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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 22. September 2014, 11:03 
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Ich habe den Eindruck, dass das Ganze (mal abgesehen vom Tennis im Sommer) anfing, als ich auf ein schwereres Holz umgestiegen bin, ein Joola Chen DEF mit 98 gr. Mit Noppe ox und Super Defense 1,9 ist der Schläger an sich nicht wirklich schwer, aber schwerer und auf der VH langsamer als der vorherige (Nittaku New DEF mit 2,1 G3FX/VH). Dazu kommt, dass ich mit der VH nicht säge, sondern eher offensiv spiele, nach Möglichkeit angerissene Tops mit möglichst viel Rotation. Das hat anfangs auch prima geklappt, scheint aber den Arm stark zu belasten, sollte man also parallel Hanteltraining o.ä. machen?

Ich würde gerne beim Joola bleiben, da in den Tops nun wesentlich mehr Rotation drin ist und die Schlagspins / Schüsse den Gegnern ebenfalls mehr Probleme bereiten, wahrscheinlich wegen des flacheren Ballabsprungs und der besseren Platzierungsmöglichkeiten. Schon komisch, habe mir eine Bratpfanne geholt, um die VH-Säge zu erlernen und spiel damit nun offensiver als je zuvor. Kommt natürlich auch davon, dass der 1,9er Super Defense für eine vernünftige VH-Säge völlig unbrauchbar ist, wie ich inzwischen feststellen musste.

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Nittaku New DEF / LKT Sound 2,2 / Dornenglanz ox

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Zuletzt geändert von Biggie661 am Montag 22. September 2014, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 22. September 2014, 11:06 
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Cortison kann ich auch nicht empfehlen. Es hilft wohl schnell, aber nur für eine kurze Zeit. Beschwerden kommen dann immer wieder und es hat, wie oben beschrieben Nebenwirkungen!
Als ich einen Tennisarm hatte, habe ich mit einer Armspange gespielt. Das ging ganz gut, weiß aber nicht, ob das den Heilungsverlauf nicht auch verzögert hat.
Ich hatte insgesamt ca. 1 1/2 Jahre Beschwerden.
Heute denke ich, das richtiges Dehnen der beste Weg ist. Am besten unter Anleitung eines Physiotherapeuten!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 22. September 2014, 11:16 
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Ich habe mir meinen Tennisarm nicht durch den Sport geholt,
sondern durch das intensive säubern einer Kaminscheibe :wut:
Damals hat mir mal jemand erzählt, dass das spielen mit der VH nicht so das Problem sei, sondern der RH-Konter und RH-Topspin. Diese Bewegungen würden den Tennisarm verschlechtern oder sogar hervorrufen. Ob das so ist, kann ich nicht wirklich beurteilen.

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KFD
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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 22. September 2014, 11:34 
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Biggie661 hat geschrieben:
... nach Möglichkeit angerissene Tops mit möglichst viel Rotation. Das hat anfangs auch prima geklappt, scheint aber den Arm stark zu belasten, sollte man also parallel Hanteltraining o.ä. machen?

....

Kann es sein, dass du bei den Tops nach dem Treffen des Balles den Schläger stark abbremst?
Ich hatte ein ähnliches Problem:
Habe immer mit sehr leichten Hölzern gespielt (unter 70 g Eigenbauten). Hab dann irgendwann auf ein JSH getestet. Das war für mich ein "Beidhänder", hab ich also verkleinert, da war es für mich spielbar, habe recht erfolgreich damit gespielt. Am Ende der Saison hatte ich Schmerzen im Arm, bin dann auf ein Boll umgestiegen. Damit kann ich allerdings nicht aus der Halbdistanz spielen.
Zurück zum JSH - Schmerzen.
Ich habe mich selbst beobachtet:
Ich spielte gerne (an der Platte - aus der Halbdistanz hatte ich keine Probleme) hochgerissene Tops, dabei bremste ich dann nach dem Treffen des Balles stark ab.
Ich habe mir angewöhnt, den Schlag voll durchzuziehen, seitdem habe ich keine Schmerzen mehr.
Hanteltraining wird da kaum was bringen, da es bei mir kaum an der Kraft lag.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 22. September 2014, 16:29 
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ElPlautz hat geschrieben:
Biggie661 hat geschrieben:
... nach Möglichkeit angerissene Tops mit möglichst viel Rotation. Das hat anfangs auch prima geklappt, scheint aber den Arm stark zu belasten, sollte man also parallel Hanteltraining o.ä. machen?

....

Kann es sein, dass du bei den Tops nach dem Treffen des Balles den Schläger stark abbremst?


Das mache ich bestimmt auch. Als Späteinsteiger habe ich eine ziemlich bescheidene VH-Technik und dann habe ich auch noch lange mit FKE-Belägen gespielt, was dann automatisch zu verkürzten "vorsichtigen" Bewegungen führt. Dafür war der G3FX auf einem leichten Holz (habe früher das Yinhe Stock gespielt, hat um die 76 gr) ideal. Werde mal drauf achten, demnächst durchzuschwingen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. September 2014, 00:30 
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...hatte auch mal so nen SCH... Tennis-Arm...

Die Vorredner haben schon recht mit: Dehnen, dehnen, dehnen.

Ganz entscheident bei mir war aber zusätzlich zum Dehnen VOR dem Training das AUSDEHNEN NACH dem Training.
Also ca. 1 Minute das Handgelenk abwechselnd nach innen und nach außen dehnen (bei ausgestrecktem Arm).
Außerdem hat sich ein langes heißes Duschen mit anschließendem KALT-Duschen am Arm bewährt!

Beim abendlichem Kneipenbesuch empfehle ich das Bier mit der jeweils anderen Hand zu stemmen! :ugly:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. September 2014, 17:24 
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Tja, jetzt ist wirklich sogar ein eigener Thread entstanden :)
Ist super wieviel hier sich gleich beteiligen und gute Tipps geben :ok:
Ich glaube das Neppomuk hier wirklich am besten Bescheid weiß, nicht nur weil er vom Fach ist, sondern es sich auch sehr vernünftig anhört.
Einschmieren wird hier glaube ich auf lange Sicht nicht wirklich helfen. Das mit den Blutegeln hört sich auch interessant an, vorausgesetzt es kommt einem nicht das "kotzen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 17:56 
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Doppelnoppe1 hat geschrieben:
Tja, jetzt ist wirklich sogar ein eigener Thread entstanden :)
Ist super wieviel hier sich gleich beteiligen und gute Tipps geben :ok:
Ich glaube das Neppomuk hier wirklich am besten Bescheid weiß, nicht nur weil er vom Fach ist, sondern es sich auch sehr vernünftig anhört.
Einschmieren wird hier glaube ich auf lange Sicht nicht wirklich helfen. Das mit den Blutegeln hört sich auch interessant an, vorausgesetzt es kommt einem nicht das "kotzen".


Von Blutegeln hat mir auch schon einer erzählt... Also wenn das Ganze zu lange dauert oder nicht weggeht, bin ich zu allem bereit.

Im linken Ellbogen (bin Rechtshänder) habe ich so vor 14 Jahren mal eine Cortison-Spritze bekommen, dann waren die Beschwerden binnen 10 Stunden weg und kamen nie wieder. Die Beschwerden links habe ich mir damals bei Renovierungsarbeiten geholt, der Schmerz war ziemlich heftig. Nur leider war auch die Spritze so schmerzhaft, dass ich beim Arzt fast umgekippt bin. Ansonsten kann ich nichts schlechtes über Cortison sagen, allerdings darf man dann offenbar einige Wochen nicht trainieren, auch wenn man schmerzfrei ist. Da hält sich nur offenbar keiner dran, man fühlt sich ja gesund, und dann kommen die Beschwerden wieder.

Nach viel Dehnen am Wochenende fühlte sich der re. Ellbogen am Montag schon so gut an, dass ich so blöd war, abends wieder zu trainieren. Das war überhaupt keine gute Idee, der Schmerz ist seit Dienstag morgen wieder da und schlimmer als zuvor, jetzt mache ich endgültig TT-Pause, bis es vorbei ist und dehne so lange fleißig. Nerv. Oder ich lass mir doch Cortison spritzen, am besten im Liegen, dann fällt die Ohnmacht nicht so auf :D. Habe eigentlich keine Lust, mich mit sowas monatelang herumzuärgern, lieber eine Spritze, TT-Pause und gut ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 18:21 
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Beiträge: 320
Verein: DJK RW Finthen
Spielklasse: Verbandsliga
TTR-Wert: 1764
Manschette nehmen. Weiterspielen und dehnen. Keine Kortisonspritzen.
Eventuell ein leichteres Holz spielen.
Massage und Krankengymnastik bekämpfen die Ursache (Verspannung).
Ein guter Masseur kann das erkennen. Kann auch vom Rücken über die Schultern herkommen.
Manchmal muß man wirklich vom Rücken her, über die Schultern zum Unterarm alles aufdröseln.
Unterarm kann man auch gut selber machen. Wenn der Muskel weich ist kann man den Knochen spüren :mrgreen:
Hatte selber schon 3. :shock:
Ohne Behandlung und ohne TT: 1 Jahr
Mit TT spielen und ohne Behandlung: 9 Monate.
Mit gutem Masseur / Krankengymnast und TT weiterspielen: 3 Monate.
Gehe mittlerweile alle 3 Monate prophylaktisch zur Massage.

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Butterfly: Zhang Jike-Super ZLC
Vorhand: Butterfly Tenergy 80 1,9 mm (schwarz)
Rückhand: Dr. Neubauer Buffalo 1,5 (rot)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 18:49 
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Registriert: Samstag 7. Juli 2007, 17:06
Beiträge: 371
hatte zuviel trainiert, hab dann alles mögliche versucht: Salben, Verbände etc. - eine Cortisonspritze an die richtige Stelle und alles war/ist und bleibt hoffentlich gut

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Erstschläger:
Senkakujo Airbag II
VH: TSP Super Spinpips 1.0
RH: Dr.Neubauer Buffalo 1.2

Reserve:
Holz: Butterfly super ZLC
VH: TSP Super Spinpips o.5
RH:Dr.Neubauer Bison 1.2

die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen


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