Ich werde kommende Woche nochmal ein ausführliches Testvideo zum Dornenglanz X erstellen. Vielleicht erkennt ihr ja ein paar Dinge, auf die ich verstärkt achten sollte
Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Moderator: Noppen-Test-Team
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Danke dir @NoppenRocken 

Ich werde kommende Woche nochmal ein ausführliches Testvideo zum Dornenglanz X erstellen. Vielleicht erkennt ihr ja ein paar Dinge, auf die ich verstärkt achten sollte

Ich werde kommende Woche nochmal ein ausführliches Testvideo zum Dornenglanz X erstellen. Vielleicht erkennt ihr ja ein paar Dinge, auf die ich verstärkt achten sollte
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Ich kann nicht sagen, ob es 100% zu dem Thread passt, aber in euren Ausführungen habe ich viel Parallelen zu einem Video erkannt welches ich neulich gesehen habe:
https://www.youtube.com/watch?v=3jmfXtOaGyM&t=239s
Die Spielerinn in dem Video hatte mal für die polnische Nationalmannschaft gespielt und ich finde ihre Noppenphilosophie könnte sehr gut hier her passen. Ursprünglich hatte sie auch den Grass Dtecs auf einem OFF-Holz gespielt, aber ist auf etwas "gutmütigeres" gewechselt - den Yinhe Moxa Neptune. Unabhängig davon beschreibt sie in dem Video gut wie man, ganz gleich mit welcher Noppe man spielt, ein effektives Materialspiel aufziehen kann. Dabei geht es laut ihr hauptsächlich darum den Ball geschickt zu positionieren (Länge und Winkel zu variieren) und somit den Gegenspieler entweder zeitlich unter Druck zu setzen (z.B. langer Push, Seitenwischer o.ä.) oder sich selbst Zeit zu schaffen (z.B. den Gegenspieler mit kurzen Bällen ranzuholen o.ä.). Darin sieht sie insbesondere die Stärke eines Spiels mit langer Noppe ox. Ich kann das vermutlich nicht so gut und detailliert erklären wie sie, daher würde ich einfach wärmstens empfehlen das Video mal anzuschauen.
Ich fand es sehr aufschlussreich!
https://www.youtube.com/watch?v=3jmfXtOaGyM&t=239s
Die Spielerinn in dem Video hatte mal für die polnische Nationalmannschaft gespielt und ich finde ihre Noppenphilosophie könnte sehr gut hier her passen. Ursprünglich hatte sie auch den Grass Dtecs auf einem OFF-Holz gespielt, aber ist auf etwas "gutmütigeres" gewechselt - den Yinhe Moxa Neptune. Unabhängig davon beschreibt sie in dem Video gut wie man, ganz gleich mit welcher Noppe man spielt, ein effektives Materialspiel aufziehen kann. Dabei geht es laut ihr hauptsächlich darum den Ball geschickt zu positionieren (Länge und Winkel zu variieren) und somit den Gegenspieler entweder zeitlich unter Druck zu setzen (z.B. langer Push, Seitenwischer o.ä.) oder sich selbst Zeit zu schaffen (z.B. den Gegenspieler mit kurzen Bällen ranzuholen o.ä.). Darin sieht sie insbesondere die Stärke eines Spiels mit langer Noppe ox. Ich kann das vermutlich nicht so gut und detailliert erklären wie sie, daher würde ich einfach wärmstens empfehlen das Video mal anzuschauen.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Danke für das Video und den Tipp mit dem Neptune.
Da ich das Matador Titan zwei mal habe, werde ich den Neptune mal auf das Ersatzholz kleben und testen. Klang in deinem Erfahrungsbericht auf jeden Fall sehr interessant.
Zur Technik aus dem Video: ich habe schon mit einigen Spielern gesprochen, die mir eigentlich genau das gesagt/gezeigt haben. Ich kann es allerdings kaum umsetzen. Mir fällt es so schwer diese gerade Bewegung / Schlägerhaltung in Kombination mit richtigem Treffpunkt und Timing hinzubekommen, dass ich aus Angst Fehler zu machen immer wieder in einer Situation lande in der ich passiv hinhalte… was am Ende dazu führt, dass mir die Bälle um die Ohren fliegen.
Am Ende vom Tag ist es Trainingssache. Mir ist bewusst, dass weitere Tests mit mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Nutzen haben werden. Aber was soll ich sagen… das Testen macht dann irgendwie auch immer Spaß.
Da ich das Matador Titan zwei mal habe, werde ich den Neptune mal auf das Ersatzholz kleben und testen. Klang in deinem Erfahrungsbericht auf jeden Fall sehr interessant.
Zur Technik aus dem Video: ich habe schon mit einigen Spielern gesprochen, die mir eigentlich genau das gesagt/gezeigt haben. Ich kann es allerdings kaum umsetzen. Mir fällt es so schwer diese gerade Bewegung / Schlägerhaltung in Kombination mit richtigem Treffpunkt und Timing hinzubekommen, dass ich aus Angst Fehler zu machen immer wieder in einer Situation lande in der ich passiv hinhalte… was am Ende dazu führt, dass mir die Bälle um die Ohren fliegen.
Am Ende vom Tag ist es Trainingssache. Mir ist bewusst, dass weitere Tests mit mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Nutzen haben werden. Aber was soll ich sagen… das Testen macht dann irgendwie auch immer Spaß.
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Wie wäre es denn mit einem Kompromiss?
Ich hatte zb Beläge wie den Tibhar Mythik oder Lion Trapper...
Man kann mit diesen am Tisch schupfen,,fast NI m Tisch blocken mit leichtem Störeffekt
sowie Nopspin oder Liften..Abstechen bei entsprechendem Händchen ist auch möglich...
Also quasi alle Möglichkeiten einer langen Noppe inkl Abwehr plus durchaus brauchbare Optionen am Tisch.Dazu ein sehr lineares Spielverhalten...
Das entscheidende ist am Ende aber natürlich immer,das du mit der Vorhand ins Spiel kommst..
Ansonsten hätte ich zu Bomb Talent/Palio geraten...wobei da diverse Optionen etwas schlechter sind
Ich hatte zb Beläge wie den Tibhar Mythik oder Lion Trapper...
Man kann mit diesen am Tisch schupfen,,fast NI m Tisch blocken mit leichtem Störeffekt
sowie Nopspin oder Liften..Abstechen bei entsprechendem Händchen ist auch möglich...
Also quasi alle Möglichkeiten einer langen Noppe inkl Abwehr plus durchaus brauchbare Optionen am Tisch.Dazu ein sehr lineares Spielverhalten...
Das entscheidende ist am Ende aber natürlich immer,das du mit der Vorhand ins Spiel kommst..
Ansonsten hätte ich zu Bomb Talent/Palio geraten...wobei da diverse Optionen etwas schlechter sind
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Holg
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Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Welche Technik aus dem Video (das ich übrigens auch gut finde, Danke @Jobe!) meinst Du denn genau? Zu Beginn zeigt sie ja eher soetwas wie Druckschupf. Das ist wirklich nicht schwer und kannst Du bestimmt. Ähnlich wie ein normaler Schupf nur mit senkrechterem Blatt und mit kurzer Bewegung nach vorne gestoßen. Mit mehr oder weniger Impuls kann man da schon schön die Länge variieren und den Ball verteilen.mlt1402 hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 07:16 Zur Technik aus dem Video: ich habe schon mit einigen Spielern gesprochen, die mir eigentlich genau das gesagt/gezeigt haben. Ich kann es allerdings kaum umsetzen. Mir fällt es so schwer diese gerade Bewegung / Schlägerhaltung in Kombination mit richtigem Treffpunkt und Timing hinzubekommen, dass ich aus Angst Fehler zu machen immer wieder in einer Situation lande in der ich passiv hinhalte… was am Ende dazu führt, dass mir die Bälle um die Ohren fliegen.
Danach spielt sie tw. auch Hackblocks auf Topspins. Die finde ich auch schwierig, vorallem auf feste Topspins fällt es mir persönlich schwer das Schlägerblatt dabei zurück zu ziehen, was Profis, wie Manika Batra, definitiv machen. Es hilft, wenn man das Schlägerblatt locker von oben nach unten bewegt und den Schläger dabei sehr locker in der Hand hält. Je fester der ankommende Topspin, desto kleiner die Bewegung und mehr abtropfen lassen als fest hacken. Da gibt es auch hier ein nettes Video zu vom TT Defender:
https://youtu.be/_ek1aRos2xc?is=j4YCxdzXO5rqE00R
Ansonsten spiel ich persönlich nicht umsonst den Sternenfall. Mit dem krieg ich am meisten zurück gespielt und bei sehr festen Topspins halt ich ihn nur hin oder bei langsamen bis mittelschnellen Topspins mit viel Spin konter ich dagegen (wie mit KN oder NI). Das klappt enorm gut und ist sehr unangenehm und ungewohnt für die Gegner. Ich höre sehr oft Sätze von Gegnern wie: ich trainiere ja oft gegen LN, aber keiner von denen spielt damit so wie Du
So ist es. Nimm Dir einen guten, willigen Trainingspartner und macht Systemtraining, spielt Übungen statt Sätze! Das bringt super viel!Am Ende vom Tag ist es Trainingssache.
Willkommen im ClubMir ist bewusst, dass weitere Tests mit mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Nutzen haben werden. Aber was soll ich sagen… das Testen macht dann irgendwie auch immer Spaß.
Ich handhabe es für mich so, dass ich ab jetzt, nach der Saison, bis irgendwann im Sommer Juni/Juli nach Herzenslust Dinge teste und mich dann auf ein Saisonsetup festlegen, was ich dann konsequent beibehalte.
Schöne Grüße und viel Spaß!
Bogen - Spinfire 2,1 - Sternenfall pro OX
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Ich kann sehr gut nachvollziehen was du meinst! Habe einen ähnlichen Werdegang wie du: 20 Jahre normal gespielt, dann bin ich krank geworden und habe für 2 Jahre auf Glanti umgestellt um wieder reinzukommen und den Spaß zurück zugewinnen und spiele nun seit etwa einem Jahr mit langer Noppe in ox. Insgesamt selbstredend 1-2 Spielklassen schwächer (ehemals Landesliga hinten, Verbandsliga) als du, aber auch ich habe oftmals die selben Probleme wie du seit dem Umstieg auf Material. 20+ Jahre aufgebaute Automatismen und "Gefühl" wird man halt nicht so schnell losmlt1402 hat geschrieben: ↑Freitag 3. April 2026, 07:16 Danke für das Video und den Tipp mit dem Neptune.
Da ich das Matador Titan zwei mal habe, werde ich den Neptune mal auf das Ersatzholz kleben und testen. Klang in deinem Erfahrungsbericht auf jeden Fall sehr interessant.
Zur Technik aus dem Video: ich habe schon mit einigen Spielern gesprochen, die mir eigentlich genau das gesagt/gezeigt haben. Ich kann es allerdings kaum umsetzen. Mir fällt es so schwer diese gerade Bewegung / Schlägerhaltung in Kombination mit richtigem Treffpunkt und Timing hinzubekommen, dass ich aus Angst Fehler zu machen immer wieder in einer Situation lande in der ich passiv hinhalte… was am Ende dazu führt, dass mir die Bälle um die Ohren fliegen.
Am Ende vom Tag ist es Trainingssache. Mir ist bewusst, dass weitere Tests mit mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Nutzen haben werden. Aber was soll ich sagen… das Testen macht dann irgendwie auch immer Spaß.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Flummi-Noppen wie der Grass D.Tecs und der Tactics eine enorme Faszination auswirken. Sein wir mal ehrlich: Wenn man mit so einer Noppe einen guten Block oder Druckball spielt und sieht wie der Gegner verzweifelt und ohne Erfolg versucht den Ball zu bekommen -> Das löst doch Endorphine aus
Kleiner Exkurs: https://www.youtube.com/watch?v=gLcPGvE1WZI
Die Art und Weise wie Cholung Nie mit dem Grass D.Tecs auf einem OFF-Holz spielt ist meiner Meinung nach genau die richtige um gegen sehr gute Gegenspieler zu spielen. Er spielt sie wahnsinnig aktiv und brutal nach vorne. Das ist aber wahnsinnig schwierig und benötigt ein fast schon übermenschliches Timing und Gefühl für den Rhythmus des Spiels. Das Spiel und die Ballwechsel in diesem sind echt der Hammer... das ist große Langnoppen-Kunst. Selbst um dieses Spielsystem auf einem niedrigeren Niveau spielen zu können muss man meiner Meinung nach extrem viel trainieren. Unmöglich in kurzer Zeit so etwas umzusetzen und daher würde ich (insbesondere als Umsteiger) auch ehrlicherweise nicht damit anfangen.
Dein Setup mit Matador Titan und C55 auf der Vorhand funktioniert augenscheinlich gut. Tolles Holz, tolle Vorhand. Ich könnte mir vorstellen, dass du viel davon profitieren könntest für eine Weile mit einer (etwas gutmütigeren) langen Noppe, sei es der Dornenglanz X oder auch der Moxa Neptune die Grundlagen zu trainieren. Beispiele dafür finden sich z.B. in dem Video von der Spielerinn aus den USA welches ich geschickt habe. Bei deinem Spielgeschick, welches man z.B. in deinem Video mit der langen Abwehr gut sehen konnte (sah wirklich sauber aus!), bin ich mir sicher, dass du es innerhalb kürzester Zeit schaffen kannst dein Langnoppenspiel nochmal 1-2 Level nach oben zu befördern.
Ich würde dir auch raten gezielt neue Automatismen für das Spiel mit langer Noppe zu schaffen. Versuch vielleicht 3 grundlegende Aspekte im Training zu üben. Eine kleine Übung zu diesen in jedem Training kann echt wunder bewirken!
1) Reaktives Spiel: Eine unregelmäßige Übung in der dein Gegenspieler dir entweder in Vorhand oder Rückhand blockt. Vorhand ziehst du, Rückhand blockst du mit der Noppe. Diesen Block kann dir dein Gegenüber dann z.B. einfach in die Vorhand schupfen und du ziehst mit dieser wieder an.
2) "Bewusstes" Spiel: Dein Gegenspieler füttert dich mit Unterschnitt/Leeren-Bällen jeglicher Art (Aufschlag, kurz-kurz etc.) und du nimmst dir vor diese Bälle aktiv mit Druckschupf, einem Punsh oder Seitenwischer zu beantworten. Versuch dich dabei wirklich zu trauen durch den Ball zu gehen (auch wenn es sich unintuitiv anfühlt, die 20 Jahre normales Tischtennis mit der Rückhand gehen eben nicht weg). Diese Bälle versucht dein Gegenüber dann locker gegenzukontern oder gegenzuziehen, so dass du den nächsten Ball kontrolliert abstechen kannst, er darauf dich wieder anschupfen kann und du wieder aktiv versuchst den Ball zu beantworten.
3) Reaktives "bewusstes" Spiel: Dein Trainingspartner zieht dir alle Bälle auf die Rückhand. Du blockst diese mit der langen Noppe (auf Sicherheit) und versuchst diese bewusst mal kürzer und länger zu positioneren, mal in Rückhand, mal in Mitte, mal in Vorhand (lass deinen Trainingspartner ruhig laufen
Das sind natürlich nur Beispiele und die können beliebig abgewandelt werden. Das Prinzip bleibt aber: Um wirklich effektiv mit der langen Noppe spielen zu können müssen wir lernen zwischen passivem und aktivem Spiel bewusst umschalten zu können und müssen den Mut und die Selbstsicherheit haben mit beiden Formen den Punkt machen zu können. Da hilft nur Training und das Material ist zweitrangig. Will man irgendwann den nächsten Schritt machen, hat die Grundlagen sicher und gefestigt drinne, dann kann man immernoch den Grass D.Tecs o.ä. auskramen und einen Spielstil wie Chulong Nie versuchen anzustreben.
Das waren nur meine Gedanken zu dieser spannenden Diskussion. Ich hoffe ich war nicht zu sehr off-topic.
PS: Freue mich schon auf ein Video mit dem Dornenglanz X oder Moxa Neptune.
Material (Im Test):
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re-Impact M3 Select 2026
Donic Bluegrip J2 (2.0mm)
Tactics (ox)
Joola Vyzaryz Trinity
Butterfly Dignics 80 (2.1 mm)
Yinhe Moxa Neptune (ox)
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Jobe93: Super Beitrag, aus dem sicher nicht nur der Threadersteller einiges herausziehen kann.
Variante A: Der Punktgewinn durch Noppenspiel ist mühsamer; aber es entstehen echte Ballwechsel. Es ist möglich, auch passiv zu spielen. Diese Noppen vermitteln mir ein hohes Kontrollgefühl. Auch wenn mit 0,5 am Tisch auch mal geblockt werden kann: Wirklich gefährlich sind diese Noppen eigentlich erst in der langen Abwehr, d. h. das erfolgreiche Spiel damit erfordert ein hohes Mass an Laufarbeit. Problem: wer viel Vorhand offensiv spielen will, darf eigentlich nicht nach hinten gehen.
Variante B: Mehr direkte Punkte durch gegnerische Fehler, Ballwechsel, wenn überhaupt, sind kürzer. Man darf nicht passiv spielen, sondern muss die Noppen taktisch klug und aggressiv einsetzen. Das Spiel insgesamt wird unruhiger. Man kann damit auch mal in die lange oder Halbdistanz-Abwehr gehen. Aber ihre eigentliche Domäne ist das Spiel am Tisch. Beherrscht man es, daueraggressiv mit der Noppe zu agieren, kann im Rahmen der natürlichen Limitationen dieses Noppenspiel auch die Vorhand offensiv hinzukommen.
Es gibt natürlich Abweichungen, Spieler, die mit Noppentyp A stur am Tisch bleiben und solche, die mit B klassische Abwehr spielen, die also für sich Wege gefunden haben, aus den Zwängen der taktischen Vorgaben, die das Material an sich erstmal aufstellt, herauszubrechen. Und es gibt unzählige Mischformen.
Letztlich muss eben jeder seinen Weg finden, und „Wohlfühlen“ ist dabei etwas sehr Wichtiges. Ich stelle mir bei der vielen Testerei, die Spass macht, aber auch in Verwirrung stürzen kann, gelegentlich die Frage: Wie wohl würde ich mich mit dieser Noppe fühlen, wenn es 9:9 im 5. Satz steht und der Gegner Aufschlag hat?
Das empfinde ich ganz genau so. Ich schwanke seit längerem zwischen A den klassischen Abwehrkontrollnoppen P1 und FL2 in 0,5 auf der einen und B OX Störnoppen auf der anderen Seite. Unterschiede im Spiel:Noppen Rocken hat geschrieben: ↑Donnerstag 2. April 2026, 08:31 Glaube meine wichtigste Erkenntnis:
Man muss sich mit seinem Material super wohl fühlen und darf keine leichten Fehler machen. Der Rest kommt dann von selbst.
Variante A: Der Punktgewinn durch Noppenspiel ist mühsamer; aber es entstehen echte Ballwechsel. Es ist möglich, auch passiv zu spielen. Diese Noppen vermitteln mir ein hohes Kontrollgefühl. Auch wenn mit 0,5 am Tisch auch mal geblockt werden kann: Wirklich gefährlich sind diese Noppen eigentlich erst in der langen Abwehr, d. h. das erfolgreiche Spiel damit erfordert ein hohes Mass an Laufarbeit. Problem: wer viel Vorhand offensiv spielen will, darf eigentlich nicht nach hinten gehen.
Variante B: Mehr direkte Punkte durch gegnerische Fehler, Ballwechsel, wenn überhaupt, sind kürzer. Man darf nicht passiv spielen, sondern muss die Noppen taktisch klug und aggressiv einsetzen. Das Spiel insgesamt wird unruhiger. Man kann damit auch mal in die lange oder Halbdistanz-Abwehr gehen. Aber ihre eigentliche Domäne ist das Spiel am Tisch. Beherrscht man es, daueraggressiv mit der Noppe zu agieren, kann im Rahmen der natürlichen Limitationen dieses Noppenspiel auch die Vorhand offensiv hinzukommen.
Es gibt natürlich Abweichungen, Spieler, die mit Noppentyp A stur am Tisch bleiben und solche, die mit B klassische Abwehr spielen, die also für sich Wege gefunden haben, aus den Zwängen der taktischen Vorgaben, die das Material an sich erstmal aufstellt, herauszubrechen. Und es gibt unzählige Mischformen.
Letztlich muss eben jeder seinen Weg finden, und „Wohlfühlen“ ist dabei etwas sehr Wichtiges. Ich stelle mir bei der vielen Testerei, die Spass macht, aber auch in Verwirrung stürzen kann, gelegentlich die Frage: Wie wohl würde ich mich mit dieser Noppe fühlen, wenn es 9:9 im 5. Satz steht und der Gegner Aufschlag hat?
VKM - 401 1,5 - Curl P1v 0,5
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Ich kann Euch eigentlich alle nur beglückwünschen zu all diesen Kommentaren die absolut den Nagel auf den Kopf treffen! Dies hier ist wohl einer der besten Noppen-Threads und ein absoluter Must-Read.
Ich gebe auch nur deswegen meinen Senf dazu ab um zu verdeutlichen dass all dies auch mit einigen 100 Punkten weniger uneingeschränkt zutrifft. Speziell bei dem was Jobe93 zum Tactics schreibt finde ich mich absolut wieder
Ganz gebe ich den aber noch nicht auf denn auf einem Holz mit guter Dämpfung finde ich, lässt er sich schon auch sehr sicher spielen solange man nicht hart angeschossen wird. Ich habe einige Spiele nahezu nur durch sicheres Ballhalten gewonnen, aber eben auf knapp 1300er Niveau. Und rein faktisch spielte ich mit dem Tactics auf dem Tachi erfolgreicher als zuvor mit dem Spectre. Damit bin ich nun wieder mittendrin in der Testerei und muss dies auch tun solange das Gefühl vorhanden ist, es passt noch nicht optimal zusammen denn auch die Aussage gehe ich vollständig mit, egal auf welchem absoluten Niveau: man benötigt zwingend ein unumstößliches Grundvertrauen in die eigenen Schläge um diese dann auch bei 10:10 voll zuziehen zu können. Mir ist jetzt erst, retrospektivisch sozusagen, aufgefallen den Tactics fast nur im unteren Geschwindigkeitsfenster mit sehr losem Handgelenk betrieben zu haben wodurch ich einen Teil seiner Qualitäten gar nicht genutzt habe. Auf dem jetzt langsameren Holz ist dies auch schon deutlich besser geworden. Deswegen gehe ich auch die häufig vertretene Meinung Störeffekt und Kontrolle verhalten sich komplett diametral, nicht uneingeschränkt mit. Für mich ist es eher eine Frage der Feinabstimmung an die jeweiligen Bedürfnisse.
Das führt zu Holgs Kommentar zum Hinhalteblock den ich, wenn ich ehrlich bin, auch überwiegend spiele. Und auch dies mit dem Tactics relativ sicher - solange der Gegner nicht ordentlich Schmackes hineinlegt. Da ich nun eh schon am testen bin, werde ich also auch den Sterni, den ich schon einmal spielte und dann verwarf, erneut aufnehmen. Der damalige Grund mich von ihm zu treffen lag in der nur moderaten Gefährlichkeit beim Herumkrökeln, was mich selbst zur nächsten Fragestellung bringt: ist Krökeln überhaupt der Stil der mich weiterbringt? Vermutlich nicht - ihr seht alles nicht so einfach...
Zusätzlich hinzu kommt dass mich mein neu entdeckter Trainer zurück in die Spur bringen möchte woher ich eigentlich komme, nämlich konsequente Vorbereitung durch einen aggressiven aber trotzdem sicheren Druckschupf um dann mit der Vorhand zu übernehmen und den Deckel drauf zu machen. Das ist zwar ein relativ stupides Spielsystem aber vielleicht besser als gar keines
"Richtig" offensiv auf der RH komme ich nicht durch, dazu ist die Fehlerquote immer noch zu hoch.
Zum Glück sehe ich all das nicht verbissen sondern als Herausforderung sonst würde ich wohl verzweifeln. Ich bin selbst gespannt was am Ende dabei herauskommt denn wirklich gesetzt ist derzeit bei mir so gut wie gar nichts, außer Ox-LN. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau denn ich bin insgesamt nicht unglücklich mit meinem Spiel auch wenn es für die 1300 nicht ganz gereicht hat. Neues Spiel neues Glück.
Ich gebe auch nur deswegen meinen Senf dazu ab um zu verdeutlichen dass all dies auch mit einigen 100 Punkten weniger uneingeschränkt zutrifft. Speziell bei dem was Jobe93 zum Tactics schreibt finde ich mich absolut wieder
Das führt zu Holgs Kommentar zum Hinhalteblock den ich, wenn ich ehrlich bin, auch überwiegend spiele. Und auch dies mit dem Tactics relativ sicher - solange der Gegner nicht ordentlich Schmackes hineinlegt. Da ich nun eh schon am testen bin, werde ich also auch den Sterni, den ich schon einmal spielte und dann verwarf, erneut aufnehmen. Der damalige Grund mich von ihm zu treffen lag in der nur moderaten Gefährlichkeit beim Herumkrökeln, was mich selbst zur nächsten Fragestellung bringt: ist Krökeln überhaupt der Stil der mich weiterbringt? Vermutlich nicht - ihr seht alles nicht so einfach...
Zusätzlich hinzu kommt dass mich mein neu entdeckter Trainer zurück in die Spur bringen möchte woher ich eigentlich komme, nämlich konsequente Vorbereitung durch einen aggressiven aber trotzdem sicheren Druckschupf um dann mit der Vorhand zu übernehmen und den Deckel drauf zu machen. Das ist zwar ein relativ stupides Spielsystem aber vielleicht besser als gar keines
Zum Glück sehe ich all das nicht verbissen sondern als Herausforderung sonst würde ich wohl verzweifeln. Ich bin selbst gespannt was am Ende dabei herauskommt denn wirklich gesetzt ist derzeit bei mir so gut wie gar nichts, außer Ox-LN. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau denn ich bin insgesamt nicht unglücklich mit meinem Spiel auch wenn es für die 1300 nicht ganz gereicht hat. Neues Spiel neues Glück.
aktuelles Spielholz: Re-Impact Tachi
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot
Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
VH: Tenergy05 1,7mm, schwarz
RH: Tactics Ox rot
Stil: tischnahes Störspiel, VH spinlastig
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Erstmal echt cool zu sehen, wie viele sich hier beteiligen und wie viel sinnvoller Input da zusammenkommt. Freut mich wirklich, dass meine kleine „Noppenreise“ hier so viel Interesse auslöst – da sind einige richtig gute Denkanstöße dabei, die mir auch echt weiterhelfen.
Ich nehme aus den letzten Beiträgen auf jeden Fall einiges mit und werde versuchen, das nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern auch konkret umzusetzen.
Wenn Interesse besteht, würde ich das Ganze nächste Woche mal etwas strukturierter angehen und euch quasi „mit ins Training nehmen“.
Wir machen bei uns im Training in der Regel:
- ca. 1 Stunde Systemtraining
- danach Wettkampf / Turnierform
Meine Trainingspartner liegen meistens so im Bereich 1950-2050 TTR, gelegentlich sind auch mal Spieler mit mehr Punkten dabei.
Ich könnte:
- den Systemteil komplett filmen
- ggf. auch Teile vom Wettkampf
- und dabei gezielt die Dinge einbauen, die hier angesprochen wurden
Also z. B.:
- Übungen zum aktiven Noppenspiel (Drücken, Blocken, Platzierung)
- bewusste Längen- und Tempowechsel
- Entscheidungsfindung RH bleiben vs. Umlaufen
- und gerne auch klassische Übungen (VH/RH Topspin), falls das interessant ist
Ein paar der vorgeschlagenen Übungen hier aus dem Thread würde ich direkt mit einbauen und testen.
Setup wäre nächste Woche Mittwoch wieder:
Dornenglanz X
Ziel wäre einfach, das Ganze mal möglichst ehrlich und komplett festzuhalten:
- was funktioniert
- wo die Probleme liegen
- wie sich die Umstellung konkret auswirkt
Wenn da Interesse besteht, würde ich das entsprechend aufnehmen und hier teilen.
Falls ihr spezielle Dinge sehen wollt oder konkrete Übungen/Fragestellungen habt, gerne vorher schreiben – dann nehme ich das direkt mit ins Training.
Wenn kein Bedarf besteht, halte ich euch natürlich trotzdem weiter auf dem Laufenden
Ich nehme aus den letzten Beiträgen auf jeden Fall einiges mit und werde versuchen, das nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern auch konkret umzusetzen.
Wenn Interesse besteht, würde ich das Ganze nächste Woche mal etwas strukturierter angehen und euch quasi „mit ins Training nehmen“.
Wir machen bei uns im Training in der Regel:
- ca. 1 Stunde Systemtraining
- danach Wettkampf / Turnierform
Meine Trainingspartner liegen meistens so im Bereich 1950-2050 TTR, gelegentlich sind auch mal Spieler mit mehr Punkten dabei.
Ich könnte:
- den Systemteil komplett filmen
- ggf. auch Teile vom Wettkampf
- und dabei gezielt die Dinge einbauen, die hier angesprochen wurden
Also z. B.:
- Übungen zum aktiven Noppenspiel (Drücken, Blocken, Platzierung)
- bewusste Längen- und Tempowechsel
- Entscheidungsfindung RH bleiben vs. Umlaufen
- und gerne auch klassische Übungen (VH/RH Topspin), falls das interessant ist
Ein paar der vorgeschlagenen Übungen hier aus dem Thread würde ich direkt mit einbauen und testen.
Setup wäre nächste Woche Mittwoch wieder:
Ziel wäre einfach, das Ganze mal möglichst ehrlich und komplett festzuhalten:
- was funktioniert
- wo die Probleme liegen
- wie sich die Umstellung konkret auswirkt
Wenn da Interesse besteht, würde ich das entsprechend aufnehmen und hier teilen.
Falls ihr spezielle Dinge sehen wollt oder konkrete Übungen/Fragestellungen habt, gerne vorher schreiben – dann nehme ich das direkt mit ins Training.
Wenn kein Bedarf besteht, halte ich euch natürlich trotzdem weiter auf dem Laufenden
-
Störspieler
- Greenhorn
- Beiträge: 21
- Registriert: Mittwoch 19. November 2025, 13:19
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
@mlt1402
Also wenn ich das Video von dir sehe, dann frage ich mich, wenn ich mich dann wiederum sehe, ob du tatsächlich eine LN auf der RH brauchst.
Da bin ich von der Qualität meilenweit entfernt.
Sehr guter Fred und ich freue mich ebenso auf weitere Videos von dir. Sehr aufschlussreich.
Also wenn ich das Video von dir sehe, dann frage ich mich, wenn ich mich dann wiederum sehe, ob du tatsächlich eine LN auf der RH brauchst.
Sehr guter Fred und ich freue mich ebenso auf weitere Videos von dir. Sehr aufschlussreich.
1. Schläger (noch)
Holz: MSP Terror All, VH: Andro Hexer Grip SFX 1,9, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 140 g
2. Schläger (im Test)
Holz: Arbalest Bogen, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 120 g
3. Schläger (im Test)
Holz: Tibhar Stratus Powerdefense, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 140 g
Holz: MSP Terror All, VH: Andro Hexer Grip SFX 1,9, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 140 g
2. Schläger (im Test)
Holz: Arbalest Bogen, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 120 g
3. Schläger (im Test)
Holz: Tibhar Stratus Powerdefense, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 140 g
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Ich hätte einen Wunsch/Anmerkung...
Habe selber immer mal TrainingSpartaner mit ca 1900 bis 2100 Punkten und spiele moderne Abwehr...
Ich habe Zweifel das Abstechen am Tisch bei guten Leuten und insbesondere harten Topspins regelmäßig funktioniert...vllt kannst du im.Spiel wie es sich da verhält/die Quote ist...
Habe selber immer mal TrainingSpartaner mit ca 1900 bis 2100 Punkten und spiele moderne Abwehr...
Ich habe Zweifel das Abstechen am Tisch bei guten Leuten und insbesondere harten Topspins regelmäßig funktioniert...vllt kannst du im.Spiel wie es sich da verhält/die Quote ist...
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Video wäre wunderbar! Was mich interessiert: Du bekommst einen Schupfball in die RH, zu spät um zu Umlaufen, gedreht hast du auch nicht, was kommt dann für ein Noppenschlag? Kannst du den Schupfball aggressiv mit der Noppe beantworten, zumal wenn der Schupfball lang ist?
VKM - 401 1,5 - Curl P1v 0,5
-
Störspieler
- Greenhorn
- Beiträge: 21
- Registriert: Mittwoch 19. November 2025, 13:19
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Und mich würde interessieren, wie spielt ihr, wenn ihr einen Gegner habt, der zumeist die Aufschläge diagonal in dir RH auf die LN spielt, aber auf einmal mehrere schnelle weite mit US in die VH spielt, aber eben so dass ich so schnell nicht anziehen kann, da ich eigentlich auf die RH fixiert war und so schnell auch nicht reagieren kann.
1. Schläger (noch)
Holz: MSP Terror All, VH: Andro Hexer Grip SFX 1,9, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 140 g
2. Schläger (im Test)
Holz: Arbalest Bogen, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 120 g
3. Schläger (im Test)
Holz: Tibhar Stratus Powerdefense, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 140 g
Holz: MSP Terror All, VH: Andro Hexer Grip SFX 1,9, RH: Tibhar Grass dtecs OX, 140 g
2. Schläger (im Test)
Holz: Arbalest Bogen, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 120 g
3. Schläger (im Test)
Holz: Tibhar Stratus Powerdefense, VH: MSP Spinfire 1,8, RH: Spinlord Sternenfall Pro OX, 140 g
-
noppennorbert
- Gold-Member

- Beiträge: 669
- Registriert: Freitag 12. August 2005, 15:35
Re: Grass D.Tecs OX auf Matador Titan: Liebe ja – Kontrolle nein. Alternativen?
Wenn es um die Frage geht, was mit Noppenstörspiel am Tisch möglich ist, lohnt sich immer wieder mal ein Blick auf Amirezza Abbasi.
Hier eine Niederlage nach eigenem Matchball gg Kirill Gerassimenko:
https://www.youtube.com/watch?v=WXeXvHTUjv0
Was sind die Hauptmerkmale?
-Guter (wenn auch fast immer verdeckter) Aufschlag
-extrem gutes Einbremsen und Beschleunigen auf der Noppenseite (Piranja Formula Tec auf Primo)
-starke Plazierung über den ganzen Tisch bzgl Seite und Länge(!)
-der Wille, möglichst bald einen schlechten Ball zu provozieren, um mit einer VH durch zu sein.
Viele Abstecher in Folge sind nach meiner Erfahrung auch oberhalb von 1900 schon kaum regelmäßig möglich (eigene Trainingspartner von ca 1700-2130). Ww wie Lars Lückmann mit hoher Variabilität bei sehr langsamer Noppe (FL2) oder wie der einzig mir bekannte rückhandorientierte Spieler in meinem Verband auf OL-Niveau und höher mit (für mich nicht akzeptabler) halbglatter Noppe.
Abbasi zeigt ja ganz gut, was in der Spitze geht. Ja, auch er gerät, logisch auf dem Niveau, hinter den Tisch und spielt da Notabwehr. Der Fokus könnte aber kaum stärker auf der Noppe am Tisch liegen, bis hin zum extremen Rückhandgriff.
Was sind/wären meine ersten regelmäßigen Trainingsinhalte auf dem Spiel- und Gegnerniveau des TE?
Auf der RH zunächst Sicherheit, dann Sicherheit usw.
. Rückschlag und erster Block müssen sitzen, mit guter Qualität.
Viel regelmäßige Übungen 1/1 oder 2/1, viel Wechsel Block/Druckschupf, dann VH.
Längensteuerung im RH-Block über Variation des Abstechens und möglichst lockeres Handgelenk.
Viel an variablem Rückschlag arbeiten. Viel Variation mit dem Handgelenk kreieren.
Typische Situationen bis zum Erbrechen üben:eigener AS, Return Schupf in weite RH, DS in weite VH, nächster Ball ab Mitte VH-TS parallel oder wenn Gegner in RH spinnt, RH-Block in kurze RH, danach VH.
Dies nur als erste Gedanken. Gibt noch deutlich mehr. Bin gespannt, wie sich der Thread entwickelt.
Viel Vergnügen
!
Hier eine Niederlage nach eigenem Matchball gg Kirill Gerassimenko:
https://www.youtube.com/watch?v=WXeXvHTUjv0
Was sind die Hauptmerkmale?
-Guter (wenn auch fast immer verdeckter) Aufschlag
-extrem gutes Einbremsen und Beschleunigen auf der Noppenseite (Piranja Formula Tec auf Primo)
-starke Plazierung über den ganzen Tisch bzgl Seite und Länge(!)
-der Wille, möglichst bald einen schlechten Ball zu provozieren, um mit einer VH durch zu sein.
Viele Abstecher in Folge sind nach meiner Erfahrung auch oberhalb von 1900 schon kaum regelmäßig möglich (eigene Trainingspartner von ca 1700-2130). Ww wie Lars Lückmann mit hoher Variabilität bei sehr langsamer Noppe (FL2) oder wie der einzig mir bekannte rückhandorientierte Spieler in meinem Verband auf OL-Niveau und höher mit (für mich nicht akzeptabler) halbglatter Noppe.
Abbasi zeigt ja ganz gut, was in der Spitze geht. Ja, auch er gerät, logisch auf dem Niveau, hinter den Tisch und spielt da Notabwehr. Der Fokus könnte aber kaum stärker auf der Noppe am Tisch liegen, bis hin zum extremen Rückhandgriff.
Was sind/wären meine ersten regelmäßigen Trainingsinhalte auf dem Spiel- und Gegnerniveau des TE?
Auf der RH zunächst Sicherheit, dann Sicherheit usw.
Viel regelmäßige Übungen 1/1 oder 2/1, viel Wechsel Block/Druckschupf, dann VH.
Längensteuerung im RH-Block über Variation des Abstechens und möglichst lockeres Handgelenk.
Viel an variablem Rückschlag arbeiten. Viel Variation mit dem Handgelenk kreieren.
Typische Situationen bis zum Erbrechen üben:eigener AS, Return Schupf in weite RH, DS in weite VH, nächster Ball ab Mitte VH-TS parallel oder wenn Gegner in RH spinnt, RH-Block in kurze RH, danach VH.
Dies nur als erste Gedanken. Gibt noch deutlich mehr. Bin gespannt, wie sich der Thread entwickelt.
Viel Vergnügen
Braun schweig!
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