Yinhe MOXA Neptune
Moderator: Noppen-Test-Team
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Stabilo1337
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Kann ihn jemand .IT dem dtecs in ox vergleichen?
Laut ki hat der dtecs deutlich mehr störeffekt aber ist schneller und Schwerer zu kontrollieren.
Kann ich mir das linear vorstellen?
Also den Grad an störeffekt den ich mehr habe Briefe ich an Sicherheit ?
Laut ki hat der dtecs deutlich mehr störeffekt aber ist schneller und Schwerer zu kontrollieren.
Kann ich mir das linear vorstellen?
Also den Grad an störeffekt den ich mehr habe Briefe ich an Sicherheit ?
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jo.btg
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Heute die ersten Erfahrungen mit dem Moxa Neptune ox gemacht. Das erste Abenteuer war die Verklebung. Da der Noppenboden des Neptune eine strukturierte Oberfläche hat, ging das Kleben mittels Klebefolie gar nicht. Auch mit je einer Schicht Latex-Kleber auf Holz und Belag hat das nicht gehalten. Erst mit !!! drei !!! Schichten Kleber auf dem Belag hat es dann endlich funktioniert. Evtl. sollte TTDD bei der Produktbeschreibung auf die Problematik hinweisen und einen entsprechenden Tipp mitgeben. Habe den Neptune heute auf einem Spinlord Carbon Strike (ALL+) gespielt. Da ich bereits viele Noppen auf dem Holz getestet habe, hab ich einen guten Vergleich. Zuerst zum Tempo. Der Neptune ist ein eher langsamerer Belag, auf jeden Fall langsamer als Sternenfall und Moxa 955. Ich würde sagen nicht viel schneller als Blitzschlag, wenn überhaupt. Auf dem Carbon Strike spielt er sich damit vom ersten Schlag an sehr kontrolliert. Schnittempfindlichkeit konnte ich keine feststellen. Der Ballabsprung ist recht flach. Flacher als bei Blitzschlag, Sternenfall und Moxa 955. In etwa so wie Kamikaze. Aber nicht so flach wie Tactics. Somit muss man den Schlägerwinkel u.U. leicht anpassen. Flummi gibt es keinen, der Neptune spielt sich somit recht linear. Die Kontrolle ist damit bei allen Schlägen entsprechend hoch. Als Paradeschlag hat sich heute der Druckschupf gezeigt. Die Bälle kommen flach und flott übers Netz und tauchen dann noch fies ab. Kann mich nicht erinnern, dass ich in der Disziplin schon mal einen besseren Belag hatte. Meine Gegner heute haben ein ums andere Mal daneben gelangt. Blocken geht problemlos, egal ob passiv, aktiv oder Hackblock. Die aktiv geblockten Bälle bleiben ebenfalls flach, nehmen ordentlich Fahrt auf und tauchen dann noch ab. Platzierung ist durch den fehlenden Flummi fast punktgenau möglich. Passive Blocks sind sehr sicher zu spielen, aber nur durch gute Platzierung gefährlich. Aber auch hier macht die hohe Kontrolle die Platzierung einfach. Beim passiven Blocken sind dann Tactics oder Kamikaze noch eine Ecke ekliger. Sehr gut geht auch die lange Abwehr. Ordentliche Schnitterzeugung bei guter Kontrolle. Auch hier bleiben die Bälle flach. Als letztes den Schläger gedreht und mit den Noppen auf der VH mal auf Unterschnittbälle draufgedroschen. Wenn der Schlägerwinkel stimmt, kommt der Ball recht sicher auf die Platte und nicht mehr zurück.
Fazit: Ich würde den Moxa Neptune als verbesserten Blitzschlag einstufen. Ähnliche Härte, ähnliches Tempo, ähnlich gute Kontrolle, aber deutlich ekliger zu spielen.
Werde ihn zum nächsten Training auf ein Balsa 4.5 kleben. mal sehen wie der da funktioniert.
Fazit: Ich würde den Moxa Neptune als verbesserten Blitzschlag einstufen. Ähnliche Härte, ähnliches Tempo, ähnlich gute Kontrolle, aber deutlich ekliger zu spielen.
Werde ihn zum nächsten Training auf ein Balsa 4.5 kleben. mal sehen wie der da funktioniert.
Victas Balsa 3.5 - XIOM Omega VII Euro 2.0 - Tactics LP ox
Victas Balsa 3.5 - XIOM Omega VII Euro 2.0 - Kamikaze ox
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jo.btg
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Gestern der für mich letzte Test des Moxa Neptune. Diesmal auf einem TSP Balsa 4.5. Hier performt der Neptune bei mir nicht ganz so gut wie auf dem Carbon Strike. Ich denke ein schnelleres Holz passt besser zum eher langsamen Neptune. Hab trotz langsamerem Holz jetzt mehr leichte Fehler gemacht. Ich denke aber immer noch, dass der Moxa Neptune eine der besseren Billignoppen ist. Für mich bleibt er aber letztlich gegen Tactics, Kamikaze und auch Sternenfall chancenlos.
Victas Balsa 3.5 - XIOM Omega VII Euro 2.0 - Tactics LP ox
Victas Balsa 3.5 - XIOM Omega VII Euro 2.0 - Kamikaze ox
Victas Balsa 3.5 - XIOM Omega VII Euro 2.0 - Kamikaze ox
Re: Yinhe MOXA Neptune
Stimme bei den Spielerfahrungen mit Neptune und Carbon Strike zu. Der Neptune braucht ein schnelleres Holz, all+, besser off- oder off. Habe heute morgen Neptune ox rot mit ttdd-Folie verklebt, wie auf ttdd-Beiblatt beschrieben. Hat geklappt, mal sehen, ob er hält wie seine beiden Vorgänger.
Yinhe z5vf
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Milky Way Moxa Neptune
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Croudy
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Hier unser GeblockTT-Review zum Moxa Neptune: https://youtu.be/3CAH4QVINZk
Xiom Michelangelo - andro Rasanter R48 2.0 - Butterfly Tenergy 25 FX 1.7
GeblockTT - Tischtennis. Hart aber sicher.
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ChristophAulf
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Hi Noppenfreunde und Testwahnsinnige 
Ich habe für euch auch ein Video dazu gemacht. Aktuell nur an der Ballmaschiene, aber da der Belag mich Überrascht hat bleibt er mal fürs nächste Spiel drauf.
https://youtu.be/T27oBTGeWcQ
Ich habe für euch auch ein Video dazu gemacht. Aktuell nur an der Ballmaschiene, aber da der Belag mich Überrascht hat bleibt er mal fürs nächste Spiel drauf.
https://youtu.be/T27oBTGeWcQ
Setup :
Holz: Sauer Tröger unicorn
VH: MSP Flashback 1,5
RH: MSP Hallucination ox
Holz: MSP CubiXX 100
VH: Spinlord Waran
RH: Milky Way Moxa Neptune
TTR: 1620
Holz: Sauer Tröger unicorn
VH: MSP Flashback 1,5
RH: MSP Hallucination ox
Holz: MSP CubiXX 100
VH: Spinlord Waran
RH: Milky Way Moxa Neptune
TTR: 1620
Re: Yinhe MOXA Neptune
meine beiden stehen aktuell zum verkauf. einmal neu u d einmal gebraucht.
Das Leben macht wieder Spaß
Re: Yinhe MOXA Neptune
Hallo zusammen,
Ich habe mich, durch eine Youtuberin / Tischtennis-Trainerin aus den USA dazu inspirieren lassen den Moxa Neptune (rot, ox) auf einem Joola Vyzaryz Trinity zu testen. Sie spielt selber den Moxa Neptune auf dem Holz, hat früher mal in der polnischen Nationalmannschaft gespielt und ist immer noch auf einem ziemlich hohen Niveau unterwegs (ich würde schätzen definitiv 2000+ ttr). Das Holz wird als absolut schnelles offensiv Holz gehandelt, wobei ich dem persönlich nur bedingt zustimmen würde. Das Holz hat zwar einen harten und direkten Anschlag (es ist ein Outerlayer Holz in dem sowohl ZLC als auch ALC verbaut sind), aber eine durchaus hohe Kontrolle im passiven Spiel ohne das einem die Bälle direkt vom Schläger wegschießen. Auf der Vorhand habe ich einen Dignics 80 in 2,1mm gespielt - auch ein guter Match für das Holz.
Der Moxa Neptune ist tatsächlich etwas schwerer zu verkleben, da er ein recht feines "Gitter" auf dem Noppenboden hat. Ähnlich wie beim VVIP, nur dass dieses bei diesem viel dicker und dieser noch schwerer zu verkleben ist. Dennoch habe ich es auf Anhieb hinbekommen die Noppe mit einer TTDD-Klebefolie ohne weiteren Kleber zu verkleben. Vermutlich wäre es ratsam den Belag über Nacht bzw. mehrere Stunden unter Druck auf dem Holz / der Folie ruhen zu lassen, so dass die Klebewirkung am stärksten zum tragen kommen kann. Ich hatte es heute allerdings eilig und konnte dem ganzen nur eine halbe Stunde Zeit geben.
Beim Schneiden haben sich kleine Stellen an der Seite "gelöst", aber nichts dramatisches oder langanhaltendes, im großen und Ganzen hat die Noppe heute gut auf dem Holz gehalten. Heute lasse ich sie über Nacht nochmal unter Druck ruhen, mal sehen ob das ganze so bleibt. 
Der Moxa Neptune hat sich tatsächlich sehr gut auf dem Vyzaryz Trinity gespielt. Ein bisschen hat er mich auch an den VVIP erinnert, nur etwas zahmer und nicht ganz so glatt. Die Noppe hat dennoch eine geringe Griffigkeit. Der Ballabsprung ist angenehm flach. Die Aufschlagannahme geht sehr leicht. Vor allem auf leere Aufschläge oder lange Rollaufschläge kann man nur mit reinem hinhalten einen schönen flachen Return spielen. Eine wie ich finde sehr wichtige Eigenschaft. Bälle ohne Spin können sehr gut und sicher nur über reines Hinhalten geblockt werden. Sobald mehr Spin im Topspin des Gegenspielers ist ist es sehr ratsam und deutlich effektiver den Ball mit einer kleinen Abwärtsbewegung zu blocken. Die Spinempfindlichkeit ist wirklich sehr gering. Mit dem richtigen Schlagwinkel steigt eigentlich kein Ball zu hoch, egal wie viel Spin im Ball des Gegenspielers ist.
In der langen Abwehr ist der Belag ein guter Bringerbelag. Die Schnittentwicklung ist dabei durchaus davon abhängig wie viel Spin einem der Gegenspieler gibt. Sehr gut fand ich, dass die Flugkurve der Abwehrbälle oft schön flach geblieben ist. Dennoch ist der Belag viel besser im Spiel am Tisch aufgehoben. Insbesondere mit einem "Push-Block Stil" lässt sich der Belag richtig gut spielen. Die Angriffsoptionen sind auch wirklich gut finde ich. In einfachen Hebern oder "angelupften" Bällen ist teilweise nicht ganz so viel Störeffekt enthalten und man muss damit rechnen, dass der Gegner diese recht einfach gegenspielen kann. Dafür sind diese Bälle aber wirklich einfach zu spielen. Sobald man aber mit etwas mehr Bums in den Ball geht, bzw. anstatt rein frontal mit einer leichten seitlichen Bewegung, verspringen die Bälle ganz schön ordentlich. Gerade Seitwischer und schnelle Druckschupfs sind wirklich eine Paradedisziplin des Belags. Insgesamt hat mir dieser wirklich gut gefallen. Besonders hervorzuheben ist, dass in den Hinhalteblocks und vor allem Hackblocks manchmal wirklich eine Menge Schnitt zu sein scheint. Häufig dachte ich noch in etwa "Sieht nicht nach viel Spin aus" und dann hat mein Gegenüber es beim Topspin nicht mal geschafft ins Netz zu ziehen, sondern der Ball ist sogar schon bei ihm auf der Seite aufgekommen
Da kann ich aus eigener Erfahrung wirklich von nicht ganz so vielen Noppen berichten, bei denen ich das erlebt habe. Für 13 Euro (bei TTDD) auf jeden Fall ein sehr spannender Belag, der meiner Meinung nach bestimmt viel Langnoppenspieler glücklich machen würde! Auch ich würde dazu raten den Belag auf einem Off-Holz zu spielen. Langsamere Hölzer würden dem Belag vermutlich eher Gefährlichkeit nehmen.
TTDD hat den Belag mit:
Tempo: 4.5
Kontrolle: 3.5
Störeffekt: 9.5
bewertet. Ich würde das ganze persönlich etwas anders einschätzen.
Tempo: 3.5
Kontrolle: 4.5
Störeffekt: 9.5
Die Werte ähneln so dem Blitzschlag. Tatsächlich könnte man gewisse Parallelen (vor allem beim Tempo) sehen, allerdings unterscheiden sich die Noppen meiner Meinung nach schon stark. Insbesondere in der Griffigkeit: Der Blitzschlag ist ziemlich griffig, während der Moxa Neptune wirklich nur eine geringe Griffigkeit hat. Dementsprechend anders können und müssen diese beiden Beläge auch gespielt werden um das Beste aus ihnen rauszuholen. Somit sollten sich vermutlich auch eher unterschiedliche Spielertypen von dem einen oder dem anderen Belag angesprochen fühlen.
Ich werde ihn auf jeden Fall weiter testen. Auf meinem Vyzaryz Trinity harmoniert der Belag auf jeden Fall sehr gut!
Ich habe mich, durch eine Youtuberin / Tischtennis-Trainerin aus den USA dazu inspirieren lassen den Moxa Neptune (rot, ox) auf einem Joola Vyzaryz Trinity zu testen. Sie spielt selber den Moxa Neptune auf dem Holz, hat früher mal in der polnischen Nationalmannschaft gespielt und ist immer noch auf einem ziemlich hohen Niveau unterwegs (ich würde schätzen definitiv 2000+ ttr). Das Holz wird als absolut schnelles offensiv Holz gehandelt, wobei ich dem persönlich nur bedingt zustimmen würde. Das Holz hat zwar einen harten und direkten Anschlag (es ist ein Outerlayer Holz in dem sowohl ZLC als auch ALC verbaut sind), aber eine durchaus hohe Kontrolle im passiven Spiel ohne das einem die Bälle direkt vom Schläger wegschießen. Auf der Vorhand habe ich einen Dignics 80 in 2,1mm gespielt - auch ein guter Match für das Holz.
Der Moxa Neptune ist tatsächlich etwas schwerer zu verkleben, da er ein recht feines "Gitter" auf dem Noppenboden hat. Ähnlich wie beim VVIP, nur dass dieses bei diesem viel dicker und dieser noch schwerer zu verkleben ist. Dennoch habe ich es auf Anhieb hinbekommen die Noppe mit einer TTDD-Klebefolie ohne weiteren Kleber zu verkleben. Vermutlich wäre es ratsam den Belag über Nacht bzw. mehrere Stunden unter Druck auf dem Holz / der Folie ruhen zu lassen, so dass die Klebewirkung am stärksten zum tragen kommen kann. Ich hatte es heute allerdings eilig und konnte dem ganzen nur eine halbe Stunde Zeit geben.
Der Moxa Neptune hat sich tatsächlich sehr gut auf dem Vyzaryz Trinity gespielt. Ein bisschen hat er mich auch an den VVIP erinnert, nur etwas zahmer und nicht ganz so glatt. Die Noppe hat dennoch eine geringe Griffigkeit. Der Ballabsprung ist angenehm flach. Die Aufschlagannahme geht sehr leicht. Vor allem auf leere Aufschläge oder lange Rollaufschläge kann man nur mit reinem hinhalten einen schönen flachen Return spielen. Eine wie ich finde sehr wichtige Eigenschaft. Bälle ohne Spin können sehr gut und sicher nur über reines Hinhalten geblockt werden. Sobald mehr Spin im Topspin des Gegenspielers ist ist es sehr ratsam und deutlich effektiver den Ball mit einer kleinen Abwärtsbewegung zu blocken. Die Spinempfindlichkeit ist wirklich sehr gering. Mit dem richtigen Schlagwinkel steigt eigentlich kein Ball zu hoch, egal wie viel Spin im Ball des Gegenspielers ist.
In der langen Abwehr ist der Belag ein guter Bringerbelag. Die Schnittentwicklung ist dabei durchaus davon abhängig wie viel Spin einem der Gegenspieler gibt. Sehr gut fand ich, dass die Flugkurve der Abwehrbälle oft schön flach geblieben ist. Dennoch ist der Belag viel besser im Spiel am Tisch aufgehoben. Insbesondere mit einem "Push-Block Stil" lässt sich der Belag richtig gut spielen. Die Angriffsoptionen sind auch wirklich gut finde ich. In einfachen Hebern oder "angelupften" Bällen ist teilweise nicht ganz so viel Störeffekt enthalten und man muss damit rechnen, dass der Gegner diese recht einfach gegenspielen kann. Dafür sind diese Bälle aber wirklich einfach zu spielen. Sobald man aber mit etwas mehr Bums in den Ball geht, bzw. anstatt rein frontal mit einer leichten seitlichen Bewegung, verspringen die Bälle ganz schön ordentlich. Gerade Seitwischer und schnelle Druckschupfs sind wirklich eine Paradedisziplin des Belags. Insgesamt hat mir dieser wirklich gut gefallen. Besonders hervorzuheben ist, dass in den Hinhalteblocks und vor allem Hackblocks manchmal wirklich eine Menge Schnitt zu sein scheint. Häufig dachte ich noch in etwa "Sieht nicht nach viel Spin aus" und dann hat mein Gegenüber es beim Topspin nicht mal geschafft ins Netz zu ziehen, sondern der Ball ist sogar schon bei ihm auf der Seite aufgekommen
TTDD hat den Belag mit:
Tempo: 4.5
Kontrolle: 3.5
Störeffekt: 9.5
bewertet. Ich würde das ganze persönlich etwas anders einschätzen.
Tempo: 3.5
Kontrolle: 4.5
Störeffekt: 9.5
Die Werte ähneln so dem Blitzschlag. Tatsächlich könnte man gewisse Parallelen (vor allem beim Tempo) sehen, allerdings unterscheiden sich die Noppen meiner Meinung nach schon stark. Insbesondere in der Griffigkeit: Der Blitzschlag ist ziemlich griffig, während der Moxa Neptune wirklich nur eine geringe Griffigkeit hat. Dementsprechend anders können und müssen diese beiden Beläge auch gespielt werden um das Beste aus ihnen rauszuholen. Somit sollten sich vermutlich auch eher unterschiedliche Spielertypen von dem einen oder dem anderen Belag angesprochen fühlen.
Ich werde ihn auf jeden Fall weiter testen. Auf meinem Vyzaryz Trinity harmoniert der Belag auf jeden Fall sehr gut!
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
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Holg
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Interessanter Bericht. Wie hart würdest Du die Noppen vom Moxa Neptune einschätzen? Knicken die leicht? Lässt sich damit auch gut kontern und schießen?
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
Re: Yinhe MOXA Neptune
Die Gunmimischung ist merklich weich und die Noppen knicken schnell um. Da gegnerische Rotation quasi egal ist kann man schon auch effektiv schießen und sogar gegnerische Topspins gegendrücken. Alles aber nicht ganz so einfach umzusetzen. Mit einer kurzen knackigen Bewegung (Punch) durch den Ball klappt es am besten.
Alles in allem aber kein Vergleich mit z.B. dem Sternenfall Pro. Da hat man beim Schießen einfach einen viel größeren Spielraum. Das Trefferfenster ist beim Neptun deutlich kleiner.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
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Holg
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Re: Yinhe MOXA Neptune
OK, schon mal Danke für die Auskunft. Wie siehst du ihn im Vergleich zu DGX und Stachelfeuer Pro?Jobe93 hat geschrieben: ↑Mittwoch 1. April 2026, 12:33Die Gunmimischung ist merklich weich und die Noppen knicken schnell um. Da gegnerische Rotation quasi egal ist kann man schon auch effektiv schießen und sogar gegnerische Topspins gegendrücken. Alles aber nicht ganz so einfach umzusetzen. Mit einer kurzen knackigen Bewegung (Punch) durch den Ball klappt es am besten.
Alles in allem aber kein Vergleich mit z.B. dem Sternenfall Pro. Da hat man beim Schießen einfach einen viel größeren Spielraum. Das Trefferfenster ist beim Neptun deutlich kleiner.
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
Re: Yinhe MOXA Neptune
Vom Tempo her ähnlich, aber im direkten Vergleich würde ich die selben Unterschiede wie zum Blitzschlag ziehen. Der Neptune ist halt wirklich wenig griffig und DGX, Stachelfeuer Premium und Blitzschlag gehören meiner Meinung nach schon zu den griffigeren LN. D.h. man muss beim Neptune mit dem Schlagwinkel mehr aufpassen, da der Ball sonst eher durchrutschen könnte (passiert nicht wirklich oft, aber man merkt es eben doch, insbesondere in der langen Abwehr - da muss die Richtung stimmen denn man kann mit dem Kontakt nicht noch nachjustieren wenn du verstehst was ich meine ^^). Dafür ist er auch weniger Schnittanfällig als die anderen 3 (nicht dass die eine hohe Anfälligkeit hätten). DGX und Neptune sind noch ähnlicher zueinander, da die Noppen bei beiden schnell umknicken.Holg hat geschrieben: ↑Mittwoch 1. April 2026, 12:35OK, schon mal Danke für die Auskunft. Wie siehst du ihn im Vergleich zu DGX und Stachelfeuer Pro?Jobe93 hat geschrieben: ↑Mittwoch 1. April 2026, 12:33Die Gunmimischung ist merklich weich und die Noppen knicken schnell um. Da gegnerische Rotation quasi egal ist kann man schon auch effektiv schießen und sogar gegnerische Topspins gegendrücken. Alles aber nicht ganz so einfach umzusetzen. Mit einer kurzen knackigen Bewegung (Punch) durch den Ball klappt es am besten.
Alles in allem aber kein Vergleich mit z.B. dem Sternenfall Pro. Da hat man beim Schießen einfach einen viel größeren Spielraum. Das Trefferfenster ist beim Neptun deutlich kleiner.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
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Re: Yinhe MOXA Neptune
Alles klar, vielen Dank für Deine Einschätzung! Klingt gar nicht mal schlecht, werd ich mir wohl bei nächster Gelegenheit auch mal einen mitbestellen.
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
Re: Yinhe MOXA Neptune
Heute das dritte mal im Training mit dem Moxa Neptune auf Joola Vyzaryz Trinity. Ich bin immer noch wirklich angetan:
> Schnittumkehr ist auf einem soliden Niveau, Blocks bleiben flach und sind unangenehm für den Gegner
> Hinhalteblocks und Hackblocks lassen sich ziemlich sicher spielen
> Schnittanfälligkeit ist sehr gering
> Auch bei harten Topspins bremst der Moxa Neptune (selbst auf einem OFF-Holz) gut ein, die Bälle gehen wenn dann nur knapp ins aus
> Aufschlagannahme sehr sicher, Bälle bleiben flach und lassen sich variabel beantworten mit Druckschupf, Seitenwischer oder Push (kurz o. lang)
> Angriffsbälle (Push, Druckschupf, Seitenwischer) verspringen unangenehm / haben eine gute Briese Störeffekt: eine große Stärke des Belags!
> Noppspin tatsächlich auch sehr gut spielbar (kurze, knackige Bewegung aus dem Handgelenk wie mit einer kurzen Noppe)
> Abwehr sehr solide, gutes Spinniveau und flache Ballflugbahn - die Bälle "segeln" oft noch gerade so übers Netz - aber recht sicher wenn man sich daran gewöhnt hat
Eigentlich kann man mit der Noppe wirklich alles machen. Ich war vor allem erstaunt, dass Noppspins doch auch so gut funktioniert haben heute im Training. Zuvor hätte ich gedacht, dass diese durch die geringe Griffigkeit eher schwierig zu spielen sind. Tatsächlich greift der Moxa Neptun bei diesem Schlag den Ball aber ziemlich gut.
Ich finde der Moxa Neptune hat ein wirklich gutes Spielprofil. Vieles funktioniert gut, einiges sogar sehr gut würde ich behaupten. Gibt sicherlich Noppen die passiv gespielt mehr Umkehr haben (z.B. Tactics), oder noch besser für den Angriff geeignet sind (Sternenfall Pro), aber das Gesamtpaket vom Moxa Neptune ist wirklich ordentlich - insbesondere zu dem Preis.
Werde die Kombination nun erst einmal weiter spielen und im Sommer den Belag auch noch auf diversen anderen Hölzern testen - paar Innerlayer Hölzer und eventuell auch auf dem ein oder anderen Re-Impact.
> Schnittumkehr ist auf einem soliden Niveau, Blocks bleiben flach und sind unangenehm für den Gegner
> Hinhalteblocks und Hackblocks lassen sich ziemlich sicher spielen
> Schnittanfälligkeit ist sehr gering
> Auch bei harten Topspins bremst der Moxa Neptune (selbst auf einem OFF-Holz) gut ein, die Bälle gehen wenn dann nur knapp ins aus
> Aufschlagannahme sehr sicher, Bälle bleiben flach und lassen sich variabel beantworten mit Druckschupf, Seitenwischer oder Push (kurz o. lang)
> Angriffsbälle (Push, Druckschupf, Seitenwischer) verspringen unangenehm / haben eine gute Briese Störeffekt: eine große Stärke des Belags!
> Noppspin tatsächlich auch sehr gut spielbar (kurze, knackige Bewegung aus dem Handgelenk wie mit einer kurzen Noppe)
> Abwehr sehr solide, gutes Spinniveau und flache Ballflugbahn - die Bälle "segeln" oft noch gerade so übers Netz - aber recht sicher wenn man sich daran gewöhnt hat
Eigentlich kann man mit der Noppe wirklich alles machen. Ich war vor allem erstaunt, dass Noppspins doch auch so gut funktioniert haben heute im Training. Zuvor hätte ich gedacht, dass diese durch die geringe Griffigkeit eher schwierig zu spielen sind. Tatsächlich greift der Moxa Neptun bei diesem Schlag den Ball aber ziemlich gut.
Ich finde der Moxa Neptune hat ein wirklich gutes Spielprofil. Vieles funktioniert gut, einiges sogar sehr gut würde ich behaupten. Gibt sicherlich Noppen die passiv gespielt mehr Umkehr haben (z.B. Tactics), oder noch besser für den Angriff geeignet sind (Sternenfall Pro), aber das Gesamtpaket vom Moxa Neptune ist wirklich ordentlich - insbesondere zu dem Preis.
Werde die Kombination nun erst einmal weiter spielen und im Sommer den Belag auch noch auf diversen anderen Hölzern testen - paar Innerlayer Hölzer und eventuell auch auf dem ein oder anderen Re-Impact.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
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Tactics (ox)
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Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
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Re: Yinhe MOXA Neptune
SIehst du Neptune und DGX immer noch sehr ähnlich?












