Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

Moderator: Noppen-Test-Team

Jobe93
Member
Member
Beiträge: 136
Registriert: Donnerstag 16. November 2023, 17:37
TTR-Wert: 1749

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Jobe93 »

Hallo zusammen,

Gestern konnte ich im Training auch erstmalig mit dem Turbo 82 mit E4-Zusatzoption spielen. Mein Turbo 82 ist ein Mittelblatt, hat eine Mahagoni-Versiegelung und ist die "Spin-Off" Version d.h. mit dem Aufbau: GM-k-8/-kk-2\-k-GM. Aktuell teste ich seit einigen Wochen das Dream mit E-4 und habe zur besseren Vergleichbarkeit das Turbo mit den selben Belägen ausgestattet. Einem Zyre 03 in 2.5mm auf der Vorhand und einem Virus-2 in ox auf der Rückhand. In meinem Bericht zu meinen ersten Eindrücken werde ich dementsprechend oft Vergleiche zum Dream mit E-4 ziehen. Ich versuche ebenfalls Vergleiche zum Hyperion und Tachi (2023) zu ziehen, diese habe ich aber teilweise mit anderen Belägen gespielt und die Tests sind auch bereits länger her.

Generelle Eindrücke

Im Vergleich zum Dream ist mir direkt aufgefallen, dass das Turbo 82 einen höheren Ballabsprung hat. In Kombination mit dem Zyre 03 hat mich das sehr an das Spielverhalten meines Combination Effects erinnert. Das Grundtempo des Turbo 82 ist etwas höher als vom Dream. Das konnte mir auch mein Trainingspartner bestätigen. Ich konnte auch direkt bemerken, dass das Spielgefühl des Turbo 82 etwas indirekter im Vergleich zum Dream ist. Meine Vermutung ist, dass dies durch den etwas dickeren Aufbau des Turbo sowie durch den Einfluss des Stirnbalsa (direkteres Spielgefühl) beim Dream zu erklären ist. Eventuell kann Achim noch dahingehend aufklären, falls er mitliest.

Besonders spannend fand ich, dass man beim Topspinspiel direkt gemerkt hat, dass der Ball beim Turbo 82 länger "im Schläger verweilt". In meiner Wahrnehmung war das nicht nur ein marginaler Effekt, sondern ein großer Unterschied zwischen den Hölzern. Beim Turbo konnte ich so vor allem beim Topspin spielen den Ball länger und besser führen was zu einem noch höheres Spinverhalten geführt hat. Beim Dream mit E-4 war ich schon sehr begeistert von dem Spinpotential in Kombination mit dem Zyre 03, aber beim Turbo ist dies nochmal besser. Die Griffigkeit des Obergummis vom Zyre 03 kommt da noch einmal besser zum tragen. Bemerkbar hat sich dies vor allem beim Gegentopspin gemacht. Richtig getimt konnte ich selbst sehr spinnige Bälle meines Trainingspartners richtiggehend "vollstrecken". Die Kontrolle war dabei erstaunlich hoch.

Die längere Verweildauer im Schläger hat aber auch einen anderen Effekt gehabt. Beim passiven Blockspiel in der Vorhand ist mir aufgefallen, dass die Spinanfälligkeit höher war als bei anderen Re-Impact Hölzern die ich mit dem Zyre 03 getestet habe. Ohne Anpassung gingen Blockbälle so gerne mal übers Ziel hinaus. Hier war es dringend notwendig Blockbälle aktiver zu beantworten und stärker rüberzudrücken und/oder die Kontaktzeit beim Blocken so gering wie möglich zu halten. Wenn man aber "mit dem Spin" gespielt hat, d.h. beim Gegentopspin oder Kick-Block dann konnte man die Spinanfälligkeit wirklich gering halten und diese Bälle haben sich als ziemlich kontrolliert gezeigt. Genau andersrum hat es sich verhalten, wenn ich den Zyre 03 von der Vorhand in die Rückhand gedreht habe und mit dieser geblockt habe. Die Spinanfälligkeit war in dieser Konfiguration fast null. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich konnte jeden Ball, fast gänzlich ungeachtet wie viel Spin dieser hatte, einfach per Pressblock reindrücken. Auch beim Hinhalteblock konnte ich keine erhöhte Spinanfälligkeit (im Gegensatz zum Vorhand Hinhalteblock) erkennen. Das war wirklich erstaunlich.

So richtig erklären kann ich mir dieses Phänomen nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem asymmetrischen Aufbau des Turbo zutun haben könnte. Direkt beim Bekleben des Holzes ist mir aufgefallen (insbesondere im Vergleich zum Dream), dass das Holz wirklich merklich asymmetrisch ist. Das Schlägerblatt ist "auf der Unterseite" deutlich bauchiger als auf der Oberseite (beim normalen Halten des Schlägers im Vorhandgriff). Sah schon fast ein wenig ulkig aus. Beim normalen Spielen ist mir das aber nicht negativ aufgefallen. So habe ich nicht mehr Kantenbälle o.ä. getroffen als sonst. Logischerweise dreht sich die "bauchige" Seite aber beim Drehen des NI Belags von Vor- in Rückhand von unten nach oben. Eventuell hatte dies den von mir beobachteten Effekt und machte das Holz vor allem im Rückhandblockspiel so angenehm. Ist aber nur eine Vermutung. Achim, wenn du mehr weißt bitte melden :D

Spin to Win

Was soll ich sagen. Schon beim Dream war ich vom Spinverhalten mit dem Zyre 03 sehr zufrieden. Beim Turbo 82 ist das aber noch einmal ne Nummer besser. Durch die längere Verweildauer im Schläger kann ich viel sicherer Topspin spielen und diese auch deutlich gefährlicher mit mehr Spin ausstatten. Außerdem konnte ich auch die Länge des Topspin mit dem Turbo 82 besser steuern. Beim Dream landeten die Bälle hauptsächlich zwischen der Mitte und dem unteren Drittel der gegnerischen Spielhälfte. Beim Turbo konnte ich auch gezielt längere Bälle ansteuern. Meinem Spiel (hauptsächlich Topspinlastig mit der Vorhand) kommt dies enorm zu gute. Auch bei den Aufschlägen konnte ich nochmal mehr Spin abrufen als beim Dream. Insbesondere Seitschnittangaben kamen sehr giftig. Ich baue mein Spiel oft darüber auf, halblange bis lange Angaben mit viel Seitschnitt zu machen. Oft aus wechselnden Positionen am Tisch und mal mit Seitschnitt in die eine, mal die andere Richtung. Dies hat gestern im Training wirklich wunderbar geklappt. Man merkt, dass das Turbo 82 für Spin und aktives Spiel gemacht ist und das Dream eher für ein sicheres Block-Konter spiel. Die Stärke beim Spinspiel liegt hier eindeutig beim Turbo 82.

Lange Noppe ox

Mit dem Virus-2 hat sich das Holz auch ordentlich spielen lassen. Die etwas höhere Verweildauer im Schläger hat man aber auch hier gemerkt. So stiegen die Bälle hin und wieder zu hoch wenn ich beim Blocken nicht aufgepasst habe und den Schlagwinkel falsch eingestellt, bzw. den Schläger zu locker gehalten habe. Beim Dream ist das Spiel mit der LN direkter und ich musste dadurch auch weniger "aufpassen". Nimmt man die Bälle mit dem Turbo 82 aber früh, achtet auf eine kurze Kontaktzeit und stellt den Schlagwinkel vernünftig ein - dann kann man diese Probleme aber schnell in den Griff bekommen. Nach einer gewissen Anpassung konnte ich hier auch ein sicheres Spiel mit dem V-2 aufziehen. Tendenziell würde ich sagen, dass beim Turbo 82 mit dem V-2 der Störeffekt etwas höher ist, dafür muss man aber auch noch mehr mit Handgelenk arbeiten. Die Schnittentwicklung ist höher wenn man mit viel Handgelenk spielt, aber geringer wenn man mit nur wenig Handgelenk spielt. Zumindest beim V-2. Ich werde demnächst noch ein paar weitere LN mit dem Holz ausprobieren und eventuell auch den ein oder anderen restgriffigen Anti. Weitere Berichte folgen dann ggbf. noch. :wink:
Eine Sache fällt mir noch ein: Richtig gut hat es geklappt mit dem Turbo 82 und der ox LN zu schießen. Eigentlich nicht mein Schlag und daher habe ich da leider auch nicht viele Referenzen zu anderen Hölzern (da ich das dort schlichtweg nie wirklich probiert habe), aber beim Turbo 82 ist mir aufgefallen, dass dieser Schlag wirklich gut funktioniert und der Ball auch erstaunlich viel Tempo entwickelt.

Fazit und Einordnung zu den bisherigen Berichten

Das Turbo 82 ist in meinen Augen ein wirklich angenehm spielbares Topspin-Kombinationsholz. In Kombination mit dem Zyre 03 ist wirklich viel Spin, sowohl im Aufschlag- als auch Topspinspiel möglich. Gerade mit dem Zyre 03 konnte ich nicht unbedingt beobachten, dass das Holz "langsam" sei. Es ist auf jeden Fall schneller als mein Dream E-4 und auch im Vergleich zum Hyperion, Combination Effect oder Tachi (2023) fand ich es nicht langsamer. Gerade im frontalen Spiel konnte ich wirklich schnelle Top- und Schlagspins spielen. Allerdings würde ich zustimmen, dass stärker tangential getroffene Topspins sehr kontrolliert und eventuell auch etwas langsamer (mit höherem Bogen) als bei oben genannten Hölzern sind. Meiner Meinung nach kommt das auch etwas durch das indirektere Spielgefühl zustande. Um mehr Tempo abrufen zu können muss man da seine Schlagführung etwas anders gestalten. Wie beim Spiel mit härteren Belägen ist es ratsam den Schlag mehr nach vorne auszuführen als man es u.U. gewohnt ist. Da ich dies vom Zyre 03 ohnehin gewohnt bin konnte ich es für mich eigentlich direkt gut umsetzen und das Tempo dann abrufen wenn ich es brauchte. Wie bereits geschrieben würde ich das Grundtempo des Holzes auch eher als hoch einschätzen. Ich werde weiter testen um noch fundiertere Unterschiede feststellen zu können - morgen geht es mit dem Holz in mein letztes Rückrundenspiel - vielleicht habe ich danach noch was neues zu berichten. :wink:

Kleine Anekdote noch zum Schluss: Beim ersten Training mit dem Holz gestern konnte ich direkt gegen meinen Trainingspartner mit 150 TTR mehr als ich 5:2 gewinnen. Natürlich ist das rein anekdotisch, aber für mich auf jeden Fall eine Bestätigung, dass ich mit dem Holz sehr gut zurecht komme und es zu meinem Spielstil gut passt. :-)
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)

Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 741
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Jobe93 hat geschrieben: Samstag 6. Dezember 2025, 14:49 Hallo zusammen,

Gestern konnte ich im Training auch erstmalig mit dem Turbo 82 mit E4-Zusatzoption spielen. Mein Turbo 82 ist ein Mittelblatt, hat eine Mahagoni-Versiegelung und ist die "Spin-Off" Version d.h. mit dem Aufbau: GM-k-8/-kk-2\-k-GM. Aktuell teste ich seit einigen Wochen das Dream mit E-4 und habe zur besseren Vergleichbarkeit das Turbo mit den selben Belägen ausgestattet. Einem Zyre 03 in 2.5mm auf der Vorhand und einem Virus-2 in ox auf der Rückhand. In meinem Bericht zu meinen ersten Eindrücken werde ich dementsprechend oft Vergleiche zum Dream mit E-4 ziehen. Ich versuche ebenfalls Vergleiche zum Hyperion und Tachi (2023) zu ziehen, diese habe ich aber teilweise mit anderen Belägen gespielt und die Tests sind auch bereits länger her.

Generelle Eindrücke

Im Vergleich zum Dream ist mir direkt aufgefallen, dass das Turbo 82 einen höheren Ballabsprung hat. In Kombination mit dem Zyre 03 hat mich das sehr an das Spielverhalten meines Combination Effects erinnert. Das Grundtempo des Turbo 82 ist etwas höher als vom Dream. Das konnte mir auch mein Trainingspartner bestätigen. Ich konnte auch direkt bemerken, dass das Spielgefühl des Turbo 82 etwas indirekter im Vergleich zum Dream ist. Meine Vermutung ist, dass dies durch den etwas dickeren Aufbau des Turbo sowie durch den Einfluss des Stirnbalsa (direkteres Spielgefühl) beim Dream zu erklären ist. Eventuell kann Achim noch dahingehend aufklären, falls er mitliest.

Besonders spannend fand ich, dass man beim Topspinspiel direkt gemerkt hat, dass der Ball beim Turbo 82 länger "im Schläger verweilt". In meiner Wahrnehmung war das nicht nur ein marginaler Effekt, sondern ein großer Unterschied zwischen den Hölzern. Beim Turbo konnte ich so vor allem beim Topspin spielen den Ball länger und besser führen was zu einem noch höheres Spinverhalten geführt hat. Beim Dream mit E-4 war ich schon sehr begeistert von dem Spinpotential in Kombination mit dem Zyre 03, aber beim Turbo ist dies nochmal besser. Die Griffigkeit des Obergummis vom Zyre 03 kommt da noch einmal besser zum tragen. Bemerkbar hat sich dies vor allem beim Gegentopspin gemacht. Richtig getimt konnte ich selbst sehr spinnige Bälle meines Trainingspartners richtiggehend "vollstrecken". Die Kontrolle war dabei erstaunlich hoch.

Die längere Verweildauer im Schläger hat aber auch einen anderen Effekt gehabt. Beim passiven Blockspiel in der Vorhand ist mir aufgefallen, dass die Spinanfälligkeit höher war als bei anderen Re-Impact Hölzern die ich mit dem Zyre 03 getestet habe. Ohne Anpassung gingen Blockbälle so gerne mal übers Ziel hinaus. Hier war es dringend notwendig Blockbälle aktiver zu beantworten und stärker rüberzudrücken und/oder die Kontaktzeit beim Blocken so gering wie möglich zu halten. Wenn man aber "mit dem Spin" gespielt hat, d.h. beim Gegentopspin oder Kick-Block dann konnte man die Spinanfälligkeit wirklich gering halten und diese Bälle haben sich als ziemlich kontrolliert gezeigt. Genau andersrum hat es sich verhalten, wenn ich den Zyre 03 von der Vorhand in die Rückhand gedreht habe und mit dieser geblockt habe. Die Spinanfälligkeit war in dieser Konfiguration fast null. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich konnte jeden Ball, fast gänzlich ungeachtet wie viel Spin dieser hatte, einfach per Pressblock reindrücken. Auch beim Hinhalteblock konnte ich keine erhöhte Spinanfälligkeit (im Gegensatz zum Vorhand Hinhalteblock) erkennen. Das war wirklich erstaunlich.

So richtig erklären kann ich mir dieses Phänomen nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem asymmetrischen Aufbau des Turbo zutun haben könnte. Direkt beim Bekleben des Holzes ist mir aufgefallen (insbesondere im Vergleich zum Dream), dass das Holz wirklich merklich asymmetrisch ist. Das Schlägerblatt ist "auf der Unterseite" deutlich bauchiger als auf der Oberseite (beim normalen Halten des Schlägers im Vorhandgriff). Sah schon fast ein wenig ulkig aus. Beim normalen Spielen ist mir das aber nicht negativ aufgefallen. So habe ich nicht mehr Kantenbälle o.ä. getroffen als sonst. Logischerweise dreht sich die "bauchige" Seite aber beim Drehen des NI Belags von Vor- in Rückhand von unten nach oben. Eventuell hatte dies den von mir beobachteten Effekt und machte das Holz vor allem im Rückhandblockspiel so angenehm. Ist aber nur eine Vermutung. Achim, wenn du mehr weißt bitte melden :D

Spin to Win

Was soll ich sagen. Schon beim Dream war ich vom Spinverhalten mit dem Zyre 03 sehr zufrieden. Beim Turbo 82 ist das aber noch einmal ne Nummer besser. Durch die längere Verweildauer im Schläger kann ich viel sicherer Topspin spielen und diese auch deutlich gefährlicher mit mehr Spin ausstatten. Außerdem konnte ich auch die Länge des Topspin mit dem Turbo 82 besser steuern. Beim Dream landeten die Bälle hauptsächlich zwischen der Mitte und dem unteren Drittel der gegnerischen Spielhälfte. Beim Turbo konnte ich auch gezielt längere Bälle ansteuern. Meinem Spiel (hauptsächlich Topspinlastig mit der Vorhand) kommt dies enorm zu gute. Auch bei den Aufschlägen konnte ich nochmal mehr Spin abrufen als beim Dream. Insbesondere Seitschnittangaben kamen sehr giftig. Ich baue mein Spiel oft darüber auf, halblange bis lange Angaben mit viel Seitschnitt zu machen. Oft aus wechselnden Positionen am Tisch und mal mit Seitschnitt in die eine, mal die andere Richtung. Dies hat gestern im Training wirklich wunderbar geklappt. Man merkt, dass das Turbo 82 für Spin und aktives Spiel gemacht ist und das Dream eher für ein sicheres Block-Konter spiel. Die Stärke beim Spinspiel liegt hier eindeutig beim Turbo 82.

Lange Noppe ox

Mit dem Virus-2 hat sich das Holz auch ordentlich spielen lassen. Die etwas höhere Verweildauer im Schläger hat man aber auch hier gemerkt. So stiegen die Bälle hin und wieder zu hoch wenn ich beim Blocken nicht aufgepasst habe und den Schlagwinkel falsch eingestellt, bzw. den Schläger zu locker gehalten habe. Beim Dream ist das Spiel mit der LN direkter und ich musste dadurch auch weniger "aufpassen". Nimmt man die Bälle mit dem Turbo 82 aber früh, achtet auf eine kurze Kontaktzeit und stellt den Schlagwinkel vernünftig ein - dann kann man diese Probleme aber schnell in den Griff bekommen. Nach einer gewissen Anpassung konnte ich hier auch ein sicheres Spiel mit dem V-2 aufziehen. Tendenziell würde ich sagen, dass beim Turbo 82 mit dem V-2 der Störeffekt etwas höher ist, dafür muss man aber auch noch mehr mit Handgelenk arbeiten. Die Schnittentwicklung ist höher wenn man mit viel Handgelenk spielt, aber geringer wenn man mit nur wenig Handgelenk spielt. Zumindest beim V-2. Ich werde demnächst noch ein paar weitere LN mit dem Holz ausprobieren und eventuell auch den ein oder anderen restgriffigen Anti. Weitere Berichte folgen dann ggbf. noch. :wink:
Eine Sache fällt mir noch ein: Richtig gut hat es geklappt mit dem Turbo 82 und der ox LN zu schießen. Eigentlich nicht mein Schlag und daher habe ich da leider auch nicht viele Referenzen zu anderen Hölzern (da ich das dort schlichtweg nie wirklich probiert habe), aber beim Turbo 82 ist mir aufgefallen, dass dieser Schlag wirklich gut funktioniert und der Ball auch erstaunlich viel Tempo entwickelt.

Fazit und Einordnung zu den bisherigen Berichten

Das Turbo 82 ist in meinen Augen ein wirklich angenehm spielbares Topspin-Kombinationsholz. In Kombination mit dem Zyre 03 ist wirklich viel Spin, sowohl im Aufschlag- als auch Topspinspiel möglich. Gerade mit dem Zyre 03 konnte ich nicht unbedingt beobachten, dass das Holz "langsam" sei. Es ist auf jeden Fall schneller als mein Dream E-4 und auch im Vergleich zum Hyperion, Combination Effect oder Tachi (2023) fand ich es nicht langsamer. Gerade im frontalen Spiel konnte ich wirklich schnelle Top- und Schlagspins spielen. Allerdings würde ich zustimmen, dass stärker tangential getroffene Topspins sehr kontrolliert und eventuell auch etwas langsamer (mit höherem Bogen) als bei oben genannten Hölzern sind. Meiner Meinung nach kommt das auch etwas durch das indirektere Spielgefühl zustande. Um mehr Tempo abrufen zu können muss man da seine Schlagführung etwas anders gestalten. Wie beim Spiel mit härteren Belägen ist es ratsam den Schlag mehr nach vorne auszuführen als man es u.U. gewohnt ist. Da ich dies vom Zyre 03 ohnehin gewohnt bin konnte ich es für mich eigentlich direkt gut umsetzen und das Tempo dann abrufen wenn ich es brauchte. Wie bereits geschrieben würde ich das Grundtempo des Holzes auch eher als hoch einschätzen. Ich werde weiter testen um noch fundiertere Unterschiede feststellen zu können - morgen geht es mit dem Holz in mein letztes Rückrundenspiel - vielleicht habe ich danach noch was neues zu berichten. :wink:

Kleine Anekdote noch zum Schluss: Beim ersten Training mit dem Holz gestern konnte ich direkt gegen meinen Trainingspartner mit 150 TTR mehr als ich 5:2 gewinnen. Natürlich ist das rein anekdotisch, aber für mich auf jeden Fall eine Bestätigung, dass ich mit dem Holz sehr gut zurecht komme und es zu meinem Spielstil gut passt. :-)
Kann mich hier Jobe anschließen- als nachteilig erweist sich bei mir noch die Aufschlagsannahme mit dem Zyre - da er sehr griffige ist bedarf es noch sehr viel Training, da mir die Bälle noch weggehen.
Benutzeravatar
achim
Gewerblicher Hersteller
Beiträge: 2639
Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Wohnort: Lembruch, Germany
Kontaktdaten:

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: Sonntag 7. Dezember 2025, 20:41

Kann mich hier Jobe anschließen- als nachteilig erweist sich bei mir noch die Aufschlagsannahme mit dem Zyre - da er sehr griffige ist bedarf es noch sehr viel Training, da mir die Bälle noch weggehen.
die meisten feinporigen Butterflybeläge müssen ausreichend eingespielt werden, bis die richtig gut spielen.

Jobe93
auf deine Testberichte werde ich später eingehen. Habe augenblicklich keine Zeit.
Verba movent, exempla trahunt - Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! - "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
26 Jahre Rendler | 23 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
info@re-impact.de | www.re-impact.de Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
-------------------------------------------------------------------------------
Re-Impact-Technologie -> Das ist Geometrie. -> Das ist Physik.

„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut."
arrigo
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 862
Registriert: Mittwoch 1. November 2006, 08:07
TTR-Wert: 1380
Wohnort: SV Mindelzell

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von arrigo »

Neros:
Ich hatte das Problem mit der Aufschlagannahme anfänglich auch. Mittlerweile hat sich das gebessert und ich glaube es liegt auch daran, dass ich mich jetzt traue, aktiver in die gegnerischen Aufschläge rein zu gehen. Wenn ich zu passiv bin bei der Aufschlagannahme und der Winkel meines Schlägerblattes nicht passt, gehen mir die Bälle auch hinten raus. Sobald ich aber aktiv in den Ball gehe, habe ich das Gefühl, dass die Winkelanfälligkeit weniger wird. Das bedingt auch, dass ich mir angewöhnt habe, nicht mehr zu nah an der Platte zu stehen beim Aufschlag annehmen. Ich kann dann den notwendigen Schritt nach vorne machen und aktiv in den Ball gehen. Das hat auch für die Rückhand mit der ox-Noppe den Vorteil, dass ich auf lange Rollaufschläge nicht mehr so anfällig bin. Ich erkläre mir das damit, dass das Holz bei aktiver Spielweise mehr ins Spiel kommt und die Winkelanfälligkeit des sehr griffigen Zyre03 ausgleicht.
Rock'n'Roll For Life

Spiel-Batsche:
BTY Zyre03 Re-Impact Dream Sonderbau Palio CK351A
Test-Batsche:
BTY Zyre03 Re-Impact M3 2026 DtecS ox
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 741
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

arrigo hat geschrieben: Montag 8. Dezember 2025, 08:29 Neros:
Ich hatte das Problem mit der Aufschlagannahme anfänglich auch. Mittlerweile hat sich das gebessert und ich glaube es liegt auch daran, dass ich mich jetzt traue, aktiver in die gegnerischen Aufschläge rein zu gehen. Wenn ich zu passiv bin bei der Aufschlagannahme und der Winkel meines Schlägerblattes nicht passt, gehen mir die Bälle auch hinten raus. Sobald ich aber aktiv in den Ball gehe, habe ich das Gefühl, dass die Winkelanfälligkeit weniger wird. Das bedingt auch, dass ich mir angewöhnt habe, nicht mehr zu nah an der Platte zu stehen beim Aufschlag annehmen. Ich kann dann den notwendigen Schritt nach vorne machen und aktiv in den Ball gehen. Das hat auch für die Rückhand mit der ox-Noppe den Vorteil, dass ich auf lange Rollaufschläge nicht mehr so anfällig bin. Ich erkläre mir das damit, dass das Holz bei aktiver Spielweise mehr ins Spiel kommt und die Winkelanfälligkeit des sehr griffigen Zyre03 ausgleicht.
Vielen Dank für eure Hinweise - den Rollaufschlag versuche ich zu umgehen indem ich Vorhand zum Ziehen einsetze.
Ich stehe generell mittig eine Armlänge hinter der Platte - werde es mit 1, 5 Armlängen versuchen und wie Achim schon schreibt - viel Spielen unter wettkampfähnlichen Bedingungen und Einzeltraining.
graupe007
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 743
Registriert: Freitag 8. Oktober 2021, 20:41
TTR-Wert: 1290

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von graupe007 »

Neros hat geschrieben: Montag 8. Dezember 2025, 21:07 Vielen Dank für eure Hinweise - den Rollaufschlag versuche ich zu umgehen indem ich Vorhand zum Ziehen einsetze.
... da musst Du aber erst einmal hinlaufen wenn der tief und cross in die RH kommt :D
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot

Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
Benutzeravatar
GlantiNewbie
Five-Star-Member
Five-Star-Member
Beiträge: 446
Registriert: Mittwoch 9. März 2016, 15:28

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von GlantiNewbie »

Hallo zusammen,

von Achim wurde mir, weil ich einen Glanti auf der Rückhandspiele, zum Turbo 82 mit E4 Funktion geraten. Hier lese ich aber sehr oft, dass man aktiv in die Bälle gehen muss um die Stärken des Turbo 82 vernünftig ausnutzen zu können. Gerade beim Glanti Block hält man aber sehr oft einfach nur hin und lässt den Ball schön durchdrehen.... :lol2:

Hat einer von Euch Erfahrungen mit dem Turbo 82 E4 und einem Glanti sammeln können?
Holz: Scooper DEF (Der Materialspezialist)
VH: Jupiter Ultra-Thin (0,7mm)
RH: Super Glanti Blue Edition (0,8mm)
Benutzeravatar
achim
Gewerblicher Hersteller
Beiträge: 2639
Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Wohnort: Lembruch, Germany
Kontaktdaten:

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

GlantiNewbie hat geschrieben: Donnerstag 11. Dezember 2025, 18:01 Hallo zusammen,

von Achim wurde mir, weil ich einen Glanti auf der Rückhandspiele, zum Turbo 82 mit E4 Funktion geraten. Hier lese ich aber sehr oft, dass man aktiv in die Bälle gehen muss um die Stärken des Turbo 82 vernünftig ausnutzen zu können. Gerade beim Glanti Block hält man aber sehr oft einfach nur hin und lässt den Ball schön durchdrehen.... :lol2:

Hat einer von Euch Erfahrungen mit dem Turbo 82 E4 und einem Glanti sammeln können?
aktiv mit einem Noppen innen, das ist korrekt. Aber die Rückhand ist Block-Konter, da würde das nur gelten, wenn dort ebenfalls ein normaler Belag gespielt wird-
Verba movent, exempla trahunt - Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! - "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
26 Jahre Rendler | 23 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
info@re-impact.de | www.re-impact.de Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
-------------------------------------------------------------------------------
Re-Impact-Technologie -> Das ist Geometrie. -> Das ist Physik.

„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut."
Benutzeravatar
GlantiNewbie
Five-Star-Member
Five-Star-Member
Beiträge: 446
Registriert: Mittwoch 9. März 2016, 15:28

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von GlantiNewbie »

alle klar, danke Dir für die schnelle Antwort.
Holz: Scooper DEF (Der Materialspezialist)
VH: Jupiter Ultra-Thin (0,7mm)
RH: Super Glanti Blue Edition (0,8mm)
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 741
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Neros hat geschrieben: Mittwoch 3. Dezember 2025, 23:11
Egon Balder hat geschrieben: Mittwoch 3. Dezember 2025, 11:36
von Neros » 3. Dez 2025, 04:45
Hatte in den letzten Meisterschaftsspielen die Rückmeldung bekommen der Gegner, das die Bälle die Bälle mit dem NI zu hoch sind von der Flugkurve - jedoch ungewöhnlich viel (Seit)Spin drin ist die der Gegner häufig verschlägt. Das Holz ist mit Aufschlagstraining so toll zu spielen, das darüber das Spiel aufgebaut und häufig gewonnen wird Ab heute kommt testweise der Zyre03 drauf.
Hol dir mal ein vernüftige Holz ohne E4-Zusatzoption :mrgreen:
@ Egon - Ist das deine Art wie Du kommunizierst Egon?

@ Achim - Schade das Du meinen letzten Post nicht eingegangen bist - mich interessiert deine Meinung dazu.
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 741
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

.
Zuletzt geändert von Neros am Freitag 19. Dezember 2025, 21:23, insgesamt 2-mal geändert.
Egon Balder
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 564
Registriert: Mittwoch 9. Juni 2010, 18:45

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Egon Balder »

Nimm mal ein anderes Holz, weg von Balsa. Dann klappt das auch :peace:
Tischtennis-Manufaktur Spin Master
Gewo Nexus EL Pro 38
Sauer&Tröger Hellfire-X
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 741
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

achim hat geschrieben: Montag 8. Dezember 2025, 00:06
Neros hat geschrieben: Sonntag 7. Dezember 2025, 20:41

Kann mich hier Jobe anschließen- als nachteilig erweist sich bei mir noch die Aufschlagsannahme mit dem Zyre - da er sehr griffige ist bedarf es noch sehr viel Training, da mir die Bälle noch weggehen.
die meisten feinporigen Butterflybeläge müssen ausreichend eingespielt werden, bis die richtig gut spielen.

@ Achim - kann es bestätigen Butterfly Beläge brauchen Zeit und er muss aktiv gespielt werden - passives hinhalten wird direkt bestraft
Neros
Gold-Member
Gold-Member
Beiträge: 741
Registriert: Donnerstag 17. November 2022, 09:50

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Ich nehme nachdem ich nun 8 Monate mit drm Holz spiele ein sehr ausgewogenes Sweetspot-Verhalten wahr, das mir gerade in Entscheidungssituationen ermöglicht, meine Schläge effizient, kontrolliert und sicher auszuführen.
Ich habe zunächst mit drm Hurricane 2,15 mm auf der Vorhand angefangen - die Bälle kamen zu schwammig und ich hatte wenig Kontrolle - bin dann auf den Mark V mit 1,5 mm gewechselt - hohw Kontrolle - wenig Durchschlagskraft - jedoch zum Lernen und ein Gefühl für das Holz zu bekommen ideal - nun spiele ich den Zyre03 in 2,5 mm auf dem Holz - am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig weil die Schlägerwinkel angepasst werden müssen - Kontrolle erfordert einen höheren Trainingsaufwand als der Mark V - dafür ist die Flugkurve, Spin und Tempo überragend.
Achim, kannst du darauf noch etwas näher eingehen?
Benutzeravatar
achim
Gewerblicher Hersteller
Beiträge: 2639
Registriert: Samstag 13. August 2005, 14:50
Wohnort: Lembruch, Germany
Kontaktdaten:

Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

Neros hat geschrieben: Samstag 3. Januar 2026, 08:50 Ich nehme nachdem ich nun 8 Monate mit drm Holz spiele ein sehr ausgewogenes Sweetspot-Verhalten wahr, das mir gerade in Entscheidungssituationen ermöglicht, meine Schläge effizient, kontrolliert und sicher auszuführen.
Ich habe zunächst mit drm Hurricane 2,15 mm auf der Vorhand angefangen - die Bälle kamen zu schwammig und ich hatte wenig Kontrolle - bin dann auf den Mark V mit 1,5 mm gewechselt - hohw Kontrolle - wenig Durchschlagskraft - jedoch zum Lernen und ein Gefühl für das Holz zu bekommen ideal - nun spiele ich den Zyre03 in 2,5 mm auf dem Holz - am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig weil die Schlägerwinkel angepasst werden müssen - Kontrolle erfordert einen höheren Trainingsaufwand als der Mark V - dafür ist die Flugkurve, Spin und Tempo überragend.
Achim, kannst du darauf noch etwas näher eingehen?
1. bin dann auf den Mark V mit 1,5 mm gewechselt - hohe Kontrolle - wenig Durchschlagskraft - jedoch zum Lernen und ein Gefühl für das Holz zu bekommen ideal -

Ein dünner Spielbelag mit hoher Griffigkeit erzeugt auf Re-Impact Hölzern mehr Grundtempo und ist wesentlich gefühlvoller im Spielerhalten, weil ein kompakter dickerer Spiel-Belag, der eine höhere Dämpfung auslöst, wesentlich mehr das Oberflächenholz abschirmt und das Spiel nur noch auf dem Spielgummi stattfindet.

2. nun spiele ich den Zyre03 in 2,5 mm auf dem Holz - am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig weil die Schlägerwinkel angepasst werden müssen - Kontrolle erfordert einen höheren Trainingsaufwand als der
Mark V - dafür ist die Flugkurve, Spin und Tempo überragend.

Es ist nur eine Vermutung, dass der 2,5 mm Belag im Unterschwamm so beweglich ist, dass die oberen Noppeninnenhälse einen großflächig wirkenden 45° Winkel auf den aufspringenden Ball lokalbezogen stellen sollen. Sie können aber auch überdehnend oder stellenweise auch starrer stellen, so dass der Effekt der Verlaufsstellung nicht immer exakt 45° betragen wird, sondern unterschiedlich gestellt wird und so andere Verlaufsrichtungen, als es entwicklungsmäßig gewollt ist, bekommt.

Ganz neue Spielgummis müssen erst eingespielt werden, damit die Oberflächenspannung des Belags elastischer wird.
Verba movent, exempla trahunt - Worte bewegen, Beispiele reißen mit.
Sapere aude! - "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
26 Jahre Rendler | 23 Jahre Re-Impact | Balsa für Ihre Seele
info@re-impact.de | www.re-impact.de Tel. +49 (0) 5443 - 3570 968
-------------------------------------------------------------------------------
Re-Impact-Technologie -> Das ist Geometrie. -> Das ist Physik.

„Von der Handidee – für den unteren Arm bestimmt und gebaut."
Antworten