Spinlord Dornenglanz X

Alles über lange Noppen mit normaler d.h. griffiger Oberfläche

Moderator: Noppen-Test-Team

y0shi
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von y0shi »

Kogser hat geschrieben: Sonntag 27. Juli 2025, 14:38 @Bono muss an dein Balsa liegen...

Ich konnte den Dornenglanz X in OX auch kurz testen, fand ihn sehr gut zu kontrollieren am Tisch.
Kann dem nur zustimmen, hab den DGX jetzt zwei Trainingseinheiten auf dem Bogen getestet und würde ihn von den Eigenschaften&Tempo mit dem Spectre vergleichen :-)
mlt1402
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von mlt1402 »

Ich wollte hier im Dornenglanz-X-Thread auch noch einmal meine Erfahrungen teilen. In meinem eigenen Thread habe ich meinen Weg durch verschiedene Noppen ja recht ausführlich dokumentiert – dort steht viel zum gesamten Suchprozess. Hier der Link dazu:
👉 https://noppentest.de/forum/viewtopic.php?t=45646


Da ich dort sehr viel allgemein zur Materialsuche geschrieben habe, wollte ich meine Eindrücke speziell zum Dornenglanz X hier nochmal gesammelt darstellen.
Vorweg: Vielleicht ist noch etwas Euphorie dabei – aber das war das erste Mal, dass sich eine Noppe für mich wirklich „richtig“ angefühlt hat und nicht wie ein Kompromiss.
Die bisherigen Erfahrungen stammen aus Training gegen Gegner um die 2050 TTR sowie aus einem Wettkampfspiel gegen etwa 1950 TTR, also aus lockeren Einheiten und erster Wettkampfsituation.

Mein Ziel auf der Rückhand ist kein reines Störspiel, sondern vor allem Kontrolle, Platzierung und Vorbereitung für die Vorhand. Ich will am Tisch bleiben, Bälle kurz oder halb-lang legen, Rhythmus brechen und dann mit der Vorhand übernehmen.

Mit lebendigeren OX-Belägen hatte ich immer wieder das Problem, dass mir bei schnellen oder festen Bällen zu viele Blocks hoch oder lang rausgingen. Einzelne Bälle waren zwar extrem unangenehm für den Gegner, aber über einen ganzen Ballwechsel hinweg hatte ich zu wenig Sicherheit und zu wenig Einfluss auf Länge und Platzierung.
Der Dornenglanz X war da sofort ein komplettes Kontrastprogramm.

Was mir als Erstes aufgefallen ist, war die Sicherheit in der Aufschlagannahme. Egal ob Unterschnitt, Seitunterschnitt oder Rollaufschlag – ich hatte viel mehr Kontrolle darüber, ob der Ball kurz bleibt oder halb-lang kommt. Gerade kurze Ablagen waren deutlich leichter zu spielen als mit anderen OX-Noppen, die ich probiert habe.

Im Blockspiel am Tisch war der Unterschied noch deutlicher. Gegen feste Topspins konnte ich plötzlich Bälle sicher auf den Tisch bringen, die mir vorher regelmäßig lang oder hoch weggesprungen sind. Nicht jeder Ball war maximal giftig, aber er war flach, unangenehm und vor allem reproduzierbar. Mehrere Blocks hintereinander waren möglich, ohne dass ich das Gefühl hatte, jedes Mal alles perfekt treffen zu müssen.

Sehr gut funktioniert hat auch das aktive Platzieren mit kurzen Druckbällen. Halbhohe oder etwas langsamere Bälle konnte ich mit der Noppe flach in die Ecken drücken oder sehr kurz hinter das Netz legen. Das zwingt den Gegner nach vorne oder in unangenehme Positionen und genau da kann ich dann mit der Vorhand übernehmen. Dieses Zusammenspiel Rückhand vorbereiten – Vorhand abschließen funktioniert mit dem Dornenglanz X bisher so gut wie noch nie.

Überraschend gut war für mich auch die lange Abwehr aus der Halbdistanz. Die Bälle sind vielleicht nicht ganz so extrem giftig wie mit sehr lebendigen OX-Belägen, aber ich bekomme deutlich mehr Bälle sicher zurück. Und genau das reicht oft schon, damit der Gegner beim zweiten oder dritten Angriff Fehler macht oder mir einen etwas höheren Ball gibt, den ich wieder angreifen kann. Wobei im Spiel beim dritten Topspin für den Gegner bereits Schluss war, da die Bälle so viel Saft hatten. Bis zum dritten Abwehrball bin ich mit dem DTecs meistens gar nicht gekommen...

Er lebt davon, dass man Länge, Tempo und Platzierung variiert und die Noppe als Werkzeug nutzt, nicht als Zufallsgenerator. Für mein Spiel ist das aber genau das, was ich wollte, bzw. eigentlich vorher gar nicht wusste, dass man so mit Noppen spielen kann.

Nach Training und erstem Wettkampf damit habe ich deshalb entschieden, die weiteren Noppen, die ich ursprünglich noch testen wollte erstmal nicht mehr zu testen und den Dornenglanz X als feste Lösung für die Rückhand zu spielen und damit weiter zu trainieren.

Vielleicht relativiert sich die Euphorie nach ein paar Wochen wieder etwas – aber im Moment fühlt es sich so an, als hätte ich endlich eine Noppe gefunden, die mein Spielsystem unterstützt statt mich ständig vor neue Rätsel zu stellen.
Mr. Anti Tischtennis
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Mr. Anti Tischtennis »

Habe ein Testexemplar vom Sportkameraden erhalten und werde heute mal testen., denke auf dem schnellen Yinhe T 11s, bin gespannt.......
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Mr. Anti Tischtennis
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Mr. Anti Tischtennis »

Ja das war mal ne Überraschung........
Der Test verlief äußerst positiv.
Der X spielt sich auf dem schnellen Holz sehr kontrolliert. Den Sterni konnte ich nicht bändigen, jetzt beim X....pah....das war echt ne Nummer..
Nach kurzer Eingewöhnung mal das komplette Schlagrepertoire abgerufen....
Oh welch Freude...alles geht...und stören tut er auch noch.
Früh aktiv in alle Bälle gehen überhaupt kein Problem. Die Ballverteilung auf dem Tisch...ein Träumchen, kurze, nein mega kurze Ablagen...wunderbar. Druckschupfs, Konterbälle, Schüsse..... alles machbar und....mega kontrolliert. Ich dachte mit dem Sterni da wäre ich durch mit testen.
Gut das ich das Ding getestet habe.....
Auf dem T 11s die erste Noppe die kontrolliert stört und zwar nicht wenig.
Mein armer Traingspartner war völlig von der Rolle.....was haste denn da wieder für ein Sch...ding....
Ich werde mal auf mein Bogen umkleben um direkt mit dem Sterni vergleichen zu können.
Vom Gefühl her müsste es passen. Von der Kontrolle wird das wahrscheinlich eine Wand sein.
Vom Störfaktor sehen wir dann....
Auf jeden Fall ein Belag der super kontrolliert ist und alle Lümmeleien zulässt. Harmlos, wie teilweise beschrieben ist er auf keinen Fall.....
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von AlexG »

Wiedereinstieg ins TT!! Vor 10 Jahren aufgehört, jetzt grosse Vorfreude und brauche nen neuen Schläger. (shoutout to cogito ich sehe die legende ist immer noch hier)
Welche Hölzer harmonieren sehr gut mit dem Dornenglanx X, sind relativ schnell ABER auch leicht. Ellenbogen Schmerzen no fun. Das Matador titan fällt dann leider weg. Ein user lobt das TIBHAR BALSA FIBRE OFF, welches um die 70g zu wiegen scheint. Andere Vorschläge?
Mr. Anti Tischtennis
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Mr. Anti Tischtennis »

Weiterer Test auf dem T11s😄Es machte so viel Spaß, das umkleben habe ich verschoben. Der Belag ist jetzt mein Eigentum, ich musste es einfach tun.
Eigentlich sind Balsahölzer nicht so mein Ding, irgendwas passte immer nicht, mal die Noppe zu schnell oder ohne Effekt, mal die VH zu katapultig...und so weiter.....
Eine Fügung Gottes hat dann den X und den Phoenix von Friendship zusammengeführt.
Habe jetzt schon einige Einheiten hinter mir und der positive Eindruck hat sich immer mehr manifestiert.
Die VH funktioniert ganz wunderbar: Top, Block, Schuss, Konter, selbst gute Schupfbälle, der Phoenix bremst irgendwie dem Katapult etwas aus und spielt sich ziemlich linear,was meinem Spiel sehr sehr zusagt. Der X ermöglicht mir das was bisher noch keine Noppe vermochte und zwar so extrem früh in die Nälle zugehen das der Gegner von Anfang an unter Druck gesetzt wird. Dazu kommt eine fast irwitzige Kontrolle, ich bin immer Herr der Lage und wenn mal nicht bringt der Belag auch die Notblocks fast immer auf die Platte, das ist einzigartig.....und ich habe schon fast alle Noppen gespielt. Dazu kommt noch ein Gast unmögliches Winkelspiel und kurze Ablagen....die wirklich megakurz sind und wie tot fallen. Also diese Kombi ist irgendwie von andern Stern......
Obs am Holz oder der Kombi Holz/Belag liegt muss noch geklärt werden. Diese Sicherheit im Spiel also wirklich ist unbeschreiblich....ich konnte Stunden weiter erzählen....Was natürlich nicht geht, ist ja klar und auch nicht mein Spiel: Abwehr von hinten, dafür ist das Holz zu schnell.....Aber für Notschläge geht es mal so gerade.
Zum allseits beliebten Thema "stören oder Störbelag"
Wie jeder weiß stört eine Noppe nie automatisch, es ist immer der Spieler der das Talent hat diesen Belag gewinnbringend einzusetzen. Meine Störspiel soll den Gegner so stören das der eigene Spielaufbau, sein Spielsystem nicht umsetzen kann. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, natürlich gehört Schnittumkehr und Flatterbälle dazu. Doch gute Spieler an einer bestimmten Starke interessiert das wenig. Viel wichtiger beim meinem Spiel ist der Wechsel kurz-lang, mit Schnitt-ohne Schnitt, ständiges Wechselanspiel VH-RH sowie extremes Winkelspiel. Kommt irgendein Ball nur leicht zu hoch.......Schuss VH oder Rückhand....und wenn der Tag gut läuft alles im Kombination.
Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt das die störigste Hinhaltenoppe wie z. B. :lol2: Tactics oder Neubauer Desperado reloaded bei bestimmten Schlägen durchaus nervig für den Gegner sein kann, aber die Anzahl der einfachen Fehler weil die Noppedoch manchmal zu unkontrolliert ist leider das grwünschte Ziel nicht erreicht
Deshalb suchte ich nach alternativen langsameren Noppe. Im einfach im Spielaufbau und bei harten Rückschlagen des Gegners noch im Spiel zu bleiben
Mit meiner Kombi in der Signatur habe ich z. B. einenTraingspartner 11:6 11:6 11:6 geschlagen
Mit dieser Kombi dachte ich bin ziemlich sicherstimmt auch, da geht eigentlich alles.
Mit derKombi Yinhe T11s Phoenix und X wurde daraus ein lockeres 11:4 11:3 und 11:2. Der Sportkamerad kennt mich undmein Spiel seit Jahrzehnten und weiss eigentlich ganz genau wie Erdpiele muss. Er war völlig fassungslos was da passiert ist und sagte nur "Wie kann mann so ein Winkelspiel aufziehen und keine Fehler machen". In der Tat es war für mich sowas von easy das durchzuziehen.....Im übrigen...die Flatterbälle waren einfach überragend, die Schnittumkehr brachial, die Druckschupfs mega und die Kontrolle unbeschreiblich..
Ob das auf allen Hölzern so klappt sei dahingestellt. Muss mich erst einmal wieder beruhigen...
.....Die Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen. Eine Wundernoppe ist der X aber nicht auch wenn es sich in meinem Bericht so anhört, bin einfach nur begeistert......
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Störnoppenfan »

@ Mr.Anti Tischtennis, deine Testberichte finde ich so interessant dass ich auch wieder in Versuchung komme zu testen. Dazu hätte ich einige Fragen an dich.
1.) Welchen Phönix spielst du,den Soft in welcher Schwammstärke oder den Medium ?
2.) Den DG X mit Schwamm oder ox ?
3.) Welches meiner verfügbaren Hölzer wäre am besten geeignet,Butterfly Grubba Carbon,Yinhe DE 1,Yasaka Sweden Extra ?
Holz:Yinhe DE1,VH:Friendship Origin Soft;1,8 mm;RH:Spinlord Sternenfall Pro;ox
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Phoenix »

Lasst mich bitte aus dem Spiel :shock:
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Mr. Anti Tischtennis »

Danke für die Blumen @Störnoppenfan
Setup:
Yinhe T11s
Friendship Phoenix soft 1,5
Dornenglanz X ox

Am Freitag wird der X auf meinem Bogen getestet, dann kann ich was zu Hölzern sagen
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Fauler »

Phoenix hat geschrieben: Mittwoch 11. Februar 2026, 20:45 Lasst mich bitte aus dem Spiel :shock:
:lol: :lol: :lol:
Immer einen Faulen mehr als der Gegner!
---------------------------------------------------------------------




Spiel-Kelle zur Saison-RR 2025/26:
LION TRAPPER X OX
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Mr. Anti Tischtennis »

Dornenglanz X....draufmachen und wohlfühlen........
Schon beim ersten Schlag mit der Kombi Arbalest Bogen/Dornenglanz X ox war klar.......das geht.....und zwar sehr gut.
Der Wechsel vom schnellen T11s auf mein Standardholz verlief ohne Probleme. Alle Liderlichkeiten des Belages sind auch auf dem Bogen abrufbar, das ist schon mal sehr gut.
Mit meinem Kollegen wurden dann die Unterschiede zwischen den Hölzern herausgearbeitet.
Hier das Ergebnis: die
1. Kontrolle
Ja sehr überraschend, da war nicht viel Unterschied. Etwas mehr beim Bogen grundsätzlich in allen Bereichen. Ja ist klar bei dem Tempounterschied denkt man , muss ja, stimmt, ist aber gefühlsmäßig doch überraschend. Ich konnte Satzweise den Schlager ohne Umstellungsprobleme wechseln. Der X bremst hervorragend auf Balsa.
2. Aufschlagannahme
Identisch, fast alles kann direkt angegriffen werden. Beim reinen hinhalten hatte das T11s die Nase vorn, die Bälle sind irgendwie unangenehmer sagte mein Gegner, schwerer zu lesen.
3. Abwehr
Ja ist nix für den X, egal auf welchem Holz, da gibt's viel bessere Beläge dafür, war aber klar.
4. Aktiver Block gedrückt
Zuckerschneckchen...egal welches Holz
5. Aktiver Block gehackt
Zuckerschneckchen...egal welches Holz
Die Unterschiede bleim Blocken sind nur.....weniger Druck geben mit dem Balsa.
6. Nopspin
Ist auch fast gleich. Unterschied ist der Druckpunkt beim Schlag. Fallphase beim Gegner ist gleich.
7.Druckschupf
Ja ist schon beim T11s schneller, das muss ich sagen...aber auch beim Bogen, mit etwas mehr Dampf in den Ball, da wird es schon ekelhaft für den Gegner...
8. Schuss
Bogen ist vorne, härter mit etwas mehr Kontrolle, liegt aber eng beieinander.
9. Konter
Etwas ekeliger mit dem Balsa, aber hinten raus mehr Tempo beim Bogen. Balsa verliert hintern Tisch dann die Geschwindigkeit, war aber klar, Balsa halt.
Zusammenfassung:
Der X verwundert etwas. Kannte bisher keine Noppe die sich auf doch so unterschiedlichen Hölzern so ähnlich spielen lässt.....Mit dem Sterni war das nicht möglich, der spielt sich auch auf dem Balsa, verliert aber im Vergleich doch zu viel Kontrolle.
Eigentlich eine Noppe die auf ALL bis Off Hölzern gut gespielt werden kann.
@Störnoppenfan: Nimm erst Mal das schnellste Holz was Du hast, damit würde ich anfangen.
Weiterhin stelle ich eine Zunahme der Flatterbälle und Schnittumkehr fest. Wahrscheinlich geschuldet das ich noch aktiver als sonst an die Bälle gehe.
Nochmals......von wegen harmlos...das Ding ist bei richtiger Handhabung echt ein Geheimtipp.
Habe schon mal 2 Beläge geordert.....

P.S.Ich hatte die Not- und Hinhalteblocks vergessen:
Aufgrund der hohen Kontrolle geht so viel mehr auf den Tisch...da könnte der Sterni nicht mithalten.
Auf dem Balsa klappt das aufgrund der dämpfenden Eigenschaften besonderen gut, auf dem Bogen ein klein wenig schlechter, aber wenn man damit gaaaaanz lockerem Handgelenk dran kommt etwas kürzer und ekeliger. Der Unterschied ist spürbar aber letztlich nicht spielentscheidend
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Störnoppenfan »

Mr. Anti Tischtennis hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 08:52 Dornenglanz X....draufmachen und wohlfühlen........
@Störnoppenfan: Nimm erst Mal das schnellste Holz was Du hast, damit würde ich anfangen.
Erstmal vielen Dank für deinen sehr ausführlichen und aussagestarken Bericht. :ok:
Falls ich mich zu einem Test entschließen sollte,nehme ich mein Yinhe DE1.Darauf klebt z.Z. der Sternenfall pro,ox. So hätte ich einen direkten Vergleich.
Holz:Yinhe DE1,VH:Friendship Origin Soft;1,8 mm;RH:Spinlord Sternenfall Pro;ox
Holz:Butterfly Grubba Carbon All+,VH:Friendship Orogin Soft;1,8 mm;RH:Bomb Talent;ox
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von AlexG »

Sehr gute Berichte hier fuer meinen TT Wiedereinstieg und das richtige Holz. Werde wohl mit dem T11s beginnen, da es auch fuer meine Flat hit/Schlagspin Vorhand am Tisch ohne richtige Topspins geeignet zu sein scheint.
Holg
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Holg »

Mr. Anti Tischtennis hat geschrieben: Samstag 14. Februar 2026, 08:52 Dornenglanz X....draufmachen und wohlfühlen........
Schon beim ersten Schlag mit der Kombi Arbalest Bogen/Dornenglanz X ox war klar.......das geht.....und zwar sehr gut.
Der Wechsel vom schnellen T11s auf mein Standardholz verlief ohne Probleme. Alle Liderlichkeiten des Belages sind auch auf dem Bogen abrufbar, das ist schon mal sehr gut.
Mit meinem Kollegen wurden dann die Unterschiede zwischen den Hölzern herausgearbeitet.
Hier das Ergebnis: die
1. Kontrolle
Ja sehr überraschend, da war nicht viel Unterschied. Etwas mehr beim Bogen grundsätzlich in allen Bereichen. Ja ist klar bei dem Tempounterschied denkt man , muss ja, stimmt, ist aber gefühlsmäßig doch überraschend. Ich konnte Satzweise den Schlager ohne Umstellungsprobleme wechseln. Der X bremst hervorragend auf Balsa.
2. Aufschlagannahme
Identisch, fast alles kann direkt angegriffen werden. Beim reinen hinhalten hatte das T11s die Nase vorn, die Bälle sind irgendwie unangenehmer sagte mein Gegner, schwerer zu lesen.
3. Abwehr
Ja ist nix für den X, egal auf welchem Holz, da gibt's viel bessere Beläge dafür, war aber klar.
4. Aktiver Block gedrückt
Zuckerschneckchen...egal welches Holz
5. Aktiver Block gehackt
Zuckerschneckchen...egal welches Holz
Die Unterschiede bleim Blocken sind nur.....weniger Druck geben mit dem Balsa.
6. Nopspin
Ist auch fast gleich. Unterschied ist der Druckpunkt beim Schlag. Fallphase beim Gegner ist gleich.
7.Druckschupf
Ja ist schon beim T11s schneller, das muss ich sagen...aber auch beim Bogen, mit etwas mehr Dampf in den Ball, da wird es schon ekelhaft für den Gegner...
8. Schuss
Bogen ist vorne, härter mit etwas mehr Kontrolle, liegt aber eng beieinander.
9. Konter
Etwas ekeliger mit dem Balsa, aber hinten raus mehr Tempo beim Bogen. Balsa verliert hintern Tisch dann die Geschwindigkeit, war aber klar, Balsa halt.
Zusammenfassung:
Der X verwundert etwas. Kannte bisher keine Noppe die sich auf doch so unterschiedlichen Hölzern so ähnlich spielen lässt.....Mit dem Sterni war das nicht möglich, der spielt sich auch auf dem Balsa, verliert aber im Vergleich doch zu viel Kontrolle.
Eigentlich eine Noppe die auf ALL bis Off Hölzern gut gespielt werden kann.
@Störnoppenfan: Nimm erst Mal das schnellste Holz was Du hast, damit würde ich anfangen.
Weiterhin stelle ich eine Zunahme der Flatterbälle und Schnittumkehr fest. Wahrscheinlich geschuldet das ich noch aktiver als sonst an die Bälle gehe.
Nochmals......von wegen harmlos...das Ding ist bei richtiger Handhabung echt ein Geheimtipp.
Habe schon mal 2 Beläge geordert.....

P.S.Ich hatte die Not- und Hinhalteblocks vergessen:
Aufgrund der hohen Kontrolle geht so viel mehr auf den Tisch...da könnte der Sterni nicht mithalten.
Auf dem Balsa klappt das aufgrund der dämpfenden Eigenschaften besonderen gut, auf dem Bogen ein klein wenig schlechter, aber wenn man damit gaaaaanz lockerem Handgelenk dran kommt etwas kürzer und ekeliger. Der Unterschied ist spürbar aber letztlich nicht spielentscheidend
Guter Bericht! Wundert mich doch ein wenig, denn für mich ging der auf dem Bogen gar nicht gut. Da fand ich meinen gewohnten Sternenfall deutlich besser und in allem überlegen.
Dachte immer, ich brauche ein schnelleres Holz, damit der DGX sich bei mir wohlfühlt. :?:
Werde ihm dann nach der Saison vielleicht nochmal eine Chance geben.
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Mr. Anti Tischtennis
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Re: Spinlord Dornenglanz X

Beitrag von Mr. Anti Tischtennis »

@Holg
Auf dem Bogen muss man den X etwas aktiver spielen, fairerweise muss ich sagen das ich mich noch auf dem Balsa etwas wohler fühle. Wäre der Unterschied in der Kontrolle auf dem Bogen wesentlich größer würde ich das Bogen bevorzugen. Der X bremst aber auf dem Balsa so gut ein das der Unterschied nicht so extrem ist. Beim Schnupfen mit dem Phoenix ist dann der Unterschied spürbar. Wie gesagt der harte Schuss mit dem Balsa geht noch nicht so gut von der Hand, ansonsten ist da nicht viel Unterschied. Es wird weiter getestet......
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