Wer hat den Yinhe VIP Leileilei Anti Master Pro schon gespielt und kann was zu den Eigenschaften sagen?
bübchen hat geschrieben: ↑Montag 7. Juli 2025, 11:25
Yinhe Moxa Vip leileilei. Habe eigentlich immer härtere Noppen gespielt. Den Moxa Vip
der mir sehr weich erscheint, spiele ich jetzt 2-3 Wochen und gefällt mir richtig gut.
Gerade beim blocken auf Topspins und beim plazieren von kurzen Bällen
Werbeprosa aus dem Englischen übersetzt
Der Yinhe VIP Leileilei Anti Master Pro ist ein Langnoppen-Tischtennisbelag, der speziell für moderne Defensiv- und Störspieler entwickelt wurde.
Dieser gemeinsam mit der Langnoppen-Spezialistin Lei Leilei entwickelte Belag verfügt über mittellange, weiche Langnoppen, die darauf ausgelegt sind, ankommenden Spin zu neutralisieren und im Ballwechsel ein unberechenbares Ballverhalten zu erzeugen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Anti-Spin-Belägen nutzt der Anti Master Pro eine Langnoppen-Geometrie mit kontrollierter Reibung und einem weichen Spielgefühl; dies ermöglicht es Defensivspielern, täuschende Rückschläge, ungewöhnliche Flugbahnen und eine effektive Spin-Umkehr zu erzeugen. Damit eignet er sich besonders gut für das Blockspiel am Tisch, das Chop-Blocking sowie für taktische Störmanöver.
Die OX-Version (ohne Schwamm) verbessert das Ballgefühl und die Kontrolle und ermöglicht so eine präzise Platzierung sowie ein variantenreiches Spiel. Mit seiner geringen Geschwindigkeit, der störenden Flugbahn und der zuverlässigen Kontrolle ist der Anti Master Pro ideal für Spieler, die eher auf Rhythmusbruch, Timing und Platzierung setzen als auf direkte Angriffskraft.
Kann ich etwas zu sagen
Grundsätzlich:
als Referenz den VVIP herangezogen.
Beide Beläge OX Rot Unbehandelte Version mit Revolution 3 auf Klebefolie montiert,
wobei ich der Meinung bin wenn man sich mit dem Holz sicher ist dann reicht der Kleber.
Der VVIP hat auf der Unterseite eine Wabenstruktur, der LeiLeiLei nur eine feine Struktur was letztlich
dazu führt das eine Montage auf reiner Klebefolie nicht hält.
Der LeiLeiLei ist noch etwas weicher als der VIPP.
Beide Beläge benötigen ein schnelles Holz, ich nutze das Matador Titan.
Meiner Einschätzung nach, Eigenschaften max. 10
Schnittempfindlichkeit: LeiLeiLei 1 < VVIP 1.5
Schnittumkehr: LeiLeiLei 9.5 > VVIP 9
Tempo: LeiLeiLei 3 < VVIP 4
Sicherheit: LeiLeiLei 9.5 > VVIP 9
Stör: LeiLeiLei 9.5 > VVIP 9
Schnitt Lange Abwehr: LeiLeiLei 9.5 > VVIP 9
Block: Mit dem LeiLeiLei muss mit leicht offenen Schlägerblatt geblockt werden, Gewöhnungsbedürftig
Angriff: Mit dem VVIP lässt es sich leichter Angreifen, Noppspin wie auch Schuss
Fazit:
Der LeiLeiLei ist in allen Belangen besser, außer beim Angriff.
Ob der LeiLeiLei nach Demontage auch so schrumpft wie der VVIP kann ich nicht sagen, weil noch nicht demontiert.
Zur Haltbarkeit kann ich noch nicht so viel sagen. Den VVIP spiele ich seit 8 Wochen regelmäßig und es gibt keine Probleme.
Ich hoffe das das einige bestätigen können!
No Risk no Fun
Holz : Matador Titan
VH : XIOM VEGA Europe Hybrid Schwarz 2.0
RH : Wobbler OX Blau
Die Noppen meines Moxa Vip lei leilei sind sehr weich und erscheinen mir auch äußerst lang zu sein, aber nicht glatt. Der Belag erzeugt in der langen Abwehr mehr Unterschnitt als jeder andere Noppenbelag, den ich bisher gespielt habe. Auch das Blocken und kurze Ablegen hinter das Netz funktioniert ausgesprochen gut. Ich spiele ihn auf der Vorhand. Überraschende Angriffsaktionen allerdings sind schwierig, und da muss ich noch etwas länger testen,ob das auch gelingen kann. Allerdings kann ich das Holz drehen und dann mit der schnellen Rückhandseite (Spinlord Waran) angreifen. Nach meinem Eindruck benötigt der Belag ein relativ schnelles und etwas härteres Holz. Langsame Abwehrhölzer sind kaum geeignet.
Gummiwand hat geschrieben: ↑Dienstag 16. Juni 2026, 13:04
... erscheinen mir auch äußerst lang zu sein, aber nicht glatt. ...
So ist es. Die "Pickellänge" wird in der Beschreibung bei Ali mit 2,1 mm angegeben. Hinzu kommt noch die Dicke des Unterbodens, womit der Belag eindeutig gegen die Zulassungskriterien (max. 2,00 mit Toleranz +0,05) der ITTF verstößt. Das gilt für alle drei der neuen Yinhe Beläge: VVIP, Anti Master Pro und Young.
Eigentlich sind das für mich tolle Beläge, genau meinem Gefrickel entsprechend.
ABER
- der Young hat eine äußerst bescheidene Haltbarkeit. Nach 4 Wochen fehlte die erste Noppe, jetzt nach 8 Wochen so viele, dass ich ihn selbst im Training nicht mehr spielen möchte
- die beiden anderen haben die Eigenschaften einer miserablen Montage sowie dieses Schrumpfen. Zudem sind sie für in China angebotene Beläge viel zu teuer
Ich habe jetzt noch 4 neue Young , mit denen ich bis zum Jahresende auszukommen hoffe.
Cogito hat geschrieben: ↑Mittwoch 17. Juni 2026, 10:21
Gummiwand hat geschrieben: ↑Dienstag 16. Juni 2026, 13:04
... erscheinen mir auch äußerst lang zu sein, aber nicht glatt. ...
So ist es. Die "Pickellänge" wird in der Beschreibung bei Ali mit 2,1 mm angegeben. Hinzu kommt noch die Dicke des Unterbodens, womit der Belag eindeutig gegen die Zulassungskriterien (max. 2,00 mit Toleranz +0,05) der ITTF verstößt. Das gilt für alle drei der neuen Yinhe Beläge: VVIP, Anti Master Pro und Young.
Eigentlich sind das für mich tolle Beläge, genau meinem Gefrickel entsprechend.
ABER
- der Young hat eine äußerst bescheidene Haltbarkeit. Nach 4 Wochen fehlte die erste Noppe, jetzt nach 8 Wochen so viele, dass ich ihn selbst im Training nicht mehr spielen möchte
- die beiden anderen haben die Eigenschaften einer miserablen Montage sowie dieses Schrumpfen. Zudem sind sie für in China angebotene Beläge viel zu teuer
Ich habe jetzt noch 4 neue Young , mit denen ich bis zum Jahresende auszukommen hoffe.
Ox Noppen haben keine Toleranz mehr und können so lange sein wie sie wollen. Siehe Yinhe Milky Way Qing Pro Thread
Holz: Dr Neubauer Bloodhound
Vorhand: Eine kurze Noppe mit Schwamm
Rückhand: Eine Lange Noppe ohne Schwamm
Wer Balsa spielt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
Nicht mal gegen Bezahlung würde ich einen Belag spielen der Leileilei heisst!
Chuck Norris ist gar nicht so allmächtig wie alle immer sagen!
Sonst würde er jetzt hinter mir stehen und meinen Kopf auf die Tastpjg8rhge-tlplpw,jfr7ghj3ngr0gj+wg.mjh43wghjß9
Manuel :) hat geschrieben: ↑Mittwoch 17. Juni 2026, 10:35
Cogito hat geschrieben: ↑Mittwoch 17. Juni 2026, 10:21
Gummiwand hat geschrieben: ↑Dienstag 16. Juni 2026, 13:04
... erscheinen mir auch äußerst lang zu sein, aber nicht glatt. ...
So ist es. Die "Pickellänge" wird in der Beschreibung bei Ali mit 2,1 mm angegeben. Hinzu kommt noch die Dicke des Unterbodens, womit der Belag eindeutig gegen die Zulassungskriterien (max. 2,00 mit Toleranz +0,05) der ITTF verstößt. Das gilt für alle drei der neuen Yinhe Beläge: VVIP, Anti Master Pro und Young.
Eigentlich sind das für mich tolle Beläge, genau meinem Gefrickel entsprechend.
ABER
- der Young hat eine äußerst bescheidene Haltbarkeit. Nach 4 Wochen fehlte die erste Noppe, jetzt nach 8 Wochen so viele, dass ich ihn selbst im Training nicht mehr spielen möchte
- die beiden anderen haben die Eigenschaften einer miserablen Montage sowie dieses Schrumpfen. Zudem sind sie für in China angebotene Beläge viel zu teuer
Ich habe jetzt noch 4 neue Young , mit denen ich bis zum Jahresende auszukommen hoffe.
Ox Noppen haben keine Toleranz mehr und können so lange sein wie sie wollen. Siehe Yinhe Milky Way Qing Pro Thread
1. Schrieb dort lediglich ein User, dass Schiedsrichter die Länge nicht mehr beanstanden dürfen. Das heißt ja nicht, dass die Regel nicht mehr existiert.
2. Ist ein Thread und die Aussage eines Users im luftleeren Raum keine valide Quelle. Hier wäre ein Link oder ähnliches wünschenswert.
VH: Gewo Inventus 50.0 2,0mm - Tibhar Samsonov Force Pro Black Edition - RH: MSP Firestorm 1,8mm
FranzvonHahn hat geschrieben: ↑Mittwoch 17. Juni 2026, 12:51
Manuel :) hat geschrieben: ↑Mittwoch 17. Juni 2026, 10:35
...
Ox Noppen haben keine Toleranz mehr und können so lange sein wie sie wollen. Siehe Yinhe Milky Way Qing Pro Thread
1. Schrieb dort lediglich ein User, dass Schiedsrichter die Länge nicht mehr beanstanden dürfen. Das heißt ja nicht, dass die Regel nicht mehr existiert.
Genau so ist es. Die Zulassung der Beläge kann ich mir nur so erklären, dass Yinhe einen regelkonformen Belag (Gussform eigens dafür) eingesendet hat und dann nach Zulassung die jetzt erhältlichen Beläge mit anderen Gussformen produziert.
Hier ein ganz kurzes Video was ich heute zum Vergleich (beim Blocken auf härtere Topspins) zwischen Moxa VVIP und Moxa VIP Leileilei gemacht habe. Ich habe bewusst nicht so viel rausgeschnitten, so dass man auch typische Fehler (z.B. beim Moxa VVIP hin und wieder etwas zu weit, beim Moxa VIP hin und wieder zu flacher Absprung und ins Netz) sieht.
Beide Beläge habe ich auf einem Donic Anders Lind Hexa Carbon (gerade und je 85g) gespielt.
Der Moxa VIP Leileilei ist wirklich unglaublich weich und sehr sehr "labbelig". So eine Art von Gummimischung habe ich noch nie gesehen. Ist auch kein Vergleich zum Moxa VVIP, der ist dagegen geradezu hart (und das obwohl er ja bekannterweise selber sehr weiche Noppen hat ^^).
Außerdem ist er wirklich ziemlich langsam und dämpfend. Wenn ich dem Moxa VVIP ein Tempo von 3,5/10 geben würde, dann würde der Moxa VIP eine Wertung von 2,5/10 bekommen. Eine 2,0 würde in dem Vergleich der Lochness von Spinlab bekommen.
Durch die sehr weiche Beschaffenheit bietet es sich an mit dem Belag mit viel Handgelenkeinsatz und möglichst "tangential" zu spielen. Bei frontal getroffenen Bällen schlägt der Ball sonst schnell mal aufs Holz durch und wird dann mehr oder weniger überraschend hinauskatapultiert.
Block Bälle vom VIP Leileilei kommen meist schön flach und mit einer guten Umkehr an. Unterschnittwerte wie beim Moxa VVIP werden dabei im Schnitt nicht erreicht, hin und wieder ist aber auch mal ein Ball dabei der sehr viel Unterschnitt hat. Die Kontrolle ist gut, auch wenn der flache Absprung gewöhnungsbedürftig und auch die Notwendigkeit eines "weichen Händchens" etwas Anpassung brauch (im Video bin ich oft noch zu hart in den Ball gegangen).
Angriffsbälle gehen gut, ich sehe da aber im Vergleich keine schlechtere Performanz beim VVIP (wie teilweise berichtet).
Grundsätzlich sacken die Bälle beim VVIP (sowohl im Block als auch im Angriffsspiel) mehr ab und springen weniger hoch. Die Bälle des VIP kommen mit mehr Bogen aus dem Tisch und lassen sich dadurch, auch wenn man einen guten Hackblock mit viel US getroffen hat, tendenziell leichter ziehen als Bälle vom VVIP.
Wenn man mit dem VIP eingespielt ist, dann bin ich sicher, dass dieser eine recht hohe Kontrolle bei allen Schlägen bietet.
Absolutes Highlight war für mich die Unterschnittentwicklung aus der langen Abwehr. Hierfür habe ich den Schläger meinem Trainingspartner mit 1970 TTR gegeben. Er spielt eigentlich offensiv hat aber ein gutes Händchen. Die Bälle die er damit bereits nach kurzer Zeit aus der langen Abwehr zaubern konnte waren wirklich sagenhaft. Flach und mit sehr sehr viel Unterschnitt. Teilweise für mich beim besten Willen nicht anziehbar. Teilweise sogar nicht mal returnierbar. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass jemand der vielleicht nicht direkt am Tisch mit seiner Noppe spielt sondern 1-2 Schritte hinterm Tisch und mit viel Handgelenk in dem Moxa VIP Leileilei seine absolute Traumnoppe finden könnte.
Ich mache mir durch die extrem weiche Beschaffenheit sowie das dünne Bodengummi nur Sorgen bezüglich der Haltbarkeit. Allerdings kann ich dazu nach einem mal Training natürlich noch nichts aussagekräftiges sagen.
Ich habe heute im Training nochmal den Moxa VIP Leileilei auf meinem Donic Anders Lind Hexa Carbon getestet und wieder ein paar Ausschnitte zum Block aufgenommen. Diesmal gegen einen Trainingspartner mit viel Spin und sauberem (Spin-)Topspin. Der Moxa VIP Leileilei hat auf spinnige Topspins eine wirklich gute Kontrolle und produziert viel Unterschnitt. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass der Ball auf der gegnerischen Tischhälfte nicht so durchrutscht wie beim Moxa VVIP. Stattdessen springt er in einem größeren Bogen ab und gibt dem Gegenspieler somit mehr Zeit um auf diesen zu reagieren. Allerdings lassen sich die Bälle mit dem Moxa VIP, auch im Block, deutlich kürzer setzen als mit dem Moxa VVIP und ermöglichen so den Gegenspieler auf eine andere Art und Weise unter Druck zu setzen.
Heute habe ich mit einem Messgerät diverse VVIP und VIP Beläge gemessen und kam zu dem Ergebnis, dass sowohl der VVIP als auch der VIP deutlich zu hoch sind (über 2,4mm). Alle von mir gemessenen Beläge (4x VVIP und 2x VIP) waren über 2,4mm hoch und damit absolut deutlich über der ITTF Norm von 2,0mm.