Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Infos über Hölzer aus Balsa und anderen leichten Materialien (Kiri, etc.)

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Neros
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Hatte die Info Anfang September bekommen das die Tischtennis Manufaktur Anfamg September keine Hölzer baut - daher schwidet die Variante aus .
@Arrigo: Virlen Dank für deinen Hilfreichen Post - hatte im Netz mitbekommen das der Belag im Kurz Kurz Spiel einiges an Übung benötigt - werde in der ersren Dezember KW den Belag bekommen
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von arrigo »

@neros: Kurz-Kurz hatte ich mit dem 2.7er Zyre03, was Unterschnitt/Schupfball betrifft, keine Probleme. Schwierig war für mich eher die Antwort auf Seit- Überschnitt, da empfinde ich den Zyre03 schon giftig.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Beziehe mich auf den Beitrag:

https://m.youtube.com/watch?v=2DzpLgOXZ3o
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

Egon Balder hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 11:49 Ich habe mit der Kombination aus meiner Signatur über 200 TTR-Punkte plus gemacht. Das sollte nur ein Hinweis an den m. M. völlig überforderten Neros sein, sich mal Gedanken über eine neue Kombi zu machen. Ich jedenfalls habe mit meiner neuen Kombination, insbesondere mit dem neuen Holz, die Aufmerksamkeit in jeder Sporthalle auf meiner Seite.
"Interessante Beobachtung zu Forenregeln und Werbung:
Egon zitiert Regeln gegen meine angebliche Werbung.
Egons Signatur: 'Tischtennis-Manufaktur Spin Master'
Egon empfiehlt neros ein Holz: was seit September lt. Neros Info nicht mehr gebaut wird.

Quis custodiet ipsos custodes? - Wer kontrolliert die Kontrolleure?

PS: @arrigo - Danke für die Klarstellung. @neros - Viel Erfolg mit Zyre03!"
Ich jedenfalls habe mit meiner neuen Kombination, insbesondere mit dem neuen Holz, die Aufmerksamkeit in jeder Sporthalle auf meiner Seite. :D
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Egon Balder »

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Keine Sorge …… in den Klassen, in denen ich jetzt spiele (TTR 1700 und höher), gibt es niemanden, der ein Balsa- oder gar Re-Impact-Holz spielt.
Das ist eher etwas für Leute auf Kreisebene. So bis max. TTR 1500. Das heißt aber jetzt nicht, dass ich deine Hölzer schlechtreden möchte. Jedem das seine ... :peace:
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Egon Balder hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 17:39
"Dann spiele nie gegen ein Re-Impact-Holz, damit du weiterhin deiner Aufmerksamkeit sicher bist"
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Lieber Egon,

vielen Dank für die Rückmeldung und deine subliminaren Botschaften - vielleicht schafftst Du es deinen Hersteller zu überzeugen, mir ein Holz zu bauen damit ich endlich so stark spielen kann wie Du und eine mögliche Alternative zu Re-Impact testen kann.
Ich bedanke mich bei Dir sehr herzlich, das ich Dich als Edelfan gewinnen konnte der meine Threads sehr aufmerksam verfolgt.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

Egon Balder hat geschrieben: Donnerstag 20. November 2025, 17:39
"Dann spiele nie gegen ein Re-Impact-Holz, damit du weiterhin deiner Aufmerksamkeit sicher bist"
Keine Sorge …… in den Klassen, in denen ich jetzt spiele (TTR 1700 und höher), gibt es niemanden, der ein Balsa- oder gar Re-Impact-Holz spielt.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von 4olaf »

so, nach wochenlangem Spiel mit dem Turbo 82 E4 bin ich wieder zurück zum Tachi 2023. Das hat mehrere Gründe, die ich hier gerne erklären möchte.

Der Vorteil vom Turbo 82 E4 ist das geringere Gewicht (für mich aber jetzt ein Nachteil geworden) und die enorme Kontrolle in fast allen Bällen. Wobei ich das Turbo immer in der 2. Spielebene gespielt habe, die 1. war für mich komischerweise auf beiden Seiten unkontrollierter zu spielen. Auch dieses "kaum Fehler" machen muss irgendwie erkauft werden und das habe ich immer öfters erfahren können, wo gerade in Punktspielen - doch anders als im Training - man in Drucksituationen nicht so aktiv spielt, wie man möchte. Und damit das Turbo auch gefährlich für den Gegner wird, muss man aktiv spielen und nicht nur den Ball "platzieren". Hier und da muss doch auch vom Spieler nach vorne gespielt werden und hier ist das Turbo in der Endgeschwindigkeit und auch im Spinverhalten zu harmlos. Erst letztens habe ich gegen nicht wirklich starke Spieler keine richtige Akzente setzen können und der Gegner konnte sowohl Topspins überm Tisch wie auch aus der Halbdistanz fast ohne Probleme blocken. Okay - dann aktiv werden und mehr nach vorne und schneller durchziehen. Aber hier empfinde ich, dass das Holz nicht so die Mehrpower am Ball weitergibt und bisschen im Holz verloren geht. Das habe ich vor allem im direkten Vergleich danach mit dem Tachi gespürt, was im Anschlag härter, im Tempo höher ist. Aber wenn ich hier durchziehe erziele ich viel mehr Durchschlagkraft mit Tempo und Spin. Das könnte auch an dem schon wesentlich höherem Gewicht liegen (obwohl es dünner ist), aber auch in der direkteren Energie-Übertragung an den Ball.

Ja, mit dem Tachi mache ich mehr Fehler - gerade weil ich damit aktiver und aggressiver spiele - aber auch mehr direktere Punkte (vor allem gegen die etwas schwächeren Spieler). Jetzt im Nachhinein sehe ich halt die Stärke auch gleichzeitig als die Schwäche an. Je höher die Spielklasse des Gegners wird, umso schwieriger wird es, diesen druckvoll entgegenzuwirken. Ist das eigene Spiel eh eher passiv ausgelegt, hat man hiermit ein super Kontrollholz - möchte (bzw. muss) man damit aber aktiv dominieren fehlt da letztendlich zum Schluß die Power. Ja, damit kann man auch schießen und feste Bälle spielen - aber immer im Vergleich zum Tachi sind diese dann doch zu harmlos.

Für mich gilt jetzt - auf das Tachi wieder wechseln und die Fehleranfälligkeit durch etwas "beherrschtes" Spielen und Training zu kompensieren.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

4olaf hat geschrieben: Mittwoch 3. Dezember 2025, 02:00 so, nach wochenlangem Spiel mit dem Turbo 82 E4 bin ich wieder zurück zum Tachi 2023. Das hat mehrere Gründe, die ich hier gerne erklären möchte.
. Das habe ich vor allem im direkten Vergleich danach mit dem Tachi gespürt, was im Anschlag härter, im Tempo höher ist. Aber wenn ich hier durchziehe erziele ich viel mehr Durchschlagkraft mit Tempo und Spin. Das könnte auch an dem schon wesentlich höherem Gewicht liegen (obwohl es dünner ist), aber auch in der direkteren Energie-Übertragung an den Ball.

Ja, mit dem Tachi mache ich mehr Fehler - gerade weil ich damit aktiver und aggressiver spiele - aber auch mehr direktere Punkte (vor allem gegen die etwas schwächeren Spieler). Jetzt im Nachhinein sehe ich halt die Stärke auch gleichzeitig als die Schwäche an. Je höher die Spielklasse des Gegners wird, umso schwieriger wird es, diesen druckvoll entgegenzuwirken. Ist das eigene Spiel eh eher passiv ausgelegt, hat man hiermit ein super Kontrollholz - möchte (bzw. muss) man damit aber aktiv dominieren fehlt da letztendlich zum Schluß die Power. Ja, damit kann man auch schießen und feste Bälle spielen - aber immer im Vergleich zum Tachi sind diese dann doch zu harmlos.

Für mich gilt jetzt - auf das Tachi wieder wechseln und die Fehleranfälligkeit durch etwas "beherrschtes" Spielen und Training zu kompensieren.
Es liegt wohl eher an deinen verwendeten Spielgummis, die auf dem Tachi 23 besser zur Geltung kommen und für das Turbo 82 zu schwammig sind, wobei das Tachi hier mehr Sicherheit in der Kontrolle bringt. Aber wie gesagt, das hängt eher mit der Kontrolle der Spielbeläge zusammen, die unter einem weichen Furnier in der Drehung der 2. Spielebene Lärche => Vorhand Luftkanäle unten die Schlagfläche katapultärmer ausfällt und mit Xiom = katapultreicher Spielbelag sehr gut passt und entgegengesetzt katapultreicher Schlagfläche mit Esche mit katapultarmen DHS 2,1 mm sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge passen und sich beide Schlagflächen mit beiden Spielbelägen sich so spielerisch viel sicherer spielen und ergänzen.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von 4olaf »

klar...2.0/2.1 Schwämme können auf dem Turbo schon zu dämpfend wirken, dass der Kontakt verloren geht. An der Kontrolle liegt es hierbei aber nicht, sondern am Druck und das Holz kommt dann bei druckvollen Schlägen nicht "durch den Schwamm" durch bzw. setzt das nicht 1:1 um. Das kann natürlich dann auch die gefühlte Kontrolle erhöhen, aber auch die zu niedrige "Qualität" der Bälle dann.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Hatte in den letzten Meisterschaftsspielen die Rückmeldung bekommen der Gegner, das die Bälle die Bälle mit dem NI zu hoch sind von der Flugkurve - jedoch ungewöhnlich viel (Seit)Spin drin ist die der Gegner häufig verschlägt. Das Holz ist mit Aufschlagstraining so toll zu spielen, das darüber das Spiel aufgebaut und häufig gewonnen wird Ab heute kommt testweise der Zyre03 drauf.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von achim »

achim hat geschrieben: Mittwoch 3. Dezember 2025, 02:19
4olaf hat geschrieben: Mittwoch 3. Dezember 2025, 02:00

Für mich gilt jetzt - auf das Tachi wieder wechseln und die Fehleranfälligkeit durch etwas "beherrschtes" Spielen und Training zu kompensieren.
Es liegt wohl eher an deinen verwendeten Spielgummis, die auf dem Tachi 23 besser zur Geltung kommen und für das Turbo 82 zu schwammig sind, wobei das Tachi hier mehr Sicherheit in der Kontrolle bringt. Aber wie gesagt, das hängt eher mit der Kontrolle der Spielbeläge zusammen, die unter einem weichen Furnier in der Drehung der 2. Spielebene Lärche => Vorhand Luftkanäle unten die Schlagfläche katapultärmer ausfällt und mit Xiom = katapultreicher Spielbelag sehr gut passt und entgegengesetzt katapultreicher Schlagfläche mit Esche mit katapultarmen DHS 2,1 mm sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge passen und sich beide Schlagflächen mit beiden Spielbelägen sich so spielerisch viel sicherer spielen und ergänzen.
Beitrag von 4olaf » 03.12.2025 03:00

klar...2.0/2.1 Schwämme können auf dem Turbo schon zu dämpfend wirken, dass der Kontakt verloren geht. An der Kontrolle liegt es hierbei aber nicht, sondern am Druck und das Holz kommt dann bei druckvollen Schlägen nicht "durch den Schwamm" durch bzw. setzt das nicht 1:1 um. Das kann natürlich dann auch die gefühlte Kontrolle erhöhen, aber auch die zu niedrige "Qualität" der Bälle dann.
Olaf, deine technische Analyse ist exzellent und trifft den Kern.

Du hast das Rückhand-Problem präzise lokalisiert: Der katapultfreie DHS 2,1 mm auf der weichen Balsa-Seite erzeugt genau das "pappige" Anschlagverhalten,
das du beschreibst. Der Ball versinkt ohne klare Rückmeldung - gerade gegen bessere Spieler und Abwehrspieler wird das zum Problem.

Die theoretische Lösung:

Ein katapultreicherer Rückhand-Belag in 1,7-1,8 mm würde die Rückhand aktivieren und das pappige Verhalten eliminieren. Dann hätten beide Seiten klare Rückmeldung.

Die praktische Realität:

Dein Spielstil ist aktiv-dominant und druckvoll. Du brauchst Durchschlagskraft und direktes Tempo. Das E4 ist für technische Präzisionsspieler konzipiert,
die mit Spin-Variation und Platzierung arbeiten, nicht mit Power-Dominanz.

Warum das E4 nur in der Vorhand?

Der Rückhandkern wird durch die Botanik-Schichten bereits stark eingebremst. Das E4-System auf beiden Seiten würde den Kork zusätzlich versteifen
- das wäre kontraproduktiv. Deshalb wende ich das E4 nur auf der Vorhandseite an, weil es nur dort in Verbindung mit Botanik Vorteile hat.

Um das Mehrgewicht des E4 aufzufangen, setze ich in der Rückhand leichtere Botanikfurniere ein, die insgesamt nur 20 g wiegen - im Vergleich
zu den alten Korkfurnieren mit 25-28 g.

Der Preis-Aspekt:

Durch die deutlich höhere Schichtenanzahl beim E4-Aufbau entstehen mehr Arbeitsschritte und Verklebungsprozesse. Das macht die Fertigung
aufwendiger und teurer.

Fazit:

Deine Entscheidung für das Tachi ist richtig. Es gibt dir die direkte Energie-Übertragung, die zu deinem Spiel passt - auch wenn die Fehlerrate höher ist.
Danke für das konstruktive, detaillierte Feedback. Es zeigt anderen Spielern sehr klar die Zielgruppe des E4.

Das Fakt:

Die Belagkombination passt nicht zum E4-Aufbau mit der präsenten, stark dämpfenden Botanik in der Rückhand.
Dort müssen entweder dünne Spielgummis in Abwehrbasis oder LN ox-Beläge gesetzt werden.

Gerade für LN ox-Beläge ist die Rückhand beim Turbo 82 wie gemacht - aber eher weniger für den katapultfreien DHS 2,15 mm.

Die Diagnose:

DHS 2,1 mm (katapultarm, dick) auf weicher Balsa-Rückhand mit Kork = pappig, keine Rückmeldung, und deutlich langsamer
Xiom 2,0 mm auf Vorhand = funktioniert

Warum ist das so?

Die Kork-Rückhand ist bewusst langsamer ausgelegt - für OX-Noppen. Wenn du dann mit schwammigen dicken Spielgummis kommst,
die ebenfalls katapultfrei sind, ist das zu viel des Guten.

Das Holz untersteuert, wird pappig vom Ballanschlag, und vor allem deutlich langsamer - gleichzeitig aber unkontrolliert

- eine paradoxe Kombination: langsam UND unkontrolliert.

Die theoretische Wahrheit:

Das Problem ist nicht der Spielstil, sondern die falsche Material-Paarung.


@4olaf:

Du hast das E4 mit den falschen Werkzeugen getestet - wie ein Chirurg, der versucht, mit einem stumpfen Skalpell zu operieren und dann sagt

"Chirurgie funktioniert nicht für mich".

Das Tachi verzeiht die dicken, dämpfenden Beläge besser, weil der härtere, dünnere Kern stärker durchkommt.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Egon Balder »

von Neros » 3. Dez 2025, 04:45
Hatte in den letzten Meisterschaftsspielen die Rückmeldung bekommen der Gegner, das die Bälle die Bälle mit dem NI zu hoch sind von der Flugkurve - jedoch ungewöhnlich viel (Seit)Spin drin ist die der Gegner häufig verschlägt. Das Holz ist mit Aufschlagstraining so toll zu spielen, das darüber das Spiel aufgebaut und häufig gewonnen wird Ab heute kommt testweise der Zyre03 drauf.
Hol dir mal ein vernüftige Holz ohne E4-Zusatzoption :mrgreen:
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Neros »

Egon Balder hat geschrieben: Mittwoch 3. Dezember 2025, 11:36
von Neros » 3. Dez 2025, 04:45
Hatte in den letzten Meisterschaftsspielen die Rückmeldung bekommen der Gegner, das die Bälle die Bälle mit dem NI zu hoch sind von der Flugkurve - jedoch ungewöhnlich viel (Seit)Spin drin ist die der Gegner häufig verschlägt. Das Holz ist mit Aufschlagstraining so toll zu spielen, das darüber das Spiel aufgebaut und häufig gewonnen wird Ab heute kommt testweise der Zyre03 drauf.
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@ Egon - Ist das deine Art wie Du kommunizierst Egon?

@ Achim - Schade das Du meinen letzten Post eingegangen bist - mich interessiert deine Meinung dazu.
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Re: Re-Impact Turbo 82 mit E4-Zusatzoption

Beitrag von Jobe93 »

Hallo zusammen,

Gestern konnte ich im Training auch erstmalig mit dem Turbo 82 mit E4-Zusatzoption spielen. Mein Turbo 82 ist ein Mittelblatt, hat eine Mahagoni-Versiegelung und ist die "Spin-Off" Version d.h. mit dem Aufbau: GM-k-8/-kk-2\-k-GM. Aktuell teste ich seit einigen Wochen das Dream mit E-4 und habe zur besseren Vergleichbarkeit das Turbo mit den selben Belägen ausgestattet. Einem Zyre 03 in 2.5mm auf der Vorhand und einem Virus-2 in ox auf der Rückhand. In meinem Bericht zu meinen ersten Eindrücken werde ich dementsprechend oft Vergleiche zum Dream mit E-4 ziehen. Ich versuche ebenfalls Vergleiche zum Hyperion und Tachi (2023) zu ziehen, diese habe ich aber teilweise mit anderen Belägen gespielt und die Tests sind auch bereits länger her.

Generelle Eindrücke

Im Vergleich zum Dream ist mir direkt aufgefallen, dass das Turbo 82 einen höheren Ballabsprung hat. In Kombination mit dem Zyre 03 hat mich das sehr an das Spielverhalten meines Combination Effects erinnert. Das Grundtempo des Turbo 82 ist etwas höher als vom Dream. Das konnte mir auch mein Trainingspartner bestätigen. Ich konnte auch direkt bemerken, dass das Spielgefühl des Turbo 82 etwas indirekter im Vergleich zum Dream ist. Meine Vermutung ist, dass dies durch den etwas dickeren Aufbau des Turbo sowie durch den Einfluss des Stirnbalsa (direkteres Spielgefühl) beim Dream zu erklären ist. Eventuell kann Achim noch dahingehend aufklären, falls er mitliest.

Besonders spannend fand ich, dass man beim Topspinspiel direkt gemerkt hat, dass der Ball beim Turbo 82 länger "im Schläger verweilt". In meiner Wahrnehmung war das nicht nur ein marginaler Effekt, sondern ein großer Unterschied zwischen den Hölzern. Beim Turbo konnte ich so vor allem beim Topspin spielen den Ball länger und besser führen was zu einem noch höheres Spinverhalten geführt hat. Beim Dream mit E-4 war ich schon sehr begeistert von dem Spinpotential in Kombination mit dem Zyre 03, aber beim Turbo ist dies nochmal besser. Die Griffigkeit des Obergummis vom Zyre 03 kommt da noch einmal besser zum tragen. Bemerkbar hat sich dies vor allem beim Gegentopspin gemacht. Richtig getimt konnte ich selbst sehr spinnige Bälle meines Trainingspartners richtiggehend "vollstrecken". Die Kontrolle war dabei erstaunlich hoch.

Die längere Verweildauer im Schläger hat aber auch einen anderen Effekt gehabt. Beim passiven Blockspiel in der Vorhand ist mir aufgefallen, dass die Spinanfälligkeit höher war als bei anderen Re-Impact Hölzern die ich mit dem Zyre 03 getestet habe. Ohne Anpassung gingen Blockbälle so gerne mal übers Ziel hinaus. Hier war es dringend notwendig Blockbälle aktiver zu beantworten und stärker rüberzudrücken und/oder die Kontaktzeit beim Blocken so gering wie möglich zu halten. Wenn man aber "mit dem Spin" gespielt hat, d.h. beim Gegentopspin oder Kick-Block dann konnte man die Spinanfälligkeit wirklich gering halten und diese Bälle haben sich als ziemlich kontrolliert gezeigt. Genau andersrum hat es sich verhalten, wenn ich den Zyre 03 von der Vorhand in die Rückhand gedreht habe und mit dieser geblockt habe. Die Spinanfälligkeit war in dieser Konfiguration fast null. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich konnte jeden Ball, fast gänzlich ungeachtet wie viel Spin dieser hatte, einfach per Pressblock reindrücken. Auch beim Hinhalteblock konnte ich keine erhöhte Spinanfälligkeit (im Gegensatz zum Vorhand Hinhalteblock) erkennen. Das war wirklich erstaunlich.

So richtig erklären kann ich mir dieses Phänomen nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem asymmetrischen Aufbau des Turbo zutun haben könnte. Direkt beim Bekleben des Holzes ist mir aufgefallen (insbesondere im Vergleich zum Dream), dass das Holz wirklich merklich asymmetrisch ist. Das Schlägerblatt ist "auf der Unterseite" deutlich bauchiger als auf der Oberseite (beim normalen Halten des Schlägers im Vorhandgriff). Sah schon fast ein wenig ulkig aus. Beim normalen Spielen ist mir das aber nicht negativ aufgefallen. So habe ich nicht mehr Kantenbälle o.ä. getroffen als sonst. Logischerweise dreht sich die "bauchige" Seite aber beim Drehen des NI Belags von Vor- in Rückhand von unten nach oben. Eventuell hatte dies den von mir beobachteten Effekt und machte das Holz vor allem im Rückhandblockspiel so angenehm. Ist aber nur eine Vermutung. Achim, wenn du mehr weißt bitte melden :D

Spin to Win

Was soll ich sagen. Schon beim Dream war ich vom Spinverhalten mit dem Zyre 03 sehr zufrieden. Beim Turbo 82 ist das aber noch einmal ne Nummer besser. Durch die längere Verweildauer im Schläger kann ich viel sicherer Topspin spielen und diese auch deutlich gefährlicher mit mehr Spin ausstatten. Außerdem konnte ich auch die Länge des Topspin mit dem Turbo 82 besser steuern. Beim Dream landeten die Bälle hauptsächlich zwischen der Mitte und dem unteren Drittel der gegnerischen Spielhälfte. Beim Turbo konnte ich auch gezielt längere Bälle ansteuern. Meinem Spiel (hauptsächlich Topspinlastig mit der Vorhand) kommt dies enorm zu gute. Auch bei den Aufschlägen konnte ich nochmal mehr Spin abrufen als beim Dream. Insbesondere Seitschnittangaben kamen sehr giftig. Ich baue mein Spiel oft darüber auf, halblange bis lange Angaben mit viel Seitschnitt zu machen. Oft aus wechselnden Positionen am Tisch und mal mit Seitschnitt in die eine, mal die andere Richtung. Dies hat gestern im Training wirklich wunderbar geklappt. Man merkt, dass das Turbo 82 für Spin und aktives Spiel gemacht ist und das Dream eher für ein sicheres Block-Konter spiel. Die Stärke beim Spinspiel liegt hier eindeutig beim Turbo 82.

Lange Noppe ox

Mit dem Virus-2 hat sich das Holz auch ordentlich spielen lassen. Die etwas höhere Verweildauer im Schläger hat man aber auch hier gemerkt. So stiegen die Bälle hin und wieder zu hoch wenn ich beim Blocken nicht aufgepasst habe und den Schlagwinkel falsch eingestellt, bzw. den Schläger zu locker gehalten habe. Beim Dream ist das Spiel mit der LN direkter und ich musste dadurch auch weniger "aufpassen". Nimmt man die Bälle mit dem Turbo 82 aber früh, achtet auf eine kurze Kontaktzeit und stellt den Schlagwinkel vernünftig ein - dann kann man diese Probleme aber schnell in den Griff bekommen. Nach einer gewissen Anpassung konnte ich hier auch ein sicheres Spiel mit dem V-2 aufziehen. Tendenziell würde ich sagen, dass beim Turbo 82 mit dem V-2 der Störeffekt etwas höher ist, dafür muss man aber auch noch mehr mit Handgelenk arbeiten. Die Schnittentwicklung ist höher wenn man mit viel Handgelenk spielt, aber geringer wenn man mit nur wenig Handgelenk spielt. Zumindest beim V-2. Ich werde demnächst noch ein paar weitere LN mit dem Holz ausprobieren und eventuell auch den ein oder anderen restgriffigen Anti. Weitere Berichte folgen dann ggbf. noch. :wink:
Eine Sache fällt mir noch ein: Richtig gut hat es geklappt mit dem Turbo 82 und der ox LN zu schießen. Eigentlich nicht mein Schlag und daher habe ich da leider auch nicht viele Referenzen zu anderen Hölzern (da ich das dort schlichtweg nie wirklich probiert habe), aber beim Turbo 82 ist mir aufgefallen, dass dieser Schlag wirklich gut funktioniert und der Ball auch erstaunlich viel Tempo entwickelt.

Fazit und Einordnung zu den bisherigen Berichten

Das Turbo 82 ist in meinen Augen ein wirklich angenehm spielbares Topspin-Kombinationsholz. In Kombination mit dem Zyre 03 ist wirklich viel Spin, sowohl im Aufschlag- als auch Topspinspiel möglich. Gerade mit dem Zyre 03 konnte ich nicht unbedingt beobachten, dass das Holz "langsam" sei. Es ist auf jeden Fall schneller als mein Dream E-4 und auch im Vergleich zum Hyperion, Combination Effect oder Tachi (2023) fand ich es nicht langsamer. Gerade im frontalen Spiel konnte ich wirklich schnelle Top- und Schlagspins spielen. Allerdings würde ich zustimmen, dass stärker tangential getroffene Topspins sehr kontrolliert und eventuell auch etwas langsamer (mit höherem Bogen) als bei oben genannten Hölzern sind. Meiner Meinung nach kommt das auch etwas durch das indirektere Spielgefühl zustande. Um mehr Tempo abrufen zu können muss man da seine Schlagführung etwas anders gestalten. Wie beim Spiel mit härteren Belägen ist es ratsam den Schlag mehr nach vorne auszuführen als man es u.U. gewohnt ist. Da ich dies vom Zyre 03 ohnehin gewohnt bin konnte ich es für mich eigentlich direkt gut umsetzen und das Tempo dann abrufen wenn ich es brauchte. Wie bereits geschrieben würde ich das Grundtempo des Holzes auch eher als hoch einschätzen. Ich werde weiter testen um noch fundiertere Unterschiede feststellen zu können - morgen geht es mit dem Holz in mein letztes Rückrundenspiel - vielleicht habe ich danach noch was neues zu berichten. :wink:

Kleine Anekdote noch zum Schluss: Beim ersten Training mit dem Holz gestern konnte ich direkt gegen meinen Trainingspartner mit 150 TTR mehr als ich 5:2 gewinnen. Natürlich ist das rein anekdotisch, aber für mich auf jeden Fall eine Bestätigung, dass ich mit dem Holz sehr gut zurecht komme und es zu meinem Spielstil gut passt. :-)
Material (Im Test):
Re-Impact Dream
Butterfly Zyre 03 (2.5mm)
Barna Original Virus-2 (ox)
Antworten