"Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Gibt es hier neue Erkenntnisse? 
Holz: Scooper DEF (Der Materialspezialist)
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arrigo
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Ich spiele aktuell immer noch mit dem Zyre03 2.7mm auf meinem Dream Sonderbau. Der dicke Zyre03 funktioniert da gut, da das Holz mit 4mm Balsakern, Korkschichten zur Dämpfung und Bubinga Aussenfurnieren ganz wenig Eigenkatapult besitzt. Das Spinpotential ist sehr groß und ich kann das im Moment mit meinen bescheidenen Fähigkeiten noch nicht ansatzweise vollständig ausnutzen. Ich habe aber für mich beschlossen, mich mit dem Zyre03 durchzubeißen, da ich dadurch nur besser werden kann. Und der Zyre03 bringt den Spin mit ins Spiel, den ich für meine LN ox auf der Rückhand brauche. Das wichtigste im Umgang mit dem Zyre03 ist meiner Meinung nach, jede Technik aktiv auszuführen. Ein passiver Block zb auf gegnerischen Topspin, geht zwangsläufig meilenweit ins Aus. Aktiv dagegen gegangen andererseits, habe ich den Eindruck, dass die Kombi aus meinem Rendler Holz und dem Zyre03, den Spin des Gegners vervielfacht. Selbiges gilt beim Unterschnitt oder der Aufschlagannahme. Mir macht das Training auf jeden Fall wieder sehr viel Spaß und auch wenn mich die Kombi an schlechten Tagen noch mit vielen leichten Fehlern bestraft, bin ich doch zuversichtlich, dass ich durch Training und Konstanz letztendlich besser werde.
Den Zyre03 in 2.5mm werde ich nebenbei testen, sobald ich von Achim meinen auf LN ox abgestimmten Sonderbau bekomme. Aber grundsätzlich habe ich vor auf jeden Fall bei der Kombi Zyre03 + Re-Impact + LN ox zu bleiben.
Den Zyre03 in 2.5mm werde ich nebenbei testen, sobald ich von Achim meinen auf LN ox abgestimmten Sonderbau bekomme. Aber grundsätzlich habe ich vor auf jeden Fall bei der Kombi Zyre03 + Re-Impact + LN ox zu bleiben.
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
hört sich ja echt gut an
Danke für Dein Feedback.
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
hier nun die Ergebnisse des von mir selbst lang erwarteten Einsatzes des Zyre in 2,5 auf dem Tachi Holz. Das betrifft ausdrücklich nur mein Set-Up und auch nur die allererste Trainingseinheit.
In dieser ergab sich aber ein zwiespältiges Ergebnis. Ich werde dem Zyre definitiv weiter im Training austesten denn sein Potential ist unverkennbar, aber erst nach der Saison da er mein Spielsystem nur teilweise unterstützt und ich nicht wenig Arbeit investieren muss um das Potential zu heben. Ich bin aber auch nach wie vor der Meinung dass der Tenergy 05 in 1,7mm wirklich exzellent zum Tachi passt insofern lag die Messlatte auch sehr hoch.
Der allererste Eindruck war: die Rückmeldung ist schon ok also kein "pappig" oder ähnlich auch nicht auf dem Tachi, aber: die Rückmeldung des T05 1,7 ist präziser und irgendwie knackiger. Zweitens: glatt geschlagene Block/Konter gelangen mir anfangs beim Herumblödeln an der Platte ganz manierlich aber als wir dann systematischer Konterten hatte ich schon Probleme mit der Wiederholbarkeit der Schläge. Das hatte ich aber auch nicht anders erwartet, hier erfordert die Griffigkeit ihren Tribut. Wenn man die Bälle optimal trifft geht es schon, aber er erfordert deutlich mehr Konzentration und reagiert sensibler auf kleine Fehler. Das bestätigt die Feststellung meiner Vorredner, man muss ausgeprägt aktiv gegen den Ball gehen. Das gilt zwar auch für T05 und sogar die Noppen mit denen ich beim Blocken eine Art Kick-Block Bewegung mache, der Zyre fordert dies aber regerecht ein. Passives Spiel ist wirklich nicht sein Domäne was den Vorteil hat: man wird gezwungen aktiv zu agieren und das Spiel selbst zu bestimmen. Mit Achims Aussage: "Kurze, nach vorne gerichtete Bewegung => direktes, schnelles Spiel mit weniger Spin, aber mehr Penetration." hatte ich vorhin wirklich Probleme. "Nach vorne gerichtet" unterschreibe ich zu 100%, "direktes, schnelles Spiel mit weniger Spin" trifft für mein Empfinden wesentlich mehr auf den T05 zu, zumindest auf dem Tachi Holz.
Das bringt uns zu einer ausserordentlich Stärke nämlich das Spinverhalten und auch hier fiel mir wieder eine Besonderheit auf: spiele ich (für meine Verhältnisse) "normale" Topspins dann zeigt der Zyre einen sehr guten aber keinen herausragenden Spin. Treffe ich die Bälle extrem tangential mit sehr wenig Frontalanteil dann dreht die Flugbahn gefühlt Kringel und meinen heutigen Trainingspartnern gingen die Returns mehrere Handbreit hinten hinaus. Gleiches bei den Angaben auch bei Seitenschnitt. Das Interessante daran: es gibt kein konstantes Verhältnis zwischen Zyre und T05 sondern je nach Schlagcharakteristik entwickelt der Zyre kaum bis extrem viel mehr Schnitt als der T05, d.h. hier liegt etwas vor was über dem Belag hinausgeht. Nun werden die Kritiker wieder jaulen aber auch die können nicht abstreiten dass Achim genau dies, nämlich die Ausbreitung der Energie des Aufpralls entweder in Speed oder Spin, beschrieb was ich heute live erlebte. Und nein, ich bin kein Fake Account, was ich beschreibe ist echt.
Erstes Fazit:
> der Zyre hat spürbar Potential was sich (leider) für mein aktuelles Set-Up inkl. Spielweise nur bedingt in für mich messbaren Vorteilen umsetzen lässt. Aktuell leide ich unter der schlechteren Reproduzierbarkeit beim inzwischen für mein Spiel wichtig gewordenen Block/Konter weswegen ich die Rückrunde mit dem T05 weiterspielen möchte.
> auf jeden Fall werde ich mir nach der Saison Zeit nehmen um zu prüfen, ob ich mich in meinem Spiel auf den Zyre anpassen kann. Das Potential ist es mir wert, insbesondere das Spinverhalten.
> meine Eindrücke scheinen sich weitgehend mit denen von Neros (und teilweise auch Arrigo) zu decken obwohl er ein anderes Holz beschriebt. Er formuliert es zwar in anderen Worten, zwischen den Zeilen lese ich aber ähnlich Inhalte und auch Herausforderungen heraus. @Neros - Du hast doch auch ein Tachi - möchtest Du nicht einmal gegenchecken?
> mein Bauchgefühl sagt, Tachi, Zyre und mein Spielsystem ergänzen sich von ihrer individuellen Charakteristik her nicht optimal, nicht auf dem Niveau des T05 in der dünnsten Variante. Dies ist hauptsächlich begründet in der indifferenteren Rückmeldung gegenüber dem T05 in 1,7mm und der stärkeren Streuung beim Block/Konter. was zugegebenermaßen meinem technischen Niveau geschuldet sein kann. Als ich jedenfalls zu ersten Mal den Tactics montierte hatte ich dagegen spontan das Gefühl "das passt" was ich immer noch voll unterschreibe.
In dieser ergab sich aber ein zwiespältiges Ergebnis. Ich werde dem Zyre definitiv weiter im Training austesten denn sein Potential ist unverkennbar, aber erst nach der Saison da er mein Spielsystem nur teilweise unterstützt und ich nicht wenig Arbeit investieren muss um das Potential zu heben. Ich bin aber auch nach wie vor der Meinung dass der Tenergy 05 in 1,7mm wirklich exzellent zum Tachi passt insofern lag die Messlatte auch sehr hoch.
Der allererste Eindruck war: die Rückmeldung ist schon ok also kein "pappig" oder ähnlich auch nicht auf dem Tachi, aber: die Rückmeldung des T05 1,7 ist präziser und irgendwie knackiger. Zweitens: glatt geschlagene Block/Konter gelangen mir anfangs beim Herumblödeln an der Platte ganz manierlich aber als wir dann systematischer Konterten hatte ich schon Probleme mit der Wiederholbarkeit der Schläge. Das hatte ich aber auch nicht anders erwartet, hier erfordert die Griffigkeit ihren Tribut. Wenn man die Bälle optimal trifft geht es schon, aber er erfordert deutlich mehr Konzentration und reagiert sensibler auf kleine Fehler. Das bestätigt die Feststellung meiner Vorredner, man muss ausgeprägt aktiv gegen den Ball gehen. Das gilt zwar auch für T05 und sogar die Noppen mit denen ich beim Blocken eine Art Kick-Block Bewegung mache, der Zyre fordert dies aber regerecht ein. Passives Spiel ist wirklich nicht sein Domäne was den Vorteil hat: man wird gezwungen aktiv zu agieren und das Spiel selbst zu bestimmen. Mit Achims Aussage: "Kurze, nach vorne gerichtete Bewegung => direktes, schnelles Spiel mit weniger Spin, aber mehr Penetration." hatte ich vorhin wirklich Probleme. "Nach vorne gerichtet" unterschreibe ich zu 100%, "direktes, schnelles Spiel mit weniger Spin" trifft für mein Empfinden wesentlich mehr auf den T05 zu, zumindest auf dem Tachi Holz.
Das bringt uns zu einer ausserordentlich Stärke nämlich das Spinverhalten und auch hier fiel mir wieder eine Besonderheit auf: spiele ich (für meine Verhältnisse) "normale" Topspins dann zeigt der Zyre einen sehr guten aber keinen herausragenden Spin. Treffe ich die Bälle extrem tangential mit sehr wenig Frontalanteil dann dreht die Flugbahn gefühlt Kringel und meinen heutigen Trainingspartnern gingen die Returns mehrere Handbreit hinten hinaus. Gleiches bei den Angaben auch bei Seitenschnitt. Das Interessante daran: es gibt kein konstantes Verhältnis zwischen Zyre und T05 sondern je nach Schlagcharakteristik entwickelt der Zyre kaum bis extrem viel mehr Schnitt als der T05, d.h. hier liegt etwas vor was über dem Belag hinausgeht. Nun werden die Kritiker wieder jaulen aber auch die können nicht abstreiten dass Achim genau dies, nämlich die Ausbreitung der Energie des Aufpralls entweder in Speed oder Spin, beschrieb was ich heute live erlebte. Und nein, ich bin kein Fake Account, was ich beschreibe ist echt.
Erstes Fazit:
> der Zyre hat spürbar Potential was sich (leider) für mein aktuelles Set-Up inkl. Spielweise nur bedingt in für mich messbaren Vorteilen umsetzen lässt. Aktuell leide ich unter der schlechteren Reproduzierbarkeit beim inzwischen für mein Spiel wichtig gewordenen Block/Konter weswegen ich die Rückrunde mit dem T05 weiterspielen möchte.
> auf jeden Fall werde ich mir nach der Saison Zeit nehmen um zu prüfen, ob ich mich in meinem Spiel auf den Zyre anpassen kann. Das Potential ist es mir wert, insbesondere das Spinverhalten.
> meine Eindrücke scheinen sich weitgehend mit denen von Neros (und teilweise auch Arrigo) zu decken obwohl er ein anderes Holz beschriebt. Er formuliert es zwar in anderen Worten, zwischen den Zeilen lese ich aber ähnlich Inhalte und auch Herausforderungen heraus. @Neros - Du hast doch auch ein Tachi - möchtest Du nicht einmal gegenchecken?
> mein Bauchgefühl sagt, Tachi, Zyre und mein Spielsystem ergänzen sich von ihrer individuellen Charakteristik her nicht optimal, nicht auf dem Niveau des T05 in der dünnsten Variante. Dies ist hauptsächlich begründet in der indifferenteren Rückmeldung gegenüber dem T05 in 1,7mm und der stärkeren Streuung beim Block/Konter. was zugegebenermaßen meinem technischen Niveau geschuldet sein kann. Als ich jedenfalls zu ersten Mal den Tactics montierte hatte ich dagegen spontan das Gefühl "das passt" was ich immer noch voll unterschreibe.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot
Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Guten Morgen graupe007
Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Du beschreibst exakt die Eigen(heiten)schaften, die ich auch dem Zyre03 zuschreibe. Deine Erfahrung ist sehr hilfreich für mich, da wir uns in ähnlicher Leistungsklasse befinden. Mein Dream Sonderbau ist in der Tat anders als dein Tachi, deshalb auch der dickere Zyre03 in meinem Fall. Ich habe den Wechsel im November gleich gewagt, da ich dadurch auch meine Schulter nicht unerheblich entlastet habe. Bis hierhin war das ein ziemliches Auf und Ab mit der Kombi, starke Gegner geschlagen und auch vermeintlich leichtere Matches verloren. Der Zyre03 will „an den Hörnern gepackt“ werden, dann ist er folgsam
. Ich werde weiter berichten, am 16.01 beginnt die Rückrunde und ich bin gespannt wie sich das entwickelt. Ich werde berichten!
Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Du beschreibst exakt die Eigen(heiten)schaften, die ich auch dem Zyre03 zuschreibe. Deine Erfahrung ist sehr hilfreich für mich, da wir uns in ähnlicher Leistungsklasse befinden. Mein Dream Sonderbau ist in der Tat anders als dein Tachi, deshalb auch der dickere Zyre03 in meinem Fall. Ich habe den Wechsel im November gleich gewagt, da ich dadurch auch meine Schulter nicht unerheblich entlastet habe. Bis hierhin war das ein ziemliches Auf und Ab mit der Kombi, starke Gegner geschlagen und auch vermeintlich leichtere Matches verloren. Der Zyre03 will „an den Hörnern gepackt“ werden, dann ist er folgsam
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
@Graupe - ich habe mittlerweile entschieden mit dem Zyre03 in die Rückrunde zu gehen - nachdem er nun richtig geklebt ist und ichvihn damit besser beherrschen kann. Der Belag ist sehr katapultig und die Schlägerwinkwl müssen angepasst werden. Meiner Meinung nach ist dieser Belag nichts für das passive Spiel. Ich muss schon damit körperlich arbeiten und aktiv spielen da mir sonst die Bälle verspringen. Mega ist der Spin den die Kombi in Verbindung mit dem Turbo82 bringt. Gegenüber der Variante Turbo82 und Mark V kein Vergleich - jedoch muss man meiner Meinung nach 2-3 Woche trainieren um das Ganze unter Kontrolle zu bekommen. Mittlerweile gehen mir die Bälle beim Rückschlag nicht mehr so über den Tisch, da der Belag besser eingespielt ist , was Achim früher bereits prophezeite.
Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Moin Moin ,
Ich habe über Kleinanzeigen ein Turbo 82 ergattert .
Habe es mit einem Zyre03 2,5mm und einem DoNukle OX ausgestattet.
Mir hat auf Anhieb die Kombo sehr gut gefallen.
Habe damit jetzt 3 mal gespielt. Und werde wohl bei der Kombo bleiben . Ich muss echt diese Testerites loswerden
.
Ich habe über Kleinanzeigen ein Turbo 82 ergattert .
Habe es mit einem Zyre03 2,5mm und einem DoNukle OX ausgestattet.
Mir hat auf Anhieb die Kombo sehr gut gefallen.
Habe damit jetzt 3 mal gespielt. Und werde wohl bei der Kombo bleiben . Ich muss echt diese Testerites loswerden
Reimpact Turbo 82
Zyre 03 2,5mm
Do Knuckle OX
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Hallo Ihr beiden,
Ihr seid offenbar beide Frühaufsteher(?) Morgen findet die nächste Trainingsession statt in der ich Zyre direkt gegen T05 vergleichen möchte, aber wenn ich ehrlich bin und über die gestrigen Erfahrungen nachdenke, dann ist meine Entscheidung bereits gefallen welche lautet, die Rückrunde mit dem T05 zu spielen und danach dem Zyre eine Chance zu geben inklusive einer ausreichenden Gewöhnungsphase die er definitiv benötigt. Evtl.in Verbindung mit einem Testholz, das werde ich mit Achim besprechen. Das spricht nicht gegen den Zyre, sondern für den T05 insbesondere unter meine speziellen Randbedingungen die wären a) ich habe die VH erst von extrem spinnig auf etwas glatter, frontaler umgestellt sobald der Ball eine gewisse Höhe hat und dieser Treibschlag geht mit dem T05 deutlich reproduzierbarer von der Hand. Und b) liegt mein Fokus weiterhin auf der RH denn irgendjemand hat vor einiger Zeit treffend beschrieben, wenn man mit LN-Ox unsere aktuellen TTR Regionen verlassen möchte, muss man entweder sehr gut defensiv oder offensiv spielen, halb schwanger geht nicht. Dem stimme ich voll zu und möchte mit der RH offensive Vorbereitungsschläge spielen um diese mit der VH abzuschließen. Ich bin auf gutem Weg, aber es fehlt noch an der Präzision im Angriff. Da möchte ich parallel keine zweite Baustelle auf der VH Seite aufmachen.
Trotzdem ergab selbst diese sehr kurze Session einige interessante Erkenntnisse. Die vielleicht frustrierende ist, der Zyre ist nicht wirklich für Spieler wie uns mit rd 1300 Punkten gemacht worden. Wenn wir ehrlich sind, ist das nicht überraschend. Und weniger fehlerverzeihend hat auch immer einen Vorteil, nämlich er zwingt einen dazu, technisch sauber zu spielen. Deswegen gebe ich auch die Hoffnung nicht auf, insbesondere da ich mir noch vor 1...2 Jahren nicht hätte vorstellen können, ausgerechnet den "zickigen" Tactics zu meinen bevorzugten RH Belag auszuwählen.
Nicht aus dem Kopf geht mir auch die Sache mit der Schwingungsausbreitung aus der sich wiederum 2 konkrete Fragestellungen ableiten: warum bekommen ich bei langsamen Bällen so viel mehr Schnitt in die Bälle als bei härteren Topspins? Dem möchte ich auf jeden Fall nachgehen. Und zweitens ist die Präzision der Rückmeldung auf dem Tachi deutlich indifferenter als mit dem dünnen T05, ähnlich wie sich dickere Tenergy Versionen verhalten. Wie ich schon schrieb, "pappig" ist das definitiv noch nicht aber es geht in die Richtung, die Rückmeldung weicht auf. Interessant auch, dass ich den Zyre auch dem Tachi nicht als übermäßig katapultig empfand was das bestätigt was ich bereits mit dem Tactics festgestellt habe nämlich dass das Tachi Impulsspitzen effektiv dämpft. Im empfand sogar eher das Gegenteil: mit dem T05 in 1,7 (!) hat das Tachi quasi 2 Gänge: sehr kontrolliert bei wenig Impuls und einen sehr ordentlichen Katapult bei harten frontalen Schlägen. Das haben ich mit dem Zyre so nicht wiedergefunden, möglicherweise habe ich den Belag noch nicht ausreichend verstanden.
Dies wiederum unterstützt auch die Theorie dass Tachi und Zype nicht optimal zusammenpassen was nicht wertend gemeint ist sondern wir sprechen von einem schwingungsfähigen System mit allen Konsequenzen. Ich habe die Analogie zu einem Fahrwerk bereits früher benutzt: ein Rennteam verwendet viel Zeit darauf, die Komponenten auf die jeweiligen Randbedingungen anzupassen was mit denselben (!) Komponenten manchmal gut und manchmal weniger gelingt. Diese glasklare präzise Rückmeldung meines T05 und Tachi empfinde ich als eine besondere Stärke von letzterem und die geht zu einem gewissen Teil mit dem Zyre verloren. Die Konsequenz wäre: das Tachi präferiert extrem dünne Beläge was für einen Test mit einem Mark V 1,5 spricht. Leider sind die Teile sehr rar auf dem Testmarkt und 40€ nur für einen Versuch auszugeben ist mir der Spass nicht wert, zumal keineswegs gesichert ist ob dieser tatsächlich besser performt oder ob nicht die 1,7mm des T05 Schwamms den optimalen Auslegungspunkt für das Tachi darstellen. Wer einen Testbelag anzubieten hat, bitte melden.
Ihr seid offenbar beide Frühaufsteher(?) Morgen findet die nächste Trainingsession statt in der ich Zyre direkt gegen T05 vergleichen möchte, aber wenn ich ehrlich bin und über die gestrigen Erfahrungen nachdenke, dann ist meine Entscheidung bereits gefallen welche lautet, die Rückrunde mit dem T05 zu spielen und danach dem Zyre eine Chance zu geben inklusive einer ausreichenden Gewöhnungsphase die er definitiv benötigt. Evtl.in Verbindung mit einem Testholz, das werde ich mit Achim besprechen. Das spricht nicht gegen den Zyre, sondern für den T05 insbesondere unter meine speziellen Randbedingungen die wären a) ich habe die VH erst von extrem spinnig auf etwas glatter, frontaler umgestellt sobald der Ball eine gewisse Höhe hat und dieser Treibschlag geht mit dem T05 deutlich reproduzierbarer von der Hand. Und b) liegt mein Fokus weiterhin auf der RH denn irgendjemand hat vor einiger Zeit treffend beschrieben, wenn man mit LN-Ox unsere aktuellen TTR Regionen verlassen möchte, muss man entweder sehr gut defensiv oder offensiv spielen, halb schwanger geht nicht. Dem stimme ich voll zu und möchte mit der RH offensive Vorbereitungsschläge spielen um diese mit der VH abzuschließen. Ich bin auf gutem Weg, aber es fehlt noch an der Präzision im Angriff. Da möchte ich parallel keine zweite Baustelle auf der VH Seite aufmachen.
Trotzdem ergab selbst diese sehr kurze Session einige interessante Erkenntnisse. Die vielleicht frustrierende ist, der Zyre ist nicht wirklich für Spieler wie uns mit rd 1300 Punkten gemacht worden. Wenn wir ehrlich sind, ist das nicht überraschend. Und weniger fehlerverzeihend hat auch immer einen Vorteil, nämlich er zwingt einen dazu, technisch sauber zu spielen. Deswegen gebe ich auch die Hoffnung nicht auf, insbesondere da ich mir noch vor 1...2 Jahren nicht hätte vorstellen können, ausgerechnet den "zickigen" Tactics zu meinen bevorzugten RH Belag auszuwählen.
Nicht aus dem Kopf geht mir auch die Sache mit der Schwingungsausbreitung aus der sich wiederum 2 konkrete Fragestellungen ableiten: warum bekommen ich bei langsamen Bällen so viel mehr Schnitt in die Bälle als bei härteren Topspins? Dem möchte ich auf jeden Fall nachgehen. Und zweitens ist die Präzision der Rückmeldung auf dem Tachi deutlich indifferenter als mit dem dünnen T05, ähnlich wie sich dickere Tenergy Versionen verhalten. Wie ich schon schrieb, "pappig" ist das definitiv noch nicht aber es geht in die Richtung, die Rückmeldung weicht auf. Interessant auch, dass ich den Zyre auch dem Tachi nicht als übermäßig katapultig empfand was das bestätigt was ich bereits mit dem Tactics festgestellt habe nämlich dass das Tachi Impulsspitzen effektiv dämpft. Im empfand sogar eher das Gegenteil: mit dem T05 in 1,7 (!) hat das Tachi quasi 2 Gänge: sehr kontrolliert bei wenig Impuls und einen sehr ordentlichen Katapult bei harten frontalen Schlägen. Das haben ich mit dem Zyre so nicht wiedergefunden, möglicherweise habe ich den Belag noch nicht ausreichend verstanden.
Dies wiederum unterstützt auch die Theorie dass Tachi und Zype nicht optimal zusammenpassen was nicht wertend gemeint ist sondern wir sprechen von einem schwingungsfähigen System mit allen Konsequenzen. Ich habe die Analogie zu einem Fahrwerk bereits früher benutzt: ein Rennteam verwendet viel Zeit darauf, die Komponenten auf die jeweiligen Randbedingungen anzupassen was mit denselben (!) Komponenten manchmal gut und manchmal weniger gelingt. Diese glasklare präzise Rückmeldung meines T05 und Tachi empfinde ich als eine besondere Stärke von letzterem und die geht zu einem gewissen Teil mit dem Zyre verloren. Die Konsequenz wäre: das Tachi präferiert extrem dünne Beläge was für einen Test mit einem Mark V 1,5 spricht. Leider sind die Teile sehr rar auf dem Testmarkt und 40€ nur für einen Versuch auszugeben ist mir der Spass nicht wert, zumal keineswegs gesichert ist ob dieser tatsächlich besser performt oder ob nicht die 1,7mm des T05 Schwamms den optimalen Auslegungspunkt für das Tachi darstellen. Wer einen Testbelag anzubieten hat, bitte melden.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot
Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Um die TTR-Region bis 1400 zu verlassen sollte man wenig eigene Fehler machen. Man benötigt definitiv keine starke Seite. Ab 1400 sollte man seinen Schlägen dann schon ein bisschen Qualität mitgeben können.
Je höher es geht, desto wichtiger werden Qualität, Platzierung und die Fähigkeit, das Spiel zu lesen und sich darauf einzustellen.
Übrigens wird Material ab 1500-1600 TTR erst einmal zum Nachteil, weil man ohne gute Returns darauf festgenagelt wird und hilflos ist.
Holz: Butterfly Korbel Japan - konisch
VH: Butterfly Dignics 09c, max. schwarz
RH: Spinlord Hai, OX rot
VH: Butterfly Dignics 09c, max. schwarz
RH: Spinlord Hai, OX rot
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jakemessi
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Richtig ! Das sollte sich jeder merken. Ich spiele Glanti. Habe 1480 TTR. Ich würde eher sagen ab 1600 TTR wird es zum Nachteil.
-Gegen 1500 TTR trifft man noch welche, die nur spinnige Tops ziehen können und taktisch schlechte Aufschläge machen. Außerdem können wie bestimmte Schläge nicht.
- die 1600er ballern mich meistens richtig weg. Aufschläge ohne Schnitt. starker erster VH-Topspinball.
-Gegen 1700 wird es wieder besser. Die denken machen dann wieder Aufschläge mit Schnitt oder kurz und halblang. Die Topspins haben gut Rotation. Die Glantiblock- und Rückschläge sind gefährlich.
- gegen 1900 bis 2000 TTR gewinne ich zwar nicht mehr, sehe aber gut aus. Die Gegner machen Schnittaufschläge, die man schwer angreifen kann, wohl aber mit Anti stark retournieren.
Man selber macht kurze Aufschläge und drückt zieht den ersten Ball dann lang, wenn der Gegner nach dem Return zu weit vorne steht. Sonst verteilen. Wenn der Gegner nicht aus dem Stand sondern aus dem lauf schlagen muss, haben die tops nicht so eine brachiale Qualität.
Beispiele:
Habe gegen einen 1970er mit extrem harten Schlägen bei der Vereinsmeisterschaft 4:11, 11:7, 8:11,9:11 verloren. im ersten Satz musste ich mich daran gewöhnen, keine langen Aufschläge zu machen
-Dannach gegen einen 1650er. Alles leer reingespielt. Aufschläge ohne schnitt. Keine Fehler gemacht. 5:11, 6:11, 5:11 chancenlos.
Xiom Icecream AZX :
Hurricane 3 neo national max
Superglanti Absorber max
Hurricane 3 neo national max
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Na ja erstes wäre ich mit 1600 Punkten schon ziemlich zufrieden
und die Sabine Winter zeigt ja eindrucksvoll dass man auch > 2000 noch mit Material zulegen kann. Und auch der Christoph Aulf hat schon eine sehr interessante Spielweise wie ich finde.
Mich persönlich reizt an den Noppen gerade diese spezifische Spielweise die einfach ein viel breiteres taktisches Spektrum bietet. Grundsätzlich habt Ihr sicherlich Recht.
Mich persönlich reizt an den Noppen gerade diese spezifische Spielweise die einfach ein viel breiteres taktisches Spektrum bietet. Grundsätzlich habt Ihr sicherlich Recht.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot
Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
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RH: Tactics Ox rot
Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
einen Nachtrag vom heutigen direkten Vergleich T05 vs. Zyre, jeweils auf dem Tachi möchte ich nachliefern denn einige Dinge sehe ich heute etwas anders. Interessant ist wie stark selbst relativ kurze Pausen (hier: Weihnachten) mein Erinnerungsvermögen trüben was teilweise auch einem Rückfall in alte technische Defizite geschuldet ist.
Folgendes ist mir heute aufgefallen:
> Speziell bei langsameren Bällen ist das Gefühl an Trainingstag 2 mittlerweile schon vorhanden. Das vorgestrige Problem lag wohl eher an mir
> bei schnellen Bällen bleibt die Fehlerquote weiterhin zu hoch. Und auch auf dem Tachi ist der Katapult deutlich ausgeprägter als beim T05 mit den entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Trefferquote.
> beim Treibschlag empfinde ich die Präzision der Rückmeldung beim Zyre weiterhin als indifferenter als beim T05
> dafür ist das Spinniveau deutlich höher und zwar in allen Lebenslagen, auch bei harten Topspins die wirklich Möderbumms haben. Diese Aussage diesbezüglich von Vorgestern kann ich heute selbst nicht mehr nachvollziehen. Das lag an irgendetwas Anderem.
Fazit:
1) wegen der (noch) zu hohen Fehlerquote wäre es Selbstmord, damit die Rückrunde zu spielen. Deswegen bleibt es zunächst beim T05
2) Das Spinpotential ist so enorm dass man eigentlich nicht daran vorbeikommt, es wenigstens zu probieren das Gerät in den Griff zu bekommen. Nach der Rückrunde werde ich dem definitiv ausgiebiger auf den Grund gehen.
3) dem Tachi die grundsätzliche Eignung für den Zyre abzusprechen, würde ich heute nicht mehr wiederholen. Beim Block/Konter bzw. Treibschlag ist der Zyre aber deutlich anspruchsvoller als der T05.
Folgendes ist mir heute aufgefallen:
> Speziell bei langsameren Bällen ist das Gefühl an Trainingstag 2 mittlerweile schon vorhanden. Das vorgestrige Problem lag wohl eher an mir
> bei schnellen Bällen bleibt die Fehlerquote weiterhin zu hoch. Und auch auf dem Tachi ist der Katapult deutlich ausgeprägter als beim T05 mit den entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Trefferquote.
> beim Treibschlag empfinde ich die Präzision der Rückmeldung beim Zyre weiterhin als indifferenter als beim T05
> dafür ist das Spinniveau deutlich höher und zwar in allen Lebenslagen, auch bei harten Topspins die wirklich Möderbumms haben. Diese Aussage diesbezüglich von Vorgestern kann ich heute selbst nicht mehr nachvollziehen. Das lag an irgendetwas Anderem.
Fazit:
1) wegen der (noch) zu hohen Fehlerquote wäre es Selbstmord, damit die Rückrunde zu spielen. Deswegen bleibt es zunächst beim T05
2) Das Spinpotential ist so enorm dass man eigentlich nicht daran vorbeikommt, es wenigstens zu probieren das Gerät in den Griff zu bekommen. Nach der Rückrunde werde ich dem definitiv ausgiebiger auf den Grund gehen.
3) dem Tachi die grundsätzliche Eignung für den Zyre abzusprechen, würde ich heute nicht mehr wiederholen. Beim Block/Konter bzw. Treibschlag ist der Zyre aber deutlich anspruchsvoller als der T05.
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- achim
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
graupe007 hat geschrieben: ↑Samstag 10. Januar 2026, 00:03 einen Nachtrag vom heutigen direkten Vergleich T05 vs. Zyre, jeweils auf dem Tachi möchte ich nachliefern denn einige Dinge sehe ich heute etwas anders. Interessant ist wie stark selbst relativ kurze Pausen (hier: Weihnachten) mein Erinnerungsvermögen trüben was teilweise auch einem Rückfall in alte technische Defizite geschuldet ist.
Folgendes ist mir heute aufgefallen:
> Speziell bei langsameren Bällen ist das Gefühl an Trainingstag 2 mittlerweile schon vorhanden. Das vorgestrige Problem lag wohl eher an mir
> bei schnellen Bällen bleibt die Fehlerquote weiterhin zu hoch. Und auch auf dem Tachi ist der Katapult deutlich ausgeprägter als beim T05 mit den
entsprechenden Konsequenzen hinsichtlich Trefferquote.
> beim Treibschlag empfinde ich die Präzision der Rückmeldung beim Zyre weiterhin als indifferenter als beim T05
> dafür ist das Spinniveau deutlich höher und zwar in allen Lebenslagen, auch bei harten Topspins die wirklich Möderbumms haben.
Diese Aussage diesbezüglich von Vorgestern kann ich heute selbst nicht mehr nachvollziehen. Das lag an irgendetwas Anderem.
Fazit:
1) wegen der (noch) zu hohen Fehlerquote wäre es Selbstmord, damit die Rückrunde zu spielen. Deswegen bleibt es zunächst beim T05
2) Das Spinpotential ist so enorm dass man eigentlich nicht daran vorbeikommt, es wenigstens zu probieren das Gerät in den Griff zu bekommen.
Nach der Rückrunde werde ich dem definitiv ausgiebiger auf den Grund gehen.
3) dem Tachi die grundsätzliche Eignung für den Zyre abzusprechen, würde ich heute nicht mehr wiederholen. Beim Block/Konter bzw. Treibschlag
ist der Zyre aber deutlich anspruchsvoller als der T05.
Genau das ist der springende Punkt bei deiner Beobachtung:
Der dicke Schwamm des Zyre03 verhält sich bei passiver Konterbewegung wie ein gespannter Bogen ohne kontrollierte Freigabe. Die im Schwamm
gespeicherte Energie entlädt sich unkontrolliert, weil die aktive Führung fehlt.
Der T05 hat mit seinem traditionelleren Schwammaufbau noch eine gewisse elastische Selbstregulation der Energieabgabe - passive Schläge bleiben dadurch
kontrollierbar. Beim Zyre03 ist diese "Pufferzone" nicht mehr vorhanden: Das System braucht aktive Mitarbeit.
Das ist auch der Grund, warum deine Beobachtung "bei schnellen Bällen bleibt die Fehlerquote zu hoch" so logisch ist: Je schneller der ankommende Ball,
desto weniger Zeit für die aktive Führung - und desto mehr rächt sich das Fehlen der elastischen Treibbewegung.
Dein Fazit "zunächst beim T05 bleiben" ist strategisch absolut richtig: Erst die Technik für aktives Spiel mit hoher Trefferquote entwickeln, dann
auf den Zyre03 wechseln. Umgekehrt wäre tatsächlich Selbstmord - du würdest unter Wettkampfdruck in passive Bewegungsmuster zurückfallen,
die der Belag nicht verzeiht und dich außerdem noch zusätzlich verunsichert.
Zuletzt geändert von achim am Samstag 10. Januar 2026, 11:14, insgesamt 2-mal geändert.
- achim
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Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Zyre03 und höherklassiges Spiel aus der Halbdistanz:
Ergänzung zum Spielerprofil:
- Graupe007's Erfahrungen zeigen den Zyre03 aus der Perspektive eines tischnahen Störspielers mit LN-Ox auf der Rückhand.
Aber es gibt noch eine ganz andere Spielergruppe, für die der Zyre03 möglicherweise optimal konstruiert wurde:
- Höherklassige Offensivspieler (1700+ TTR), die primär aus der Halbdistanz agieren.
Die entscheidenden Unterschiede:
Zeitfaktor:
Tischnah: Ballkontakt nach 0,2-0,3 Sekunden → kaum Zeit für aktive Führung
Halbdistanz: Ballkontakt nach 0,5-0,8 Sekunden → genug Zeit für aktive Schlagvorbereitung
Spielweise:
Tischnah: Viele passive Blocks/Konter zwingend erforderlich
Halbdistanz: Quasi jeder Ball wird aktiv mit vollem Körpereinsatz gespielt
Technisches Niveau:
1300 TTR: Aktives Spiel noch nicht konstant genug
1700+ TTR: Aktives Spiel ist Standard, passive Schläge sind Ausnahme
Warum der Zyre03 hier perfekt passt:
Bei aktiven HD-Topspins mit voller Körperrotation und tangentialer Ballführung zeigt der Zyre03 genau die Eigenschaften, die höherklassige Spieler suchen:
Extremes Spinpotential (graupe007: "Flugbahn dreht Kringel")
- Penetration bei harten Schlägen
- Präzise Energieumwandlung (Spin vs. Speed kontrollierbar)
Die Schwächen des Zyre03 (passive Blocks unsicher, hohe Fehlerquote bei schnellen Bällen) sind für HD-Spieler irrelevant, weil diese
Situationen in ihrem Spiel kaum vorkommen.
Vergleich zu klassischen Tensoren (T05, T64, Dignics):
Die traditionellen Tensor-Beläge haben bewusst noch "elastische Pufferung" für passive Schläge eingebaut - als Kompromiss für Spieler aller Niveaus.
Der Zyre03 verzichtet auf diesen Kompromiss und maximiert stattdessen das aktive Spinpotential.
Fazit:
Der Zyre03 ist ein Spezialist für aktives HD-Spiel auf höherem Niveau - kein Allrounder für Tischnahspiel und passive Techniken. Das erklärt auch,
warum arrigo (Dream mit Balsa-Dämpfung) und Neros (Turbo82) mit dickeren Versionen erfolgreich sind - beide spielen aktiver und haben mehr Zeit
zur Ballführung als graupe007 im tischnahen Störspiel.
Ergänzung zum Spielerprofil:
- Graupe007's Erfahrungen zeigen den Zyre03 aus der Perspektive eines tischnahen Störspielers mit LN-Ox auf der Rückhand.
Aber es gibt noch eine ganz andere Spielergruppe, für die der Zyre03 möglicherweise optimal konstruiert wurde:
- Höherklassige Offensivspieler (1700+ TTR), die primär aus der Halbdistanz agieren.
Die entscheidenden Unterschiede:
Zeitfaktor:
Tischnah: Ballkontakt nach 0,2-0,3 Sekunden → kaum Zeit für aktive Führung
Halbdistanz: Ballkontakt nach 0,5-0,8 Sekunden → genug Zeit für aktive Schlagvorbereitung
Spielweise:
Tischnah: Viele passive Blocks/Konter zwingend erforderlich
Halbdistanz: Quasi jeder Ball wird aktiv mit vollem Körpereinsatz gespielt
Technisches Niveau:
1300 TTR: Aktives Spiel noch nicht konstant genug
1700+ TTR: Aktives Spiel ist Standard, passive Schläge sind Ausnahme
Warum der Zyre03 hier perfekt passt:
Bei aktiven HD-Topspins mit voller Körperrotation und tangentialer Ballführung zeigt der Zyre03 genau die Eigenschaften, die höherklassige Spieler suchen:
Extremes Spinpotential (graupe007: "Flugbahn dreht Kringel")
- Penetration bei harten Schlägen
- Präzise Energieumwandlung (Spin vs. Speed kontrollierbar)
Die Schwächen des Zyre03 (passive Blocks unsicher, hohe Fehlerquote bei schnellen Bällen) sind für HD-Spieler irrelevant, weil diese
Situationen in ihrem Spiel kaum vorkommen.
Vergleich zu klassischen Tensoren (T05, T64, Dignics):
Die traditionellen Tensor-Beläge haben bewusst noch "elastische Pufferung" für passive Schläge eingebaut - als Kompromiss für Spieler aller Niveaus.
Der Zyre03 verzichtet auf diesen Kompromiss und maximiert stattdessen das aktive Spinpotential.
Fazit:
Der Zyre03 ist ein Spezialist für aktives HD-Spiel auf höherem Niveau - kein Allrounder für Tischnahspiel und passive Techniken. Das erklärt auch,
warum arrigo (Dream mit Balsa-Dämpfung) und Neros (Turbo82) mit dickeren Versionen erfolgreich sind - beide spielen aktiver und haben mehr Zeit
zur Ballführung als graupe007 im tischnahen Störspiel.
Re: "Zyre 03 in 2,5 mm meets Re-Impact, die perfekte Symbiose/Allianz"
Der Zyre 03 in 2,5 mm ist ein kompromissloses Offensivbrett. Sobald man aktiv spielt, entwickelt der Belag enormen Druck und Tempo. Passives Spiel ist kaum möglich – gerade im Rückschlag gehen die Bälle schnell über den Tisch, wenn man nicht entschlossen agiert.
Der Grass D.TecS in 0,5 mm verzeiht ebenfalls nichts. Wer versucht, nur zu schupfen oder den Gegner „einzulullen“, wird sofort bestraft. Die Bälle sind zu ungefährlich und zu langsam, der Gegner kann sich perfekt stellen und direkt angreifen. Der D.TecS will aktiv gespielt werden.
Das Turbo 82 ist in dieser Kombination der klare Taktgeber. Es ist direkt, schnell und sehr ehrlich – Fehler werden nicht kaschiert, gutes Timing aber umso mehr belohnt. Das Holz zwingt zu aktivem Spiel nach vorne, gibt aber gleichzeitig eine saubere Rückmeldung im Ballkontakt. Gerade mit dem Zyre passt das hervorragend: Schüsse und Topspins kommen brutal durch, oft kommt vom Gegner einfach nichts mehr zurück.
Insgesamt ist das eine anspruchsvolle Kombination, die intensives Training voraussetzt. Sie funktioniert nur, wenn man bereit ist, konsequent offensiv und aktiv zu spielen. Sicherheitstischtennis ist hier fehl am Platz – wer zögert, verliert sofort die Initiative.
Bei mir hat sich dieser Ansatz heute ausgezahlt: Turnier gespielt, positive Bilanz und Podestplatz.
Fazit: Turbo 82 + Zyre 03 + Grass D.TecS ist keine Komfortlösung, sondern ein Setup für Spieler, die Druck machen, Verantwortung übernehmen und den Punkt selbst entscheiden wollen
Der Grass D.TecS in 0,5 mm verzeiht ebenfalls nichts. Wer versucht, nur zu schupfen oder den Gegner „einzulullen“, wird sofort bestraft. Die Bälle sind zu ungefährlich und zu langsam, der Gegner kann sich perfekt stellen und direkt angreifen. Der D.TecS will aktiv gespielt werden.
Das Turbo 82 ist in dieser Kombination der klare Taktgeber. Es ist direkt, schnell und sehr ehrlich – Fehler werden nicht kaschiert, gutes Timing aber umso mehr belohnt. Das Holz zwingt zu aktivem Spiel nach vorne, gibt aber gleichzeitig eine saubere Rückmeldung im Ballkontakt. Gerade mit dem Zyre passt das hervorragend: Schüsse und Topspins kommen brutal durch, oft kommt vom Gegner einfach nichts mehr zurück.
Insgesamt ist das eine anspruchsvolle Kombination, die intensives Training voraussetzt. Sie funktioniert nur, wenn man bereit ist, konsequent offensiv und aktiv zu spielen. Sicherheitstischtennis ist hier fehl am Platz – wer zögert, verliert sofort die Initiative.
Bei mir hat sich dieser Ansatz heute ausgezahlt: Turnier gespielt, positive Bilanz und Podestplatz.
Fazit: Turbo 82 + Zyre 03 + Grass D.TecS ist keine Komfortlösung, sondern ein Setup für Spieler, die Druck machen, Verantwortung übernehmen und den Punkt selbst entscheiden wollen












