Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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Surfkoala
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Surfkoala »

Vielen Dank für dein Angebot. Ich spiele ein Holz ohne Kunstfaser und bin zufrieden damit. Testen macht mich eher unsicher. Das Material macht bei meiner Spielstärke kaum einen Unterschied und der Effekt der Richtung der Holzfasern liegt dann wahrscheinlich im Promillebereich.

Vielen Dank auch für die Transparenz hinsichtlich des Einsatzes der KI. So schwer ich mir mit deinen Ausführungen tu, das finde ich gut, dass du da ehrlich bist.
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Surfkoala hat geschrieben: ↑Montag 28. September 2026, 17:33 Vielen Dank für dein Angebot. Ich spiele ein Holz ohne Kunstfaser und bin zufrieden damit. Testen macht mich eher unsicher. Das Material macht bei meiner Spielstärke kaum einen Unterschied und der Effekt der Richtung der Holzfasern liegt dann wahrscheinlich im Promillebereich.

Vielen Dank auch für die Transparenz hinsichtlich des Einsatzes der KI. So schwer ich mir mit deinen Ausführungen tu, das finde ich gut, dass du da ehrlich bist.
Danke Dir für die Rückmeldung.

Zur KI noch ein Wort, weil Du es ansprichst. Ich nutze sie für den Ausdruck und die Formulierung, nicht für den Inhalt. Über Re-Impact weiß eine Maschine nichts

— was in meinen Beiträgen steht, kommt aus 54 Jahren Holzbau, und ich muss es ihr erst erklären, bevor sie einen Satz daraus machen kann. Oft genug korrigiere ich sie dabei.

Ich sage auch offen, warum ich diese Hilfe brauche:

Ich habe einen autistischen Hintergrund. Über die Jahre habe ich mir eine eigene Notation und eigene Begriffe entwickelt, die nur wenige verstehen — im Kopf ist alles geordnet,
nur nach außen kommt es schwer an. Genau dabei hilft mir die Strukturierung.

Ich möchte mich offener mitteilen, aber das geht nur, wenn ich Fachbegriffe verwende, die andere auch kennen. Daran arbeite ich.

Und die Namen aus der Forschungsgeschichte, über die sich hier jemand lustig gemacht hat, sind für mich Prüfsteine:

Es sind meine Lesezeichen in der Recherche und gleichzeitig Beweis der Quellenangabe.

Ich schaue nach, ob mein Gedanke neu ist oder ob es ihn längst gibt, nur unter einem anderen Fachbegriff.

In einem Punkt hast Du übrigens völlig recht: Wer mit seinem Holz zufrieden ist, sollte nicht anfangen zu testen.

Unsicherheit ist das Letzte, was man am Tisch gebrauchen kann.
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Sapere aude! – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Neros »

achim hat geschrieben: ↑Dienstag 29. September 2026, 07:42
Surfkoala hat geschrieben: ↑Montag 28. September 2026, 17:33 Vielen Dank für dein Angebot. Ich spiele ein Holz ohne Kunstfaser und bin zufrieden damit. Testen macht mich eher unsicher. Das Material macht bei meiner Spielstärke kaum einen Unterschied und der Effekt der Richtung der Holzfasern liegt dann wahrscheinlich im Promillebereich.

Vielen Dank auch für die Transparenz hinsichtlich des Einsatzes der KI. So schwer ich mir mit deinen Ausführungen tu, das finde ich gut, dass du da ehrlich bist.
Danke Dir für die Rückmeldung.

Zur KI noch ein Wort, weil Du es ansprichst. Ich nutze sie für den Ausdruck und die Formulierung, nicht für den Inhalt. Über Re-Impact weiß eine Maschine nichts

— was in meinen Beiträgen steht, kommt aus 54 Jahren Holzbau, und ich muss es ihr erst erklären, bevor sie einen Satz daraus machen kann. Oft genug korrigiere ich sie dabei.

Ich sage auch offen, warum ich diese Hilfe brauche:

Ich habe einen autistischen Hintergrund. Über die Jahre habe ich mir eine eigene Notation und eigene Begriffe entwickelt, die nur wenige verstehen — im Kopf ist alles geordnet,
nur nach außen kommt es schwer an. Genau dabei hilft mir die Strukturierung.

Ich möchte mich offener mitteilen, aber das geht nur, wenn ich Fachbegriffe verwende, die andere auch kennen. Daran arbeite ich.

Und die Namen aus der Forschungsgeschichte, über die sich hier jemand lustig gemacht hat, sind für mich Prüfsteine:

Es sind meine Lesezeichen in der Recherche und gleichzeitig Beweis der Quellenangabe.

Ich schaue nach, ob mein Gedanke neu ist oder ob es ihn längst gibt, nur unter einem anderen Fachbegriff.

In einem Punkt hast Du übrigens völlig recht: Wer mit seinem Holz zufrieden ist, sollte nicht anfangen zu testen.

Unsicherheit ist das Letzte, was man am Tisch gebrauchen kann.
Ergänzend aus der Praxis: Testen von Saisonende bis maximal Mitte Juli und dann festlegen, da sonst die Zeit zu knapp ist das passende Spielholz besser mit den Nuancen kennenzulernen.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von bombtalent »

Surfkoala hat geschrieben: ↑Montag 28. September 2026, 17:33 Vielen Dank für dein Angebot. Ich spiele ein Holz ohne Kunstfaser und bin zufrieden damit. Testen macht mich eher unsicher. Das Material macht bei meiner Spielstärke kaum einen Unterschied und der Effekt der Richtung der Holzfasern liegt dann wahrscheinlich im Promillebereich.

Vielen Dank auch für die Transparenz hinsichtlich des Einsatzes der KI. So schwer ich mir mit deinen Ausführungen tu, das finde ich gut, dass du da ehrlich bist.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Surfkoala »

achim hat geschrieben: ↑Dienstag 29. September 2026, 07:42
Surfkoala hat geschrieben: ↑Montag 28. September 2026, 17:33 Vielen Dank für dein Angebot. Ich spiele ein Holz ohne Kunstfaser und bin zufrieden damit. Testen macht mich eher unsicher. Das Material macht bei meiner Spielstärke kaum einen Unterschied und der Effekt der Richtung der Holzfasern liegt dann wahrscheinlich im Promillebereich.

Vielen Dank auch für die Transparenz hinsichtlich des Einsatzes der KI. So schwer ich mir mit deinen Ausführungen tu, das finde ich gut, dass du da ehrlich bist.
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Ich möchte mich offener mitteilen, aber das geht nur, wenn ich Fachbegriffe verwende, die andere auch kennen. Daran arbeite ich.

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Ich schaue nach, ob mein Gedanke neu ist oder ob es ihn längst gibt, nur unter einem anderen Fachbegriff.

In einem Punkt hast Du übrigens völlig recht: Wer mit seinem Holz zufrieden ist, sollte nicht anfangen zu testen.

Unsicherheit ist das Letzte, was man am Tisch gebrauchen kann.
Auch hier nochmal danke für die Transparenz. Jetzt machst du mich doch immer neugieriger auf ein Re-Impact Holz. Baust du ausschließlich Hölzer mit Balsa? Da hab ich keine guten (Test-)Erfahrungen gemacht.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von 4olaf »

Surfkoala hat geschrieben: ↑Dienstag 29. September 2026, 10:17
achim hat geschrieben: ↑Dienstag 29. September 2026, 07:42
Surfkoala hat geschrieben: ↑Montag 28. September 2026, 17:33 Vielen Dank für dein Angebot. Ich spiele ein Holz ohne Kunstfaser und bin zufrieden damit. Testen macht mich eher unsicher. Das Material macht bei meiner Spielstärke kaum einen Unterschied und der Effekt der Richtung der Holzfasern liegt dann wahrscheinlich im Promillebereich.

Vielen Dank auch für die Transparenz hinsichtlich des Einsatzes der KI. So schwer ich mir mit deinen Ausführungen tu, das finde ich gut, dass du da ehrlich bist.
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Ich sage auch offen, warum ich diese Hilfe brauche:

Ich habe einen autistischen Hintergrund. Über die Jahre habe ich mir eine eigene Notation und eigene Begriffe entwickelt, die nur wenige verstehen — im Kopf ist alles geordnet,
nur nach außen kommt es schwer an. Genau dabei hilft mir die Strukturierung.

Ich möchte mich offener mitteilen, aber das geht nur, wenn ich Fachbegriffe verwende, die andere auch kennen. Daran arbeite ich.

Und die Namen aus der Forschungsgeschichte, über die sich hier jemand lustig gemacht hat, sind für mich Prüfsteine:

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Ich schaue nach, ob mein Gedanke neu ist oder ob es ihn längst gibt, nur unter einem anderen Fachbegriff.

In einem Punkt hast Du übrigens völlig recht: Wer mit seinem Holz zufrieden ist, sollte nicht anfangen zu testen.

Unsicherheit ist das Letzte, was man am Tisch gebrauchen kann.
Auch hier nochmal danke für die Transparenz. Jetzt machst du mich doch immer neugieriger auf ein Re-Impact Holz. Baust du ausschließlich Hölzer mit Balsa? Da hab ich keine guten (Test-)Erfahrungen gemacht.
du kannst balsa nicht gleich balsa nehmen...von achim gibt es so eine breite serie von hölzer, wo so einige modelle sich so genial, fast schon linear und direkt spielen, wo du nur noch die "leichtigkeit" von balsa als eigenschaft hast, nicht dieses katapultige, teils unberechenbare, was du eventuell von anderen balsa hölzern und scherzhaft "prügel" kennst. ausgenommen sind da wirklich die defensive balsa hölzer, wo nur eine sehr dünne balsa schicht verbaut sind - aber da kann dir achim bestimmt dich besser beraten, abhängig von deinem spielsystem.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Betreff: Re-Impact-Holz: individuelle Abstimmung auf die Biometrie des Spielers

Für die individuelle Abstimmung eines Re-Impact-Holzes werden folgende Angaben benötigt:

Zwei Messungen von x und y: einmal nach Zeichnung und einmal nach einer Bilddatei. Aus beiden Punkten wird genau die Mitte gewählt, und das passt erfahrungsgemäß immer.

Körpergröße und aktuelles Körpergewicht:

Damit lässt sich die Ballflugkurve optimal auf die Biometrie des Spielers abstimmen, ausmessen und einstellen. Dazu wird der Auftreffwinkel des Balles so berechnet,
dass er sich auf der gesamten Schlagfläche lokal aufteilen kann.

Weitere biometrische Körpermaße:

Diese werden bei einer Maßanfertigung zusätzlich bestimmt und können auf demselben Schlägerholz optimal eingestellt werden.

Vorteile:

Bei einem Re-Impact lassen sich die Aufschlagpunkte spüren, sodass sich genau feststellen lässt, wo der Ball ungefähr aufgetroffen ist. Im Griff steckt außerdem ein Trainer,
der zeigt, wie der Schläger geöffnet oder geschlossen werden muss, z. B. bei einer ergonomischen Schiffsschraube. Dadurch muss nicht mehr umgegriffen werden,
um Vor- oder Rückhand zu stärken, und man gewinnt viel Zeit, um das Stellungsspiel in der richtigen Shakehand-Haltung zu lernen.

Das ist, als würde man neu laufen lernen:

Unser Gehirn koordiniert die Laufwege neu, bis man das Gefühl hat, nie anders gespielt zu haben.

Das Geheimnis hinter Re-Impact:

Durch die Längen- und Breitenebene entsteht ein großer Sweetspot. Er greift ab einer Schlägerstärke von mindestens 11 mm und reicht bis in die Außenkanten desselben Holzes.
Möglich wird das durch eine seitlich mitverlagerte Masseneinheit und die mittig gelegte Größe, die immer vorhanden ist, aber über eine zusätzliche diagonale Holzrichtung
optimal in den Seitenbereich des Holzes mitverlagert wird. So sind selbst am Rand noch sichere Ballkontakte und sogenannte, schon verunglückte Notschläge noch möglich.

Griffhärte als "Gangschaltung":

Wird das Holz locker gehalten, spielt es kontrollierter. Wird es fester gehalten, kann man mit demselben Holz Gas geben, ähnlich wie bei einer Autogangschaltung,
und genauso kontrolliert lässt sich in jeder erdenklichen Spielsituation schalten, solange keine Maximumbeläge gespielt werden.

Diese würden das Spielholz wie eine Tapete abschirmen.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Nachtrag:

Abstimmung von Holz und Belag:

Ein zu dicker Spielbelag ist nicht nur unkontrolliert, er kann außerdem die Geschwindigkeit enorm verlangsamen oder das Spiel völlig unkontrollierbar machen,
wenn Holz und Belag technisch dasselbe leisten. Die Ursache liegt in der Untersteuerung bzw. umgekehrt in der Übersteuerung des Holzes.

Das gilt für spinarme Beläge auf spinarmen Hölzern ebenso wie für katapultreiche Hölzer mit katapultreichen Belägen. Sie heben sich gegenseitig auf,
und es macht dann keinen Spaß mehr zu spielen.

Auf katapultreichen Hölzern wie dem MA 1 dürfen katapultreiche Spielgummis nur gespielt werden, wenn ihre Stärke deutlich bis auf 1,7 mm reduziert wird.

Ist ein Holz dagegen katapultarm, dürfen keine katapultarmen Spielgummis gespielt werden, denn das macht erst recht keinen Spaß.

Orientierung gibt die Biegeelastizität, die unter dem Button „Technische Daten" als Katapultwert (K-Wert) angegeben ist:

Sicher und kontrolliert spielt man immer das jeweilige Gegenteil, also zu einem Holz mit hohem K-Wert einen katapultarmen Belag und zu einem Holz mit niedrigem K-Wert
einen katapultreichen Belag. Am katapultfreudigsten ist das MA 1 mit K 15, dem höchsten Katapultwert (je höher der K-Wert, desto größer die Katapultgeschwindigkeit).

Je leichter die Hölzer werden, umso allrounder fallen die passenden Spielgummis aus,

d. h. sie verlieren deutlich an Tempoverhalten, was sich sofort in bestes Kontrollverhalten umwandelt.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Betreff: Re-Impact erklärt: Diagonale, Raute und Spiegelbild

Ich habe nach meiner Lehre zum Industriekaufmann über den zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt und danach Mineralogie studiert. Mit 33 Jahren bin ich schwer erkrankt
und habe das Studium deshalb nicht abgeschlossen. Naturwissenschaftlich gedacht habe ich schon immer.

Mein weiteres Wissen ist angelesen:

Die Quellen, die ich als Lesezeichen sammle, sind meine Zeitzeugen. Alles Folgende sind meine eigenen Gedanken daraus. Wo sie nicht belegt sind, habe ich sie als Hypothese gekennzeichnet.

Das Experiment mit dem Blatt Papier

Zeichne auf ein DIN-A4-Blatt eine Diagonale von links oben nach rechts unten. Stell dir vor, deine Holzschicht liegt genau so, nämlich diagonal.

Nimm das Blatt in die rechte Hand und simuliere einen Ballkontakt:

Der Ball trifft gegen die Holzfaser. Nimm dasselbe Blatt in die linke Hand, dann ist dieselbe Diagonale gedreht, und der Ball trifft jetzt in Faserrichtung auf.

Probier es aus und sieh selbst.

Die Raute in deinen Händen

Leg beide Handflächen aneinander. In jeder Handfläche siehst du drei Hautfalten, die mit etwas Fantasie zusammen eine Raute bilden.

In der linken Hand ergibt das ein "<", in der rechten ein ">". Beide Zeichen zusammen bilden die Raute "< >".

Diagonale, Spiegelbild und das Ziffernblatt

Eine Diagonale verbindet zwei gegenüberliegende Eckpunkte. Die Länge lässt sich über den Satz des Pythagoras berechnen (a² + b² = c²),

aber man kann damit mehr tun als rechnen:

Legt man 12 Diagonalen in einen Kreis, entsteht ein Ziffernblatt, wie es weltweit auf jeder Uhr angewandt wird. Jedes Bewegungsfenster hat dann 30°, genau eine Stunde auf der Uhr.
12 Diagonalen bilden 6 Rauten. Von einer Raute sieht man immer nur eine Hälfte, die andere ist ihr Spiegelbild.

Eine Diagonale hat 2 Richtungen, so wie ein A4-Blatt zwei Dreiecke bildet, je nachdem, ob man die Diagonale von links oben oder von rechts oben nach unten zieht.

Auch das Ziffernblatt selbst zeigt dieses Prinzip:

Bild

Es hat nur 12 Zahlen, und doch hat der Tag 24 Stunden. Die Stunden 13 bis 24 laufen auf denselben Positionen ein zweites Mal durch,

es ist das gleiche Spiel einer nicht sichtbaren Spiegelung.

Siehe dazu die Grafik „Die vier Fenster", die 4olaf auf meinen Wunsch hin schon am 03.03.2026 im Forum veröffentlicht hat (Seite 66 dieses Threads):

https://i.postimg.cc/6pdLR3Ys/reimpact-fenster-(1).png

Meine Hypothese dazu:

Das Ziffernblatt ist das Fenster für alles. Es zeigt die Zeit an, und es zeigt auch die Zeit, die die Erde nachläuft, die heute mit Schaltsekunden wieder ausgeglichen wird.
Selbst die Chemie richtet sich in ihren Reaktionen nach der Zeit. Und doch ist unsere Zeit im Gegensatz zum Universum nur ein kleines Detail. Es muss so sein, denn sonst
wären unsere Mathematik, Physik und Geometrie samt allen Formen fehlerhaft.

Meine Hypothese zur Kristallographie:

Sie gehört dazu. Sie beschreibt, wie sich Strukturen in Gittern aufbauen, spiegeln und wiederholen. Holz besteht aus Zellulosefasern mit geordneter, teils kristalliner Struktur.

Über sehr lange Zeiträume gesehen zeigt sich das noch deutlicher:

Abgestorbene Pflanzenreste versteinern, zum Beispiel in Schiefer, und aus ihnen entstehen erst Kristallformen. Die Ordnung des Holzes bleibt dabei erhalten. Die Raute aus Diagonale
und Spiegelbild wäre dann nichts Erfundenes, sondern eine Ordnung, die in Natur und Material schon angelegt ist.

Was das für das Spiel bedeutet

Bei Re-Impact verwende ich neben einem Kreuz aus 2 horizontalen Lagen und der vertikalen Lage mindestens eine Diagonale in der Mitte.

Sie ermöglicht die vollständige Umkehr der Spielsituation:

von Spin auf beiden Seiten zu Block-Konter auf beiden Seiten. So bekommt man zwei Schläger in einem und kann je nach Drehung mit viel Spin spielen oder
umgekehrt Block-Konter bzw. lange Spinabwehr auf beiden Seiten.

Beides gleichzeitig ist als kombiniertes Holz ebenfalls möglich, und auch dabei entsteht wieder eine mathematische Raute.

Die Rückhand muss bei einer Diagonale in Faserrichtung weniger Spin geben (Block-Konter), die Vorhand dagegen erzeugt einen Rollwiderstand gegen den Ball.
Das gilt für die erste Spielebene, also im Spin. Dreht man das Holz um 180°, gehen beide Schlagflächen, die vorher im Spin waren, auf Block-Konter über.

Links- und Rechtshänder

Links- und Rechtshänder bilden zusammen eine Raute, wenn man eine Diagonale in der Mitte anbringt oder beidseitig eine Diagonale in gleicher Richtung laufen lässt.

Zur Erfindung

Es ist letztlich eine mathematische Funktion, und das physikalische Gesetz des Holzes dahinter lässt sich nicht patentieren. Es gehört uns allen. Wir haben unsere Erfindung
zunächst über eine deutsche Patentanmeldung angemeldet. Sie war damit 7 Jahre lang geschützt, und danach haben wir sie auslaufen lassen. Offengelegt wurde dabei die Idee,
nicht aber die Verfahrenstechnik, also der Weg, wie das Holz gebaut wird.

Damit ist die Idee für jedermann und jede Frau frei anwendbar. Wer aber nicht weiß, wie es gebaut wird, hat ohne eigene Forschung nichts davon.

Ein deutsches Patent schützt außerdem nur in Deutschland. Wer überall Erfolg haben will, muss es zum Beispiel auch in China anmelden. Das ist eine teure Sache,
weil chinesische Firmen immer wieder beigehen und den Schutz anfechten.

Wir wollten nicht, dass jeder die Technik nachbauen und im Handumdrehen besser machen kann. Es ist kinderleicht, wieder neu das Bewegen zu lernen.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Neros »

achim hat geschrieben: ↑Freitag 2. Oktober 2026, 20:32 Nachtrag:

Abstimmung von Holz und Belag:

Ein zu dicker Spielbelag ist nicht nur unkontrolliert, er kann außerdem die Geschwindigkeit enorm verlangsamen oder das Spiel völlig unkontrollierbar machen,
wenn Holz und Belag technisch dasselbe leisten. Die Ursache liegt in der Untersteuerung bzw. umgekehrt in der Übersteuerung des Holzes.

Das gilt für spinarme Beläge auf spinarmen Hölzern ebenso wie für katapultreiche Hölzer mit katapultreichen Belägen. Sie heben sich gegenseitig auf,
und es macht dann keinen Spaß mehr zu spielen.

Auf katapultreichen Hölzern wie dem MA 1 dürfen katapultreiche Spielgummis nur gespielt werden, wenn ihre Stärke deutlich bis auf 1,7 mm reduziert wird.

Ist ein Holz dagegen katapultarm, dürfen keine katapultarmen Spielgummis gespielt werden, denn das macht erst recht keinen Spaß.

Orientierung gibt die Biegeelastizität, die unter dem Button „Technische Daten" als Katapultwert (K-Wert) angegeben ist:

Sicher und kontrolliert spielt man immer das jeweilige Gegenteil, also zu einem Holz mit hohem K-Wert einen katapultarmen Belag und zu einem Holz mit niedrigem K-Wert
einen katapultreichen Belag. Am katapultfreudigsten ist das MA 1 mit K 15, dem höchsten Katapultwert (je höher der K-Wert, desto größer die Katapultgeschwindigkeit).

Je leichter die Hölzer werden, umso allrounder fallen die passenden Spielgummis aus,

d. h. sie verlieren deutlich an Tempoverhalten, was sich sofort in bestes Kontrollverhalten umwandelt.
Wie wird denn K15 gemessen? Lässt sich das auf die Anbieter anderer Holzmarken und Belägen übertragen?
Gibt es hierzu eine Klassifizierung - beispielsweise Holz K15 + Belag Vorhand K 7 ist für Offensivspieler gedacht?
Kann ein Holz theoretisch 4 verschiedene K Werte haben? Vorhand + Rückhand + unterschiedliche Spielebenen?
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Egon Balder »

Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern
von achim » 2. Okt 2026, 23:55
gesichert :peace:
ich muss Abbitte leisten. Jetzt erst verstehe ich das kosmische Ausmaß deiner Genialität. Jahrelang dachte ich Naiver, Tischtennis sei ein Sport, bei dem man einfach trainieren und den Ball treffen muss. Aber dank deiner unermüdlichen, wöchentlichen Missionierungsarbeit im Sinne der Re-Impact-Hölzer öffnest du uns endlich die Augen für die wahre Erleuchtung.

Eigentlich hättest du mit dieser bahnbrechenden Theorie direkt das Handbuch für das Re-Impact Tachi schreiben müssen. Da verbaut die Edelschmiede schon einen asymmetrischen Kombi-Aufbau, bei dem die Vorhand schneller fliegt als die Rückhand, und was machen wir ignoranten Noppenspieler? Wir drehen das Ding im Spiel einfach um 180 Grad um, ohne vorher mit dem Satz des Pythagoras nachzurechnen, ob die Uhr überhaupt noch richtig tickt!
Vermutlich schützt uns nur das extrem geringe Balsa-Gewicht deiner Lieblingshölzer davor, dass uns bei so viel geballter Geometrie am Tisch der Arm abfällt

Wir danken dir wirklich von Herzen, dass du uns regelmäßig mit neuen, bahnbrechenden Entdeckungen aus dem Re-Impact-Labor beglückst. Manch einer im Forum mag behaupten, dass das physikalischer Voodoo auf dem Niveau von Wünschelrutengehen ist. Aber wir wissen es besser: Du bist dem großen Geheimnis der magischen Holzschichten ganz dicht auf der Spur!

Ich klebe mir jetzt ein DIN-A4-Blatt auf die Stirn und meditiere über deine "Zeitzeugen", während ich darauf warte, dass mein Schläger telepathisch den Ball blockt
Mach bitte genau so weiter. Unser Humor-Zentrum braucht diesen Treibstoff!

:peace:
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: ↑Samstag 3. Oktober 2026, 08:10
Wie wird denn K15 gemessen?
Im Vergleich aller Re-Impact-Hölzer untereinander, ist es das schnellste Katapultholz bei Re-Impact. Ein Vergleich zu anderen Marken wurde von mir speziell nie angestrebt und auch nicht beabsichtigt.
Man muss allerdings auch das geforderte Gewicht von Spielern unterscheiden. Je leichter, desto allrounder ist es, je schwerer, desto mehr kommt es an das K 15 heran.

Die meisten Spieler wählen aber die hervorragende Kontrolle des Holzes und damit die besondere Leichtigkeit.

Wenn es schwerer oder härter wird, dann nimmt auch die Kontrolle des Wettkampfholzes insgesamt gesehen merklich ab.
Wer es schwerer und somit schneller in K 15 haben möchte, sollte es mit der Bestellung als Zusatz im Kommentar angeben.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Egon Balder hat geschrieben: ↑Samstag 3. Oktober 2026, 15:46
Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern
von achim » 2. Okt 2026, 23:55
gesichert :peace:
ich muss Abbitte leisten. Jetzt erst verstehe ich das kosmische Ausmaß deiner Genialität. Jahrelang dachte ich Naiver, Tischtennis sei ein Sport, bei dem man einfach trainieren und den Ball treffen muss. Aber dank deiner unermüdlichen, wöchentlichen Missionierungsarbeit im Sinne der Re-Impact-Hölzer öffnest du uns endlich die Augen für die wahre Erleuchtung.

Eigentlich hättest du mit dieser bahnbrechenden Theorie direkt das Handbuch für das Re-Impact Tachi schreiben müssen. Da verbaut die Edelschmiede schon einen asymmetrischen Kombi-Aufbau, bei dem die Vorhand schneller fliegt als die Rückhand, und was machen wir ignoranten Noppenspieler? Wir drehen das Ding im Spiel einfach um 180 Grad um, ohne vorher mit dem Satz des Pythagoras nachzurechnen, ob die Uhr überhaupt noch richtig tickt!
Vermutlich schützt uns nur das extrem geringe Balsa-Gewicht deiner Lieblingshölzer davor, dass uns bei so viel geballter Geometrie am Tisch der Arm abfällt

Wir danken dir wirklich von Herzen, dass du uns regelmäßig mit neuen, bahnbrechenden Entdeckungen aus dem Re-Impact-Labor beglückst. Manch einer im Forum mag behaupten, dass das physikalischer Voodoo auf dem Niveau von Wünschelrutengehen ist. Aber wir wissen es besser: Du bist dem großen Geheimnis der magischen Holzschichten ganz dicht auf der Spur!

Ich klebe mir jetzt ein DIN-A4-Blatt auf die Stirn und meditiere über deine "Zeitzeugen", während ich darauf warte, dass mein Schläger telepathisch den Ball blockt
Mach bitte genau so weiter. Unser Humor-Zentrum braucht diesen Treibstoff!

:peace:
Haha, es ist nicht ganz richtig, was du interpretierst, aber durchweg amüsant.

Eine Spin-Umkehr bei einem Kombi-Holz bedeutet, dass die Rückhand schneller wird, wenn aus der Spin-Richtung " \ " der Vorhand gegensätzlich die Block-Konter-Richtung " // " in der Rückhand wird.

Der Grund dafür:
Auf der Block-Konter-Seite trifft der Ball auf keinen Widerstand des Holzes, deshalb wird sie dort schneller als die Vorhand, die Widerstand aufbaut.

Warum es im Spiel trotzdem anders wirkt:
Noppenspieler spielen in der Rückhand eher eine Aufwärtsziehbewegung, die den Ball eher stoppt und nicht beschleunigt. Nur deswegen ist die Rückhand kontrollierter und langsamer,
obwohl wir einen Noppeninnenbelag als gleichwertig schnell bewerten.

In der Vorhand ziehe ich mit meinem Körper, in der Rückhand vor meinem Körper. Deshalb kann ich in der Rückhand nicht den Druck wie mit der Vorhand erzeugen.
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: ↑Samstag 3. Oktober 2026, 08:10
achim hat geschrieben: ↑Freitag 2. Oktober 2026, 20:32 Nachtrag:

Abstimmung von Holz und Belag:

Ein zu dicker Spielbelag ist nicht nur unkontrolliert, er kann außerdem die Geschwindigkeit enorm verlangsamen oder das Spiel völlig unkontrollierbar machen,
wenn Holz und Belag technisch dasselbe leisten. Die Ursache liegt in der Untersteuerung bzw. umgekehrt in der Übersteuerung des Holzes.

Das gilt für spinarme Beläge auf spinarmen Hölzern ebenso wie für katapultreiche Hölzer mit katapultreichen Belägen. Sie heben sich gegenseitig auf,
und es macht dann keinen Spaß mehr zu spielen.

Auf katapultreichen Hölzern wie dem MA 1 dürfen katapultreiche Spielgummis nur gespielt werden, wenn ihre Stärke deutlich bis auf 1,7 mm reduziert wird.

Ist ein Holz dagegen katapultarm, dürfen keine katapultarmen Spielgummis gespielt werden, denn das macht erst recht keinen Spaß.

Orientierung gibt die Biegeelastizität, die unter dem Button „Technische Daten" als Katapultwert (K-Wert) angegeben ist:

Sicher und kontrolliert spielt man immer das jeweilige Gegenteil, also zu einem Holz mit hohem K-Wert einen katapultarmen Belag und zu einem Holz mit niedrigem K-Wert
einen katapultreichen Belag. Am katapultfreudigsten ist das MA 1 mit K 15, dem höchsten Katapultwert (je höher der K-Wert, desto größer die Katapultgeschwindigkeit).

Je leichter die Hölzer werden, umso allrounder fallen die passenden Spielgummis aus,

d. h. sie verlieren deutlich an Tempoverhalten, was sich sofort in bestes Kontrollverhalten umwandelt.
Gibt es hierzu eine Klassifizierung - beispielsweise Holz K15 + Belag Vorhand K 7 ist für Offensivspieler gedacht?
Kann ein Holz theoretisch 4 verschiedene K Werte haben? Vorhand + Rückhand + unterschiedliche Spielebenen?
Zur Klassifizierung:

Eine feste Zuordnung nach Spielertyp (zum Beispiel K 15 plus Belag X für Offensivspieler) ist mir nicht bekannt.

Dafür gibt es zu viele Spielbeläge, und jeder Spieler bewertet Schnelligkeit für sich anders.

Meine Orientierung ist deshalb nur die Regel mit dem Gegenteil:

zu einem katapultreichen Holz einen katapultärmeren Belag und umgekehrt.

Zu den K-Werten:

Ein Holz hat keinen festen K-Wert. Wird es schwerer oder leichter gebaut, ändert sich auch der K-Wert. Leichter heißt allrounder, schwerer heißt schneller und näher an K 15.

Meine Hypothese dazu:

Ausschlaggebend sind die Masse des Holzes (sein Gewicht in Gramm) und die Holzmaserwirkung. Die Maserung kann stärker oder schwächer ausgeprägt sein,
und auch sie erhöht den Widerstand beim Ballkontakt.

Dieser Widerstand (Reibung bzw. Rollwiderstand) entsteht, wo zwei Körper in Kontakt sind und sich gegeneinander bewegen. In der Luft gibt es keinen solchen Kontakt,
dort wirkt nur der Luftwiderstand.

Meine Hypothese zum Mindestgewicht:

Liegt die Masse eines Holzes unter dem angegebenen Mindestgewicht eines Kleinblattes, ist das Massenverhalten bei jedem Holz ein anderes.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Noppen Matthes »

Wie kann man denn diesen K-Wert messen oder bestimmen?
Blauweiße Grüße
Glück Auf,
Matthes

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