Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Hallo, ich schreibe hier jetzt seit über 20 Jahren wissenschaftliche Berichte über unser gegenwärtiges Tischtennisspiel.

Meine Forschungsarbeit über 10 Jahre steht jetzt offiziell als Nachschlagewerk in 3 internationalen Foren für alle Tischtennisbegeisterten.
Eine Inhaltserklärung werde ich noch nachträglich erstellen und in das deutsche Forum einfügen.

mfg. Achim-Fritz
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ClausTrophobie »

Moin,

nochmal zu den Klickzahlen. Habe mich damit noch nicht beschäftigt. Wo kann man im Forum

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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

ClausTrophobie hat geschrieben: Montag 10. November 2025, 17:49 Moin,

nochmal zu den Klickzahlen. Habe mich damit noch nicht beschäftigt. Wo kann man im Forum

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Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern
von achim » Montag 20. Januar 2025, 09:20 …
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Letzter Beitragvon ClausTrophobie
Montag 10. November 2025, 17:49
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von ClausTrophobie »

Moin,

das habe ich natürlich auch gesehen.
Wie leitest Du daraus

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ab?

Tschö Claus
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

ClausTrophobie hat geschrieben: Dienstag 11. November 2025, 09:05 Moin,

das habe ich natürlich auch gesehen.
Wie leitest Du daraus

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ab?

Tschö Claus
Überhaupt nicht - ich leite das gar nicht aus den Forum-Statistiken ab.

Mein tatsächliches Kundeninteresse messe ich ganz konkret:

Ich bekomme die Anfragen per PN, per E-Mail oder Telefon, und die Tischtennisspieler(innen) bitten um Beratungstermine.

Wenn ich jemanden bereits am Telefon habe und der Kunde etwas Zeit hat und deutschsprachig ist, erledige ich die Beratung meistens sofort.
Ansonsten wird ein Termin vereinbart.

Was jedoch bemerkenswert ist:

Innerhalb von nur 10 Monaten gibt es in diesem Thread so viele Zugriffe, während andere meiner Threads über mehrere Jahre laufen
und deutlich weniger Klicks haben. Das zeigt mir, dass das Thema - die wissenschaftliche Analyse der diagonalen Lagerung und die
physikalischen Prinzipien dahinter - offensichtlich stark nachgefragt wird.

Der Grund ist einfach:

Kein anderer Hersteller analysiert und dokumentiert seine Entwicklungsarbeit so offen, so detailliert und mit diesem wissenschaftlichen Fundament.
Diese Transparenz und der physikalische Tiefgang finden offenbar großes Interesse.

Ich denke natürlich auch, dass keiner so ein Wissen wie ich hat. Das Marketing ist wesentlich kleinlebiger als meins.

Mein Ansatz ist wissenschaftliche Aufklärung statt Marketing-Blendwerk. Das spricht eine ganz andere Zielgruppe an
- "Menschen, die verstehen wollen", "nicht nur kaufen!"
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Warum ich verstehe, was Kompensation bedeutet - und wie das meine Schläger formt

Ich bin Linkshänder. Geboren 1955, eingeschult in einer Zeit, als die linke Hand als "falsch" galt. Meine Lehrer konnten nur mit rechts zeigen
- und wenn ich instinktiv zur linken Hand griff, gab es Schläge auf die linke Hand. So lernte ich, gegen meine Natur zu schreiben, zu arbeiten, zu leben.

53 Jahre Entwicklung von Tischtennisschlägern - Holzarbeit, davon über 25 Jahre fast alles mit der rechten Hand gemacht. Der umgeschulten Hand.
Der nicht-dominanten Hand. Bis heute greife ich instinktiv zur linken, wenn höchste Präzision gefragt ist. Wenn ich falle, fängt mich die linke Hand
- auch nach 70 Jahren.

1988 und 2018 kamen zwei Operationen hinzu, die meine linke Körperseite anatomisch und mein gesamtes Leben grundlegend veränderten.
Mein linker Brustmuskel fehlt, mein linker Rückenmuskel wurde als plastische Deckung umfunktioniert. Die Asymmetrie, die ich durch die Umschulung
schon kannte, wurde zur körperlichen Realität.

Was hat das mit Tischtennisschlägern zu tun? => "Alles".

Wer jahrzehntelang in einem Körper lebt, der permanent kompensieren muss - neurologisch, muskulär, biomechanisch -, der entwickelt
ein anderes Verständnis für Bewegung. Ich FÜHLE am eigenen Leib, wie Asymmetrie funktioniert. Ich ERLEBE täglich, wie
mein Körper Schwächen ausgleicht. Ich WEISS aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, mit Einschränkungen höchste Präzision
erreichen zu müssen.

Meine Re-Impact-Schläger, meine Diagonaltheorie, mein KSLS (Körperschall-Lenk-System) - all das ist nicht aus Lehrbüchern entstanden.
Es ist das Ergebnis von 37 Jahren Forschung an mir selbst. Jeder Prototyp (über 2.500 insgesamt) ist ein Versuch, biomechanische
Kompensation zu optimieren.

Warum Re-Impact besonders für Spieler mit körperlichen Einschränkungen funktioniert?

Weil sie von jemandem entwickelt wurden, der selbst ein Leben lang kompensieren musste. Ich baue keine Schläger für "normale" Spieler
und versuche dann, sie anzupassen. Ich baue Schläger aus der Perspektive dessen, der weiß:

"Jeder Körper hat seine eigene Biomechanik, seine eigene Asymmetrie, seine eigene Kompensationsstrategie!"

Das ist auch der Kern meiner Philosophie der "Chancengleichheit für alle Spieler". Das ist kein Marketing-Slogan.
Das ist gelebte Überzeugung. Denn ich habe selbst erfahren, wie es ist, wenn die Welt für Rechtshänder gebaut ist - und du bist es nicht.

Wenn dein Körper anders funktioniert - und niemand fragt warum. => Meine "Schwäche" wurde zur Expertise.

Heute, mit 70, entwickle ich immer noch. Teste. Optimiere. Mit einem Körper, der nicht müde ist von Jahrzehnten der Kompensation.

"Aber auch mit einem Wissen, das kein Lehrbuch vermitteln kann!"

Vielleicht sind gerade deshalb meine Schläger so präzise auf individuelle Biomechanik abgestimmt. Vielleicht ist das der Grund,
warum Spieler mit Einschränkungen - egal ob neurologisch, muskulär oder altersbedingt - mit Re-Impact oft erstaunliche Verbesserungen erleben.

Nicht trotz meiner Geschichte, "sondern genau deswegen!"
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von graupe007 »

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, trotzdem möchte ich auch eine Lanze brechen für die nicht-gehandicappten die natürlich ebenso profitieren und das ganz besonders wenn man sich der grauen Theorie wenigstens etwas öffnet. Bekanntlich entwickelt man sich idR dann weiter wenn man beginnt, sich intellektuell mit einer Thematik zu beschäftigen. Natürlich muss man eine Ader dazu haben aber es wird auch niemand gezwungen, all dies hier zu lesen.

Ich selbst bringe auch eine etwas spezielle Historie mit nachdem ich erst vor wenigen Jahren nach langer Pause wieder eingestiegen bin und mir nicht nur technisch sondern auch im Verständnis viele Dinge neu aneignen musste. Das führte dazu, mein ganzes Spiel (von -System kann zu Beginn keine Rede sein :-)) zu hinterfragen und in dieser Phase haben mich verschiedene Hölzer sowie die zugehörige Theorie und natürlich die eigenen Erfahrungen vorangebracht. Ich hoffe, diese Phase ist noch nicht abgeschlossen. Und nicht zu vergessen: es macht sehr viel Spaß, Dinge gezielt mit einem Plan und nicht einfach per Trial-and-Error auszuprobieren.

Kein Mensch behauptet man könne nicht auch mit anderen Hölzern vernünftig spielen, aber dann bekommt man all diese zusätzlichen Dienstleistungen nicht und wenn man sich ansieht was z.B. der Doc mittlerweile für Kombihölzer aufruft dann sind die Re-Impact Hölzer schon fast ein Sonderangebot.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

graupe007 hat geschrieben: Dienstag 11. November 2025, 21:34 Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, trotzdem möchte ich auch eine Lanze brechen für die nicht-gehandicappten die natürlich ebenso profitieren
und das ganz besonders wenn man sich der grauen Theorie wenigstens etwas öffnet. Bekanntlich entwickelt man sich idR dann weiter wenn man beginnt,
sich intellektuell mit einer Thematik zu beschäftigen. Natürlich muss man eine Ader dazu haben aber es wird auch niemand gezwungen, all dies hier zu lesen.

"Absolut richtig - Re-Impact ist für ALLE. Die Expertise aus Kompensation bedeutet nur: Ich verstehe Biomechanik tiefer.

Das nutzt jedem Spieler, unabhängig von Einschränkungen. Danke für die Klarstellung!"
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

WISSENWERTES: Die Re-Impact Premium Geometrie

https://ooakforum.com/viewtopic.php?f=4 ... 57#p411157

https://forum.tennis-de-table.com/t/tec ... ct-2/65327
________________________________________
Vom Belag zum Holz - Ein Paradigmenwechsel

Über 25 Jahre Forschung in biomechanischer Optimierung und Schwingungsphysik haben zu einer fundamentalen Neubewertung geführt:
"nicht der Belag, sondern das Holz bestimmt die Performance!"

Die Grundidee:
Statt ein Standard-Holz mit teurem Belag zu kompensieren, optimieren wir das Holz so, dass jeder gute feinporige Belag sein volles Potenzial entfaltet
- und darüber hinaus.

Wichtiger Hinweis:
Die hier beschriebenen Prinzipien - diagonale Lagerung, Schwingungsführung, Badewanneneffekt - gelten grundsätzlich für alle Re-Impact Modelle,
die diagonale Schichten enthalten. Die Premium-Serie stellt eine geometrische Weiterentwicklung und Optimierung dieser bewährten Prinzipien dar.
________________________________________

Was Re-Impact Hölzer auszeichnet - ebenso wie hochwertige Rendler-Hölzer:

Die Größe des Sweetspots bestimmt, wie viel Energie ein Wettkampfholz speichern und kontrolliert wieder abgeben kann.

Entscheidende Faktoren für den optimalen Sweetspot:

- Geometrische Anordnung der Diagonalschichten
- Materialkombination und Verarbeitung
- Holzdicke ab 11mm - erst ab dieser Dicke kann sich der optimale Sweetspot voll entfalten

Die Holzdicke spielt eine kritische Rolle:

Unterhalb von 11mm ist die Resonanzfläche zu begrenzt, um einen großen Sweetspot mit maximaler Energiespeicherung zu entwickeln.
Ab 11mm Holzdicke können die diagonalen Schichten ihr volles Schwingungspotenzial entfalten.

Sweetspot-Verhalten bedeutet:

- Energiespeicherkapazität => wie viel Energie wird aufgenommen und weitergegeben
- Fehlerverzeihung => konstante Performance auch bei dezentralen Treffern
- Spielflächen-Effizienz => große nutzbare Fläche für Wettkampfsituationen
- Druckstabilität => verlässliche Leistung unter Wettkampfbedingungen

Der Unterschied zwischen handwerklichen Hölzern und Massenprodukten liegt genau hier:

Ein großer, optimal positionierter Sweetspot ist das Ergebnis präziser Materialwahl, exakter Verarbeitung, richtiger Holzdicke
und biomechanischem Verständnis. Alle Re-Impact Modelle mit diagonalen Schichten - vom Hydra bis zur Premium-Serie -
arbeiten mit diesem Prinzip. Die Größe und Optimierung des Sweetspots unterscheidet die einzelnen Modelle voneinander.

Technische Parameter: Holzdicke und Sweetspot-Größe => Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Faktor:

Die Holzdicke ab 11mm bestimmt direkt die Sweetspot-Größe: Je dicker das Holz, desto größer der Sweetspot.

- Unter 11mm: Begrenzte Resonanzfläche, kleinerer effektiver Sweetspot
- Ab 11mm: Das Schwingungspotenzial kann sich voll entfalten
- Je dicker, desto besser => Größere Resonanzfläche => größerer Sweetspot =< mehr Energiespeicherung

Die Dicke beeinflusst direkt:

- Wie viele Schwingungsknoten sich ausbilden können
- Wie groß die Resonanzfläche für Energiespeicherung ist
- Wie effektiv die diagonalen Schichten zusammenwirken
- Wie stabil der Sweetspot über die gesamte Spielfläche bleibt

Der Zielkonflikt:

- Dickere Hölzer => größerer Sweetspot => bessere Performance
- Dickere Hölzer => höheres Gewicht =< veränderte Handhabung

Re-Impact Wettkampfhölzer werden daher individuell abgestimmt:

Die Dicke wird so gewählt, dass der Sweetspot maximal ist, während das Gewicht noch den Anforderungen des Spielers entspricht
- besonders wichtig für Spieler mit eingeschränkter Kraft oder Mobilität.
________________________________________

Die physikalischen Prinzipien

Seismische Wellen im Tischtennisholz

Wenn der Ball auf das Holz trifft, entsteht eine seismische Welle, die vertikal durch alle Schichten läuft.
Diese Energie bestimmt die Ballbeschleunigung, den Spin und die Kontrolle.

Bei konventionellen Hölzern:

- Die Energie zerstreut sich unkontrolliert
- Ein Großteil verpufft ungenutzt
- Kleiner Sweetspot = wenig Energiespeicherung
- Der Belag wird vertikal stark belastet
- Schneller Verschleiß, nachlassende Performance

Bei allen Re-Impact Modellen mit diagonalen Schichten:

- Gezielte Energielenkung durch Geometrie
- Größerer Sweetspot = mehr Energiespeicherung
- Reduzierte Belagbelastung
- Längere Haltbarkeit
- Bessere Energieübertragung

Das Tsunami-Prinzip

Ähnlich wie Tsunamiwellen sich durch Küstengeometrie verstärken, kann auch Schwingungsenergie im Holz durch geometrische
Anordnung der Schichten gezielt gelenkt und konzentriert werden. Die diagonale Lagerung nach Re-Impact-Prinzip nutzt diesen
Effekt seit 2002 - in allen unseren Modellen mit diagonalen Schichten.

________________________________________

Der Badewanneneffekt

Ein Effekt, der bei allen Re-Impact Hölzern mit diagonaler Lagerung auftritt und direkt die Sweetspot-Größe beeinflusst:

Das Prinzip:

- Die seismische Welle läuft vertikal durch das Material
- Diagonale Schichten verschiedener Winkel wirken wie Reflektionswände
- Die Schwingungsmasse wird lateral zur Mitte zurückgelenkt
- Die Energie bleibt mittig konzentriert statt zu entweichen
- Je besser die Reflexion, desto größer der effektive Sweetspot

Das vollständige Schwingungsbild:

- Seismische Welle (vertikal) + Diagonale Reflexion (lateral) => konzentrierte, verstärkte Energieübertragung im Sweetspot

Die Premium-Serie optimiert diesen Effekt durch erweiterte Winkelkombinationen und
vergrößert damit den Sweetspot für maximale Energiespeicherung.

________________________________________

Seitwärtsmassenverhalten

Ein entscheidender Unterschied zu konventionellen Hölzern - bei allen Re-Impact Modellen mit Diagonalen:

Konventionell:

- Energie wird primär vertikal in den Schwamm gepresst
- Hohe Belastung der Belagoberfläche
- Kleiner Sweetspot
- Schneller Verschleiß, Verlust der Griffigkeit

Re-Impact mit Diagonalen:

- Energie wird lateral (seitwärts) intelligent verteilt
- Belagoberfläche bleibt länger griffig
- Größerer effektiver Sweetspot
- Schwamm wird geschont
- Konstante Spieleigenschaften über längere Zeiträume

Effekt: Beläge halten auf allen unseren Diagonalhölzern deutlich länger durch optimiertes
Seitwärtsmassenverhalten, und die nutzbare Spielfläche (Sweetspot) ist deutlich größer.

________________________________________

Geometrische Winkelkombination

Grundprinzip (alle Re-Impact Modelle mit Diagonalen):

Äußere Deckschichten:

- Abdeckung der 0° (längs) und 90° (quer) Ebenen
- Fühlbar, sichtbar, nach Kundenwunsch (Hinoki, Limba, Koto etc.)

Innere Diagonalschichten:

- Verschiedene Winkel lenken die Schwingungsenergie
- Wirken als Wellenleiter und Reflektoren
- Erzeugen den Badewanneneffekt
- Bestimmen die Sweetspot-Größe

Perfekt-Serie Weiterentwicklung:

- Erweiterte Winkelkombination
- Vollständiges Schwingungsführungssystem
- Optimierte Energiekonzentration
- Maximierter Sweetspot für höchste Energiespeicherkapazität
Die exakte Anordnung, Materialkombination und Verarbeitungstechnik bleiben Betriebsgeheimnis.

________________________________________

Belagverhalten: Je feinporiger, desto besser

Ein entscheidender Befund der Forschungsarbeit - gilt für alle Re-Impact Modelle mit Diagonalen:

Feinporige, griffige Spielgummis im mittleren Preissegment aufwärts entfalten auf Re-Impact Systemen ihre optimale Wirkung:

- Die laterale Energieverteilung nutzt feinporige Strukturen ideal
- Der große Sweetspot ermöglicht konstante Belagnutzung über die gesamte Fläche
- Griffige (nicht klebrige) Oberflächen halten länger
- Die Schwingungsführung ermöglicht konstante Performance

Das Ergebnis:

Feinporige Qualitätsbeläge entfalten auf unseren Diagonalhölzern deutlich bessere Performance als auf konventionellen Hölzern
- unabhängig vom spezifischen Modell. Je größer der Sweetspot, desto besser die Energieausnutzung.
________________________________________

Das Holz als Leistungsträger

Der fundamentale Unterschied - das Re-Impact Grundprinzip seit 2002:

Konventionell:

- Holz = passiver Träger
- Kleiner Sweetspot
- Belag = Leistungskomponente
- Abhängigkeit von tgehobenen Spitzenbelägen

Re-Impact mit Diagonalen:

- Holz = aktiver Leistungsträger
- Großer Sweetspot = hohe Energiespeicherung
- Belag = flexible, austauschbare Komponente
- Unabhängigkeit und freie Belagwahl

Das zeichnet handwerkliche Qualitätshölzer aus - ob Re-Impact oder Rendler: Die Sweetspot-Größe
und damit die Energiespeicherkapazität ist das Qualitätsmerkmal. Sie sind nicht mehr abhängig von der
Verfügbarkeit bestimmter Premium-Beläge. Das System funktioniert mit allen feinporigen Qualitätsbelägen.

________________________________________

Für Wettkampfspieler

Der große Sweetspot macht den Unterschied im Wettkampf:

Unter Druck:

- Nicht jeder Schlag trifft perfekt mittig
- Ein großer Sweetspot verzeiht Ungenauigkeiten
- Konstante Leistung auch bei dezentralen Treffern
- Mehr Sicherheit in entscheidenden Situationen

Auch mit 90€+ Premium-Belägen eröffnet sich auf allen Re-Impact Diagonalhölzern ein verbesserter Leistungsbereich
- besonders durch die Kombination aus großem Sweetspot und optimierter Schwingungsführung.
________________________________________

Biomechanische Optimierung

Besondere Bedeutung hat das System für Spieler mit körperlichen Einschränkungen - Kernprinzip aller Re-Impact Hölzer:

- Reduzierte Armbewegung wird durch Holzleistung kompensiert
- Großer Sweetspot = mehr Fehlerverzeihung trotz eingeschränkter Motorik
- Spieler mit Handicaps erreichen Leistungen auf Augenhöhe
- "Gleiche Chancen für alle" - das Grundprinzip seit 2002

Die biomechanische Optimierung gleicht eingeschränkte Mobilität durch intelligente Energieübertragung und großzügigen Sweetspot aus.

________________________________________

Handwerkliche Qualität: Der Unterschied

Was Re-Impact und hochwertige Handwerkshölzer (wie Rendler) auszeichnet:

Die Sweetspot-Größe ist kein Zufall - sie ist das Ergebnis von:

- Präziser Materialauswahl (jede Schicht zählt)
- Exakter Verarbeitung (Mikrometer-Genauigkeit)
- Biomechanischem Verständnis (53 Jahre Erfahrung)
- Individueller Fertigung (keine Massenproduktion)

Massenprodukte können die physikalischen Prinzipien kopieren - aber den großen, optimal positionierten Sweetspot
erreichen sie nicht. Das ist handwerkliche Kunst.

________________________________________

Wissenschaftliche Transparenz

Die physikalischen Prinzipien => Tsunami-Effekt => Badewannengeometrie => Schwingungsführung => Seitwärtsmassenverhalten=>
Sweetspot-Optimierung => basieren auf Allgemeinwissen aus Physik und Seismologie.

Diese Prinzipien wirken in allen Re-Impact Modellen mit diagonalen Holzmaser-Schichten.

Die Perfekt-Serie stellt die konsequente Weiterentwicklung und geometrische Optimierung dieser bewährten Grundlagen dar
- mit dem Ziel, den Sweetspot zu maximieren.

Was wir teilen: Die wissenschaftlichen Grundlagen und Prinzipien

Was wir schützen: Die spezifische Umsetzung, Verarbeitungstechnik, Materialkombinationen, die den großen Sweetspot erst ermöglichen

- 53 Jahre Holzverarbeitungs-Erfahrung
- 23 Jahre Re-Impact-Forschung
- 2.500+ entwickelte Prototypen

Diese Erfahrung - und die Fähigkeit, einen großen Sweetspot zu erschaffen - kann nicht kopiert werden. Sie muss erarbeitet werden.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Holzabmessungen: Warum die Breite bei Wettkampfschlägern wichtiger ist als die Höhe

https://forum.tennis-de-table.com/t/tec ... -2/65327/2

Betreff: Holzbreite vs. Holzhöhe - Biomechanische Überlegungen

Guten Abend,

ich möchte einige wichtige Erkenntnisse über Holzabmessungen teilen, die oft übersehen werden:

Die Breite des Holzes ist entscheidend, nicht die Höhe!
Viele Spieler konzentrieren sich auf die Holz-Höhe, aber das schafft tatsächlich Nachteile:
Warum Höhe problematisch sein kann:
- Größerer Luftwiderstand während der Schwungbewegung
- Erhöhte Belastung von Arm- und Schultergelenken (statt Entlastung)
- Mehr körperliche Beanspruchung über die Zeit
- Schwereres Gefühl trotz ähnlichem Gewicht

Warum Breite wichtiger ist:

- Geringerer Luftwiderstand
- Bessere Gewichtsverteilung
- Höhere biomechanische Effizienz
- Weniger Behinderung der natürlichen Körperbewegung
- Verbesserte Spielleistung

Die kontraintuitive Wahrheit:

Ein gut ausbalanciertes Holz muss nicht leichter sein - es kann sogar etwas schwerer sein und fühlt sich trotzdem widerstandsärmer
in der Bewegung an. Der Schlüssel ist optimale Balance, nicht minimales Gewicht.

Empfohlene Abmessungen:

Höhe: 154 mm
Breite: 160 mm

Diese Konfiguration bietet exzellente Balance, reduziert Gelenkbelastung und ermöglicht besseres, erfolgreicheres Spiel.

Was sind eure Erfahrungen mit Holzabmessungen?

Habt ihr Unterschiede in Komfort und Leistung bemerkt?
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Eine fundamentale geometrische Erkenntnis

Ein Dreieck ist nur ein Teil eines Kreises, und ein Kreis selbst ist eine doppelte Spiegelung, wenn man ihn umkehrt.

Da Kreise jedoch immer gleichschenklig ausfallen, sind sie symmetrisch statt asymmetrisch.

Konkrete Beispiele:

"Wenn du ein herkömmliches Holz um 180° drehst, spielt es identisch. => Bei Re-Impact spürst du zwei völlig unterschiedliche Charaktere."

und/oder eine Analogie:

"Wie ein Segelboot – je nachdem ob Wind von links oder rechts kommt, verhält es sich fundamental anders."

Die wichtige Schlussfolgerung:

- Bei einem ungleichschenkligen Körper kann man eigentlich nie auf einen Kreis schließen.

Was bedeutet das für Tischtennishölzer?

Herkömmliche Hölzer arbeiten mit Kreissymmetrie => sie gehen von gleichschenkligen, symmetrischen Mustern aus.

Re-Impact-Hölzer dagegen nutzen bewusst asymmetrische, ungleichschenklige Geometrie.

=> Deshalb entstehen zwei unterschiedliche Spielebenen in einem Holz - je nachdem, wie man es dreht.

Diese Asymmetrie lässt sich nicht mit herkömmlicher Kreis-Geometrie berechnen oder erklären.

=> Man muss sie räumlich sehen können.
Zuletzt geändert von achim am Sonntag 16. November 2025, 13:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Warum "individuelle Anpassung" keine Marketingfloskel ist - sondern Biomechanik

Oft werden meine wissenschaftlichen Arbeiten als "Marketing-Geschwafel" abgetan.

Dabei ist es eine wissenschaftliche Bombe, die ich hier erklären möchte.

Die Empfindung ist das Entscheidende => nicht die Technik an sich, "sondern wie sie sich für DICH anfühlt!".

Nicht nur "schnell" oder "kontrolliert",

sondern: => "Wie erwacht das Holz in deiner Hand zum Leben"?


Meine Einstellungsmethode basiert auf biomechanischen Parametern:

Körperlänge → Spielarmlänge → untere Armlänge → optimale individuell wahrgenommene Ballflugkurve

Wenn ich Hölzer einstelle, stelle ich alles über den Rückschlagwinkel ein, wenn der mir vorliegt und mir bekannt ist.

Diese Parameter sind messbar und berechenbar.


Das Ziel:

"Das Holz wird zu deiner verlängerten Spielhand" => "nicht nur ein Werkzeug, sondern Teil deines Körpers.

- Jeder Mensch fühlt anders => Jeder Körper hat andere Proportionen => Deshalb kann es KEIN "One-Size-Fits-All" geben.

Das ist keine Marketingfloskel - das ist angewandte Biomechanik.

Was andere als "esoterisches Geschwäfel" abtun, ist präzise Wissenschaft.

Man kann sie nur nicht mit herkömmlicher Massenproduktion umsetzen.
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Egon Balder
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von Egon Balder »

Das Ziel:

"Das Holz wird zu deiner verlängerten Spielhand" => "nicht nur ein Werkzeug, sondern Teil deines Körpers.
- Jeder Mensch fühlt anders => Jeder Körper hat andere Proportionen => Deshalb kann es KEIN "One-Size-Fits-All" geben.
Das ist keine Marketingfloskel - das ist angewandte Biomechanik.
Was andere als "esoterisches Geschwäfel" abtun, ist präzise Wissenschaft.
Man kann sie nur nicht mit herkömmlicher Massenproduktion umsetzen.
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achim
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von achim »

Ein wichtiges Missverständnis: Re-Impact-Hölzer sind NICHT nur für Noppen-Spieler!

https://ooakforum.com/viewtopic.php?f=4 ... 65#p411165


Liebe Tischtennisfreunde,

Ich muss ein häufiges Missverständnis klären, das mir in letzter Zeit immer wieder begegnet:

Viele Spieler sehen meine Produktbeschreibungen und denken:

"Diese Hölzer sind nur für Noppen-Spieler (LN/Anti) - nichts für mich!" => Das ist FALSCH!

Die Wahrheit:

Ja, viele meiner Produktbeschreibungen zeigen Konfigurationen mit langen Noppen (LN) oder Anti auf der Rückhand.

Warum? Weil ein großer Teil meiner Kundschaft diese Spielweise bevorzugt und ich diesen Spielern zeigen möchte,
wie optimal Re-Impact für sie funktioniert.

ABER: Das bedeutet NICHT, dass meine Hölzer nur für Noppen-Spieler geeignet sind!

Re-Impact funktioniert hervorragend mit:

- 2x normale glatte Beläge (Backside)
- Offensive Beläge beidseits
- Allround-Beläge
- Spin-orientierte Beläge
- JEDE Kombination, die Sie bevorzugen!

Das Prinzip:

Ein Re-Impact-Holz mit "Schwerpunkt Block-Konter" auf der Rückhand bedeutet:

- Das Holz ist für diesen Spielstil optimiert
- Sie können dort trotzdem normale Beläge spielen!
- Sie können darauf auch offensiv/allround spielen!
- Die Optimierung ist ein Plus, keine Einschränkung!

Beispiel: Das Rapier 44 ist optimiert für:

- VH: Extremen Spin (300% Wellenübertragung) + Allround
- RH: Kontrollierter Block-Konter oder moderne Abwehrspieler,
- lange sichere Unterschnittabwehr aus dem Rückraum

Sie können spielen:

- VH: Tenergy/Dignics/Evolution → funktioniert perfekt!
- RH: Normaler Allround-Belag → funktioniert perfekt!
- Oder: VH + RH beide offensiv → funktioniert perfekt!

Die Asymmetrie gibt Ihnen Vielseitigkeit - sie nimmt Ihnen nichts weg!

"Asymmetria dat diversitatem, sed non limitat possibilitatem"

(Die Asymmetrie gibt Vielfalt, begrenzt aber nicht die Möglichkeiten)

Fazit:

Wenn Sie in meinen Beschreibungen Noppen-Konfigurationen sehen - ignorieren Sie das, wenn Sie keine Noppen spielen!

Alle Re-Impact-Hölzer funktionieren hervorragend, auch mit normalen Belägen!

-Das Rapier44 ist zusätzlich völlig spinunanfällig gegen gegnerischen Schnitt
- Eine gute Wahl, wenn Sie schnittempfindlich sind

Bei Fragen zur optimalen Belagswahl für Ihr Holz: Einfach fragen
Verba movent, exempla trahunt - Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
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Re: Wissenswertes bei der Anwendung von Re-Impact Hölzern

Beitrag von graupe007 »

achim hat geschrieben: Samstag 15. November 2025, 17:25 Holzabmessungen: Warum die Breite bei Wettkampfschlägern wichtiger ist als die Höhe

https://forum.tennis-de-table.com/t/tec ... -2/65327/2

Betreff: Holzbreite vs. Holzhöhe - Biomechanische Überlegungen

Guten Abend,

ich möchte einige wichtige Erkenntnisse über Holzabmessungen teilen, die oft übersehen werden:

Die Breite des Holzes ist entscheidend, nicht die Höhe!
Viele Spieler konzentrieren sich auf die Holz-Höhe, aber das schafft tatsächlich Nachteile:
Warum Höhe problematisch sein kann:
- Größerer Luftwiderstand während der Schwungbewegung
- Erhöhte Belastung von Arm- und Schultergelenken (statt Entlastung)
- Mehr körperliche Beanspruchung über die Zeit
- Schwereres Gefühl trotz ähnlichem Gewicht

Warum Breite wichtiger ist:

- Geringerer Luftwiderstand
- Bessere Gewichtsverteilung
- Höhere biomechanische Effizienz
- Weniger Behinderung der natürlichen Körperbewegung
- Verbesserte Spielleistung

Die kontraintuitive Wahrheit:

Ein gut ausbalanciertes Holz muss nicht leichter sein - es kann sogar etwas schwerer sein und fühlt sich trotzdem widerstandsärmer
in der Bewegung an. Der Schlüssel ist optimale Balance, nicht minimales Gewicht.

Empfohlene Abmessungen:

Höhe: 154 mm
Breite: 160 mm

Diese Konfiguration bietet exzellente Balance, reduziert Gelenkbelastung und ermöglicht besseres, erfolgreicheres Spiel.

Was sind eure Erfahrungen mit Holzabmessungen?

Habt ihr Unterschiede in Komfort und Leistung bemerkt?
Hi,
kurze Anmerkung mit Interesse auf Feedback: die relativ breite Holzform führt in meiner Hand tatsächlich ab und zu zu einem Hänger beim zurückdrehen nach der Angabe. Das nehme ich in Kauf da ich die sonstigen Vorteile ja mitnehmen möchte, bin aber interessiet ob das anderen genauso geht (?) Vielleicht bin ich ja motorisch zu blöd oder mein Daumen zu dick oder zu langsam...
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
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