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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 13:35 
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Mit dem P-Ball fehlt beim bewährten KN-RH-Spiel oft am Tisch der Drall. Angreifer können leicht eröffnen. Für ein effektives BKS Spiel fehlt einem im Alter oft die Schnelligkeit. Also muss eine neues Konzept mit folgenden Anforderungen her:

- Viel US / Drall möglich
- Sicher / kontrolliert / variabel in Return, Schupf und Block
- etwas "Störig"
- nicht zu schnell
- ggfs. untergeordnet gewisse Angriffsoptionen

Ein solches System soll hier mit einem Mark V 1,0 beschrieben werden.
Dessen Oberlage hat viel Naturkautschuk und ist damit auch ohne Klebrigkeit sehr griffig.
Der mittelharte Schwamm ermöglicht eine gewisse Restdynamik bei guter Kontrolle.

In der Praxis:

- Die Schläge sind durch den dünnen Schwamm (ungewohnt) flach und kurz.
- Mit dem M-V kann der technisch gute Spieler extra viel Drall in den Schupf / US / Service packen.
- Alle Schläge sind rel. sicher, kontrolliert und variabel spielbar.
- Kein Durchschlagen auf´s Holz
- Das Spieltempo kann gut reduziert werden (Abhacken als Return)
- Es lassen sich einfache, typische Noppenschläge (Druckschupf, Lift) integrieren.
- Der Angriff ist möglich, aber dieses Konzept braucht eine gute VH.

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Greets N.

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 14:14 
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Es gab bei uns hier in der Ecke einen Verein, in dem schon seit den 80er Jahren bei vielen auf der RH-Seite ein Sriver in 1,0 gesetzt war.

Gespielt wurde damit offensiv KN-mäßig und passiv mit teilweise stattlichem Unterschnitt. Was damit eingentlich gar nicht ging war Topspin.

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BeitragVerfasst: Sonntag 25. Oktober 2020, 16:19 
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Ich kenne von "früheren Zeiten" Spieler, die den Magic Carbon in 1.0 (dünne 1,3mm) gespielt hatten. RH Grass in OX. Ähnliches System wie von Glasgumminoppe beschrieben. Gegen Sriver war aber ekliger zu spielen. Returns sprangen flacher weg.

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Ich teste, also bin ich!

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BeitragVerfasst: Montag 26. Oktober 2020, 08:35 
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Manche Gegner halten den M-V 1,0 (RH) beim einkontern für ne KN ! Nach div. Tests ist der dünne M-V m.E. in folgenden Punkten überlegen:

- mehr Schnitt (US,SS) als andere dünne Klassiker (Sriver, Coppa, etc)
- deutlich flachere (unangenehmere) Flugbahn als schnittige / klebrige Beläge mit dickeren Schwämmen.
- mehr Dynamik als schnittige / klebrige Kontrollbeläge mit dünnem Schwamm.
- durch die med+ Härte kein Durchschlagen auf´s Holz (Kontrollverlust) bei frontalen Schlägen.

TS ??? Ist zumindest auf der RH zum Ball halten möglich.
Vielleicht taugt dieses System als Anregung für unter- bzw. mittelklassige Spieler am Tisch, die mit Noppen auf der RH mit dem P-Ball nicht mehr klar kommen.

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BeitragVerfasst: Montag 26. Oktober 2020, 12:05 
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Meine Gegenspieler/Teamkollegen k*tzen regelmäßig wenn ich mit dem MX-S auf der RH Schupfe. Das muss schon ziemlich viel Schnitt sein. Auf der VH siehts ähnlich aus mit dem Golden Tango, den ich allerdings nicht oft auf der RH spiele. Mit beiden Beläge ist der Schnitt mit alten Zelluloid übrigens sehr Mau und nur bei ABS kommt viel an. Der MX-S bringts für mich einfach.

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BeitragVerfasst: Montag 26. Oktober 2020, 20:23 
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Sriver 1,0 gibts leider nicht mehr, geht erst bei 1,3 los. Als der Ball noch aus Zelluloid bestand und 38mm gab es nicht wenige, zumeist ältere Spieler, die mit zweimal Sriver 1,0 vielen auch höherklassigen Topspinmonstern das Fürchten gelehrt haben. Diese Zeiten, fürchte ich, sind mit den Veränderungen des Balls vorbei. Zwar ist es nicht unmöglich, auch mit den Plastikbällen und dem beschriebenen Spielkonzept einigen Schaden anzurichten. Aber es ist schwerer, erfordert z. B. längere Ausholbewegungen, tieferes Stehen, gute Beine, kurzum: einige Athletik, die die älteren Spieler oft nicht mehr haben.


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BeitragVerfasst: Dienstag 27. Oktober 2020, 00:26 
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Cooler Thread, danke fürs Erinnern, dass ich den Mark V nochmals in 1,0 auf der RH testen wollte.

Um mich mal selbst zu zitieren:
Zitat:
Ich habe auch den Eindruck, wenn ich statt der 802-1 1.0 meinen Test-Mark-V 1.0 drauf hätte, würden das viele gar nicht merken ...

Quelle: viewtopic.php?p=249580


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BeitragVerfasst: Dienstag 27. Oktober 2020, 07:43 
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Banda2005 hat geschrieben:
Ich habe auch den Eindruck, wenn ich statt der 802-1 1.0 meinen Test-Mark-V 1.0 drauf hätte, würden das viele gar nicht merken ...

Vielleicht im offenen Spiel. Bei Service, Return und US ist der Unterschied krass ! Darum geht´s ja. Eine Art "Störspiel light" aufziehen zu können, ohne durch den fehlenden Effet von Jungdynamikern überrollt zu werden. Das dieser Stil gewisse technische Fähigkeiten fordert ist klar.
Bin gespannt auf deine Erfahrungen !

vdrsilver hat geschrieben:
...die mit zweimal Sriver 1,0 ... erfordert z. B. längere Ausholbewegungen, tieferes Stehen, gute Beine, kurzum: einige Athletik...
Da hast du Recht. 2x !! NI 1,0 zu spielen ist m.E. Unfug. Deshalb gilt das System nur für die RH. Die VH sollte aggressiv sein: KN oder offensiver NI. Das macht die Wechsel kurz und spart Kraft.

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BeitragVerfasst: Dienstag 27. Oktober 2020, 10:57 
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Neppomuk hat geschrieben:
Banda2005 hat geschrieben:
Ich habe auch den Eindruck, wenn ich statt der 802-1 1.0 meinen Test-Mark-V 1.0 drauf hätte, würden das viele gar nicht merken ...

Vielleicht im offenen Spiel. Bei Service, Return und US ist der Unterschied krass ! ... Bin gespannt auf deine Erfahrungen !

Ja, meinte das offene und auch eher gerade, schnittlose Spiel. Überall wo viel Schnitt generiert werden kann, ist der Mark V natürlich komplett anders.

Würde gerne von den Erfahrungen berichtet, doch so wie ich das sehe, kommen wir die nächsten Monate nicht mehr zum trainieren oder gar spielen ...


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BeitragVerfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 12:34 
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@Banda, deine Prophezeiung war leider korrekt :( Wir machen heut abend nochmal beides: Ein Abschlußtraining und das letzte Bier im Sportheim :bier: Dann gib deinen Senf zum M-V 1,0 halt im Advent ab :ja:

Wünsche allen gut durch den Lockdown zu kommen und daß sich die Situation im Dezember entspannt :pause:

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BeitragVerfasst: Samstag 31. Oktober 2020, 15:28 
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Hatte gestern beim letzten Training auch aus Spaß mal einen Giant Dragon Submarine in 1.0 auf der RH anstatt meiner Noppe. Hat auf Anhieb direkt Spaß gemacht und konnte auch eklig damit spielen. Auf Dauer ist der Submarine allerdings wohl zu lahm und auch zu schnittanfällig, vielleicht teste ich da auch mal den Mark V :D

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BeitragVerfasst: Samstag 31. Oktober 2020, 20:24 
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Gestern das letzte Training beim Ex-Verein verbracht. Die Kollegen spielen mittlerweile durch Neuzugänge 3 Klassen höher. Fazit des Trainingspartners zur M-V 1,0 RH auf AAp: Erzeugt ungewöhnlich viel Schnitt und die Blocks sind flach und fallen runter. Das ist zu P-Ball Zeiten schon viel.
Bonmot: man kann damit sogar einen kleinen Hackblock spielen. Kein Mörderschlag, aber immerhin muß der Gegner seine Schläge anpassen.

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BeitragVerfasst: Samstag 31. Oktober 2020, 21:29 
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Grüße
Klaas


Zuletzt geändert von Klaas am Montag 11. Januar 2021, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. Dezember 2020, 20:28 
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Ich habe mich jetzt auch (allerdings von dickeren FKE-Belägen auf der RH kommend) für eine Umstellung auf einen dünnen Abwehrbelag ohne FKE entschieden. Dazu eine Frage: Wie zieht man damit einen Rückhandtopspin? Die 'moderne' Technik - Ellbogen nach vorne, flach, mit viel Handgelenkeinsatz - klappt mit dem Tibhar Defense 40 in 0,9 mm ja wohl kaum. Wie also eröffnen?
Ich bin dankbar für Techniktipps.

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Holz: Der Materialspezialist Invictus
Vorhand: Dr. Neubauer Explosion ox
Rückhand: Xiom Vega DEF max.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Dezember 2020, 08:19 
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Der Tibhar Def. 40 ist viel langsamer als ein Klassiker, auch mit dünnem Schwamm. Mit letzterem läßt sich noch "ordentlich" eröffnen. Dafür ist der T-SD-40 eigentlich nicht gemacht. Was tun ?
Du kannst das Schlägerblatt mehr öffnen und den Ball vor dem Ellenbogen treffen. Dabei hilft zusätzlich der Einsatz des Handgelenkes. Ähnelt ein bischen einem "größeren" RH Flip.
Alternativ gäbe es noch den guten alten Klappschlag. Mit halboffenem Schläger an den Ball gehen. Dann aus dem Unterarm / Handgelenk von hinten / unten nach vorne / oben beschleunigen. Dabei das Blatt schließen. Handgelenkseinsatz bringt etwas Rotation.
Immer gilt: Treffpunkt höchster Punkt und seitlich / vor dem Ellenbogen. Mehr nach vorn und weniger reissen.

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