Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteiligt.

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pepe
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Re: Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteil

Beitrag von pepe »

Gehört auch nicht so richtig zum Thema,
aber ich kann (und will) immer noch nicht verstehen, warum so wenig Mädchen TT spielen.

Woran mag es liegen? Mal die Mädchen fragen...
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bamboole
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Re: Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteil

Beitrag von bamboole »

Hier hat sich der DTTB wirklich Gedanken gemacht und viel in die Wege geleitet. Es gibt dazu auch fachlich gute Beiträge

http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/17307

http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/17253

Aus meinen Erfahrungen - unabhängig von dem üblichen Argument des größeren Freizeitangebots - relevant:

- Die Freundinnen spielen kein TT, dann wird nicht angefangen
- Die Freundinnen hören mit TT auf, was zum eigenen Aufhören führt
- Die Trainer reagieren mit Unverständnis und aggressiv, wenn Mädels mal abgelenkt sind. z.B. beim ersten Freund oder mal auf ne Party gehen wollen. Von denen, die anfangen, gehen viele zwischen 14-16 Jahren wieder verloren
- Es gibt weniger TT-Familien, in denen alle aktiv sind und jedes Kind quasi hineingeboren sind.

Ausschlaggebend sind nach einer Studie, die ich mal in der Region gemacht hatte, das Freizeitverhalten der "besten Freunde / Freundinnen".
Gnade hilft uns nicht weiter! Zynismus ist die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Ich teste, also bin ich!

Andro Treiber G, P1R 1,5mm / Nexxus Hard Pro / 2,1mm
Bloodhound, P1R 1,0mm / Vega Pro 1,8mm
Matador, P1R 1,0mm / Omega VII Pro 2,0mm
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Ed von schleck
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Re: Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteil

Beitrag von Ed von schleck »

@ Deserteur :

Ich meinte das mit dem stb und jur. eher so, dass man da als Mindestmaß jemanden hat, der eigentlich mit zahlen umgehen können müsste. Das mit der Vetternwirtschaft ist klar. Denke an die Trainer in den Stützpunkten, die noch nichtmal selbst einen gescheiten topspin vormachen können mangels spielstärke.

Diese Probleme gibt es aber mittlerweile flächendeckend in Deutschland.

Polizeipräsidenten werden nach Parteibuch nominiert, verfassungsricher und Intendanten im öffentlich rechtlichen Rundfunk ebenfalls. Spitzen bei kommunalen Gesellschaften sowieso. Wir haben sogar Minister ohne Berufsausbildung gehabt. ..

Daher meine Aussage "recht ordentlich besetzt".

Du sagst boll sei möglicherweise unzufrieden. Das halte ich für durchaus möglich. Wenn er seine Karriere Revue passieren lässt, dann könnte er durchaus zu der Überzeugung gelangen, gemessen an seinem Talent, nicht soooo viel geschafft zu haben. Die "geschenkte" einzelmedaille bei Olympia hat jetzt sein Kumpel und einmal Bronze bei der WM (in fortgeschrittenem alter mit bombenauslosung) ist jetzt auch nicht viel bei seinen Möglichkeiten. Dies nur mal rein aus seiner Sicht reflektiert. Finanziell kann er nicht meckern. Dort dürfte er für sein Leben ausgesorgt haben, auch in Anbetracht der Möglichkeiten nach dem karriereende.

@ bamboole :

Boll als Redner, der Witz war gut...

Richtig, die Kontakte werden älter, aber haben sie nicht jetzt noch den Ausbau des TT-zentrums angeleiert?

Der ehemalige bundesbankpräsidemt tietmeyer war übrigens ebenfalls ein herausragender Spieler. Die nur nebenher gesagt.

Tischtennis hat eine Möglichkeit gegenüber anderen Sportarten, die mMn. viel ausser acht gelassen wird, nämlich dass es keine "natürliche" altersgrenze hat. Man versucht zwar in die Richtung gesundheitssport, wo aber jeder Mediziner die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. In der Rehabilitation sind ballsportarten tabu, aufgrund der spitzen in der Belastung. Hier sollte man einfach sehen ältere, gesunde, bei der Stange zu halten.

Kontraproduktiv sind da die regeländerungen und übertriebene Kontrollen auf seniorenwettkämpfen. Einmal vergrault, fängt der 50 jährige sicher nicht wieder an.

Zum mädchenspirt:

Tischtennis ist nicht typisch für Mädchen. War es auch noch nie. Man kann mit Kampagnen versuchen etwas rauszuholen, bleibt das Problem, dass man minimum 5-8 Mädchen im Verein benötigt, um überhaupt einen nennenswerten spielbetrieb aufrecht erhalten zu können.

90% der Mädchen/Damen, die ich kenne, da lag TT in der Familie. Von ausserhalb kam da noch nie viel dazu.

Und du hast recht, Marketing ist teuer, aber hier kann man den Erfolg genau messen. Es ist auch eine Frage, welche Prioritäten man setzt. Man steckt in der Zwickmühle. Es müssen Unsummen in die Spitze investiert werden, um die Zuschüsse vom Staat zu bekommen. Da bleibt dann weniger. Aber wenn man sich anschaut, was für eine Propaganda um mytt gemacht wird, wo, trotz PA und anderen dönekes, womit man den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen will, vergleichsweise kleine Summen als Gewinn bleiben, da fragt sich der neutrale Betrachter schon, ob die Prioritäten richtig gesetzt sind.

Denn: Jedes neue Mitglied oder jeder Senior, der nicht aufhört bringen Geld in den Kreislauf TT.
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Re: Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteil

Beitrag von zaki01 »

zurück zur eigentlichen Anfangsthematik

- Nachbehandlungen der chin. Profibeläge und den Artikel von Timo Boll bei der FAZ -

Es gibt realisierbare Lösungen, Prüfmöglichkeiten - zumindest für den Profibereich:

die nachfolgende Artikelserie könnte Euch evtl. interessieren.

http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-s ... 73793.html

http://www.spiegel.de/sport/sonst/tisch ... 77867.html

http://www.saarbruecker-zeitung.de/spor ... 68,6071524

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten ... pf-an.html

http://www.spox.com/de/sport/mehrsport/ ... -boll.html

Da sind wir ja mal gespannt, ob dies vom Weltverband............ den Herstellern ........... überhaupt gewünscht ist.
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Re: Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteil

Beitrag von Panteron »

Kann hier einige Meinungen gut nachvollziehen. Ich persöhnlich finde die ganze Disskusion irgendwie wiedersinnig. Es ist ein Sport bei dem es ab einer gewissen Klasse um Geld geht. Daher wird versucht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sich einen Vorteil zu verschaffen. Bei anderen Sportarten wird dann mit neuen Leistungssteigernden Mitteln (noch nicht verbotenen)gearbeitet um das körperliche Leistungsvermögen zu steigern.

Es ist halt wie in der freien Marktwirtschaft, solange es nicht wirklich verboten ist, bzw streng und effektiv Kontrolliert wird, wird sich daran nichts änderen.

Und ehrlich gesagt finde ich dieses Abwerk und damit regelkonforme Tuning schwachsinnig. Sollen sie es doch allgemein wieder zulassen dann muss man sich nicht mit dieser Problematik herum ärgern.

So etwas wie allgemeine Wettkampf Schläger können ja allgemein leider nicht drchgesetzt werden, weil das den Sponsoren das Genick brechen würde.

Wettkampfschläger: (seit 29.06.)
VH: Victas VS>401 1,5 mm
Spinlord Defender II, gerade
RH: Spinlord Agenda 1,0 mm

System: Moderne Abwehr

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Landesliga: 15:15
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Re: Jeder, der sich an die Regeln hält, wird klar benachteiligt.

Beitrag von Neros »

Bei den Verbandsminimeisterschaften heisst es lt. Regelwerk das nicht gecoacht werden darf. Die Regel wird nicht umgesetzt - das Oberschiedsgericht hält ab dem Ergebnis trotz Protest während des Spiels fest. Muss jedweder sich selbst entscheiden inwieweit er der Gerichtsbarkeit auf solchen Veranstaltungen vertraut
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