die sich nach ein paar Minuten schon erledigt hatte. Die Sache mit dem sehr glatt gearbeiteten Griff allerdings blieb den ganzen Abend über bestehen. Hier müsste ich (wenn ich mich denn entscheiden sollte das Zeus weiter zu spielen !) sicher mit einer dünnen Lage Griffband arbeiten. Das soll aber nicht grundsätzlich als Negativpunkt verstanden werden, denn was die Griffhaptik angeht, kann man mich schon als "echten Pflegefall" bezeichnen ;-)

Beim Einkontern mit der VH viel mir direkt auf, dass die Flugkurve relativ flach zu sein scheint. Das NSD hatte da nach meinem subjektiven Empfinden eine merklich höhere Flugbahn.
Vorhandseitig funktionierte ansonsten alles ausgesprochen zufriedenstellend. Hervorheben möchte ich hier lediglich die wirklich gute Spinentwicklung (--> Hinoki halt ;-) ).
Beim "Zelebrieren" der RH sollte sich dann zunächst die flachere Flugbahn bemerkbar machen: Viele der ersten Blockbälle blieben am Netz kleben. Nach Winkelanpassung konnte aber sauber Abgestochen/"Gehackblockt" werden. Diese Bälle kurz zu halten war mir gestern noch nicht möglich. Ich könnte mir vorstellen,dass das aber auch mit dem etwas höheren Grundtempo im Vergleich zu den mir zuletzt gebräuchlichen Bretter liegen kann.
Der Unterschnitt in den abgestochenen Bällen mit der Kombi Zeus/Bomb war überdurchschnittlich --> Bälle, die auf den Boden fielen hatten merklichen Rückwärtsdrall.
Als sehr lecker empfand ich das Spielen von temporeichen Druckschupfs. Diese flogen extrem flach und die Bälle eierten und tauchten nach dem Aufkommen auf der Platte auch nach unten weg.


Fazit: Schönes Holz. Gute Schnittentwicklung (auch in den Aufschlägen!), man kann kontrolliert auch offensiv damit agieren (wollte meinen letzten Hellfire nicht für einen Test zerschneiden, könnte mir aber vorstellen, dass der auf dem Holz auch gut funktioniert !), dem NSD nach dem ersten Test in jedem Falle ebenbürtig bei angenehm geringerem Gesamtgewicht des Schlägers !

... da bleibe ich nochmal ein oder zwei Sessions dran ;-)

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Oder wahlweise auch:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Samstag 21. Dezember 2013, 23:02 
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Welches ist denn die vh seite?

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Immer Blocken.....und dann Topspin !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Samstag 21. Dezember 2013, 23:06 
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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 22:30 
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Kann es einer mit dem Joo vergleichen ? :)

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Holz: Soulspin Roots 7 gerade (!70 Gramm!)

VH: Victas VS 401 schwarz 1,5mm.
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Moderne Abwehr



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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 09:09 
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StarCross hat geschrieben:
Kann es einer mit dem Joo vergleichen ? :)

Ja, aber nur mit OX-Noppen!
Das Zeus ist auf der Vorhand etwas langsamer und auf der Rückhand deutlich langsamer als das Joo. Das bedeutet, dass die Vorhand noch immer supergut funktioniert (auf dem Joo genügte mir ein T64 in 1,7 auf dem Zeus spiele ich den T05 fx in 1,9). Auf der Rückhand ist dagegen vor allem der Block am Tisch, aber auch die lange/mittellange Abwehr ein Traum! Supersicher und gut beherrschbar. Dazu ist die Schnittweiterleitung deutlich besser (eben Carbon-Einlage), in dieser Hinsicht - neben dem NSD - die beste von allen Abwehrhölzern, die ich jemals gespielt habe. Das Joo ist ein Superholz, wenn man sehr aggressiv als Abwehren spielt. Mit dem Zeus geht beides: gut angreifen und sicher abwehren. Ich habe noch kein Holz gespielt, dass in dieser Weise sowohl Härte für die Schnittweiterleitung als auch viel Gefühl für gute Platzierungen vereint.
Ich habe jetzt sogar nochmal den D.tecS draufgemacht (Hassliebe-Belag!), der zwar deutlich schneller als der bisher von mir favorisierte Dornenglanz ist. Auf dem Zeus dennoch gut beherrschbar bei wirklich sehr gutem Schnitte bei Hackblock und aus der Abwehr. Vorteil gegenüber dem Dornenglanz: Ich bekomme aus der langen Abwehr mehr Schnitt und bessere Länge rein (gerade sog. "Notbälle" geraten nicht mehr zu kurz) und der Durchschupf ist nochmal gefährlicher. Etwas schwieriger - aber auch gefährlicher - ist natürlich wegen der höheren Geschwindigkeit das Spiel über dem Tisch. Mal schauen, welcher Belag es zur Rückserie wird.

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Umstellung von OX auf "richtiges" Tischtennis


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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 11:16 
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Danke dir für deine Eindrücke.

Für einen Test ist mir das Holz eigentlich viel zu teuer !

Frage mich auch wo der so hohe Preis herkommt. Für mich unberechtigt.

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Holz: Soulspin Roots 7 gerade (!70 Gramm!)

VH: Victas VS 401 schwarz 1,5mm.
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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Dezember 2014, 17:17 
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Verein: TV Dellbrück
Spielklasse: 1. Kreisklasse/Kreisliga
Hallo Leute !

Ich war am Sonntag auf dem Noppenlehrgang mit Pascal und habe dort etwa vier Stunden mit folgender Kombi gespielt: verkleinertes NSD (grade) mit DtecS (mit Folie) ox und Adidas blaze Spin 1.8 Vorhand. Danach habe ich zwei Stunden mir dem holz von Pascal gespielt: Adidas blaze spin 2.0 vh und Helffire Spezial ox Rückhand auf dem Zeus (konisch). Ich bin nun gleube ich ganz gut in der Lage die Kombinationen zu vergleichen.

Zunächst fällt auf, dass das Holz Zeus einen deutlich härteren Ballanschlag hat, obwohl es sich bei dem NSD um ein altes handelt und es verkleinert und versiegelt ist und daher auch schon sehr hart ! Der zweite Vorteil des Zeus ist die flachere Ballflugkurve trotz des dünneren Vorhandbelags ! Dritter Vorteil ist der viel größere Sweetspot des Zeus. Du kannst den Ball im Prinzip treffen, wo du willst. Daraus ergibt sich dann auch der in Verbindung mit dem Hellfire größte Vorteil und der ist die enorme Gleichmäßigkeit des Schlägers ! Diese ist echt überragend ! Bei gleicher Technik kommen die Bälle wie an der Schnur gezogen einer nach dem anderen auf die gleiche Stelle ! Der Hellfire hat hierbei keinen Flummieffekt, so dass sich schnelle Topspins einfach returnieren lassen ! Die Kontrolle ist daher überragend !

Wichtig ist beim Hellfire auf dem Zeus die Technik. Hierzu hat Pascal gesagt, dass es sehr wichtig ist bei langen und verkürzten Abwehrbewegungen (Hackblock) nicht den Ball nur von oben nach unten zu schlagen, sondern immer nach vorne in den Ball reinzugehen. Befolgt man diesen Rat bekomme ich genauso viel Unterschnit rein, wie mit dem DtecS , mit dem es mir nicht möglich ist, so weit nach vorne zu gehen. Der Ball ist beim passiven Schlag aber flacher und langsamer, so dass der Ball später vom Gegner genommen wird. Dadurch hat der Ball im Treffpunkt dann schon mehr Schnitt und man kann nicht abgeschossen werden.

Der Schnitt in der Vorhand (Aufschlag) ist herausragend. Die Flugkurve beim Schuss schön flach.

Ich habe mir jetzt den Schläger von Pascal mit gradem Holz zugelegt.

Gruß an alle !

_________________
Schäger für Hinrunde erstmal:
MSP Invictus, Tenergy 05 fx 1,9 schwarz,MSP Diabolic 1,0 rot


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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Freitag 22. September 2017, 10:45 
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Hey,
bin jetzt auch beim Zeus gelandet und kann die Beiträge hier nur bestätigen. Spinentwicklung ist echt gut und auch das Tempo vollkommen ausreichend. Gerade festere Topspins und Schläge mit der VH auf Punkt gehen sehr gut. Das die Rückhand etwas langsamer als die VH ist, habe ich anfangs nur bedingt gemerkt, man macht mit den Noppen ja andere Bewegungen und Schläge als auf der VH-Seite ;)
Besonders beeindruckt hat mich allerdings dieser enorme Sweetspot und das Gefühl, welches das Holz vermittelt. Auch wenn man den Ball mal spürbar nicht gut trifft kommt noch was einigermaßen gescheites bei raus.
Auf der RH klebt aktuell ein Cluster 0,5.

Nun zu meiner Frage:
Wie verhält sich das Zeus mit dickerem Schwamm unter der Noppe (also ab 1,0 mm aufwärts).
Überlege gerade aufgrund des 40+ Balles auf einen dickeren Schwamm unter der Noppe (evtl. FL3 oder Curl P4) zu gehen.
Habt ihr da Erfahrungen gemacht?

_________________
Holz: Victas „Yuto Muramatsu“ ST
VH: Tibhar Evolution EL-S 1,9 (rot)
RH: Tibhar Grass D.Tecs 0,5 (schwarz)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Dienstag 31. Oktober 2017, 11:38 
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Unser Test zum Zeus (mit dem Schmerz in 0,5 mm): https://www.youtube.com/watch?v=yJXr36BwU4w


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 Betreff des Beitrags: Re: Sauer & Tröger: Zeus
BeitragVerfasst: Dienstag 31. Oktober 2017, 13:34 
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Registriert: Dienstag 15. Juli 2008, 11:50
Beiträge: 1094
Ich habe das holz einmal getestet und fand es nicht gut. Ganz schlechtes preis-leistungs-verhältnis

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