SMART -Re-Impact

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

Moderator: Noppen-Test-Team

Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 942
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von Neros »

Eine interessante Erfahrung mit dem Re-Impact Smart habe ich in einer Doppel-Situation gemacht.

Mein Mitspieler spielt einen normalen Schnittaufschlag in die lange Noppe des Gegners (zum Beispiel Dornenglanz). Der Rückschlag kommt dadurch oft schwer vorhersehbar zurück, weil die lange Noppe die Rotation verändert. Genau hier entsteht der Vorteil: Ich kann mit meiner eigenen langen Noppe aktiv in diesen Ball hineingehen und den Rotationswechsel weiterführen.

Für den Gegner ist das unangenehm, weil er nicht nur den ursprünglichen Schnitt des Aufschlags verarbeiten muss, sondern danach erneut eine veränderte Rotation von einer langen Noppe bekommt. Gerade Spieler mit Noppen-innen-Belag haben häufig Schwierigkeiten, weil die erwartete Rotation nicht mehr zur tatsächlichen Ballbewegung passt.

Das Re-Impact Smart hilft mir dabei, weil es genügend Kontrolle bietet, um solche Bälle mit der langen Noppe aktiv zu platzieren und nicht nur passiv zurückzuspielen. Die Stärke liegt weniger in maximaler Geschwindigkeit, sondern darin, den Gegner durch unterschiedliche Flugkurven und Rotation immer wieder vor neue Entscheidungen zu stellen.

Für mein Spielsystem ist genau dieser Wechsel interessant: Ein normaler Schnittaufschlag eröffnet die Situation, die lange Noppe verändert die Rotation, und die nächste Noppenaktion erzeugt erneut Unsicherheit.
Benutzeravatar
achim
Gewerblicher Hersteller
Beiträge: 3016
Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Wohnort: Lembruch, Germany
Kontaktdaten:

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: ↑Samstag 19. September 2026, 15:29 Eine interessante Erfahrung mit dem Re-Impact Smart habe ich in einer Doppel-Situation gemacht.

Mein Mitspieler spielt einen normalen Schnittaufschlag in die lange Noppe des Gegners (zum Beispiel Dornenglanz). Der Rückschlag kommt dadurch oft schwer vorhersehbar zurück, weil die lange Noppe die Rotation verändert. Genau hier entsteht der Vorteil: Ich kann mit meiner eigenen langen Noppe aktiv in diesen Ball hineingehen und den Rotationswechsel weiterführen.

Für den Gegner ist das unangenehm, weil er nicht nur den ursprünglichen Schnitt des Aufschlags verarbeiten muss, sondern danach erneut eine veränderte Rotation von einer langen Noppe bekommt. Gerade Spieler mit Noppen-innen-Belag haben häufig Schwierigkeiten, weil die erwartete Rotation nicht mehr zur tatsächlichen Ballbewegung passt.

Das Re-Impact Smart hilft mir dabei, weil es genügend Kontrolle bietet, um solche Bälle mit der langen Noppe aktiv zu platzieren und nicht nur passiv zurückzuspielen. Die Stärke liegt weniger in maximaler Geschwindigkeit, sondern darin, den Gegner durch unterschiedliche Flugkurven und Rotation immer wieder vor neue Entscheidungen zu stellen.

Für mein Spielsystem ist genau dieser Wechsel interessant: Ein normaler Schnittaufschlag eröffnet die Situation, die lange Noppe verändert die Rotation, und die nächste Noppenaktion erzeugt erneut Unsicherheit.
Das funktioniert, weil das Holz in beide Richtungen arbeitet. Die Korkfurniere unter den Deckblättern dämpfen nicht nur deine eigene Schlagführung,
sie schlucken auch den gegnerischen Spin. Der Ball wird dadurch ungefährlicher für dich, bevor du überhaupt entscheidest.

Und genau deshalb kannst du ihn neu aufbereiten, statt ihn erst einmal zu überstehen.

Im Doppel fällt das besonders auf, weil dir dort die Zeit fehlt, den Schnitt selbst zu verarbeiten.

Dazu kommt bei deinem Smart der um 45° verschobene Schiffsschraubengriff. Den spielst du ohnehin als feste Spielbedingung — deshalb konnte ich ihn konstruktiv nutzen.

Ursprünglich war er dazu gedacht, den Spieler in den richtigen Vorhand-Shakehandgriff zu führen.

Er tut aber mehr:

Er verändert zusätzlich den Spielwinkel und erzeugt damit eine Drehung, die sonst im Schichtenverlauf liegt.

Das war ein Versuch — und er hat gehalten.

Nebenbei:

Die Schiffsschraube kommt meist aus einem ganz anderen Grund ins Spiel — kleine Hände tun sich mit stärkeren Blattformen leichter damit.

Dass sie auch geometrisch etwas bewirkt, war lange nicht klar.

Was mich noch interessieren würde:

Funktioniert das im Einzel genauso?

Dort kommt der Ball direkt vom Aufschlag des Gegners, ohne den Umweg über die lange Noppe deines Partners.

Merkst du den Unterschied, oder ist es für dich der gleiche Vorgang?
Verba movent, exempla trahunt. – Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Dum spiro, aedifico. | Lude animo et mente.
Rendler-Hölzer seit 1999 | 24 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
Das Prinzip ist erklärbar, die Erfahrung nicht.
„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut."
info@re-impact.de | www.re-impact.de | Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 942
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von Neros »

Wie wirkt sich ein Unterschnitt Seitschnitt Aufschlag mit der Rückhand aus, wenn man; wenn diesen mit dem NI Belag und der Vorhandseite spielt?
Hat das was mit den Spielebenen zu tun?
Beobachtung: Zeitweise wissen weder meine Gegner und ich was drin ist und die Bälle gegen beim Vorhand Topspin über den Tisch.
Egon Balder
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 596
Registriert: Mittwoch 9. Juni 2010, 18:45
TTR-Wert: 1800

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von Egon Balder »

von Neros » 24. Sep 2026, 07:05
Wie wirkt sich ein Unterschnitt Seitschnitt Aufschlag mit der Rückhand aus, wenn man; wenn diesen mit dem NI Belag und der Vorhandseite spielt?
Hat das was mit den Spielebenen zu tun?
Beobachtung: Zeitweise wissen weder meine Gegner und ich was drin ist und die Bälle gegen beim Vorhand Topspin über den Tisch.
Das hat absolut was mit Spielebenen zu tun! Und zwar mit der Ebene: ‚Hauptsache der Ball fliegt irgendwie rüber‘.
Es ist natürlich die absolute Königsklasse der Taktik, wenn man selbst nicht weiß, was man da gerade serviert hat. Das nennt sich intuitives Chaos-Tischtennis. Wenn du den Ball mit der Vorhandseite triffst, während du eigentlich eine Rückhand-Bewegung andeutest, hast du nicht nur die Physik, sondern vermutlich auch deine eigenen Handgelenke ausgetrickst. Dass deine Topspins danach drübergehen, ist übrigens kein Fehler, sondern ein Zeichen dafür, dass dein eigener Aufschlag so viel Suppe hatte, dass selbst dein Belag Angst davor bekommen hat. Weiter so, Unberechenbarkeit ist alles!

:peace:
Tischtennis-Manufaktur Spin Master
Gewo Nexus EL Pro 38
Sauer&Tröger Hellfire-X
Benutzeravatar
achim
Gewerblicher Hersteller
Beiträge: 3016
Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Wohnort: Lembruch, Germany
Kontaktdaten:

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: ↑Donnerstag 24. September 2026, 07:05 Wie wirkt sich ein Unterschnitt Seitschnitt Aufschlag mit der Rückhand aus, wenn man; wenn diesen mit dem NI Belag und der Vorhandseite spielt?
Hat das was mit den Spielebenen zu tun?
Beobachtung: Zeitweise wissen weder meine Gegner und ich was drin ist und die Bälle gegen beim Vorhand Topspin über den Tisch.
Ja, das hat mit den Spielebenen zu tun.

Nach dem Twiddeln steht Dein Ni-Belag in der Rückhand und läuft dort in der zweiten Spielebene auf Block-Konter statt auf Spin. Genau deshalb wird jeder Unterschnittball besonders schnittreich,
und es wird zusätzlich auch Side-Spin frei.

Und die Noppe steht jetzt in der Vorhand — dort bekommt sie Schnitt, den sie in ihrer gewohnten Position nicht hat.

Daraus entsteht, was Du beschreibst:

Weder Dein Gegner noch Du selbst wisst sicher, was im Ball ist, weil beide Beläge etwas anderes tun als erwartet.

Dazu kommt bei Deinem Smart der Schiffsschraubengriff. Das Blatt selbst ist ein reiner Kreuzaufbau ohne Diagonalen — den Winkel macht also allein der Griff,
und deshalb kommt er nicht auf volle 45 Grad, sondern bleibt darunter. Die Drehung, die sonst im Schichtenverlauf liegt, entsteht bei Dir über die Griffform.

Das hat zwei Seiten. Der Unterschnitt wird dadurch besser — deshalb sind Deine US-Bälle so schnittreich.

Bei den Topspins wirkt es umgekehrt:

Der Ball trägt weiter, als Du erwartest, und Du musst ihn aktiv mitdrücken, statt ihn nur zu ziehen.

Zu den Spielebenen selbst:

In der zweiten Spielebene fliegt der Ball direkter und entwickelt mehr Tempo. In der ersten kommt er indirekter — weniger Tempo, dafür entsteht
am Holzwiderstand die Spinentwicklung, und daraus mehr Ballkontrolle.

Aber ich spiele grundsätzlich immer nur die 2. Spielebene und klebe die Spielgummis genauso auf, dass die Luftkanäle nach unten zeigen.
Dann kann ich den Gegner besser unter Druck halten und drehe den Schläger nur um, um sehr kurze Stoppbälle zu spielen;

aber nur, wenn der Gegner weit vom Tisch entfernt steht

Mein Ziel war zu Spielzeiten, den Gegner müde laufen zu lassen. Und das wirkte sich positiv im Mannschaftsspiel aus.
So hatte es mein Mitspieler immer einfacher, den Sack zu zu machen.
Verba movent, exempla trahunt. – Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Dum spiro, aedifico. | Lude animo et mente.
Rendler-Hölzer seit 1999 | 24 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
Das Prinzip ist erklärbar, die Erfahrung nicht.
„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut."
info@re-impact.de | www.re-impact.de | Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 942
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von Neros »

# Re-Impact Smart – 2 Monate Praxistest

Nach inzwischen rund **2 Monaten Training und Wettkampf** mit dem Re-Impact Smart möchte ich ein erstes Fazit ziehen.

Ich spiele das Smart mit:

* **Holz:** Re-Impact Smart
* **VH:** Butterfly Zyre03 2,5 mm
* **RH:** TIBHAR Grass D.Tecs 0,5 mm
* **Spielhand:** links
* **Spielsystem:** offensive Vorhand / Seitenschnitt / 3. Ball + lange Noppen auf der Rückhand
* **Vergleichsholz:** Re-Impact Turbo82

## 1. Tempo – 7,5/10

Das Smart ist für mich klar kontrollierter als das Turbo82.

Im direkten Vergleich fehlt etwas Endgeschwindigkeit und Direktheit. Gerade beim kompromisslosen Durchziehen oder Schuss muss ich selbst mehr machen.

Für mein Spiel sehe ich das inzwischen aber eher als Vorteil.

Ich brauche nicht zwingend maximale Geschwindigkeit, sondern möchte über **Rotation, Seitenschnitt und Platzierung** den nächsten Ball vorbereiten.

**Truthmode:** Wer ein maximal schnelles Offensivholz sucht, sollte sich andere Kandidaten anschauen.

---

## 2. Kontrolle – 9/10

Hier ist für mich die größte Stärke des Smart.

Die Ballkontrolle ist sehr gut und ich habe ein klares Gefühl dafür, was der Ball macht.

Gerade bei kurzen Bällen, Platzierung und kontrollierter Offensive gibt mir das Smart viel Sicherheit.

Es verzeiht auch mal eine nicht ganz perfekte Bewegung, ohne dass der Ball sofort völlig unkontrolliert weggeht.

**Für mein Spiel aktuell wichtiger als zusätzliche Geschwindigkeit.**

---

## 3. Ballgefühl – 9/10

Das Smart vermittelt mir ein sehr gutes Feedback.

Ich spüre relativ deutlich, ob ich den Ball sauber getroffen habe und kann Schnitt und Platzierung bewusst variieren.

Gerade mit der Zyre03 auf der Vorhand gefällt mir diese Kombination sehr gut.

Das Holz nimmt der Zyre03 etwas von ihrer teilweise sehr direkten Art und macht die Kombination für mich besser kontrollierbar.

---

## 4. Vorhand – 8,5/10

Meine Vorhand ist die wichtigste Waffe meines Spiels.

Mit Zyre03 2,5 mm funktioniert das Smart für mich sehr gut.

Besonders bei meinem **Vorhand-Topspin mit Seitenschnitt** gefällt mir die Kombination.

Ich kann relativ viel Rotation erzeugen und trotzdem noch kontrolliert platzieren.

Allerdings:

Das Smart erzeugt natürlich nicht automatisch mehr Spin. Wenn ich schlecht beschleunige, wird der Ball auch nicht plötzlich gefährlich.

**Die Technik muss weiterhin stimmen.**

---

## 5. Rückhand / lange Noppen – 8,5/10

Mit Grass D.Tecs 0,5 mm passt das Smart ebenfalls sehr gut.

Meine Rückhand lebt weniger von klassischem Tempo als von **Störung, Platzierung, Variation und dem Wechsel der Bälle**.

Genau dafür gefällt mir das Smart.

Besonders gegen Gegner, die meine Rückhand gezielt anspielen, habe ich inzwischen mehr Vertrauen.

Aber auch hier gilt:

**Das Holz macht aus den Noppen keine Wunderwaffe.**

Die Qualität kommt weiterhin aus Timing, Platzierung und der eigenen Technik.

---

## 6. Spiel gegen Material – 8,5/10

Ein für mich wichtiger Punkt.

Gegen Anti und andere Materialspieler komme ich mit dem Smart sehr gut zurecht.

Ich habe weniger das Bedürfnis, jeden Ball mit Gewalt zu lösen, sondern kann über Platzierung, Seitenschnitt und Variation arbeiten.

Das kommt meinem Spiel sehr entgegen.

Ein gutes Beispiel war mein **3:0 gegen einen Anti-Spieler**.

---

## 7. Fehlerverzeihung – 8,5/10

Das Smart gibt mir etwas mehr Sicherheit, wenn die Bewegung nicht perfekt ist.

Gerade unter Wettkampfdruck ist das für mich relevant.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ein kleiner technischer Fehler sofort mit einem völlig misslungenen Ball bestraft wird.

Aber auch hier Truthmode:

**Fehlerverzeihend bedeutet nicht fehlerfrei.**

Wenn ich körperlich müde werde oder zu spät zum Ball komme, hilft mir auch das Smart nicht mehr viel.

---

## 8. Wettkampftauglichkeit – 9/10

Hier hat mich das Smart letztlich überzeugt.

Meine aktuelle Entwicklung:

**Kreisliga: 3:3 Einzel / 3:0 Doppel**

Dabei konnte ich unter anderem Spieler im Bereich von etwa **1420, 1440 und 1430 TTR** schlagen.

Besonders interessant für mich: Ich habe inzwischen auch gegen Gegner gewonnen, die mein Noppenspiel gezielt attackieren.

Für mich zeigt sich dadurch, dass ich mein Spiel inzwischen auch gegen stärkere Gegner besser reproduzieren kann.

Natürlich wäre es unseriös zu behaupten, dass diese Ergebnisse ausschließlich am Smart liegen.

Meine Technik hat sich weiterentwickelt, ich stehe besser, spiele bewusster und habe mehr Wettkampferfahrung.

**Aber das Smart unterstützt diese Entwicklung sehr gut.**

---

## 9. Entwicklung im Verein – 9/10

Für mich vielleicht der wichtigste Punkt außerhalb des Materials.

Ich bin mit meiner Mannschaft aus der **Kreisklasse in die Kreisliga** gekommen.

Dort sehe ich die aktuelle Saison bewusst als **Orientierungs- und Lernjahr**.

Trotzdem habe ich inzwischen das Gefühl, angekommen zu sein.

Meine Wahrnehmung im Verein hat sich positiv entwickelt. Ich werde zunehmend über meine aktuelle Leistung und weniger über meine frühere Spielklasse wahrgenommen.

Und genau hier passt das Smart für mich hinein:

Es unterstützt einen Spielstil, bei dem ich nicht versuche, stärker zu wirken, als ich bin, sondern meine tatsächlichen Stärken konsequenter ausspiele.

---

# Meine Bewertung

| Bereich | Note |
| -------------------------- | ---------: |
| Tempo | **7,5/10** |
| Kontrolle | **9/10** |
| Ballgefühl | **9/10** |
| Vorhand | **8,5/10** |
| Noppen-Rückhand | **8,5/10** |
| Materialspiel | **8,5/10** |
| Fehlerverzeihung | **8,5/10** |
| Wettkampf | **9/10** |
| Preis-/Leistungsverhältnis | **8,5/10** |
| **Gesamt** | **8,7/10** |

## Smart vs. Turbo82

**Turbo82:** schneller, direkter, kompromissloser.

**Smart:** kontrollierter, gefühlvoller, variabler.

Wenn ich maximale Geschwindigkeit suchen würde, wäre das Turbo82 vermutlich meine Wahl.

Für mein aktuelles Spiel würde ich aber **klar das Smart bevorzugen**.

Ich habe mit dem Smart nicht plötzlich ein anderes Spielsystem bekommen.

Im Gegenteil:

**Das Smart unterstützt mich dabei, mein eigenes Spiel konsequenter zu spielen.**

# Fazit – Truthmode

Das Re-Impact Smart ist **kein Holz für Spieler, die einfach möglichst viel Tempo aus dem Material holen wollen.**

Seine Stärke liegt für mich eindeutig in der Kombination aus **Kontrolle, Ballgefühl, Variation und ausreichendem Tempo für eine offensive Spielweise**.

Nach zwei Monaten würde ich sagen:

**Das Smart hat mein Spiel nicht revolutioniert – aber es hat sehr gut zu meiner Entwicklung gepasst.**

Die Kombination aus Zyre03 + Grass D.Tecs funktioniert für mich hervorragend.

Und meine aktuelle Entwicklung von der Kreisklasse in die Kreisliga mit inzwischen **3:3 im Einzel und 3:0 im Doppel** bestätigt für mich, dass ich mit dieser Kombination auf dem richtigen Weg bin.

**Mein persönliches Urteil: 8,7/10.**

Nicht das schnellste Holz.
Nicht das spektakulärste Holz.
Aber für mein Spiel aktuell wahrscheinlich das **passendere Holz**.

**Kurz gesagt: Das Smart macht mich nicht schneller – es macht mich kontrollierter. Und genau das brauche ich momentan mehr als zusätzliche Geschwindigkeit.**


P.S.: Beim Schreiben des Fazits hat mich ChatGPT unterstützt und dabei meine Erfahrungen aus rund zwei Monaten Training und Wettkampf ausgewertet. Grundlage waren meine Materialkombination, mein Spielsystem, meine Trainingseindrücke sowie meine Wettkampfergebnisse und Entwicklung im Verein – bewusst im Truthmode, also mit Stärken und Schwächen.
Benutzeravatar
achim
Gewerblicher Hersteller
Beiträge: 3016
Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Wohnort: Lembruch, Germany
Kontaktdaten:

Re: SMART -Re-Impact

Beitrag von achim »

@neros

Re: SMART 2026 – Re-Impact

Hallo Neros,

vielen Dank für den ausführlichen und ehrlichen Praxistest und herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Kreisliga und zu den ersten Siegen dort.

Besonders gefällt mir, wie klar du die Technik über das Material stellst.

Du schreibst, das Smart erzeuge nicht automatisch mehr Spin, die Technik müsse weiterhin stimmen. Aus den Noppen mache das Holz keine Wunderwaffe,
die Qualität komme aus Timing, Platzierung und eigener Technik.

Und fehlerverzeihend bedeute nicht fehlerfrei:

Wer müde ist oder zu spät zum Ball kommt, dem helfe auch das Smart nicht. Auch deine Ergebnisse schreibst du nicht allein dem Holz zu, sondern ebenso
deinem besseren Stand, deinem bewussteren Spiel und deiner wachsenden Wettkampferfahrung. Das ist genau die Trennung, auf die es ankommt.

Dem Holz weist du eine andere Rolle zu:

Es gibt dir ein klares Gefühl dafür, ob du den Ball sauber getroffen hast, und es verzeiht kleine Bewegungsfehler, gerade unter Druck.
Es verändert dein Spielsystem nicht, sondern hilft dir, dein eigenes Spiel konsequenter zu spielen.

In deinen Worten:

Das Smart macht dich nicht schneller, es macht dich kontrollierter.

Das deckt sich mit dem Gedanken, der hinter Re-Impact steht:

Nicht das Holz entscheidet, der Spieler entscheidet. Das Holz zeigt dir, wo du stehst, und begleitet deine Entwicklung.

Dass du „Ich muss selbst mehr machen" schreibst, beschreibt auch gut das zweite Spielniveau:

Das Tempo entsteht, wenn man durch den Ball spielt. Dass das Smart dafür etwas weniger Endgeschwindigkeit als das Turbo82 mitbringt, ist Absicht
und für dein System aus Seitenschnitt, Platzierung und Variation genau richtig.

Eine kleine Anmerkung zur Einordnung:

Zwei Monate und eine Bilanz von 3:3 im Einzel und 3:0 im Doppel sind ein schöner Anfang, aber noch keine Schlüsse. Umso wertvoller ist, dass du Technik,
Gegner und Material nicht vermischt, sondern offen benennst.

Auch dein Hinweis zur Unterstützung durch ChatGPT beim Fazit ist ehrlich und passt zu meiner eigenen Offenheit, was Hilfsmittel beim Schreiben angeht.

Ich wünsche dir weiter viel Erfolg in der Kreisliga und freue mich auf deinen nächsten Bericht.

Viele Grüße
Achim
Verba movent, exempla trahunt. – Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Dum spiro, aedifico. | Lude animo et mente.
Rendler-Hölzer seit 1999 | 24 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
Das Prinzip ist erklärbar, die Erfahrung nicht.
„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut."
info@re-impact.de | www.re-impact.de | Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
Antworten