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BeitragVerfasst: Samstag 7. September 2019, 13:31 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 16. Februar 2019, 12:23
Beiträge: 11
Spielklasse: 1. Kreisklasse oben
TTR-Wert: 1380
... der Titel sagt eigentlich schon alles. Ein Vereinskollege mit vergleichbarer TTR ist an Tagen wie gestern oft so gut drauf, dass er extrem kompromisslos spielt und alles trifft. Soweit, so schlecht.

Das eigentliche Problem liegt aber woanders: Wir habe viele Sätze gemacht und ich habe viel ausprobiert, die langen, sehr druckvollen Rollaufschläge so zurückzugeben, dass ich den danach nicht um die Ohren kriege. Das ist - schlicht gesagt - mit der o.a. Kombi nicht möglich, da der Ball so viel Energie hat, dass er von mir immer lang zurück kommt. Und dann zieht er VH wie RH durch...

- Blocks in die RH
- Scheibenwischer in die VH
- Hackschupf auf dem Tisch dicht am Auftreffpunkt
- Schritt nach hinten und langen Abwehrball

ALLES hat er mir um die Ohren gezogen. Versuchsweise mit der VH gegen gehen kriegt man nur einmal hin, da der Ball zu diagonal kommt. Drehen kann ich nicht - zu unsicher.

Was würdet Ihr machen?

_________________

1. Kreisklasse oberes PK, um die 1400 TTR
Spielweise: VH Konter / Angriff, RH am Tisch oder lange Abwehr
* Holz: Tibhar Stratus Powerdefence anatomisch
* VH (rot, 1.7mm): andro Hexer Grip SFX
* RH (schwarz, 0,5mm) Tibhar Grass D-TecS


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BeitragVerfasst: Samstag 7. September 2019, 14:35 
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Registriert: Dienstag 17. Februar 2015, 10:38
Beiträge: 115
Hi samz66,

ich spiele fast deine Kombi - den D'Tecs allerdings mit 1,2er Schwamm. Bei langen Rollaufschlägen gehe ich fast immer zurück und spiele Schnittabwehr. Falls mein Gegner einen harten ersten Topspin spielen kann, wird er das normalerweise auch tun. Dann bleibe ich nach der Aufschlagannahme gleich hinten.

Tipps:
- Im Spiel musst du beobachten, wo dein Gegner am liebsten beim Topspin steht. Die meisten mögen es, die RH zu umlaufen und dann diagonal zu ziehen. Dein Rückschlag sollte in diesem Fall eher nicht in Richtung Wechselpunkt/RH des Gegners gehen, sondern woanders hin. Wo das genau ist, ist ziemlich wurscht.
- Witzigerweise ist ein Ball etwa Schulterhoch mit viel Unterschnitt in die VH für viele ein Problem, weniger der flache Ball.
- Je länger dein Ball, desto eher wird dein Gegner nicht auf den ersten Schlag punkten können - hart ziehen ja, aber da du hinten geblieben bist, kannst du den fangen.

Im Training versuche ich im Moment zusätzlich, solche Aufschläge hart mit LN zurückzukontern (à la He Zhoujia; ein dickerer Schwamm hilft allerdings enorm). Für den Einsatz im Spiel ist das im Moment aber noch nicht sicher genug, im Training schaffe ich diagonal ca. 80%, parallel ca. 50% - da weiß ich aber, wo der Aufschlag hingeht.

Hau rein!

_________________
- Abwehr mit Zwischenangriffen -


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BeitragVerfasst: Samstag 7. September 2019, 16:40 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 16. Februar 2019, 12:23
Beiträge: 11
Spielklasse: 1. Kreisklasse oben
TTR-Wert: 1380
Danke!! Das macht mir schon mal Mut. Bei dem o.ä. Gegner ist eher der WP die Schwachstelle, da er VH wie RH gut zieht.
Hieße umgesetzt: Wenn ich am Tisch annehme, nehme ich möglichst früh und spiele Hackschupf auf den WP oder Block in die lange RH. Alternativ Schnittabwehr lang in die RH - das wird wohl bei den ganz langen, harten Rollaufschlägen die einzige Möglichkeit sein, nicht komplett abgeschossen zu werden. Das muss er ja auch erst einmal 3 Sätze durchhalten.

_________________

1. Kreisklasse oberes PK, um die 1400 TTR
Spielweise: VH Konter / Angriff, RH am Tisch oder lange Abwehr
* Holz: Tibhar Stratus Powerdefence anatomisch
* VH (rot, 1.7mm): andro Hexer Grip SFX
* RH (schwarz, 0,5mm) Tibhar Grass D-TecS


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BeitragVerfasst: Samstag 7. September 2019, 17:54 
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Beiträge: 771
Verein: SSV Hattert
TTR-Wert: 1660
Bei Rollaufschlägen ist die Platzierung beim Rückschlag wichtiger als alles andere. Wechselpunkt ist immer gut, Kurz -Lang - Wechsel auch

Grundsätzlich ist es mit dem Dtecs auch möglich, solche Bälle kurz zu retournieren - entweder durch einen Hackblock oder durch Hinhalten. Wenn du allerdings versuchst, den Ball früh zu nehmen, wird er niemals kurz werden können.
Um Tempo aus dem Spiel zu nehmen, musst der Balltreffpunkt weiter hinten liegen. Aber immernoch in der steigenden Phase!

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Holz: Arbalest Bogen
VH: Tibhar MX-S, 1,9/2,0mm schwarz
RH: Tibhar Grass D'Tecs, OX rot


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. September 2019, 16:20 
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Greenhorn

Registriert: Mittwoch 20. März 2019, 13:26
Beiträge: 11
Spielklasse: 2.KK
TTR-Wert: 1180
Hallo
da ich den D.Tecs auch spiele und auch Probleme mit den langen Aufschlägen in die RH habe, habe ich das mit Interesse gelesen.
Einfach mal den Ball fallen lassen und später nehmen...

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Donic Bloodwood, Andro Faktor 2.0 sw, Dtecs grass 0,5 rot


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. September 2019, 17:14 
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Beiträge: 973
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Spielklasse: 1.KK
TTR-Wert: 1439
Hallo,
Ich meine es wirklich nicht böse und bitte, bitte versteht mich nicht falsch, aber ganz ehrlich gesagt, weiß ich nicht wieso man mit unter 1400 (bzw. unter 1200) Punkten meint, den DTecS spielen zu müssen (geschweige denn spielen zu können)!?
Das ist beileibe keine Leichtspielnoppe und seine legendäre „Gefährlichkeit“ ist Dank Plastik eh nix mehr wert. Keinen Plan warum ihr euch selbst das Leben so schwer macht? Spielt doch nen Pogo oder irgendwas anderes, was eher zu euch passt. In der Kreisklasse, wo ich selbst spiele, zählt mMn in erster Linie die Sicherheit.
Liebe Grüße und nix für ungut,

Holger

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Cogitos Sägemeister - Palio The Way soft 2,1-TM ox


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. September 2019, 18:47 
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Beiträge: 378
Spielklasse: Kreisliga im HTTV
TTR-Wert: 1499
Ich bin ja auch immer der Meinung man sollte Material spielen das zu einem Passt aber in Hinblick auf Noppen sehe ich das etwas zwiegespalten.
Gerade meine letzten Erfahrungen mit der "leichtspiel" Noppe FL2 haben mir wieder gezeigt das man einfach nicht verallgemeinern sollte. Mit einem Dtecs spiele ich DEUTLICH sicherer als mit dem FL2. MIR passt der Dtecs besser auf den Schläger, klar kann das bei jedem anders sein.

Aber zum Thema, auch ich bin der Meinung das man durch gute Platzierung verhindern kann das der Gegenüber einen abschießt. Vor allem im moderaten TTR Segment bis 1600 Punkte.

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Neustart mit:

Diode V - ST - 101g
Rozena - 1,9mm - schwarz
Feint Long 2 - 1,1mm - rot


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. September 2019, 20:49 
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Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2011, 13:17
Beiträge: 664
Kommt es nicht eher auf die (notwendige) Spielweise an ... ?
Wenn ich weniger aggressiv mit der VH spiele, mag eine (unangenehme) Noppe wichtig sein.
Meine Meinung ist, dass ich mit einer passiven VH sowieso GRUNDSÄTZLICH nicht so weit komme. Genau das sieht man bei den Profis (Wann Xi, Filus, Mladenovic). Und genauso ist es auch bei den Amateuren, auf nicht so gutem Niveau.


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. September 2019, 21:13 
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Greenhorn

Registriert: Mittwoch 20. März 2019, 13:26
Beiträge: 11
Spielklasse: 2.KK
TTR-Wert: 1180
Auf Holgers Einwurf antwortend...
ich spiele noch nicht lange ... lange Noppen :-)
Hab auch andere LN ausprobiert, fühle mich aber mit dem d.Tecs wohl und es macht Spass.
Also, warum darf ich dann nicht d.Tecs spielen.

Hab die letzten 5 Jahre nur verloren, jetzt machts auch noch Spass.

Gruss

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Donic Bloodwood, Andro Faktor 2.0 sw, Dtecs grass 0,5 rot


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BeitragVerfasst: Sonntag 8. September 2019, 21:37 
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Registriert: Samstag 7. Januar 2006, 00:44
Beiträge: 973
Verein: Fortuna Bonn
Spielklasse: 1.KK
TTR-Wert: 1439
Patman hat geschrieben:
Auf Holgers Einwurf antwortend...
ich spiele noch nicht lange ... lange Noppen :-)
Hab auch andere LN ausprobiert, fühle mich aber mit dem d.Tecs wohl und es macht Spass.
Also, warum darf ich dann nicht d.Tecs spielen.

Hab die letzten 5 Jahre nur verloren, jetzt machts auch noch Spass.

Gruss


Natürlich darfst du DtecS spielen, so wie jeder andere auch! War nur meine persönliche Meinung zu dem Thema und dem, meiner unwichtigen Meinung nach überschätzen, Belag. :wink:

:peace:

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