Hallo Forum, bisher war ich nur stiller leser.
Ich habe nach vielen Jahren Pause wieder mit Tischtennis begonnen und spiele seit einem halben Jahr fast täglich. TTR konnte ich bei wenigen Spielen schon einige Punkte gut machen. Wir spielen in der Kreisliga A. Mit der Vorhand Spiele ich Druckvoll, nah am Tisch. Allerdings ohne extrem viel Topspin zu spielen.
Ich möchte den Sprung auf einen Anti Belag wagen, bin mir aber sehr unsicher was ich mir zulegen soll.
In meinem Kopf schwirrt schon eine Weile die Carlos Mühlbach variante. Der Andro Linga All mit ABS 3 Pro auf der RH und einem Nuzn oder evtl. Xiom Vega Pro auf der VH.
Dann habe ich Videos gesehen wo Spieler mit der kurzen Noppe auf der Vorhand sehr druckvoll gespielt haben bin auch auf AYHIKA MUKHERJEE gestoßen die mit Halblangen Dr.Neubauer K. O. 2.0mm auf der VH spielt. Allerdings stupft sie viel mit der VH.
Gerade in unteren Spielklassen kann man doch mit Noppen schneller Sprünge nach Vorne machen denke ich.
Für diese Option habe ich hier im Forum gelesen ist der Linga All zu weich.
Welche Hölzer wären unabhängig vom Preis bei dieser Variante das beste Holz. Dr Neubauer ?
Momentan spiele ich Nittaku Hina Hayata H2 mit VH G1 RH C1 in Max.
Das Setup ist super wenn der Ball im Spiel ist aber gegen gegner mit extrem viel Schnitt fliegen mir die Bälle überall hin bei dem riesigen Katapulteffekt.
Was würdet ihr mir raten?
Welches Holz?
Moderator: Noppen-Test-Team
Re: Welches Holz?
Könnt ihr mir allgemein sagen mit was für Belägen man am resistentesten ist gegen extreme Schnittaufschläge?
Sind das Antibeläge, KN oder LN?
Sind das Antibeläge, KN oder LN?
Re: Welches Holz?
Das Problem ist, dass du nach einer pauschalen Antwort suchst. Es gibt leider nicht „das beste Holz“ oder „das beste Material“. Es kommt immer stark darauf an was du kannst und was du machst. Am Ende spielen die persönlichen Vorlieben eine enorme Rolle.
Was bringst es, wenn du eine „perfekte“ Material/Holz Kombo gefunden hast und dann kommt mit der glatten Seite nix mehr?
Das Ligna All ist erstmal kein schlechtes Holz. Wenn du mehr Störeffekt brauchst tendieren die meisten Spieler zu steiferen Hölzern mit Carbon, von Dr. Neubauer z.B das Matador Texa Carbon, mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt. Am Ende hilft es viel sich interessante Hölzer vorauszuwählen und sich dann die Threads hier im Forum durchzulesen.
Schnittempfindlichkeit bei Belägen ist auch immer so eine Sache. Es gibt z.B. KN die sind unempfindlich gegen Schnitt und welche die sind empfindlich. Pauschale Antwort nicht möglich.
Was bringst es, wenn du eine „perfekte“ Material/Holz Kombo gefunden hast und dann kommt mit der glatten Seite nix mehr?
Das Ligna All ist erstmal kein schlechtes Holz. Wenn du mehr Störeffekt brauchst tendieren die meisten Spieler zu steiferen Hölzern mit Carbon, von Dr. Neubauer z.B das Matador Texa Carbon, mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt. Am Ende hilft es viel sich interessante Hölzer vorauszuwählen und sich dann die Threads hier im Forum durchzulesen.
Schnittempfindlichkeit bei Belägen ist auch immer so eine Sache. Es gibt z.B. KN die sind unempfindlich gegen Schnitt und welche die sind empfindlich. Pauschale Antwort nicht möglich.
Holz: Donic Appelgren Dotec Control
VH: Dr. Neubauer Explosion 1,5 mm
RH: Victas V>15 Extra 2,0 mm
VH: Dr. Neubauer Explosion 1,5 mm
RH: Victas V>15 Extra 2,0 mm
Re: Welches Holz?
Lass' dich nicht von Profi-Videos beeinflussen, die können mit jedem Setup spielen. Da gab es mal einen Vorfall, wo Wang Yang's Schläger nicht durch die Kontrolle kam, er keinen Ersatzschläger hatte und dann mit dem Schläger eines Teamkollegen spielen musste - dabei war er nicht merklich schwächer als mit seinem normalen Setup (bemerkenswert: er KN-Abwehr, der Kollege normaler Offensivspieler)...
Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen, das langsamst mögliche Material zu spielen, mit dem die gleichen Ergebnisse erzielt werden. Schnelle Bälle und Endschläge bekommt man auch mit jedem Allround-Holz und Belägen ohne bzw. reduziertem FKE hin. Und dann trainieren, ohne zu wechseln. Schnitt, Tempo und Sicherheit kommen nur durch Gewöhnung.
Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen, das langsamst mögliche Material zu spielen, mit dem die gleichen Ergebnisse erzielt werden. Schnelle Bälle und Endschläge bekommt man auch mit jedem Allround-Holz und Belägen ohne bzw. reduziertem FKE hin. Und dann trainieren, ohne zu wechseln. Schnitt, Tempo und Sicherheit kommen nur durch Gewöhnung.
- Abwehr mit Zwischenangriffen -
Re: Welches Holz?
Danke für die Antworten.
Mein erstes Setup für über 350€ ist total unpassend, da es viel zu viel Katapult hat, deswegen will ich ja jetzt langfristig schauen was für mich passend ist.
Mein Spiel ist sehr Tischnah.
Auf der Rückhand spiele ich hauptsächlich platzierte Konter und Blocks. Meine Vorhand ist meine Stärke, hier kommen zu den Konter und Blocks auch viele Schüsse hinzu die nicht den extremsten Spin haben.
Meine grösste Schwäche bisher sind Schupfduelle, hier versuche ich immer sehr schnell raus zu kommen. Aus dem Grund schlage ich momentan auch ca 60% meiner Aufschläge ohne schnitt auf obwohl mein Schnitt Aufschlag gar nicht so schlecht ist, allerdings kommt es beim Schnellen geraden Aufschlag kaum zu Schupfduellen. Neben den Schupfduellen habe ich grosse Probleme bei Aufschlägen vom gegner mit viel Schnitt weswegen ich auf den Anti wechseln will.
Mein Bedenken bei der Rückhand mit Anti ist allerdings, dass der Anti zu langsam ist um mit Kontern punkte zu machen, weswegen ich mir viele Videos vom Wildfire und auch von dem noch schnellernen Flashback angeschaut habe aber nicht einschätzen kann ob mir das mehr zusagen würde als ein Antibelag.
Auf was muss ich beim Vorhand Belag achten, damit die Angriffsbälle seltener hinter die Platte gehen?
Angenommen ich hole mir den Dr Neubauer Texa Carbon. Bräuchte ich für kürzere Schüsse dann auch eher einen harten Belag?
Mein erstes Setup für über 350€ ist total unpassend, da es viel zu viel Katapult hat, deswegen will ich ja jetzt langfristig schauen was für mich passend ist.
Mein Spiel ist sehr Tischnah.
Auf der Rückhand spiele ich hauptsächlich platzierte Konter und Blocks. Meine Vorhand ist meine Stärke, hier kommen zu den Konter und Blocks auch viele Schüsse hinzu die nicht den extremsten Spin haben.
Meine grösste Schwäche bisher sind Schupfduelle, hier versuche ich immer sehr schnell raus zu kommen. Aus dem Grund schlage ich momentan auch ca 60% meiner Aufschläge ohne schnitt auf obwohl mein Schnitt Aufschlag gar nicht so schlecht ist, allerdings kommt es beim Schnellen geraden Aufschlag kaum zu Schupfduellen. Neben den Schupfduellen habe ich grosse Probleme bei Aufschlägen vom gegner mit viel Schnitt weswegen ich auf den Anti wechseln will.
Mein Bedenken bei der Rückhand mit Anti ist allerdings, dass der Anti zu langsam ist um mit Kontern punkte zu machen, weswegen ich mir viele Videos vom Wildfire und auch von dem noch schnellernen Flashback angeschaut habe aber nicht einschätzen kann ob mir das mehr zusagen würde als ein Antibelag.
Auf was muss ich beim Vorhand Belag achten, damit die Angriffsbälle seltener hinter die Platte gehen?
Angenommen ich hole mir den Dr Neubauer Texa Carbon. Bräuchte ich für kürzere Schüsse dann auch eher einen harten Belag?
Re: Welches Holz?
In erster Linie ist es eine Frage der Technik. Man geht mit jedem Belag, egal ob Anti, LN, KN oder Noppen Innen anders an den Ball. Wenn man den ankommenden Schnitt gut einschätzen kann, sind sogar Noppen Innen von größtem Vorteil. Wenn man den ankommenden Schnitt nicht richtig einschätzen kann, dann können Schnittunanfälligere Beläge, wie Noppen oder Anti helfen. Bevor du finanziell wieder komplett eskaliert, würde ich an deiner Stelle einen leicht zu spielenden Schläger holen, wie es zum Beispiel bei Butterfly ein Korbel oder Primorac Voll Holz wäre, mit 1,7 oder 1,9er Rozena Belägen. Solche Kombis werden oft im Jugendbereich gespielt, da sie gut zum lernen sind, mit fehlerverzeihender Spieleigenschaften.
Spiele sicher. Schau dir Videos an, wie man mit ankommenden Schnitt umgeht und einfach zurück legen kann....
Falls für dich Geld hingegen keine Rolle spielt, dann würde ich ein deiner Stelle wirklich alles an Material mal durchtesten
Bei Schöler Micke gab es letztens die Kombi von Sabine Winter zu kaufen. Damit würde ich anfangen. Am besten du holst dir die Kombi zweimal und bestellst dir direkt ein paar Kurze Noppen, mittellange Noppen und eine große Flasche Kleber mit. Dann kannst du erstmal schön durchtesten
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Holg
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Re: Welches Holz?
Ich würde auch erstmal ein eher langsames kontrolliertes Setup wählen. Kauf dir doch bei ttdd einen Schläger mit einem günstigen All Holz und dazu einen Adler oder Tiger in 1,5 oder 1,8 und eventuell einseitig eine KN. 802-40, 799, Degu oder Waran in 1,5. Dann kannst du damit mal testen, ob dir KN prinzipiell gefällt und der ganze Schläger kostet nur ca 60 Euro.
Da würde ich dann erst mal mehrere Monate konsequent bei bleiben und viel trainieren (Systemtraining, Balleimer etc). Nach ein paar Wochen meldest du dich hier wieder und berichtest, wie es läuft.
Gruß
Holger
Da würde ich dann erst mal mehrere Monate konsequent bei bleiben und viel trainieren (Systemtraining, Balleimer etc). Nach ein paar Wochen meldest du dich hier wieder und berichtest, wie es läuft.
Gruß
Holger
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