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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 10:32 
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ferring hat geschrieben:
destruktivsatan hat geschrieben:
Neppomuk hat geschrieben:
Was hier - wie schon öfters - übersehen wird, ist daß das Aufspringen auf dem Tisch viel Drall schluckt. Ja nach Tisch / P-Ball Kombi kann das beträchtlich sein. Dazu gibt es schon einen Beitrag -> SuFu. Was nutzt es also wenn der Ball mit ultraviel Drall das Gummi verläßt und nach dem Aufspringen 30% !? verloren gehen !?


Stimme ich voll und ganz zu!


hat was mit Mathe und Physik zu tun :shock:
a) 70 % US sind zumindest in"unteren Klassen" ein Wert, der durchaus störend sein kann
b) wenn der Ball 30% US beim Aufprall verliert bleibt die "Energie" wohl "auf" dem Tisch, d.h. der Ball springt noch kürzer und flacher ab - es soll Gegner geben, denen das nicht liegt
Sicherlich gibt es Spieler denen der Schupf-US egal ist, denen hat der Schupf-US zu Z Zeiten aber auch nichts ausgemacht
und sicherlich stört auch ein sicherer Schupfball ab bestimmten Klassen nicht mehr - nur spielen zum Glück nicht alle in diesen "Klassen".
Auch zu P-Ball Zeiten macht "max"-Schupf-US noch Sinn, zumindest gepaart mit Sicherheit!
ferring


Falsch der Ball springt zwar kürzer, aber höher ab. Die Energie geht nicht einfach verloren, sie verschiebt sich, je nach Reibung, nur nach oben, das nennt man Physik glaube ich :peace:
Einen flacheren Ballabsprung wirst du nur beim Spinnigen Topspin bemerken, weil die Rotation den Ball schneller Fallen lässt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 10:54 
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ja, der P-Ball frustet mich :rot:
aber der sichere, spinnige Schupfball ist und bleibt gerade in "Unteren" Klassen der Punktebringer.
Mit "richtigem" US rechnet man beim P-Ball doch gar nicht mehr.
Um so wichtiger ist die von Dir angesprochene Anpassung, um wieder US in den Schupfball zu bekommen.
Nur wenn ich Bälle mit "richtig" US spielen kann, habe ich die Möglichkeit den US zu variieren und einfache Punkte zu machen.
Und selbst wenn der Max-US durch den Tisch zusätzlich reduziert wird - es kommt doch immer noch US beim Gegner an, der beim P-Ball eher nicht damit rechnet.
Bei Materialspielern (insbesondere bei Drehern) sind die Schnittwechsel noch extremer, wenn Sie denn mit dem P-Ball US generieren können.
Das Absprungverhalten des Balls variiert dann ebenfalls sehr, so dass unter Umständen der "einfache" Ball in die Tischmitte für Fehler des Gegners reicht.
Na klar gilt das nur noch sehr bedingt in Klassen, in denen die Gegner ausreichend stark und/oder beweglich sind.
ferring

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 12:03 
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Gut und schön, Ferring. Mir ist nur nicht klar, mit welchen Deiner Beläge (nach Signatur) Du Deinen Monsterschnitt generieren willst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 12:27 
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Steff hat geschrieben:
Falsch der Ball springt zwar kürzer, aber höher ab. Die Energie geht nicht einfach verloren, sie verschiebt sich, je nach Reibung, nur nach oben, das nennt man Physik glaube ich :peace:
Einen flacheren Ballabsprung wirst du nur beim Spinnigen Topspin bemerken, weil die Rotation den Ball schneller Fallen lässt.


Das trifft nur zu, wenn wirklich gleich viel Ernergie, sei es in Form von Rotation oder Tempo, im Ball ist. Und das bezweifele ich stark. Es ist deutlich schwerer, dem Ball die gleiche Rotation und das gleiche Tempo zu geben wie früher, sowohl für Angreifer als auch Abwehrer.
Grade Abwehrer produzieren mittlerweile oft Bälle, die nur noch halblang springen und ihren höchsten Punkt noch überm Tisch erreichen. Diese Bälle kann der Hobby Angreifer nicht mehr so fest nachziehen wie früher. Das ist das gleiche wie mit einem Glanti: Schafft man es, den Ball wirklich flach und halblang zu halten, kann man genauso erfolgreich blocken wie früher. Schafft man das nicht, kann der Gegner viel einfacher nachziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 14:12 
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pepe hat geschrieben:
Gut und schön, Ferring. Mir ist nur nicht klar, mit welchen Deiner Beläge (nach Signatur) Du Deinen Monsterschnitt generieren willst.


Mit P-Ball gar nicht und ich bin mit Ende dieser Z-Ball Saison mit meinen "Schlägern" "nur" noch Hobby-Spieler

Im letzten Training (mit P-Ball) habe ich "Blütenkirsche" mit Japan-Schwamm getestet
und den "Klassiker" Friendship 729 Origin (Soft) die Beide gut US generierten.

Monsterschnitt wie zu Z-Ball Zeiten gibt es so nicht mehr, trotzdem ist m.M.n. Schupfen auch mit dem mit P-Ball machbaren Schnitt nicht sinnlos.
Auch so einen Ball kann man meist nicht einfach "durchrohren", zumindest nicht in der KL in der ich zuletzt gespielt habe.
Und wenn ich unsere KK Spieler ansehe, so kommen die mit einem sicheren Schupf- und Blockspiel trotz "Joola Prime" immer noch sehr gut zurecht.
ferring

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 14:34 
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Die Erfahrung mit dem ABS-Ball lehrt, dass der Monster-US nicht mehr möglich ist, völlig egal wo die Energie verloren geht. Ein guter Unterschnitt-Ball hilft trotzdem weiter, das Hauptaugenmerk sollte jetzt aber auf Länge und Platzierung gerichtet werden. Durch den langsameren ABS-Ball kann z.B. ein langer flacher US-Ball nicht mehr mit dem Druck angegriffen werden wie zu Zelluloid-Zeiten. Das hilft dann schon, egal ob man den Angriffsball blocken oder abwehren will. Was mir als "Dreher" verlorengegangen ist, sind die einfachen Punktgewinne durch Schlägerdrehen beim Schupfen.

Zum Thema griffige Beläge und ABS-Ball habe ich auch einiges durchprobiert. Sehr kontrolliert und extrem sicher im Block ist der Nittaku Factive. Die Schnittspitzen sind nicht so extrem, dafür aber kontrolliert abrufbar. Deutlich giftiger spielt sich der Nittaku Fastarc C1, der ist aber auch schwerer zu kontrollieren und entfaltet seine Giftigkeit nur bei bei Bällen, die mit einer kurzen, sehr schnellen Bewegung getroffen werden. Bei einer langen "Schiebebewegung" kommt nicht viel US ins Spiel. Mit dem Fastarc G1 kann man auch sehr viel US erzeugen, auch mit einer eher kurzen Bewegung aber durch den geringen Katapult etwas kontrollierter als beim C1.
Aber auch die Klassiker wie Vari Spin und Quattro können mit dem ABS-Ball durchaus gut gespielt werden. Generell würde ich sogar sagen, dass mit dem ABS-Ball Beläge (wieder) gut funktionieren, die eigentlich schon fast vergessen waren. Die neuen Beläge mit dünnem OG und extradickem Schwamm machen es einem nur leichter, die gleiche Rotation zu erzeugen wie mit den katapultarmen Belägen.

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zurück zur Noppe mit: Nittaku Fastarc G1 1,8|Nittaku Resist II|Feint Long 2 1,1
Im Test: Tibhar Genius 1,8|Victas Koji Matsushita|Spike P1 0,5


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 Betreff des Beitrags: !
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 19:33 
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Da hat sich doch noch ne gute Diskussion ergeben :ok: Sehr angenehm, besonders wenn die Contenance behalten wird. Statt hier die Launen abzuladen !
Natürlich sind manche Dinge zu P-Ball Zeiten unverändert wichtig. Würde nur in aller Bescheidenheit raten den Schwerpunkt weg vom Drallspiel hin zum Platzierungsspiel zu verschieben. Vielleicht macht es mehr Sinn den steinigeren Weg des Trainings und der Anpassung zu gehen, statt zu versuchen mittels Belagwechsel den P-Ball zu kompensieren. Was hier gerne thematisiert wird. Nur mal so für´s Hinterköpfle.

@EvilSc. interessanter Gedanke zu den Klassikern / P-Ball. Seh ich ähnlich, aber erzähl´s nicht weiter ;-) !

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Greets N.

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1. Seite: Koku 119 II (1,5 / 1,8), (Test: hoffentlich erst mal nix mehr ?)
2. Seite: Tibhar Rapid, Spinlord Tiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Februar 2019, 19:57 
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Neppo und EvilS:

Ein Mannschaftskamerad von mir, nicht der Beweglichste, aber mit einem gesegneten (Links)Händchen ausgestattet, spielt mit 2 x Donic Vario Belägen und hat seit wir auf ABS (Nittaku Premium) umgestellt haben, 50 TTR Plus gemacht. Er macht sehr viele Punkte mit platzierten Seit- Unterschnittaufschlägen und platzierten Schupfbällen. Seine Unterschnittbälle springen sehr flach und schnell ab, auch seine halbhohen Side- Topspins sind schwer zu blocken. Also ich beobachte das ABS-Klassiker-Phänomen auch ;-)

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Holz: S&T Dominate
VH: MX-P max rot
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Freitag 15. Februar 2019, 09:42 
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@Neppomuk: Sehe ich genauso. Das Spiel etwas umstellen (anpassen) und trainieren gehen, anstatt nur den alten Zeiten mit Zelluloidball und GLN hinterherzuheulen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschnitt mit ABS Ball
BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 06:39 
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Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
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an die Experten:
Wo etwa sollte ein Unterschnittball auf den Tisch platziert werden, damit dieser keinen US mehr durch den mitspielenden Tisch verlieren kann und wirkungsvoll ist?
Was passiert, wenn man bei dem Unterschnittspiel selbst zu viel Rückenlage hat?
Spielt man den Ball noch aus einer Seitwärtsspiellage oder wie muß man die Technik verlagern, um einen A-B-S-Ball wirkungsvoll spielen zu können?

Welche Entfernung vom Tisch ist die günstigste; tischnah, aus der Halbdistanz oder aus dem Rückraum?

Wie hoch sollte die spielausgleichende Balancehand geführt werden, um das Spiel aus der Abwehr
heraus optimal spannungsfrei in den Angriff umsetzen zu können?

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