Teste momentan den Loki Rxton 7 (39° chin. Schwammhärte). Auf einem Spinlord Ultra Carbon Def funktioniert er sehr gut, aber auf meinem Spielholz Nittaku Violoncello (Vollholz) werde ich noch nicht so recht warm damit. Ich vermute, dass der Belag von einem steiferen und schnelleren Holz profitiert, da muss man nicht so stark mit Ammzug arbeiten.
Donic BlueGrip S1 1,8|Nittaku Violoncello|Donic Piranja CD 1,0
Im Test: Loki Rxton VII 2,1|Spinlord UltraCarbon def|Milky Way Moxa 955 Ox
Habe noch etwa 3 Wochen um mittlerweile 4 verschiedene Varianten zu testen;
Aeronova ( genaueres Modell kennt der Hersteller) - VH : Donic Gold 2,0 mm - RH: Moxa 955 - 0,7 mm
Re-Impact Entity - jetzt Power - Tenergy 80 max und Long Feint II ox
Re-Impact Rapier 44 - Stiga Platinum M mit 2,1 mm und Victas Curl P 4 in 0,5 mm
Re-Impact M3 Select - Nittaku Hammond Z2 in 2,0 mm + Grass Dtecs 0,5mm
Neros hat geschrieben: ↑Dienstag 19. Mai 2026, 20:09
Habe noch etwa 3 Wochen um mittlerweile 4 verschiedene Varianten zu testen;
Aeronova ( genaueres Modell kennt der Hersteller) - VH : Donic Gold 2,0 mm - RH: Moxa 955 - 0,7 mm
Re-Impact Entity - jetzt Power - Tenergy 80 max und Long Feint II ox
Re-Impact Rapier 44 - Stiga Platinum M mit 2,1 mm und Victas Curl P 4 in 0,5 mm
Re-Impact M3 Select - Nittaku Hammond Z2 in 2,0 mm + Grass Dtecs 0,5mm
Drei Wochen für 4 relativ unterschiedliche Setups ist ziemlich kurz!
Hast Du denn schon einen Favoriten?
ich möchte kurz ein Update zu meinem aktuellen Materialtest geben und dabei ein paar Dinge einordnen.
Ich habe das Re-Impact Entity vor etwa zwei Jahren bereits einmal getestet. Jetzt könnte für mich wieder der richtige Zeitpunkt sein, dieses Setup erneut genauer unter die Lupe zu nehmen, da sich mein Spielstil in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat.
Aktuell sehe ich das M3 Select für mein Spiel als tendenziell etwas zu langsam im Gesamtsetup. Mein Trainer erkennt darin zwar grundsätzlich mehr Potenzial, als ich es momentan selbst im freien Spiel abrufen kann – deshalb bleibt es weiterhin Teil meiner Überlegungen und wird nicht vorschnell ausgeschlossen.
Als nächstes steht morgen der Test des Aeronova-Holzes an. Dabei ist mein Ziel vor allem, zu sehen, wie sich mein 3.-Ball-Spiel damit entwickelt und ob ich dort die gewünschte Durchschlagskraft in der Vorhand gut umsetzen kann.
Das Rapier 44 werde ich in etwa zwei Wochen erhalten und ebenfalls testen. Somit ist die Gesamtbewertung aktuell noch offen, auch wenn ich natürlich bereits gewisse Tendenzen oder persönliche Favoriten habe.
Als 5. Variante ist noch das Re-Impact Tachi mit VH: Donic Baracuda 1,8mm und RH: Sauer und Träger Monkey mit 0,6mm hinzugekommen. Habe das Setup bereits seit einem Jahr und bisher nicht weiter verfolgt.
Am Ende wird für mich entscheidend sein, wie ich mich mit dem jeweiligen Setup im freien Spiel tatsächlich fühle und wie die Einheiten gemeinsam mit meinem Trainer mich langfristig weiterbringen.
Ich stehe zudem bei Bedarf im Austausch mit den Holzbauern, um gegebenenfalls Feintuning oder technische Ideen zu besprechen. Das erfolgt jedoch rein im Sinne der Materialentwicklung und nicht wertend gegenüber einzelnen Produkten.
Zur Klarstellung: Alle meine Einschätzungen sind rein subjektiv und basieren auf meinem persönlichen Spielgefühl an der Platte. Ich stehe sowohl Re-Impact als auch anderen Herstellern wie beispielsweise Aeronova grundsätzlich sehr positiv gegenüber und habe keinerlei Interesse an Konkurrenzvergleichen oder entsprechenden Interpretationen. Entsprechende Unterstellungen oder zwischen den Zeilen konstruierte Aussagen entsprechen nicht meiner Intention.
Holg hat geschrieben: ↑Dienstag 19. Mai 2026, 22:08
Neros hat geschrieben: ↑Dienstag 19. Mai 2026, 20:09
Habe noch etwa 3 Wochen um mittlerweile 4 verschiedene Varianten zu testen;
Aeronova ( genaueres Modell kennt der Hersteller) - VH : Donic Gold 2,0 mm - RH: Moxa 955 - 0,7 mm
Re-Impact Entity - jetzt Power - Tenergy 80 max und Long Feint II ox
Re-Impact Rapier 44 - Stiga Platinum M mit 2,1 mm und Victas Curl P 4 in 0,5 mm
Re-Impact M3 Select - Nittaku Hammond Z2 in 2,0 mm + Grass Dtecs 0,5mm
Drei Wochen für 4 relativ unterschiedliche Setups ist ziemlich kurz!
Hast Du denn schon einen Favoriten?
Bin etwas weiter gekommen- es wird ein Hauptsystem und ein Nebensystem geben.
Eben – das bisschen mehr an Spin oder Speed anderer Beläge ist nebensächlich, wenn die Sicherheit fehlt. Mit dem D05 habe ich die perfekte Balance aus Kontrolle und Durchschlagskraft, um wirklich druckvoll zu spielen.
Xiom Icecream AZX Pro Butterfly Dignics 05 1.9 Dr.Neubauer ABS 3 Pro 1.7
Neros hat geschrieben: ↑Donnerstag 21. Mai 2026, 05:50
Holg hat geschrieben: ↑Dienstag 19. Mai 2026, 22:08
Neros hat geschrieben: ↑Dienstag 19. Mai 2026, 20:09
Habe noch etwa 3 Wochen um mittlerweile 4 verschiedene Varianten zu testen;
Aeronova ( genaueres Modell kennt der Hersteller) - VH : Donic Gold 2,0 mm - RH: Moxa 955 - 0,7 mm
Re-Impact Entity - jetzt Power - Tenergy 80 max und Long Feint II ox
Re-Impact Rapier 44 - Stiga Platinum M mit 2,1 mm und Victas Curl P 4 in 0,5 mm
Re-Impact M3 Select - Nittaku Hammond Z2 in 2,0 mm + Grass Dtecs 0,5mm
Drei Wochen für 4 relativ unterschiedliche Setups ist ziemlich kurz!
Hast Du denn schon einen Favoriten?
Bin etwas weiter gekommen- es wird ein Hauptsystem und ein Nebensystem geben.
Ich bleibe bewusst bei den Hölzern von [Re-Impact](https://www.re-impact.de?utm_source=chatgpt.com), weil eine grundlegende Umstellung auf ein anderes Griffsystem für mich biomechanisch und motorisch kaum noch sinnvoll möglich ist.
Die besondere Stärke von Re-Impact liegt für mich nicht nur im Holzaufbau, sondern vor allem in der ergonomischen Individualisierung der Griffe. Besonders die sogenannte „Schiffsschraube“ hat sich für meine Spielweise langfristig als optimale Lösung erwiesen. Re-Impact beschreibt diese Griffform als „um 45 Grad gedrehter Griff“, der „gut und sicher in der Hand“ liegt. ([Re-Impact Tischtennishölzer][1])
Gerade für Spieler mit einer über Jahre eingeübten Schlagmechanik ist die Griffgeometrie kein nebensächliches Detail, sondern ein zentraler Bestandteil der gesamten Bewegungskoordination. Über Jahrzehnte entwickelte Bewegungsmuster – insbesondere bei komplexen Rotations- und Winkelbewegungen im Tischtennis – lassen sich biomechanisch nur sehr eingeschränkt neu programmieren. Das betrifft vor allem:
* Handgelenkswinkel,
* Unterarmrotation,
* Griffdruck,
* Timing im Treffpunkt,
* sowie die Feinmotorik beim Wechsel zwischen Vorhand- und Rückhandaktionen.
Die ergonomische Anpassbarkeit der Re-Impact-Griffe ist deshalb für mich kein Komfortmerkmal, sondern eine funktionelle Voraussetzung. Re-Impact weist selbst darauf hin, dass die Sonderformen wie Schiffsschraube individuell an die Handgröße angepasst werden können und spezielle Maßanfertigungen vorgesehen sind. ([Re-Impact Tischtennishölzer][1])
Hinzu kommt, dass Re-Impact bei mehreren Hölzern ausdrücklich ergonomische und gelenkschonende Aspekte erwähnt. Beim [Re-Impact Dream](https://www.re-impact.de/products/re-im ... hatgpt.com) wird beispielsweise die asymmetrische Holzform beschrieben, die dazu entwickelt wurde, „Arm- und Schultergelenke zu entlasten“. ([Re-Impact Tischtennishölzer][2])
Für mich bedeutet das konkret:
Die Schiffsschraube unterstützt meine natürliche Griffhaltung so gut, dass Bewegungsabläufe automatisiert und stabil bleiben. Eine spätere Umstellung auf klassische gerade, konkave oder anatomische Griffe würde eine vollständige Veränderung dieser über Jahre konditionierten Bewegungsmuster erfordern. Das wäre nicht nur zeitintensiv, sondern würde wahrscheinlich auch zu Kontrollverlust, Unsicherheit im Timing und einer Verschlechterung der spielerischen Feinabstimmung führen.
Deshalb ist die Entscheidung für Re-Impact für mich keine reine Materialfrage, sondern eine biomechanisch logische Konsequenz aus langjähriger Spielpraxis, motorischer Prägung und ergonomischer Funktionalität.
mein Setup für die kommende Saison steht jetzt fest und ich wollte es hier einmal vorstellen:
Ich bin Linkshänder und spiele im **Hauptsystem (ca. 80 % im Training und Wettkampf)** ein sehr offensiv ausgerichtetes Setup:
* Holz: Re-Impact Turbo 82
* Vorhand: Butterfly Dignics/ZYRE 03 in 2,5 mm
* Rückhand: Sauer & Tröger Monkey OX / 0,6 mm
Dieses Setup ist klar auf **Druck, 3.-Ball-Angriff und frühe Entscheidung im Punkt** ausgelegt und spielt sich entsprechend schnell und direkt.
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Im **Nebensystem (ca. 20 % im Training)** spiele ich ein deutlich kontrollierteres Setup:
* Holz: Re-Impact Tachi
* Vorhand: Donic Baracuda 1,8 mm
* Rückhand: Sauer & Tröger Monkey OX / 0,6 mm
Hier liegt der Fokus klar auf **Sicherheit, Platzierung und dem Spiel gegen Noppen- und Block/Konter-Spieler**. Das System ist insgesamt deutlich ruhiger und weniger risikoreich.
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Zusätzlich habe ich noch einen separaten Trainingsaspekt:
Ich werde mit einem Holz von Aeronova in der rechten Hand gezielt Koordination und Ballgefühl trainieren. Das Ganze ist als reines Ergänzungstraining gedacht und nicht als Wettkampfsystem.
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Insgesamt versuche ich damit, ein klares Hauptsystem mit einem situativen Nebensystem zu kombinieren und zusätzlich über die rechte Hand meine koordinativen Fähigkeiten zu erweitern.
Falls jemand ähnliche Erfahrungen mit mehreren klar getrennten Systemen gemacht hat, freue ich mich über Austausch.
Neros hat geschrieben: ↑Freitag 22. Mai 2026, 11:22
Ich werde mit einem Holz von Aeronova in der rechten Hand gezielt Koordination und Ballgefühl trainieren. Das Ganze ist als reines Ergänzungstraining gedacht und nicht als Wettkampfsystem.
...ich glaube das must Du nochmals näher erklären
Und warum hast Du zum Barracuda gewechselt? Ich fand den Hurricane von seiner Beschreibung her sehr interessant und hatte gehofft, einige Eindrücke zu erfahren
Der Batacuda liegt auf dem Tachi und ich habe die Erfahrung gemacht das sich der Baracudda auf dem Tachi super platziert spielt. Ich hatte den Hurricane auf dem Turbo82 gehabt und er hat für mich unkontrolliert schwammig gespielt - über den Mark V der platziert aber langsam war bin ich zum Zyre03 gekommen- damit macht es richtig Spass Schuss und Topspin bzw . Seitspin zu spielen.
ok erst einmal danke für die Info aber Du mischt Kombinationen was es manchmal erschwert, die zugehörigen Aussagen nachzuvollziehen. So wechselst Du Belag A weil dieser nicht auf Holz A passte, zu Belag B auf Holz B (?)
"Mark V platziert aber langsam" kann ich nachvollziehen und beim Zyre bin ich selbst noch in der Findungsphase. Das legt nahe dass speziell bei solchen relativ anspruchsvollen Belägen und nicht komplett ausgereifter Technik ein Trainer wie du ihn einsetzt, sehr hilfreich ist. Das gibt mir Hoffnung da das Turbo sicherlich schneller ist als mein Testholz das mittlerweile in Händen von Chopperman ist. Ich bin gespannt auf den ersten Bericht und möchte nicht spoilern