rookie hat geschrieben:Der Mark V ist mein Lieblingsbelag unter den Klassikern geworden. Er ist sehr direkt, linear, verlässlich und langlebig...
Meiner nicht ! Raappiiiiiiiiiiiiid Viel katapultiger, hochbogiger, Topspinniger, exponentialer etc. Der Eröffnungsklassiker schlechthin und wenn der Ball erst mal im Spiel ist kann man eh mit allem draufkloppen... Frei nach D. Trump: "Your fireeeeeed !"
Btw: hat jemand schon mal den Mark V in 1,0 getestet ?
Berichte mal, wie es gegen die stärkeren Gegner gelaufen ist.
Gut. Ich habe nur verloren und bin nicht abgeschlachtet worden. Und ich konnte sogar einen Satz gewinnen. Mit etwas mehr Intelligenz hätte ich sie sogar mehr ärgern können.
Es macht großen Spass damit zu spielen.
Definitiv!
Raappiiiiiiiiiiiiid Viel katapultiger, hochbogiger, Topspinniger, exponentialer
Aber dann könnte ich ja auch gleich bei den gemäßigten FKE-Belägen bleiben. Hatte den Rapid aber schon auch auf dem Schirm, doch der Mark V gefällt mir so gut, dass ich jetzt mal definitiv alle weiteren Experimente einstelle.
hat jemand schon mal den Mark V in 1,0 getestet ?
Yepp, auf meinem alten Skitt Skyline 5,8, einem leicht offensiven Vollholz auf der RH. Sehr griffig, sehr kontrolliert, angenehm direkt ohne hart zu sein. Natürlich war er recht langsam.
Aber dann könnte ich ja auch gleich bei den gemäßigten FKE-Belägen bleiben.
Stimmt. Der Rapid ist schon sehr speziell und nicht für Jedermann. Vor allem wegen der exponentiellen Speedkurve. Wollte nur etwas frotzeln Wer lineare Klassiker mag und mit dem MV zufrieden ist sollte dabei bleiben. Ne gute, preiswerte Alternative ist der Spinlord Tiger.
Thx für die Info zum 1,0er. Durch den P-Ball hat sich mein (GrKN) RH Angriff vom TS zur "Peitsche" verlagert. Da ist ein direkter Holzkontakt von Vorteil. Deshalb die Überlegung einen ca. 1,0 Klassiker zu testen. M-V, Vario, etc. Sicherlich was exotisches für die Alte-Säcke-Klassen.
RH Angriff vom TS zur "Peitsche" verlagert. Da ist ein direkter Holzkontakt von Vorteil. Deshalb die Überlegung einen ca. 1,0 Klassiker zu testen.
Ich hatte den Mark V in 1,0mm hier rumliegen, weil ich den noch vor meinem zweijährigen KN-RH-Ausflug als Plan B gekauft hatte, falls ich mit den KN gar nicht zurecht komme. Als ich dann wieder zurück auf die NI bin, lag der rum und ich habe die ersten Spiele (recht erfolgreich) damit gespielt. Allerdings hab ich den tatsächlich als TS-Belag genutzt, um sicher, gefühlvoll und platziert eröffnen zu können. Ich schätze aber, auf dem Allplay wäre er mir dann doch zu langsam, deshalb hab ich gewechselt.
Ich spiele jetzt ja den Tibhar Super Defense 40 (1,3mm schätze ich, vielleicht aber auch 1,6mm; weiß es nicht sicher, da er von einem Kollegen stammt) auf der Rückhand, auf der Vorhand der Mark V in 1,8mm. Ich hab mal testweise gedreht, meine Eindrücke: Der Super Defense spielt sich einen Hauch direkter, der Ballabsprung scheint mir etwas höher zu sein, die Geschwindigkeit kaum geringer. Ein Wechsel zwischen beiden Belägen wäre problemlos möglich.
Kurze Rückmeldung zum Tibhar Rapid.
Den habe ich gestern nochmal auf dem AAP gespielt. Das war diesmal ganz ok, fand ich. Der Belag ist zwar weicher und indirekter aber das habe ich gut in den Griff bekommen. Spin hat er natürlich viel weniger, dafür ist das sichere Platzierungsspiel besser. Endschläge waren aber unterirdisch schlecht. Ich konnte die Bälle nicht einmal richtig beschleunigen. Habe am Ende nur noch Schlagspin als Endschlag gespielt. Das war dann wieder sehr sicher und platziert möglich.
Den lasse ich jetzt mal drauf für meinen Sohn. Mal sehen was er dazu sagt.
rookie hat geschrieben:Kurze Rückmeldung zum Tibhar Rapid...Endschläge waren unterirdisch schlecht...
Tja, wenn man es damit nicht kann oder der Bizeps zu schwach ist ! (Empfehle den Verzehr von Spinach)
Sorry, aber ich spiele den in 1,6/1,8 und das reicht in der KL locker. Allerdings sind meine Angriffsbälle immer sehr platziert. Vielleicht passt ein Rapid in Max. nicht zum geraden Schuß !? Der Rapid ist halt ne Diva deren Zähmung ein paar Monate braucht. Kann jeden verstehen, dem das zu dumm ist. Dafür gibt´s dann ein für Klassiker einzigartiges Spielgefühl !
Das hat mich auch gewundert. Beim Schuss hatte ich sehr wenig Druck.
Wenn ich mit etwas Spin gespielt habe, Schlagspin/Spinschuss, dann war es wieder ok.
Es ist wohl so wie Du sagst. Man braucht ein paar Monate, um den Belag zu verstehen.
@Rookie
vermutlich ist der Schwamm des Rapid mehr auf tangentiale Schläge ausgelegt, dann kommt der Katapult gut raus. Mein Punkteschlag ist eh der Schlagspin am Tisch. Solche Schwämme sind bei geraden Schlägen weniger dynamisch, je dicker umso schlimmer. Bei dünneren Schwämmen kommt u.U. noch das Holz durch. 1,8 scheint mir ein guter Kompromiß. Die laue Dynamik hält andererseits die Kontrolle im B-K-S Spiel hoch ! "Unser" AAP Holz ist ja zudem eher weicher und auf spinorientierte Schläge optimiert.
Ich habe den Rapid jetzt mal im Punktspiel eingesetzt. Aber nur im Doppel.
Das funktionierte gut. Viel weniger Spin als gewohnt aber das war auszuhalten.
Wir haben das Doppel zumindest 3:0 gewonnen.
Und es hat auch Spass gemacht. Ich habe weich angezogen und mein Spielpartner hat den anschliessenden Block rein geschossen.
Der Rapid, den ich auch einige Zeit auf einem modernen Grubba gespielt habe, ist ein merkwürdiger Belag. Im Schupf und vor allem in der langen Abwehr ist wenig Schnitt, wurde vom Gegner oft falsch eingeschätzt und oft über die Platte gezogen. Aber wenn ich damit Topspin gespielt habe, war das Rotationsniveau recht hoch, für einen Klassiker sehr gute Durchschlagskraft.
Habe den Belag heute nochmal gespielt. Alle tangentialen Schläge waren ok. Ein glatter Konter oder Schuss waren immer noch nicht gut. Schupf spiele ich mit der VH sehr selten, da war aber auch wenig Schnitt drin. Ich habe versucht alles was zu lang oder zu hoch war sicher anzuziehen. Das war sehr gut möglich. Die Rotation wurde vom Trainingspartner mal überschätzt, mal unterschätzt. Insgesamt war wieder ein sicheres und fehlerarmes Spiel möglich.
Wenn man wie ich von harten Chinabelägen kommt, ist das ein sehr entspanntes Spiel. Auch unsaubere Schläge kommen noch einigermassen auf den Tisch.
Probleme hatte ich bei meinen Aufschlägen. Die hatten natürlich auch weniger Spin und das scheint auch das Limit dieses Belages zu sein. Direkte Punkte über die Rotation konnte ich nicht machen.
Mein Sohn fand den Belag auch komisch. Er hat ihn auch noch nicht richtig verstanden. Ihm ist aber auch aufgefallen, dass die weiche Eröffnung auf jeden zu langen Ball sehr einfach ist.
Im nächsten Punktspiel teste ich den Belag noch einmal.
rookie hat geschrieben:Probleme hatte ich bei meinen Aufschlägen. Die hatten natürlich auch weniger Spin und das scheint auch das Limit dieses Belages zu sein.
Kann ich so nicht bestätigen. Nach über 1 Jahr intensiven Aufschlagstrainings ist mit dem Rapid üppig Suppe in den Services. Kurze sind aber wegen des Katapults schwierig.
Irgendwie scheint der Belag spezielle Bewegungen zu brauchen um sein Potential zu entfalten. Meine TS / SS Bewegung hat einen mittellangen Armzug. Stimmt dann noch das Timing kommt der Katapult gut raus. Der Rapid ist irgendwie zwischen modernen FKE Belägen und üblichen Klassikern angesiedelt. Das macht ihn für die breite Masse suspekt.
@rookie
Du bist Chinesische Beläge gewohnt ? Kein Wunder, daß du mit der Diva Probleme hast. Das sind Welten !
@Rookie
Das ist eine kluge und berechtigte Frage ! Mein Aufschlagtraining ist noch im Prozeß ! Grundsätzlich versuche ich immer zuerst eine gute, harmonische Bewegung als Grundlage einzustudieren. Basis sind z.B. die Sportpädagogik, Lehrvideos, taktische Überlegungen und die körperliche Toleranz. Zur Grundbewegung gehört auch das Ausschwingen und die Stellung zum 3 Ball. Wenn das sitzt wird das Timing der Bewegung verfeinert und eine kleine, schnelle Handgelenksbewegung im Balltreffpunkt ! eingebaut. Weiter geht´s mit Variation, Platzierung, Wettkampf, etc. Das wird noch lange dauern, aber der Weg ist das Ziel ! Der Lernprozeß ist mit einem linearen Klassiker wie dem Tiger viel einfacher als mit der Diva oder gar einem FKE Belag.
Tja, inspiriert durch die Forumskollegen und motiviert durch ein Sonderangebot wanderte ein Coppa auf die leere Seite des dritten AAP. Just for fun. Der letzte Coppa ist ca. 15 Jahre her.
Gegenüber dem Rapid fällt es deutlich leichter Rotation zu generieren ! Grundspeed und Kontrolle sind ähnlich. Natürlich fehlt etwas Katapult. Der Coppa spielt sich linearer, fühlt sich aber viel lebendiger an als Mark V, Tiger, Target AirTec und Konsorten. Fuck, wenn das so weiter geht könnte die Zeit des Tibhar ablaufen... (IHR seid Schuld !!! )