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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2013, 11:44 
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vielen dank für die (fast) fachmännische erklärung der spinumkehr oder sollte ich sagen: spinweiterleitung?? darüber gibts ja auch ellenlange diskussionen, wie es den nun heissen soll. habe die neubauer-glantis getestet (ja, alle) bzw gespielt und weiss sehr wohl, was su ist, auch meine trainingskollegen, die nicht durchwegs dummbeutel sind.

und was soll ich sagen?? der anti loop macht su. woran das liegen mag, weiss ich nicht, aber ich weiss, was ich gesehen habe.

ich mach mir ja da nicht den spass, irgendwelche falsche aussagen zu tätigen. keine ahnung, was das bringen soll!? ich gebe hier nur meine selbst gemachten eindrücke und erfahrungen zum besten.

vielleicht hat jemand angst, mit einem preisgünstigen produkt ernsthafte konkurrenz zu bekommen?? so ähnlich wars doch schon beim alligator anti!?

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yinhe lq 2, nittaku flyatt soft 1.8, Lion claw 0.5


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wer immer die wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes gedächtnis leisten.


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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2013, 12:13 
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Wer sollte denn Angst haben? Ich jedenfalls nicht, und sollte der hier diskutierte Sunflex Anti eine echte Spinumkehr haben, dann wäre das super.
Ich unterstelle dir auch keine Falschaussage, nur eine inkorrekte oder besser nicht komplette Interpretation dessen was du erlebt hast.
Viele Spieler sehen viel US wo kein US oder nahezu kein US ist bei Material, einfach weil sie mit der falschen Erwartung an den Ball gehen, passiert ja z.B. auch oft bei leeren kurzen Aufschlägen, wo man den Stempel sieht und sie trotzdem ins Netz fallen.

Ich habe bisher viele Antis gesehen. 804, Beast, Nightmare, ABS, Grizzly, Gorilla, Super Anti, Toni Hold New 40, einen alten Toni Hold Anti Spin oder wie er hieß, Nittakku Best Anti, BTY Super Anti, diesen Joola Teppich Anti, Joola Amy, usw.
Echte SU hatten nur die riiiiiiichtig alten Antis die schon angefangen haben zu glänzen und/oder zu bröckeln, dann nachbehandelte 804er/Super Anti und die Antis vom Doc und natürlich die vom MSP. Selbst ein Joola Amy war von der SU richtig richtig schlecht.
Bei einem herkömmlichen OVP Anti, der nicht mit Armor All oder ähnlichem behandelt wurde (und in dem Fall ist es behandelt, weil ich die Spieleigenschaften verändere), glaube ich die SU erst, wenn ich sehe, wie ein Blockball auf Topspin auf dem Boden zurückrollt.

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2013, 13:14 
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fiksdotter hat geschrieben:
vielen dank für die (fast) fachmännische erklärung der spinumkehr oder sollte ich sagen: spinweiterleitung?? darüber gibts ja auch ellenlange diskussionen, wie es den nun heissen soll.

Beides richtig und nur eine Frage der Sichtweise.

Ist Licht eine Welle oder ein Teilchen? ;)

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seit 11/11 auf LN umgestellt, Ziel: moderne Abwehr.
Derzeit im Test: Victas VS>401 2.0 | Victas Koji Matsushita | Tibhar Grass D.TecS 1.2


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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2013, 13:15 
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Uli

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Februar 2015, 00:58 
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Habe heute den Sunflex Anti Loop mit 1,2mm Schwamm auf einem Yinhe T6 und T64 in max auf der VH spielen dürfen.
Mein gewünschtes Spielsystem: alles, außer Angriff mit der RH

Es gelang mit dem Anti Loop, Topspins sicher zurück zu spielen, auch feste Topspins. Diese konnten von mir jedoch nicht kurz oder halb lang gespielt werden, sondern wurden meistens recht lang. Wenn ich mit dem Anti Loop angegriffen habe, war die Geschwindigkeit nicht gerade gering.
Lange Abwehr ging sehr gut/sicher, wirkte jedoch nicht unbedingt gefährlich.

Frage: Wie bekomme ich es hin, dass beim Spiel am Tisch gegnerische Topspins kürzer geblockt werden können?
Hilft da ein Schwamm Neubauer ABS oder wird das Spiel zu unsicher, wie z.B. Grizzly/ABS?
Sollte ein langsameres Holz gespielt werden? Wenn ja, welches (verkleinertes NSD/Hammer & Sichel/Maze Tec All+)?

Bin für jede Idee oder jeden Hinweis dankbar :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 17. Februar 2015, 01:10 
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Noppenjunkie hat geschrieben:
Frage: Wie bekomme ich es hin, dass beim Spiel am Tisch gegnerische Topspins kürzer geblockt werden können?
Hilft da ein Schwamm Neubauer ABS oder wird das Spiel zu unsicher, wie z.B. Grizzly/ABS?

Ich denke, dass ist in erster Linie eine Frage der Technik, jedenfalls ist das beim ABS so. Du musst zum Zeitpunktes des Ballkontaktes (der Block wird in der aufsteigenden Phase angenommen) den Schlaeger leicht zuruecknehmen und dadurch sozusagen einen "Bremseffekt" erzeugen. Das ist nicht ganz einfach und braucht ein wenig Uebung.

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 14:54 
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Ja, ok, das ist bei den LN ox ja genauso. Trotzdem die Frage: Hilf da ein ABS-Schwamm von Dr. Neubauer oder ist das Blödsinn?

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 16:31 
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Noppenjunkie hat geschrieben:
Trotzdem die Frage: Hilf da ein ABS-Schwamm von Dr. Neubauer oder ist das Blödsinn?

Koennte schon sein, jedenfalls behaupten einige Experten, dass es der beste Schwamm fuer GlAnti sei. Er bremst schon gut ein, ist aber recht hart. Wenn also die Technik nicht stimmt gehen dir die in Dinger auch hinten raus, vor allem gegen feste TS. Ich hatte mal einen Grizzly-ABS getestet (gleicher Schwamm, schnelleres OG) und das war mir persoenlich zu unkontrolliert und mir gerieten viele Ball lang.

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 20:35 
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Wieso sollte man unter einen klassischen Anti einen anderen Schwamm kleben? Gibt doch genug langsame klass. Antis wie BestAnti, ToniHolt u.s.w.?
Ich hatte den BestAnti auf meinem Def-Holz: deutlich langsamer als die ox-Noppe. Mit lockerer Schlägerhaltung war kurz blocken eig. kein Problem (auch nicht auf nem All+-Holz).

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 3. November 2015, 02:10 
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Kann es sein, dass der o.a. Anti in der Stärke 1,5mm schneller als 1,2mm ist? Ich dachte eigentlich, es sei umgekehrt, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 3. November 2015, 08:31 
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Noppenjunkie hat geschrieben:
Kann es sein, dass der o.a. Anti in der Stärke 1,5mm schneller als 1,2mm ist? Ich dachte eigentlich, es sei umgekehrt, oder?


Ja, der Maximum ist sogar richtig flott.

Mein Trainingspartner (Ex-DDR Spitze) spielt Ihn sehr erfolgreich als "KN-Ersatz" auf der RH.

Der Sunflex hat auf einen OFF+ Holz mit KN Technik einen super Störeffekt sprich starke Fallsucht beim Gegner.


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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 3. November 2015, 16:42 
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Danke für die schnelle Rückmeldung :ok:

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Februar 2016, 11:38 
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Verein: 2020/21 TTVMV
Danke, dass Du Maik S. zitierst oder besser gesagt kopierst. Und dann noch ein kleiner Link für ein Casino.
Prima, so stelle ich mir Forenuser vor...

Deine gesamten Posts sind irgendwie komisch, immer alte Topics und du laberst dummes Zeug :)

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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 29. März 2016, 10:56 
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Beiträge: 1
Hallo Materialschlachter :mrgreen: ,
durch dieses Forum bin ich auf den Sunflex Anti Loop aufmerksam geworden.

Ich bin klassischer langer Abwehrspieler, der schon seit über 40 Jahren auf der RH einen Anti spielt. Anfangs natürlich den Toni-Hold-Anti (es gab anfangs keinen anderen) später dann den Back-Spin von Joola und dann ununterbrochen seit mehr als 20 Jahren den Yasaka Anti Power. Als ich zum YAP wechselte, habe ich schon eine ganze Weile gebraucht, um mich auf diesen gegenüber dem Back-Spin deutlich anderen Anti erfolgreich umzustellen. Nach ca. 2-3 Monaten merkte ich dann aber, dass mich dieser Belag deutlich gefährlicher machte als der doch sehr langsame und "brave" Back-Spin. Ich habe dann im Laufe der Jahre neben einer sicheren langen Abwehr zwei Schläge kultiviert, die mich bis in die OL gebracht haben. Zum einen war das ein sehr aggressiver langer RH-Schupfball über dem Tisch, den ich mit viel Tempo spiele und dem Gegner damit die Zeit nehme, sich gut zum Ball zu stellen. Der zweite Schlag ist der RH-Schuss auf US-Bälle, die mir etwas höher auf der RH angeboten werden. Diese höheren Bälle kommen sehr oft durch den oben beschriebenen schnellen Schupfball zustande.
Der RH-Schuss unterliegt allerdings einigen Beschränkungen. Hohe, langsame Spinbälle, die viele Angreifer als wirkungsvolle Waffe gegen Material anwenden, konnte ich in den letzten Jahren (ich bin inzwischen über 60 Jahre alt) nur noch sehr unsicher attakieren.
Außerdem kämpfe ich in den letzten Jahren gegen den Trend an, dass mir viele meiner RH-Schüsse ein kleines bisschen zu lang geraten. An guten Tagen kann ich mit diesem Schlag immer noch viele Punkte machen, an schlechteren ist die Ausbeute mit diesem Schlag dagegen eher bescheiden. Ich habe in den letzten 8 Monaten zwei Mal pro Woche diesen Schlag systematisch mit einem sehr guten Trainingspartner trainiert. Das Ergebnis dieser Bemühungen fällt verhältnismäßig bescheiden aus. Der Trend (Ball geht über den Tisch) ist allenfalls etwas eingebremst, ist aber immer noch (zu stark) vorhanden.
Jetzt kommt der Sunflex Anti-Loop ins Spiel. Auf der Suche nach einem Anti, mit dem ich vielleicht besser zurechtkomme, bin ich (über diesen Thread) zum AL gekommen.
Ich hatte eigentlich gedacht, dass der AL deutlich langsamer sein würde als der YAP, der ja schon einer der schnelleren seiner Zunft ist. Meine Hoffnung war, dass ein etwas langsamerer Anti dazu führen würde, dass der Ball beim RH-Schuss nicht so oft über den Tisch segeln würde wie beim YAP.
Ich hatte mir den AL in den Stärken 1,2 und 1,5 mm bestellt und war doch sehr überrascht, als ich nach der Montage auf zwei Schlägerhölzer feststellen musste, dass der Belag deutlich schneller ist, als der YAP.
Grund dafür ist offensichtlich der Soft-Schwamm, der wenig bis gar keine Bremswirkung erzeugt. Auf der VH spiele ich einen Globe999 in der weichen 1.00 mm E-Version. Der AL ist in beiden Schwammstärken deutlich schneller als mein VH-Belag.
Das Obergummi ist dagegen deutlich weniger flexibel als der YAP. Das merkt man deutlich beim Ballaufschlag, der sich anhört, als ob der Ball auf Wellpappe aufschlägt. Das ist für mich ein erster kleiner Nachteil des AL. Ich drehe sehr wenig (Aufschlag und gelegentlich beim Schupfen über dem Tisch). Wenn ich dann aber mal (häufig in entscheidenden Situationen) überraschend mit der RH mit dem Globe999 schupfe, mache ich mit diesem Schlag sehr oft den Gewinnpunkt. Durch das sehr laute Schlaggeräusch des AL könnte ich mir vorstellen, dass das Drehen des Schlägers viel eher bemerkt wird als beim YAP, bei dem sich die Schlaggeräusche kaum vom Globe999 unterscheiden.
Die ersten Schläge mit dem AL waren dann zunächst mal ernüchternd: Der Belag hat eine ganz andere Charakteristik als der YAP. Er spielt sich über dem Tisch sehr hart (siehe Geräusch) und dabei auch sehr schnell. Von den ersten Bällen flogen mir etliche weit über den Tisch. Erst nach einigen Minuten konnte ich mich zunehmend besser auf die Spieleigenschaften des AL einstellen. Ohne genau sagen zu können, was ich anders machte, bekam ich langsam etwas mehr Gefühl. Tendenziell muss ich den Schläger wohl etwas steiler anstellen, sonst springt mir der Ball zu hoch ab, fliegt über den Tisch oder lädt den Gegner zum Abschießen ein.
Auch in der langen Abwehr war zunächst eine deutliche Umstellung meiner Schlagtechnik nötig, um halbwegs sicher zu werden. Harte schnelle TS bereiteten noch am wenigsten Probleme, viel schwieriger waren langsame Spinbälle, die mein Trainingspartner gegen mich immer besonders gerne auspackt. Mit dem YAP habe ich im Laufe der Jahre gerade für diesen Ball sehr viel Gefühl entwickelt. Dieses Gefühl fehlte mir mit dem AL zunächst völlig. Auch hier kam dann im Laufe der nächsten halben Stunde langsam aber sicher etwas mehr Sicherheit in meine Schläge. Wie ich dann im ersten Zweisatzspiel feststellen musste, reichte die Sicherheit mit dem AL aber doch noch nicht aus, um meinen Trainingspartner ernsthaft zu gefährden. Auch mit dem YAP habe ich gegen ihn (wir trainieren mindestens einmal pro Woche gegeneinander) allenfalls eine 30 % Siegchance. Insbesondere bei Schlägen unter Zeitnot fehlten mir noch die Automatismen, mit denen ich sonst viele Bälle noch retten kann. Anders ausgedrückt, ich musste mit dem AL noch jeden Ball bewusst spielen, da ich sonst die YAP-Technik und nicht die notwendige AL-Technik spielte.
Ich bin aber guten Mutes, dass ich den AL von der Sicherheit her in den Griff bekomme. Das auch deshalb, weil ich mit 3-5 Trainingstagen pro Woche ein Vieltrainierer bin.
Wenig sagen kann ich bisher über den Störeffekt des AL. Da mein Gegner am ersten Trainingsabend mein Anti-Spiel in- und auswendig kennt, hatte er auch mit dem AL eher wenig Probleme. Der Störeffekt des Antis ist aber ohnehin nicht mein Hauptstandbein. Ich komme vor allem über die Sicherheit, den aggressiven Schupfball und über meinen RH-Schuss.
Und damit käme ich zu dem Aspekt, der den AL für mich auch langfristig sehr interessant werden lassen könnte. Vom ersten Moment an konnte ich damit besser schießen als mit irgendeinem Anti vorher. Das wunderte mich zunächst, denn das höhere Tempo des Belages hatte mich eigentlich genau das Gegenteil vermuten lassen. Die Schüsse mit dem AL haben eine deutlich flachere Flugbahn, was meinem RH-Schuss-Fluch (zu lang und damit über den Tisch) entgegenwirkt. So gut, wie ich an dem Abend mit dem AL schießen konnte, habe ich mit YAP selbst an guten Tagen nicht schießen können. Natürlich kam nicht jeder Schuss. Die Fehler hatten aber keine Tendenz wie beim YAP. Ich hatte schon nach wenigen Schlägen nicht mehr das krampfhafte Gegensteuern (mehr nach unten) im Hinterkopf. Mit dem AL konnte ich so schießen, wie mir der Schläger gewachsen war, ohne jegliches Nachdenken einfach draufhauen.
Neben der flacheren Flugkurve beim Schuss kommt hinzu, dass der Belag aufgrund seines Tempos deutlich härtere Schüsse ermöglicht.
Vielleicht noch wichtiger, auch die schon oben angesprochenen langsamen Spinbälle, mit denen mich versierte Angreifer gerne volltexten, konnte ich sehr sicher und sehr hart abschießen. Mit dem YAP waren Schüsse auf diese Bälle eher Roulette als sichere Spieloptionen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Trainingseinheiten mit dem AL. Sollte es mir gelingen die Sicherheit in den passiven Schlägen auf das Niveau zu bringen wie beim YAP könnte der AL für mich zu einem echten Glücksgriff werden.
Da man den Tag aber bekanntlich nicht vor dem Abend loben sollte, bleibt abzuwarten, wie sich das Spiel mit dem Anti-Loop entwickelt. Nicht einzelne Schläge machen letztlich die Spielstärke aus, sondern das Gesamtpaket, das sich ergibt. Die ersten Eindrücke machen mich aber sehr hoffnungsvoll.

mfg
Greismeister


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 Betreff des Beitrags: Re: sunflex anti loop
BeitragVerfasst: Dienstag 5. April 2016, 21:03 
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Hallo Greismeister,

vielen Dank für deinen informativen Bericht, den ich als YAP Nutzer mit großem Interesse gelesen habe. Auf welchem Holz hast du den AL getestet?

Ich habe genau die gleichen Erfahrungen mit dem AntiLoop in 1,5 gemacht, der Belag ist wirklich überraschend schnell. Nach einem kurzen Test mitten in der Runde habe ich ihn vorübergehend in meine Materialkiste gelegt, aber nach dem Lesen deines Berichtes werde ich ihn wohl spätestens in der Sommerpause eine neue Chance geben.

Bitte berichte weiterhin über deine Trainingserfahrungen... :ok:


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