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 Betreff des Beitrags: Butterfly feint soft
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Oktober 2008, 19:47 
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kann mir jemand etwas über die Stärken des Feint Soft beschreiben?

Jemand aus unserer ersten Herrenmanschaft spielt den auf einem Abwehrholz und das sieht echt unglaublich was der alles fischt mit dem Ding und vor allem was da denn noch für ein Schnitt reinkommt.
Würde mich freuen , würdet ihr ien paar statements abgeben

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Holz : Joola Chen weixing
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 Betreff des Beitrags: Feint Soft
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Oktober 2008, 23:31 
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Beiträge: 197
nur in Stichworten, da wenig Zeit:

-weiche, elastische Noppen und sehr weicher Schwamm (ich glaube der gleiche wie der Feint III)
- halbwegs katapultig mit 1mm Schwamm (zumindest auf einem Joo Holz)
- sehr gefühlvoll
- viel Unterschnitt Erzeugung in der langen Abwehr (weit überdurchschnittlich)
- durch die griffigen Noppen eigener passabler Unterschnitt beim Schupfen generierbar (weit überdurchschnittlich)
- insgesamt ein sehr empfehlenswerter und absolut unterbewerteter LN Belag. Kommt besonders hier im Forum viel zu schlecht weg, bzw hat wenig Resonanz.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 11:19 
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Feint Soft teilt das Schicksal mit einigen "Klassikern", die schon lange auf dem Markt sind und auch heute noch ihre Daseinsberechtigung haben. Dieser Belag war "der" Referenzbelag der Langnoppenspieler in den 80er-Jahren und mit für den Boom der LN verantwortlich. In Deutschland war der legendäre Engelbert Hüging das Aushängeschild der Feint-Spieler. Die Kombi Feint Soft 1,0mm und Tackiness C 1,0mm war für Abwehrspieler dieser Zeit Kult. Durch die Neuentwicklungen von Noppenbelägen mit längeren und dünneren Noppen, die nach Änderungen des aspect ratio teilweise wieder verschwanden und durch die Veränderungen, welche das GLN-Spiel mit sich brachte, ist dieser LN-Typ jedoch etwas in Vergessenheit geraten. Ich denke da u.a. an Armstrong Twister und Tibhar Grass DEF und OFF. Für klassische Abwehrer, die mit viel Schnitt agieren, immer noch interessant. Mit dem Grass OFF ist auch aggressives LN-Spiel am Tisch möglich.

Der Feint Soft hat nicht ganz so lange Noppen (siehe Beschreibung hier im Forum unter Noppentests) wie die später entwickelten LN. Das macht ihn aber auch variabel. Sowohl die klassische Schnittabwehr ist damit spielbar als auch Noppenblock und Konter am Tisch. Dazu bedarf es aber schnellerer Hölzer. Feint Soft war meine erste LN, die ich in 1,0mm auf Hölzern mit härteren Außenfurnieren und gerne auch auf Carbonhölzern gespielt habe. Später bin ich dann auf den alten und seit vielen Jahren verbotenen Feint Long und später auf Grass Def umgestiegen, weil ich mehr Schnitt benötigte. In diesem Bereich wurde der Feint doch mit den Jahren von den meisten Konkurrenzprodukten überholt und der Störeffekt ist doch vergleichsweise geringer. In der Hand von Könnern ist aber immer noch viel möglich, wie hier auch angeführt wurde.

Angesichts der vielen Beschränkungen und permanenten Änderungen bei LN, könnte ein back to the roots vielleicht mal eine Überlegung wert sein. Im Gegensatz zu "früher, dürfte es aber angesichts des 40mm-Balls und der allgemeinen Tempoerhöhung dann schon eines schnellen Holzes bedürfen, um das Potenzial des Feints als Allroundnoppe auch in der Offensive ausschöpfen zu können. Das vergleichsweise geringe Tempo und der softe Schwamm sind ansonsten zu wenig durchschlagskräftig.

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Gnade hilft uns nicht weiter! Zynismus ist die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Ich teste, also bin ich!

Giant Dragon W16-L, LSD-EL, 1,0mm / Vega Pro 1,8mm
Giant Dragon W16-L, Strahlkraft 1,0mm / Nexxus XT Pro Hard 50 2,1mm
Bloodhound (verkleinert) Curl P1R 1,0mm / Hexer + 1,9mm
SIGA Intensity NCT, Firestorm Sof 1,5mm / Apollo II, Hard 2,1mm


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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 11:52 
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unsre nummer 5 spielt den auch in OX und vorhand tackniess c auf nem alten t.hold holz.

natürlich schnittabwerhspieler der alten schule.
ich selbst (gln blockspieler) hab mir mal mit dem schläger gespielt.

muss sagen das die feint noppen sehr griffig und geriffelt sind und weich.
der hinhalteblock mit offenem schlägerblatt geht mit diesen noppen gar nicht, die bälle fliegen an die decke :-)
aber dafür ist der belag nicht gedacht, ich bin dann mal hinter die platte und hab schnittabwehr gespielt und musste nur sagen wow wie gut sich der ball führen ließ und wiviel suppe da drin ist, also ich meine man kann doch sehr viel unterschnitt erzeugen mit dem ding, allerdings ist er meiner meinung nach auch recht schnittempfindlich.

geschwindigkeit ist meiner meinung nach langsam bis mittelschnell.

die haltbarkeit ist super der spielt den schon ewig und noch nix gebrochen

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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 16:08 
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Servus,
hab in einer Beschreibung gelesen, ox-Version für Schnittabwehr mit viel US möglich
Schwamm-Version für Konter und Block.
Das Obergummi ist dann wohl ein anderes als bei Feint 2 bzw. 3 ????
Weiß hier jemand genauer Bescheid?
Gruß
Helmut


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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 16:23 
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Schau einfach mal hier nach. http://www.noppen-test.de/butterfly.php

Dort sind die technischen Daten zu FL/FL II/FL III zu finden. Es sind unterschiedliche Beläge, also sollte das OX-OG auch anders sein. Lediglich die Schwämme bei Feint Soft und FL III spielen sich ähnlich und könnten identisch sein, wo ich mir aber nicht hundertprozentig sicher bin. Farbe, Weichheit und Spielgefühl sind nach meiner Ansicht super ähnlich. In die chemische Zusammensetzung kann ich natürlich nicht hineinschauen.

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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 20:06 
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Danke für den Hinweis.

Gruß
Helmut


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BeitragVerfasst: Samstag 4. Oktober 2008, 10:27 
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Vielen Dank für die ganzen Ratschläge. Kann ein schwarzer und ein roter Belag eigentlich unterschiedlich sein?

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Samstag 4. Oktober 2008, 12:44 
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Ja beim Feint scheinen sie etwas unterschiedlich zu sein. sagt zumindest ein Verinskollege von mir, ich kanns nicht beurteilen. Ich frage gerne noch mal nach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Butterfly feint soft
BeitragVerfasst: Sonntag 1. März 2009, 08:57 
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Beiträge: 361
Wird der Feint Soft eigentlich von jemanden aus diesem Forum hier gespielt?
Scheint ja nicht so beliebt zu sein.
Ich habe hier noch einen rumliegen. Macht einen sympathischen Eindruck :D
Hat den mal jemand auf einem Appelgren Allplay gespielt?

Gruß

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Butterfly Grubba All+ / Mark V 1,8mm / TSP Curl P3@r ox


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 Betreff des Beitrags: Re: Butterfly feint soft
BeitragVerfasst: Montag 2. März 2009, 08:49 
Habe den Belag ca. 8 Jahre in OX gespielt, allerdings etwas nachbehandelt was aber nicht interessierte. Mit dem 40 mm Ball war es allerdings aus, denn der Belag war dann einfach zu schnell, warum auch immer. Habe dann auf GLN und auf ein langsameres Holz umgestellt.
Anfang dieser Serie habe ich ihn nochmal reaktiviert und wenn der Insider nicht gekommen wäre hätte ich den wohl auch gespielt. Er war dann aber doch etwas zu unsicher, aber deutlich gefährlicher als der TT-Master. Nun gut, vielleicht brauche ich ihn dann doch nächste Serie :wink:


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 Betreff des Beitrags: Kurztest an der Ballmaschine
BeitragVerfasst: Samstag 20. November 2010, 17:03 
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Verein: Kesswil (CH)
Roter BTY Feint Soft mit 1.5 mm Schwamm

Kurztest an der Ballmaschine
Hab ein rotes Teil mit 1,5 mm Schwamm getestet. Der Belag ist mit Feint Long II, Feint Ox und Feint AG verwandt. Die Noppengeometrie ist identisch mit einer Aspect Ratio von 1 (1,5/1,5). Der Schwamm ist wohl identisch mit dem eher dämpfenden Schwamm des FL III und Armstrong Twister. Die Noppenhälse sind im Vergleich recht elastisch und die Griffigkeit ist eher niedrig. Der Belag generiert einen steilen Ballabsprung und ist wegen der Weichheit doch sehr griffig, was ihn bei gewissen Schlägen auch schnittempfindlich macht.

Eignung für tischnahes Störspiel (82)
US-Block, Stoppball (78): Kontrolle ist soweit gut und der Schlag hat etwas SU. Wegen des doch recht hohen Tempo sind kurze und halblange Bälle eher schwierig zu realisieren. Druckschupf, Schupfblock (86): Das Tempo ist ziemlich hoch und die Flugkurve eher medium. Seitenwischer funzt gut und da sind die Bälle auch flacher und tauchen etwas ab.

Eignung für Block- und Konterspiel (87)
NI-Block, Flip (88): Eigentlich ist das ein recht sicherer Schlag für den Aktivblock,wenn man mit dem gegnerischen Schnitt klar kommt. Tempo- und Platzierungsvariationen sind gut möglich. Blockspin und kurzer Topspin (86): Anziehen geht sehr leicht und auch Gegenziehen ist überraschend einfach. Die Platzierungsmöglichkeiten sind aller erste Sahne.

Eignung für Angriffspiel aus der Halbdistanz (88)
Treibschlag und Schuss (87): Trotz des direkten Ballkontakts ist das Tempo eher kontrolliert, Platzierungen gut möglich. Die Flugkurve ist auch hier eher medium.
Topspin (88): Sehr kontrollierter Schlag, der durch die eher hohe Flugkurve unterstützt wird.

Eignung für Abwehrspiel (84)
Schnittarme Abwehr und Liften (85): Diese Bälle kommen tot beim Gegner an und ich meine dadurch etwas Störeffekt zu erkennen. Platzierungen gelingen gut, das Tempo ist nicht sehr hoch die Länge der Bälle ist ebenfalls befriedigend. Lange Abwehr, Schneiden (83): Etwas schnittanfällig bereitet dieser Schlag zuweilen Probleme. Die SU ist gut und die Bälle kommen auch ziemlich flach über Netz geflogen. Der Schupf hat auch recht viel Schnitt.

Fazit
Der Belag gehört wohl auf ein schnelles Abwehrholz mit weichem Anschlag (Barna). Mir hat die die Version mit dem dicken Schwamm besser im Angriff gefallen, wo auch eine kontrolliertem Blockspiel möglich ist. Die Version hat mich in der Abwehr nicht überzeugt und man müsste wohl auf die 1.1 mm Version setzten


... zum grossen LN-Vergleich im Sammelthread!

_________________
Cheers, Martin

TIBHAR Evolution MX-S 2.1 | STIGA Hornet | PALIO WP1013 OX


Zuletzt geändert von martinspinnt am Freitag 17. Dezember 2010, 18:00, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Butterfly feint soft
BeitragVerfasst: Samstag 11. Dezember 2010, 08:50 
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Spielklasse: Bezirksliga
Ich habe den Feint Soft in 1,0 auf einem Abwehrbratpfannenholz im letzten Punktspiel der Hinrunde getestet und einen eher guten Eindruck davon. Eindrücke:
- Die Noppen sind recht weich
- Der Schwamm hat für mich keinen Katapult
- Kontrolle in der Abwehr sehr hoch
- Unterschnitt in der Abwehr recht viel
- Möglichkeit Topspin zu erzeugen, relativ griffig
- schnittanfällig was für mich als ex NI-spieler eher positiv ist
- NI-artig spielbar
- Wenig Störeffekt

In Summe eher eine kontrollierte, sichere Allroundnoppe die nicht so stört und viel Schnitt in der Abwehr produziert.

Ich habe gegen Spintopspins ein paar Fehler gemacht, das war das einzig negative. Werde dies im Training noch austesten ob man einfach das Blatt noch mehr schließen muß oder ob hier wie beim Neptune eine Schwachstelle besteht. Da der Schwamm keinen Katapult hat und der Belag sich ansonsten linear spielt, gehe ich nicht von einer schwachstelle aus.

Der Belag ist vergleichbar mit dem Giant Long Soft 1,0, hat aber dieses Eingraben des Balls in den weichen Schwamm nicht. Beim Long soft flliegt ein NI-artiger Topspin irgendwie nen halben Meter weiter als erwartet, dafür bremst der Block gegen feste Spins mehr als erwartet. Und ich bin mir unsicher ob ich mich daran gewöhnen kann 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Butterfly feint soft
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. Dezember 2010, 20:33 
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Mathduck hat geschrieben:
Ich habe den Feint Soft in 1,0 auf einem Abwehrbratpfannenholz im letzten Punktspiel der Hinrunde getestet und einen eher guten Eindruck davon. Eindrücke:
- Die Noppen sind recht weich
- Der Schwamm hat für mich keinen Katapult
- Kontrolle in der Abwehr sehr hoch
- Unterschnitt in der Abwehr recht viel
- Möglichkeit Topspin zu erzeugen, relativ griffig
- schnittanfällig was für mich als ex NI-spieler eher positiv ist
- NI-artig spielbar
- Wenig Störeffekt

In Summe eher eine kontrollierte, sichere Allroundnoppe die nicht so stört und viel Schnitt in der Abwehr produziert.

Ich habe gegen Spintopspins ein paar Fehler gemacht, das war das einzig negative. Werde dies im Training noch austesten ob man einfach das Blatt noch mehr schließen muß oder ob hier wie beim Neptune eine Schwachstelle besteht. Da der Schwamm keinen Katapult hat und der Belag sich ansonsten linear spielt, gehe ich nicht von einer schwachstelle aus.

Der Belag ist vergleichbar mit dem Giant Long Soft 1,0, hat aber dieses Eingraben des Balls in den weichen Schwamm nicht. Beim Long soft flliegt ein NI-artiger Topspin irgendwie nen halben Meter weiter als erwartet, dafür bremst der Block gegen feste Spins mehr als erwartet. Und ich bin mir unsicher ob ich mich daran gewöhnen kann 8-)

Hast du schon wieder getestet? Berichte doch mal...
Hatte mir den Belag neulich auch gekauft aber nur kurz angetestet, da ich den Octopus in den letzten Punktspielen genommen hatte. Die Umstellung wollte ich in der Serie nicht "erleiden".

Gerade das Retournieren von harten TS oder sehr effektreichen TS würde mich interessieren und das Angriffsspiel.

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VG, Ralf
Tenergy 25 1,9mm--- WOBBLER--- Grubba Carbon ALL+ 154gr

Noppen... find ich gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Butterfly feint soft
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Dezember 2010, 00:32 
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wie gesagt, gilt für die 1,1mm schwamm Version:
Na ja da gibts wenig hinzuzufügen. Ist halt ne recht kontrollierte Noppe mit wenig Störeffekt und viel Kontrolle. Die Angriffsmöglichkeiten sind ziemlich gut, zumindest wenn man NI-artig angreift. Man kann sicher einen leichten Pseudotopspin spielen. Auch ein Konterschlag mit NI-Technik und Beschleunigung klappt überdurchschnittlich (für LN) gut.
Spintops lassen sich abwehren/abhacken, es ist ziemlich viel Schnitt in diesen Schlägen. Der Belag spielt sich ziemlich linear, natürlich muß man das Schlägerblatt schließen, dem Spin anpassen. Bislang konnte ich noch nicht feststellen, daß bei bestimmten Schlägen unberechenbare Flummi/Katapultefefkte auftreten was extrem gut ist.
Feste Topspins kann man mit NI-Technik gegenkontern. Unterschnittkonter/Hackblock ist dagegen schwieriger.
Da ich ihn auf einem Abwehrholz probiert habe ist alles natürlich schnarchlangsam und super kontrolliert was aber mehr am Holz als an der Noppe liegen sollte :-) In der Abwehr kann man richtig reinsensen und der Ball fliegt wie ein Strich rüber. Ist echt klasse aber liegt mit Sicherheit zu einem guten Teil am Holz. Solange Spin drin war, kommt starker Unterschnitt aus der Abwehr.
Hackblock ist generell schwer, der ankommende Spin muß eingeschätzt werden. Schnittempfindlichkeit ist generell hoch, für Druckschupf gibts geeignetere weil schnittunempfinlichere Beläge.
Punkte kann man mit spinlosen Pseudotops, Kontern, dem guten Abwehrschnitt oder Schnittvariationen erzielen.

Ich hoffe das hilft weiter :wink:

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