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BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 18:55 
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Hallo Sportsfreunde,

noch mal so eine Frage:

Was macht Ihr eigentlich bei einem Gegner, der mit einer NI/NA-Kombi spielt? - mehrheitlich auf NI-Seite oder NA-Seite spielen????

In der Regel versuche ich überwiegend mit meiner Noppe auf die des Gegners zu spielen, um quasi zu testen, wer mehr Sicherheit im Spiel hat. Dies kann aber auch ein hohes Risiko bedeuten. Wie sieht's bei euch aus?

Gruß
Eisenfuß

Wer fragt, erscheint unwissend, wer nicht fragt ist es.


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BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 22:49 
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Eisenfuß hat geschrieben:

Was macht Ihr eigentlich bei einem Gegner, der mit einer NI/NA-Kombi spielt? - mehrheitlich auf NI-Seite oder NA-Seite spielen????



Austesten.

Zunächst mit der Noppe auf die Noppe (gemäß der bekannten Grundregel, möglichst leer auf die Noppe zu spielen[ist auch sehr verbreitet]).
Auch weil sich die meisten MA-Spieler eben auf Dieses verlassen (ich leider auch :oops: ).

Leider hat genau diese Taktik nicht funktioniert (ich war dann zu lahm, um rechtzeitig umzustellen).
Mein Gegner war 71 Lenze jung und spielt sicher mehr Jahre TT, als ich überleben konnte :mrgreen: .
Schon beim "Einspielen" bemerkte ich einen seltsamen Klang.
"Spielst Du Noppe?" - "Ja, ne MLN" (war ein Destoyer :ugly: ).
Also die bekannte Taktik angewendet..... :oops: :evil: :lol:

Letztlich habe ich die meisten Punkte mit meinen VH-US-Aufschlägen (auf die Noppe) erspielt (fast immer der direkte Punkt). :?:
Die Aufschläge in die VH hat der Spieler konsequent versenkt. :oops:

Der Rest des Spiels war Pest vs. Cholera (meine VH ein Totalausfall, weil ich nicht gegen Noppen/Anti trainieren kann :?: ).

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BeitragVerfasst: Dienstag 30. September 2014, 02:36 
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@Eisenfuß
Ich kann dir zwar nicht bezüglich deiner Entscheidung ob mit Noppe spielen oder nicht wenig helfen. Allerdings ist meine Erfahrung, dass der normale Materialspieler ( KN ausgenommen ) meist ein gutes passives Spiel auf dem Material hat, selten aber ein gutes aktives Spiel.
--> Topspin/Angriff meistens auf die NI-Seite des Gegners ziehen oder in den Ellbogen.
--> Schupfbälle je nach Aggressivität des Gegners in das Material legen. Wenn der Gegner ein beständiger Umlaufer ist, peile ich die kurze Vorhand an.

Den Schnitt versuche ich eigentlich beständig zu variieren, gerade in der Materialseite, da dort die meisten nicht so genau hinschauen, was drin ist.

Tendenziell würde ich ein Schupfspiel o. ä. Mit dem Materialspieler scheuen, da man relativ viele Fehler und Einladungen an den Gegner fabriziert ( bei adäquater Handhabung des Materials versteht sich ). Ich versuche dann eher über sein Material mit das Spiel aufzumachen, d. h. Schupf ins Material und schauen was er macht. Wenn er mittig stehen bleibt wird der Ball in die weite Vorhand rausgezogen. Wenn er schon am laufen in die Vorhand ist, um z. b. den Glanti reinzuhalten ziehe ich ihm in die Rückhand. Wenn ich diese Taktik nutze, ziehe ich aber natürlich nicht volles Rohr, sondern kontrolliert, um den Ball möglichst spät eine Richtung zu geben.

Wichtig ist auch, nicht alle Bälle scharf anzuziehen. Die meisten Blockspieler/Abwehrspieler haben einen Reflex für sowas und fischen einem jedem Schlagspin wieder rein. Im Kopf denkt man " super, alles geht ", real verliert man aber, weil die Murmel doch immer auf dem Tisch ist, sofern man den Gegenspieler nicht überpowern kann. Deswegen mal den Topspin früh in der aufsteigenden Phase treffen, mal die Murmel auf Tischhöhe erst anziehen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Oktober 2014, 17:44 
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Hallo Forumsbruder instinct,

Zitat:
Austesten.
Zunächst mit der Noppe auf die Noppe (gemäß der bekannten Grundregel, möglichst leer auf die Noppe zu spielen[ist auch sehr verbreitet]).


zum Austesten wähle ich ja eigentlich immer den "direkten Vergleich", also immer Noppe auf Noppe - oder "Material", um hier zu testen, wer mehr Grundsicherheit im Spiel hat. Nur, wenn ich dabei zweiter Sieger werde, wird's schon sehr schwierig. Dann versuche ich meist mit starkem US auf die Noppe zu spielen - aber vorsicht, je sicherer der Gegner, je gefährlicher für mich selbst, besonders bei Ox-Noppe. Häufig werde ich dabei auch mit nassen Bällen gegen mich "belohnt", leider.....
Eins versuche ich aber recht selten: Nämlich einen oder mehrere Offensivälle auf die Noppe, denn dafür ist meine Offensive nicht gut genug....
Dann kommt häufig ein Spiel zustande, wie Du auch schon beschrieben hast... Pest vs. Cholera....auch unschön für Zuschauer... :hmm:


Gruß
Eisenfuß
Ich lese keine Anleitungen, ich drücke Knöpfe bis es klappt! ....


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Oktober 2014, 20:55 
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Hallo Sportsfreunde,

mal wieder so eine dämliche Frage:
Was glaubt Ihr, kann es sein, dass man in einem Unterschnittaufschlag, den man so etwa 1/2 m von der Platte entfernt macht mehr Unterschnitt bekommt als bei einem Aufschlag direkt an der Platte ????

So etwas sieht man eigentlich nirgends, aber ich probierte dies letzes mal beim Training und vielleicht könnte es sein, dass dies zutrifft...

Gruß
Eisenfuß


Zitat:
Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.
Johann Wolfgang von Goethe


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Oktober 2014, 21:58 
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Ich denke, das der Bewegungsablauf den Unterschied macht. Einer hat kurze Bewegungen einer eher längere. Wer zu langen Bewegungen neigt, kann diese an der Platte eventuell nicht voll ausführen je nach Tempo des Materials weil sonst der Ball zu lang würde.

Deshalb könnte der Ball am Tisch weniger Schnitt haben.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Oktober 2014, 00:21 
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rein physikalisch gesehen ist es egal von wo du den Aufschlag machst was den Schnitt angeht.
die Länge ist entscheidend. Und die ist Maßgeblich (in Kombination mit Schnitt) von der Anfangsposition abhängig.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Oktober 2014, 00:45 
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Würde ich nicht machen. Je näher du an der Platte stehst, desto kürzer die Reaktionszeit beim Gegner. Und eigentlich sollte auch jede Bewegung an der Platte gehen, da du ja von oben nach unten gehst und aber über Plattenniveau endest! Ich kenne spontan keinen guten Aufschläger, der nach dem Aufschlag die Kelle unter dem Tisch hätte ...

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Oktober 2014, 20:50 
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Als das ist bei schwierig ich würde sagen ich bin der offensive Allrounder mit LN auf der Rückhand. Strategie Schnittwechsel, Störangriffe mit der Rückhand und Endschlag mit der Vorhand. Abwehr spielen ich nur zur Not. Je nach Gegner greife ich mal mehr oder mal weniger an.

Zu dem Beitrag von Deserteur ich kenne auch keinen der nach dem Aufschlag den Schläger unter dem Tisch hat ;)

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Oktober 2014, 22:21 
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Hallo Sportsfreunde,

.... sorry, ich hatte nicht korrekt gefragt! Ich meinte natürlich einen Aufschlag mit einem NI-Belag.....!
@ RealGyros, ich glaube Deine Aussage könnte zutreffen. Vielleicht macht man tatsächlich aus der 'Entfernung' eine längere Armbewegung als direkt an der Platte und dadurch auch eine schnellere Armbewegung.
Jeder kennt es ja, wenn man schon mal beim Training nach einem Ballwechsel den Ball holt und den so richtig mit US aus 3..4.. oder 5 m Entfernung von der Platte "zurückhackt" ( also lang durchgezogene waagerechte Armbewegung), wenn dieser als Aufschlag "gelingt", dass hier ein extremer Schnitt drin ist. Bei diesem Schlag setzt man ja ein richtiges Tempo in die Armbewegung, alleine schon, weil der Ball ja so weit fliegen soll...
Ich versuche demnächst beim Training mal des öfteren einen Aufschlag aus ~ 1/2 m Entfernung zu machen.

@Deserteur, irgendwie hast Du natürlich Recht, dass der Gegner mehr Reaktionszeit hat, aber wenn man es so schafft, deutlich mehr US zu erzielen, dann nützt die Mehr-Reaktionszeit dem Gegner vermutlich nichts, da er wohl nur zurückschieben kann. Fast alles andere würde wohl eher im Netz landen.Bei dieser Variante ist es gar nicht mein Ziel, meinen Gegner zu überraschen, sondern nur extrem viel US zu spielen. Dies könnte sich auch im Doppel sehr positiv auswirken...
Anmerkung: Gedacht ist natürlich auch nur auf einen NI-Belag des Gegners!

@ Tengelmann..., was meinst Du mit Länge...? Die Länge der Armbewegung oder die Länge des Aufschlags?
Sicher wohl die des Aufschlags! OK, aber wie schon erwähnt, wenn da so viel Schnitt 'drin ist' , wird er wohl ausschliesslich als Schupf retourniert werden können,.... zumindest in "unseren" Klassen (behaupte ich mal)

Gruß
Eisenfuß

Zitat:
Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance.
Winston Churchill


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